Fehmarnbelttunnel zwischen Dänemark und Deutschland nicht vor 2030 fertig?

Kopenhagen/Berlin. Kommt, kommt nicht, kommt, kommt nicht: Der Bau des Fehmarnbelttunnels zwischen dem dänischen Rødbyhavn auf Lolland und Puttgarden auf Fehmarn verzögert sich weiter. Schon 2008 per Staatsvertrag zwischen beiden Nationen beschlossen, sollte die europäische Trasse längst im Bau sein und etwa 2018 dem Verkehr übergeben werden. Doch für die als Absenktunnel vom Bauherrn Femern A/S geplante, 17,6 Kilometer lange Querung unter der Ostsee laufen immer noch Planungsverfahren und Einspruchsfristen – die Dänen sehen besonders Deutschland als Bremsschuh, da hierzulande u.a. Umweltbewertungen noch ausstehen. Femern A/S und Dänemark, das den Tunnel selbst durch Mauteinnahmen finanzieren will, bestätigten nun, dass sie am Fehmarnbelttunnel festhalten wollen – fertig wird dieser aber nicht mehr vor 2028–2030, meldet der dänische Rundfunk.