News aus Dänemark

Schloss Voergaard in Nordjütland ist Dänemarks schönster Herrensitz

Kopenhagen. Schloss Voergaard in Nordjütland ist Dänemarks schönstes Herrenhaus. Das ist das Ergebnis einer Abstimmung, die die dänische Organisation "Historiske Huse" (dt. Historische Häuser) heute veröffentlicht hat. Von rund 10.000 abgegebenen Stimmen, die zwischen einem von insgesamt 17 Herrensitzen im Königreich wählen konnten, entfielen 16 Prozent auf das Renaissanceschloss Voergaard aus dem 16. Jahrundert. Das Wasserschloss liegt unweit von Sæby an der Ostsee in der Region Vendsyssel und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Insgesamt besitzt Dänemarks fast 800 Schlösser und Herrenhäuser. / cs

Lonely Planet: Kopenhagen ist Top-Städteziel 2019

Blick auf Kopenhagen. Foto: C. Schumann
Blick auf Kopenhagen. Foto: C. Schumann

Kopenhagen. Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen ist laut Reiseführer Lonely Planet das Top-Städteziel für das Jahr 2019. Für das Jahrbuch „Best in Travel“ wählt der Lonely Planet Verlag jährlich die besten Reiseziele, Trends, Reiserouten und Erlebnisse für das darauffolgende Jahr.

Als Begründung für die Wahl nennt der Lonely Planet unter anderem Kopenhagens Stellung als Design- und Architekturzentrum Skandinaviens, seine boomende Food-Szene der Stadt, den starken Fokus auf Nachhaltigkeit und die Vielzahl an Erlebnissen für Touristen auch abseits der Hauptsaison.

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Sønderborg ist Dänemarks "schönste Einkaufsstadt 2018", Tønder die gemütlichste

Odense. Der Branchenverand des dänischen Handels, DetailForum, hat gestern die erfolgreichsten dänischen Einkaufsstädte 2018 gekürt. Das südjütländische Sønderborg wurde dabei erneut als ausgezeichnet, dieses Mal als Dänemarks "schönste Einkaufsstadt" (flotteste handelsby). Meinen Blogbeitrag zum Shopping in Sønderborg gibt es hier. Das süddänische Tønder ist jetzt die "gemütlichste Einkaufsstadt" (hyggeligste handelsby). Als beste Einkaufsstadt wurde Vejle ausgezeichnet. Alle drei Orte liegen im Süden des Königsreichs, maximal eine Autostunde von der Grenze entfernt. / cs.

Dänemark stimmt über Naturkanon mit den 15 schönsten Naturgebieten ab

Die Wahl zu Dänemarks schönsten Naturgebieten läuft. Screenshot: C. Schumann
Die Wahl zu Dänemarks schönsten Naturgebieten läuft. Screenshot: C. Schumann

Kopenhagen. Dänemark wählt seine schönsten Naturgebiete. Noch bis 4. November können alle dänischen Naturfreunde an der Auswahl zu einem neuen Naturkanon teilnehmen. Zur Wahl stehen 30 Naturgebiet im ganzen Königreich – von der Wattenmeerinsel Mandø im Westen bis zu den Erbseninseln (dän. Ertholmene) vor Bornholm im Osten und der Nordspitze Grenen bei Skagen. Eine Jury hat die 30 Vorschläge aus insgesamt mehr als 1670 eingesandten Vorschlägen ausgewählt. Nach der Abstimmung soll "Danmarks Naturkanon" genau besondere 15 Naturregionen umfassen. Die nominierten Naturräume findest du hier. Initiator der Aktion ist das dänische Umweltministerium. / cs

 

