News aus Dänemark

Cold Hawaii: Dänischer Surf-Hotspot Klitmøller mit neuem Ocean Race für Profis und Amateure

Windsurfer auf der Nordsee im dänischen Klitmøller. Foto: PR/VisitDenmark
Windsurfer auf der Nordsee im dänischen Klitmøller. Foto: PR/VisitDenmark

Klitmøller. Die Nordsee-Gewässer rings um das als „Cold Hawaii“ bekannte dänische Klitmøller haben in der Surferszene einen fast schon legendären Ruf. Kitesurfer, Wellensurfer, Windsurfer, Stand-Up-Paddler und Kajaksurfer tummeln sich ganzjährig an der Nordwestküste Jütlands, internationale Arrangements locken selbst die Weltelite. Mit dem Cold Hawaii Ocean Race am 21. Juli vor Klitmøllers Küste bekommen Profis wie Amateure hier erstmals die Möglichkeit, bei einem Surf-Event gemeinsam Kräfte und Können zu messen. In Sichtweite von Strand und Dünen können die Teilnehmer in drei verschiedenen Disziplinen punkten: 500 Meter ist die Distanz für Wellensurfer, zwei Kilometer müssen Stand-Up-Paddler und Kajakfahrer bewältigen, über drei Kilometer erstreckt sich die Distanz für Kitesurfer und Windsurfer.

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Brückenschlag auf der internationalen Festwoche im dänischen Aarhus 2018

Aarhus. Eines der größten Kulturfestivals Nordeuropas steht in diesem Jahr unter dem Motto „Bridging“: Zehn Tage lang lädt Aarhus vom 31. August bis 9. September zum Brückenbauen auf der „Aarhus Festuge“ (deutsch: Festwoche). In diesem Jahr umfasst das Festprogramm rund eintausend Veranstaltungen an Dutzenden Spielorten überall in der Domstadt. Das hochkarätige Programm bietet Kulturtouristen eine spannende Mischung aus Musik und Kunst, Theater und Streetperformances mit Urban Art, Tanz, Gastronomie und vielem mehr.

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Dänische Prinzessin Elisabeth gestorben

Kopenhagen. Das dänische Königshaus beklagt einen weiteren Trauerfall: Nach offiziellen Angaben starb Prinzessin Elisabeth am Dienstag, 19. Juni 2018, im Alter von 83 Jahren auf Schloss Sorgenfri. Elisabeth war Nummer zwölf in der Thronfolge des nordischen Königreichs. Als Tochter von Erbprinz Knud und Erbprinzessin Caroline-Mathilde war sie eine Cousine der amtierenden Königin Margrethe II. Die Trauerfeier fand am 25. Juni in der Lyngby Kirche statt. / cs

Dänemark: Mai 2018 ist sonnigster Monat seit mehr als 100 Jahren

Badewetter am Strand von Amager in Kopenhagen. Foto: VisitDenmark/Thomas Rousing.
Badewetter am Strand von Amager in Kopenhagen. Foto: VisitDenmark/Thomas Rousing.

Kopenhagen. Jetzt ist es offiziell: Das ungewöhnliche Sommerwetter im Frühjahrsmonat Mai 2018 hat Dänemark den wärmsten und vor allem sonnenreichsten Mai seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen beschert. Das Dänische Meteorologische Institut (DMI) meldete jetzt in einer Presseinformation, dass im kleinen Königreich im Mai insgesamt rund 360 Sonnenstunden gemessen wurden – so viel, wie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1874. Bisheriger Rekordträger war der Mai 2008. Durchschnittlich gab es demnach 11,5 Sonnenstunden pro Tag. "Ein derartiges Hoch über einen so langen Zeitraum hat sich noch nie gehalten", sagte der Klimatologe Mikael Scharling von DMI der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau. Gleichzeitig wurde am 30. Mai der wärmste Maitag in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen überhaupt gemessen: An der Landwirtschaftsschule im Stadtteil Frederiksberg lag die Temperatur zwischen 15 und 16 Uhr bei 29,3 Grad Celsius. Das warme, sonnenreiche Wetter soll in Dänemark auch noch in den nächsten Wochen anhalten. 

