REPORTAGE & FOTO, MENSCHEN & MEINUNGEN,KULTUR & WIRTSCHAFT, MÄRKTE & MEDIEN

 

Herzlich willkommen auf der Homepage von Christoph Schumann!

Als Journalist, Autor für Tagespresse, Magazine, Buchverlage und Onlinemedien, Publizist sowie Fotograf stehen bei mir besondere Menschen, Orte, Länder und Themen im Mittelpunkt. In Hamburg, Deutschland, Dänemark und Nordeuropa, Europa und gelegentlich auch der weite(re)n Welt. Der Blick geht dabei auf das Wesentliche, auf die oft unsichtbaren Details, auf kleine Geheimnisse und Besonderheiten – ohne den Kern der Story zu vernachlässigen. Fakten – und Atmosphäre. Harte News – und weiche Stimmungen. Meinungen, Zitate, O-Töne – und Nebensätze, in denen etwas mehr als die Wahrheit mitschwingt. Aktualität und Nachhaltigkeit. Moderner Journalismus, der auch ungewöhnliche Themen und Wege sucht.
 

In meinem Blog "Lang auf Reisen" schreibe ich regelmäßig über Begegnungen, Reisen, Veranstaltungen und andere Themen, die mich aktuell bewegen. Viel Spaß beim Lesen!

 



Hier meine neuesten drei Blogbeiträge in der Vorschau – zum Weiterklicken:

Dänemark öffnet Grenze ab 25. Mai - ein Stück und zunächst nur für Durchreisende

NEWS Kopenhagen/Flensburg. Dänemark öffnet seine Grenzen heute das erste Mal nach der Corona-bedingten Schließung im März - zumindest ein bisschen. Wie u.a. das Dänische Generalkonsulat in Flensburg heute meldet, ist die Durchreise für Personen mit festem Wohnsitz in Deutschland oder einem der nordischen Länder Schweden, Norwegen, Finnland und Island ab sofort erlaubt. Demnach wird es für Reisende mit festem Wohnsitz in Deutschland oder anderen Nordischen Ländern als "anerkennungswürdig" gewertet, einen Transit durch Dänemark zu unternehmen, wenn dieses mit Hinblick auf einen Urlaubsaufenthalt außerhalb Dänemarks geschieht. So habe beispielsweise eine Person einen anerkennungswürdigen Grund durch Dänemark zu reisen, wenn sie Urlaub in Schweden machen möchte oder die Fähre nach Sylt nehmen will. Wer ein Sommer- bzw. Ferienhaus in Dänemark besitz, darf ebenfalls wieder einreisen. Besuchen darf man auch seine feste Freundin oder seinen festen Freund in Dänemark – vorausgesetzt,  das Verhältnis besteht seit mindestens sechs Monaten. / cs

Corona im Norden: Dänemark schiebt Grenzöffnung für Touristen mindestens bis 29. Mai auf

NEWS Kopenhagen. Dänemark öffnet seine Grenze nach Deutschland weiter nicht für Touristen. Nach Beratungen zu weiteren Öffnungen (dän. Genåbning) in der sogenannten Phase zwei nach dem Lockdown und den Einschränkungfen im Königreich, beschloss die dänische Regierung am Mittwoch, die Grenzen des Landes weiterhin geschlossen zu halten. Während Museen, Zoos, Attraktionen und andere Einrichtungen ab kommender Woche schrittweise öffnen dürfen, bleiben die Grenzen für den Tourismus aus den Nachbarländern bis Ende Mai geschlossen. Neuer Stichtag ist der 29. Mai, bis zu dem die Regierung um Mette Frederiksen ihren Plan zu Grenzöffnungen, Reisen und Urlaubsmöglichkeiten vorlegen wird. Das schreibt unter anderem die Zeitung Berlingske.

Hintergrund des Beschlusses ist ein Bericht der Gesundheitsbehörde Statens Serum Institut, die sich hinsichtlich einer Grenzöffnung und der damit verbundenen möglichen erhöhten Ausbreitungsgefahr des Coronavirus skeptisch zeigt. Der Dänische Ferienhausverband als Zusammenschluss der Vermieter der beliebten dänischen Ferienhäuser ist unzufrieden mit der Entscheidung: "Das ist wirklich merkwürdig, denn mit dieser Argumentation hätte man auch alle anderen Öffnungen verhindern können", so Carlos Villaro Lassen. / cs

Griechenlands Hauptstadt Athen: Eine Stadt wie ein Traum

Daran kommt kein Athen-Besucher vorbei: das Parthenon auf der Akropolis ist Athens Touristenmagnet. Foto: Christoph Schumann, 2020
Daran kommt kein Athen-Besucher vorbei: das Parthenon auf der Akropolis ist Athens Touristenmagnet. Foto: Christoph Schumann, 2020

REPORTAGE Athen. Schon der Weg zu Nikos Tranos sprüht vor Kreativität. Gleich hinter dem alten Werktor tauchen die erste Wandmalereien auf. Graffitis zieren Wände in den Hinterhöfen und Aufgängen der zahlreichen Gebäude der Athens School of Fine Arts. Durch eine hohe Halle, in der Studentin Ecoletta Sotiarou an einer Büste arbeitet, geht es ins kleine Büro des griechischen Bildhauers, der unter anderem auf der Dokumenta 14 in Kassel vertreten war. Seit kurzem leitet Tranos die zu den ältesten Kunstakademien Europas zählende Hochschule mit ihren rund 2000 Studierenden. Die alte Weberei ist genau die richtige Adresse, um persönliche Tipps für die Entdeckung von Athen zu erhalten. Welche Museen darf man in der griechischen Hauptstadt auf keinen Fall verpassen? Welche Viertel sind gerade angesagt – bei Künstlern, bei Einheimischen? Nikos Tranos muss nicht lange überlegen, ehe er meine Vorstellungen vom ›richtigen‹ Städteerlebnis zur Seite wischt: „Natürlich denkt jeder bei Athen zuerst an klassische Kunst und an Museen wie unser Archäologisches Nationalmuseum oder das Museum für Kykladische Kunst“, so der Professor. Doch es lohne sich in jedem Land der Welt, moderne Kunst kennenzulernen. „Die findet man im neuen Museum EMST – aber vor allem auch in den Straßen. Street Art findet man in Athen immer öfter. Und immer öfter sind die Kunstwerke von unseren Absolventen“, so Tranos. Der mir zum Abschied anvertraut, wie er selbst unbekannte Städte erkundet: „Für mich ist auch das Erleben einer Stadt eine Kunst – einfach zu gehen, zu schauen, die Sinne zu öffnen und zu hören, wie eine neue Sprache klingt. Das kann wie ein Traum sein.“

mehr lesen