Kopenhagen plant neuen Stadtteil auf künstlicher Insel im Öresund

Kopenhagen. Dänemark steht vor einem neuen Mega-Bauprojekt: Gemeinsam stellten Kopenhagens Bürgermeister Frank Jensen, Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen und Bauminister Ole Birk Olesen heute in der dänischen Hauptstadt Pläne für einen neuen, futuristischen Stadtteil in Kopenhagen vor. Das meldet u.a. Danmarks Radio auf seiner Webseite hier. Das historisch einmalige Bauvorhaben soll bis 2070 auf einer künstlichen Insel im Øresund nördlich der alten Werftinsel Refshaleøen entstehen. Vorläufiger Name des Projekts ist Lynetteholmen. Die ersten Bewohner sollen demnach 2035 einziehen. Insgesamt soll die Insel Platz für bis zu 50.000 Neu-KopenhagenerInnen bieten. Die Verantwortlichen lobten das Vorhaben als "visionär". (cs)

Mit der „Hoffnung“ nach Schweden

Gilleleje. Noch heute kommen Jahr für Jahr Nachfahren von Überlebenden aus Israel, Australien oder den USA nach Gilleleje, um jenen historischen Ort zu kennenzulernen, dem ihre Eltern oder Großeltern alles verdanken. Und sich bei Einwohnern der kleinen Gemeinde im dänischen Nordseeland zu bedanken. Genau 75 Jahre ist es in diesen Tagen her, dass sich an der Küste nördlich von Kopenhagen eine der dramatischsten Rettungsaktionen während des Zweiten Weltkriegs ereignete. Und eine der glücklichsten – wenn auch nicht alle dänischen Juden vor ihren Verfolgern über den Öresund hinüber ins neutrale Schweden in Sicherheit gebracht werden konnten.

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Herbstferien 2018: Halloween lässt Dänemark schauern

Halloween auf Schloss Egeskov auf Fünen. Foto: Destination Fyn/PR
Halloween auf Schloss Egeskov auf Fünen. Foto: Destination Fyn/PR

Kopenhagen. Der Herbst in Dänemark wird gruselig-schön. Oder schön gruselig. Denn überall im nordischen Urlaubs-Königreich erwarten Touristen in den kommenden Wochen schauerliche Halloween-Erlebnisse. Fast schon ein Klassiker ist die „fünfte Jahreszeit“ Halloween im Tivoli in Kopenhagen. Der älteste Vergnügungspark der Welt im Herzen der dänischen Hauptstadt ist vom 12. Oktober bis 04. November geschmückt mit 20.000 Kürbissen und anderen Erntedekorationen. Gemeinschaftliches Kürbisschnitzen, „Scary Halloween“ mit aufregenden Begegnungen, ein magisch-verzauberndes Lichtermeer und saisonale Halloween-Verkaufsstände entführen in die Welt des ursprünglich keltischen Festes. Auch die rund 30 Fahrgeschäfte im Tivoli sind zu Halloween geöffnet.

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Kay Bojesen: Vom dänischen Spielzeug zum internationalen Designobjekt

Kolding. Dänemark ehrt einen seiner populärsten Designer. Ab dem 13. September 2018 präsentiert das Museum Trapholt im süddänischen Kolding unter dem Titel „Kay Bojesen – Der Humor im dänischen Design“ die größte Einzelausstellung zum vielleicht unkonventionellsten Kreativen des Königreichs. Auf rund 900 Quadratmetern zeigt die Ausstellung mit den drei Themenschwerpunkten Spiel, Handwerk und Innovation rund 1000 von Bojesens Schöpfungen. Bekannt und bis heute beliebt ist Kay Bojesen (1886–1958) besonders für seine ikonischen Tiere aus Holz: Bojesens Affe aus dem Jahr 1951, aber auch andere Figuren wie Vogel, Nashorn, Elefant oder Papagei haben sich vom Spielzeug von einst zum bekannten Designobjekt entwickelt. Viele Entwürfe des innovativen Handwerkers Kaj Bojesen werden auch heute noch hergestellt.