Kopenhagen und Malmö planen neue Metro über den Øresund

Kopenhagen. Die nordischen Nachbarstädte Kopenhagen und Malmö sollen durch eine U-Bahn verbunden werden. Die Metro über den Øresund soll die schwedische und die dänischen Wirtschafts- und Kulturmetropolen noch enger verbinden, als es die Øresundbrücke bereits seit Jahren tut. Laut dänischer Tageszeitung Politiken von heute wollen Frank Jensen, Bürgermeister der dänischen Hauptstadt, und seine Kollegin Katrin Stjernfeldt Jammes aus Malmö die Reisezeit so auf 23 Minuten verkürzen. Fahren sollen die Øresundmetro ab 2035. Als positiven Effekt setzen die Kommunalpolitiker neben kürzeren Fahrzeiten auf mehr und neue Arbeitsplätze sowie Investitionen namhafter Unternehmen. Der Wunsch nach einer U-Bahn zwischen Kopenhagen und Malmö steht in Verbindung mit dem geplanten Fehmarnbelttunnel zwischen Dänemark und Deutschland, der 2028 zwischen Rødby auf Lolland und Puttgarden auf Fehmarn eröffnen soll. Die Kosten für die neue nordische Metro werden auf 35 Mrd. DKK (ca. 4,7 Mrd. Euro) geschätzt. / cs

Søndervig Sandskulpturenfestival: Vom Sandkorn zum Kunstwerk

Impression vom Sandskulpturenfestival in Søndervig. Foto: VisitDenmark/PR
Impression vom Sandskulpturenfestival in Søndervig. Foto: VisitDenmark/PR

Søndervig/Dänemark. Hexen und Zauberer, mystische Wesen, die um Gut und Böse kämpfen, faszinierende Fantasywelten – beim Sandskulpturenfestival dreht sich im dänischen Søndervig in diesem Sommer alles um das Thema „Zauber und Magie“. Ab Mittwoch, dem 16. Mai, errichten 40 der weltbesten Sandskulpturenkünstler auf dem Festivalgelände des zwischen Nordsee und Ringkøbing Fjord gelegenen Urlaubsortes je ein eigenes Kunstwerk. Darüber hinaus entsteht als Höhepunkt eine gemeinsame Skulpturenwand von 200 Metern Länge und sieben Metern Höhe. Insgesamt verarbeiten die Sand-Profis 12.000 Tonnen westjütländischen Sand zu ihren vergänglichen Meisterwerken. „Baubeginn“ zum Sandskulpturenfestival 2018 ist am 16. Mai.

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Dänemark: Ein Pass für ein Ø

Dänemark ist Fährenland - hier die Überfahrt von Esbjerg nach Fanø. Foto: VisitDenmark / Niclas Jessen
Dänemark ist Fährenland - hier die Überfahrt von Esbjerg nach Fanø. Foto: VisitDenmark / Niclas Jessen

Kopenhagen. Von Læsø im Norden bis Lolland im Süden, von Fanø im Westen bis Bornholm im Osten – mit seinen mehr als 400 Inseln, von denen nur 72 fest bewohnt sind, ist Dänemark ein wahres Insel-Königreich. Mit dem jetzt frisch aufgelegten „Inselpass“ können Reisende 37 der schönsten dänischen Eilande „sammeln“ und als eine Art persönliches Urlaubstagebuch mit Stempeln und Erinnerungen füllen. Im dänisch „Ø-pas“ – Ø heißt Insel – finden sich beispielsweise Ostseeinseln wie Agerø, Anholt, Avernakø, Bjørnø oder Ærø, die Nordseeinseln Fanø und Mandø, aber auch unbekannte Limfjordinseln wie Fur und Egholm, die eine Entdeckung lohnen.