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Weinherbst in Dänemark: Traubenlese mit Ostseeblick

Besucher im Wein auf dem dänischen Weingut Skaarupøre Vingaar auf Fünen. Foto: PR/Niclas Jessen
Besucher im Wein auf dem dänischen Weingut Skaarupøre Vingaar auf Fünen. Foto: PR/Niclas Jessen

Fyn/Fünen. Die besonders warmen Monate seit dem Frühjahr haben auch den Trauben auf den Weinhängen und -feldern Dänemarks viel Kraft und Süße geschenkt. Branchenkenner schätzen, dass die Ernte 2018 etwa ein Drittel größer ausfällt als im vergangenen Jahr. Beginn der Traubenlese ist schon ab Mitte September – und damit rund zwei Wochen früher als normal. Im bevorzugten, milden Klima der Ostseeinsel Fünen bilden neun Vollerwerbswinzer die „Fünische Weinroute“. Bei Führungen, Verkostungen und begleitenden kulinarischen Genüssen lernen Weinfans die Herausforderungen und Eigenarten des dänischen Weinbaus kennen und schätzen.

Vom Gut Magtenbølle Vingaard im Herzen Fünens, über Nyholmgaard Vin unweit von Odense bis hin zu Svendborg Vingaard im Inselsüden oder Strandager Vin im Südfünischen Inselmeer lassen sich alle Weinerzeuger auf der Fünischen Weinroute individuell entdecken.

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Dänische Regierung fördert Sternenküche und Gastronomie mit 40 Millionen Kronen

Kopenhagen. Dänemarks Regierung will Spitzenküche und Gastronomie mit 40 Millionen dänischen Kronen fördern. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Jakob Ellemann-Jensen wolle mit den umgerechnet runc 5,4 Millionen Euro "Dänemarks Position als globales Zentrum für Gastronomie" fördern, meldet Danmarks Radio jetzt. Gefördert werden sollen mit dem Geld nicht bekannte dänische Michelin-Restaurants wie Geranium, AOC oder Kadeau. Vielmehr seien die Steuergelder gedacht zur Förderung neuer Talente und dem Austausch von Ideen und neuen Trends – Dänemark setzt seit den Nuller Jahren und der Erfindung der Neuen Nordischen Küche mit ihren regionalen und saisonalen Zutaten weltweit Zeichen als Hotspot für innovative Küche. Geplant sei unter anderem eine Akademie für Gastronomie, in der auch bekannte Namen neue Ideen und Austausch finden, um anhaltende Innovation zu gewährleisten. Dänemarks Gastronomie sei eine Lokomotive, die der gesamten dänischen Lebensmittelbranche Schubkraft verleihe. Laut Wirtschaftsminister Kristian Jensen sei für 40 Prozent der Touristen die gute Küche ein Grund für Reise nach bzw. Urlaub in Dänemark. / cs

Strickfestival 2018 auf Dänemarks Urlaubsinsel Fanø

Fanø. Kreativ sein und beim Stricken neue Menschen kennenlernen: Vom 20. bis 23. September erleben Besucher des Internationalen Strickfestivals auf der Nordseeinsel Fanø typisch dänische Hygge in Reinformat. Beim „Fanø International Knit Festival 2018“ stehen ein Wochenende lang gemeinsame Erlebnisse, neue Impressionen und Kontakte sowie Workshops, Modeshows, Vorträge und Ausstellungen im Mittelpunkt. Ein buntes Rahmenprogramm mit Konzerten, kulinarischen Genüssen, Austernsafaris im Watt und kulturhistorischen Rundgängen durch die Orte Nordby und Sønderho rundet das Strickfestival ab.

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Neue App erlaubt individuelle gastronomische Bio-Rundreise durch Dänemark

Die dänischen Bio-Logos. Foto: PR/VisitDenmark
Die dänischen Bio-Logos. Foto: PR/VisitDenmark

Kopenhagen.Gut essen und trinken – und das am liebsten mit gutem Gewissen: Dänemarkreisende finden mit der neuen kostenlosen App „Bio-Lokale“ den kürzesten Weg zu den besten Plätzen für ökologisch bewusste Genießer im Urlaubs-Königreich. Insgesamt umfasst die von Dänemarks offizieller Tourismuszentrale VisitDenmark und der dänischen Lebensmittelbehörde Fødevarestyrelsen entwickelte App schon jetzt mehr als 160 Restaurants, Cafés und Hotels mit offiziellem dänischen Bio-Zertifikat. Die App wird laufend aktualisiert: Unter den Öko-Empfehlungen finden sich Restaurants mit Michelin-Stern(en) ebenso wie lokale, hyggelige Cafés.

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Dänischer Westwind unter den Flügen – internationales Lenkdrachenfestival auf Rømø 2018

Impression vom Lenkdrachenfestival auf Rømø. Foto: Rømø-Tønder Turistforening/PR
Impression vom Lenkdrachenfestival auf Rømø. Foto: Rømø-Tønder Turistforening/PR

Lakolk/Rømø. Leinen los! Vom 07. bis 09. September wird der kilometerlange Strand von Lakolk auf der dänischen Nordseeinsel Rømø zum 30. Mal zum Eldorado für Lenkdrachenfans aus ganz Europa. Mit tausenden aktiven Flug- und Lenkdrachen sowie zahlreichen Fachleuten zum Thema gilt das Rømø Drachenfestival als größtes seiner Art im Norden. Das bunte Familien-Event zieht täglich bis zu 50.000 Besucher an einen der breitesten Strände Europas. Der Besuch des Festivals ist kostenlos.Rømø bietet als größte der dänischen Wattenmeerinseln und beliebtes Reiseziel mit sicherem Küstenwind und viel Platz perfekte Bedingungen zum Drachensteigen.

 

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Dänemark: Der Sommer bleibt auch im August – Juli 2018 ist sonnenreichster Monat der dänischen Geschichte

Kopenhagen. Nach einem ungewöhnliche warmen und trockenen Juli bleibt auch der August weiterhin warm – und ein Genuss für Reisende, besonders Badeurlauber. Laut aktueller Prognose des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) bleibt auch der August 2018 warum und sonnig. In den ersten beiden Augustwochen können danach einzelne Tiefdruckgebiete einzelne Schauer bringen. In den letzten beiden Augustwochen dagegen wird voraussichtlich ein Hochdruck wieder trockene, sonnenreiche und milde Temperaturen bringen. Anders gesagt: Das Wetter bleibt auch in Dänemark trockener und wärmer als normal. Schon der Juli brachte einen Rekord: Mit 339 Sonnenstunden im ganzen Königreich war es der sonnenreichste Monat seit dem Beginn der Aufzeichnungen 1920. Dänemark verzeichnete damit mehr Sonnenstunden als Deutschland.

Fast ein Stück (Handwerks-)Geschichte: Mona Jensen Brix in Aså fertigt original dänische Clogs in Handarbeit

Lieblingsfarbe: Mona Jensen Brix mit einem Paar roter Damenclogs aus ihrer Manufaktur. Foto: C. Schumann, 2018
Lieblingsfarbe: Mona Jensen Brix mit einem Paar roter Damenclogs aus ihrer Manufaktur. Foto: C. Schumann, 2018

Aså/Dänemark. Es riecht nach Leder und nach Gummi, als wir den kleinen Schuhladen an der Skippergaden im dänischen Aså betreten – wie in jedem anderen Schuhgeschäft auch. In den Regalen stehen Sandalen, Turnschuhe, Halbschuhe für Frauen, Männer und Kinder. Mal bunt, mal einfarbig. Und dann stehen da noch: Clogs, original dänische Clogs. Denn „Aså Træsko“ in der kleinen Hafenstadt am Kattegatt in Nordjütland ist eines der wenigen Fachgeschäfte in Dänemark, das auch im 21. Jahrhundert noch auf die einst allgegenwärtigen Holzschuhe – auf Dänisch Træsko – spezialisiert sind. Ein Klassiker, den noch vor wenigen Jahrzehnten vom Landwirt bis zur Hausfrau, vom Lkw-Fahrer bis zum Dorfschüler im kleinen Königreich jede und jeder trug. Und der heute aus dem dänischen Alltagsbild verschwunden ist. Oder besser: verschwunden zu sein scheint.

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