 Neben einem kleinen Inselporträt mit aktuellen Fakten und touristischen Informationen enthält der „Inselpass“, der mit seiner roten Hülle sowie in Format und Aussehen einem typischen Reisepass gleicht, auch eine Karte, eine Fotoimpression sowie einen QR-Code, der direkt zur Webseite der entsprechenden Insel führt. Urlauber können im neuen Pass alle besuchten Inseln in Form einer Silhouette abstempeln. Sie finden dazu oft schon bei der Überfahrt auf der Fähre oder aber im Hafen nach dem Anlegen eine kleine Messingtafel mit den Umrissen der Insel, die sich in den Pass mit einem Metallstift durchpausen lässt.

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Regierungsumbildung in Dänemark: drei neue Minister

Kopenhagen. Regierungsumbildung in Dänemark: Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen (Venstre) hat heute in Kopenhagen drei neue MinsterInnen ernannt: Jakob Ellemann-Jensen (Venstre) wird neuer Umwelt- und Ernährungsminister und Nachfolger seines Parteikollegen Esben Lunde Larsen. Neuer Minister für Bildung und Forschung wird Tommy Ahlers. Er folgt auf Søren Pind (Venstre). Ministerin für Fischerei, Nordische Zusammenarbeit und Gleichstellung wird Eva Kjer Hansen (ebenfalls Venstre), melde das dänische Staatsminsterium. Quelle: www.regeringen.dk

Blokhus: Wind Festival 2018 – mit dänischem Nordseewind unter den Flügeln

Buntes Schauspiel am Strand – das Wind Festival in Blokhus. Foto: VisitJammerbugten/PR
Buntes Schauspiel am Strand – das Wind Festival in Blokhus. Foto: VisitJammerbugten/PR

Blokhus/Løkken. Wer an die Jammerbucht denkt, denkt auch an Wind. Dass dieser an einer der schönsten Küsten Dänemarks gut ist, wissen die Surfer schon lange – der kleine Fischerort Klitmøller beispielsweise hat sich in den vergangenen Jahren als Cold Hawaii zu einem der beliebtesten Hotspots für Windsurfer entwickelt. Seit kurzem verwandeln Lenkdrachen-Profis und -Hobbyflieger nun den beliebten Ferienort Blokhus nördlich von Klitmøller einmal im Jahr in ein buntes Flieger-Dorado: Zum diesjährigen Blokhus-Løkken Wind Festival werden am Pfingstwochenende wieder hunderte Teilnehmer aus ganz Europa und Dänemark an der dänischen Nordsee erwartet.

 

Zwei Tage lang sind am 19. und 20. Mai am Strand zwischen Blokhus und Løkken die schönsten, schnellsten, buntesten und kreativsten Lenkdrachen zu sehen. Auf dem Programm stehen täglich von 10 bis 17 Uhr Wettbewerbe wie das Nordic Kite Meeting, attraktive Schauflüge, Team-Fliegen, freies Fliegen oder Fliegen mit Riesenlenkdrachen. Dazu gibt es Drachenbau-Workshops für Kinder, Kitesurf-Angebote am Strand und vieles mehr. Ein weiteres Highlight ist der Synchronflug mit mehrleinigen Drachen, die unter anderem die Könner vom dänischen Sjællands Drageklub vorführen.

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820 Kilometer Erlebnisse auf Dänemarks neuem Ostseeradweg

Unterwegs aus dem neuen Ostseeradweg in Dänemark. Foto: PR/VisitDenmark
Unterwegs aus dem neuen Ostseeradweg in Dänemark. Foto: PR/VisitDenmark

Svendborg. Pünktlich zur Zweirad- und Urlaubssaison erhält das Königreich Dänemark eine neue Attraktion für Radtouristen: Der neue Ostseeradweg, der am 5. Mai in Svendborg auf Fyn offiziell eröffnet wird, führt auf rund 820 Kilometern zu einigen der schönsten Natur- und Kulturerlebnisse an der dänischen Ostsee. Damit löst sie den alten Ostseeradweg ab, der einen geraden Verlauf hatte. Mee(h)r-Erlebnisse rund um die dänische Ostsee sind also garantiert.

 Der dänische Ostseeradweg verläuft in Form einer Acht von Padborg an der deutsch-dänischen Grenze bei Flensburg durch das Inselmeer über die ostdänischen Inseln Lolland und Falster bis nach Møn mit seinen berühmten Kreidefelsen Møns Klint. Von dort geht es über Seelands Süden nach Fyn, wo sich in der Hafenstadt Svendborg der Wegeverlauf kreuzt. Quer über Fyn verläuft die Route dann zum Kleinen Belt und an Jütlands Ostküste zurück nach Süden bis Padborg.

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Dänemarks Kronprinz Frederik feiert 50. Geburtstag mit Gala und Royal Run

Der dänische Kronprinz Frederik - ganz in zivil. Foto: Kongehuset/PR
Der dänische Kronprinz Frederik - ganz in zivil. Foto: Kongehuset/PR

Kopenhagen. Am 26. Mai dieses Jahres feiert der dänische Kronprinz Frederik seinen 50. Geburtstag. Heute hat das Königshaus auf seiner Webseite erstmals Details zum Festprogramm verraten. An seinem Geburtstag selbst, der ein Samstag ist, wird der Thronfolger um 12 Uhr auf dem Balkon des Frederik XIII. Palais von Schloss Amalienborg in Kopenhagen auftreten, gemeinsam mit seiner Frau Mary, den vier Kindern und seiner Mutter, Königin Margrethe. Abends findet in Schloss Christiansborg eine Festgala statt.

Bereits in den Tagen davor zeigt sich Frederik in seiner Lieblingsrolle als Ausdauersportler: Los geht es unter dem Motto „Bevæg dig for livet“ (dt. Beweg dich um des Lebens willen) am 21. Mai in Aalborg in Nordjütland.

In der Stadt am Limfjord wird der sportliche Kronprinz zusammen mit einem großen Feld lauffreudiger Untertanen eine „One mile“, genau 1,609 Kilometer, durch die Altstadt laufen. Alle angemeldeten Läufer und Läuferinnen können darüber hinaus ohne königliche Begleitung zehn Kilometer zurücklegen.

 

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Wollparadies Saltum 2018: Skandinaviens größtes Wollfestival lädt am 12.. und 13. Mai zu flauschigen Erlebnissen

Trendigs in Wolle beim Wollfestival Saltum: Foto: PR/Mette Larsen/VisitNordjylland
Trendigs in Wolle beim Wollfestival Saltum: Foto: PR/Mette Larsen/VisitNordjylland

Saltum. Der kleine Ort Saltum in der dänischen Urlaubsregion Blokhus in Nordjütland lädt am 12. und 13. Mai dieses Jahres bereits zum zwölften „Wollfestival Saltum“ ein: Kreative und DIY-FAns erwarten an der Jammerbucht rund 50 Aussteller, spannende Kreativkurse, Musik und vieles mehr. Mit dabei in Saltum ist auch die dänische TV-Strickrebellin Mette Larsen, die einen eigenen Workshop leitet. Zu Gast ist in diesem Jahr an Jütlands Nordseeküste das Baltikum: Wenn am 12. und 13. Mai im norddänischen Saltum das diesjährige „Uldfestival Saltum“ seine Tore öffnet, stehen Stricktraditionen und -muster der baltischen Länder im Mittelpunkt des größten Wollfestivals Skandinaviens. Das kuschelweiche Event lockt traditionell am zweiten Mai-Wochenende tausende Handarbeitsfans in eine der beliebtesten Urlaubsregionen Dänemarks.

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Wenn weniger mehr is(s)t: Die Schokoladenmanufaktur DaJa in Uetersen

Edle Tafeln von DaJa Chocolate. Foto: C. Schumann
Edle Tafeln von DaJa Chocolate. Foto: C. Schumann

Uetersen. Der Duft von Schokolade empfängt Genießer schon an der Tür von Daja Chocolate. Und wer noch einmal genauer „hinriecht“ erkennt schnell auch den zarten Geruch von Früchten und exotischen Gewürzen, der durch die kleine Manufaktur in Uetersen zieht. Eine ungewöhnliche Mischung, die alles andere als Zufall ist – im Gegenteil. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen, ungewöhnlichen Kombinationen für unsere Schokoladen“, sagt Jan-Henrik Klüver, der den kleinen Familienbetrieb in der Kuhlenstraße seit rund drei Jahren gemeinsam mit seiner Frau Danila betreibt.

Anfangs lag die gläserne Süßwarenwerkstatt der gelernten Konditoren in der historischen Brauerei der Rosenstadt. Seit Anfang des Jahres zaubern die beiden Schokoladenexperten ihre süß-exotischen Kreationen in den Räumen einer ehemaligen Schreinerei. „Das passt gut“, findet der 35-jährige Chocolatier, „denn auch wir sind schließlich Handwerker.“

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Dänemark erhält 30 Sterne im Guide Michelin 2018 – so viele wie nie

Feine Küche im Restaurant Substans. Foto: PR/VisitDenmark
Feine Küche im Restaurant Substans. Foto: PR/VisitDenmark

Kopenhagen. Der Erfolg geht weiter: Erstmals gingen insgesamt 30 Michelin-Sterne an dänische Restaurants – so viele wie nie zuvor. Damit unterstreicht Dänemark fast fünfzehn Jahre nach der „Erfindung“ der Neuen Nordischen Küche seinen Ruf als eines der innovativsten Ziele für Gourmets weltweit. Bei der von Kennern und Fans mit Spannung erwarteten Verleihung der begehrten Michelin-Sterne gestern im Rathaus von Kopenhagen verliehen die Experten des französischen Gourmetführers insgesamt 30 Sterne an 25 dänische Restaurants. Hinzu kommt ein Michelin-gekröntes Restaurant auf den Færøer-Inseln.

 

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Dänemark: Prinz Henrik mit 83 Jahren auf Schloss Fredensborg verstorben

Prinz Henrik von Dänemark. Foto: Kongehuset.dk/PR
Prinz Henrik von Dänemark. Foto: Kongehuset.dk/PR

Kopenhagen. Nach längerer Krankheit ist der dänische Prinz Henrik am Dienstag, dem 13. Februar 2018, im Alter von 83 Jahren verstorben. Der Ehemann von Dänemarks Königin Margrethe II. war in den letzten Wochen schwer erkrankt. Anfang der Woche wurde der in Frankreich geborene Adelige, der die dänische Thronfolgerin 1967 heiratete, vom Reichshospital in Kopenhagen in Schloss Fredensborg verlegt worden. Dort verstarb der Lebenskünstler und Gelegenheitsdichter gestern im Kreis der Familie, meldet das Königshaus heute. Seine Ehefrau und die beiden Söhne, Kronprinz Frederik und Prinz Joachim, waren danach an seiner Seite. Die offizielle Trauerzeit dauert bis 14. März. Von heute bis Dienstag, den 20. Februar, liegt am Eingang des Gelben Palais von Königsschloss Amalienborg, Amaliegade 18, täglich von 9 bis 17 Uhr ein Kondolenzbuch aus. Zuletzt hatte der dänische Prinzgemahl für Aufsehen gesorgt, weil er nicht wie üblich an der Seite seiner Gattin im Dom in Roskilde bestattet werden wollte. Stattdessen wird Henrik nun auf eigenen Wunsch kremiert, so das Königshaus. Die Hälfte der Asche des passionierten Seglers wird in den dänische Hoheitsgewässern verstreut, die andere Hälfte in einer Urne im Garten von Schloss Fredensborg beigesetzt. Die Beerdigung findet am 20. Februar um 11 Uhr in der Schlosskirche von Christiansborg in Kopenhagen statt. Dort hat die Öffentlichkeit auch am Samstag, dem 17. Februar, von 15 bis 17 Uhr sowie am Sonntag, 18.2., von 12 bis 19 Uhr und Montag, 19.2., von 15 bis 19 Uhr Gelegenheit, von Prinz Henrik Abschied zu nehmen.