REPORTAGE & FOTO, MENSCHEN & MEINUNGEN,
KULTUR & WIRTSCHAFT, MÄRKTE & MEDIEN

 

Herzlich willkommen auf der Homepage von Christoph Schumann!

Als Journalist, Autor für Tagespresse, Magazine, Buchverlage und Onlinemedien, Publizist sowie Fotograf stehen bei mir besondere Menschen, Orte, Länder und Themen im Mittelpunkt. In Hamburg, Deutschland, Dänemark und Nordeuropa, Europa und gelegentlich auch der weite(re)n Welt. Der Blick geht dabei auf das Wesentliche, auf die oft unsichtbaren Details, auf kleine Geheimnisse und Besonderheiten – ohne den Kern der Story zu vernachlässigen. Fakten – und Atmosphäre. Harte News – und weiche Stimmungen. Meinungen, Zitate, O-Töne – und Nebensätze, in denen etwas mehr als die Wahrheit mitschwingt. Aktualität und Nachhaltigkeit. Moderner Journalismus, der auch ungewöhnliche Themen und Wege sucht.
 

In meinem Blog "Lang auf Reisen" schreibe ich regelmäßig über Begegnungen, Reisen, Veranstaltungen und andere Themen, die mich aktuell bewegen. Viel Spaß beim Lesen!

 

Hier meine neuesten drei Blogbeiträge in der Vorschau – zum Weiterklicken:

Ein Mann und seine Fotos: Anton Corbijn in Hamburg

Anton Corbijn in seiner Ausstellung im Bucerius Kunst Forum. Foto: Christoph Schumann, 2018
Anton Corbijn in seiner Ausstellung im Bucerius Kunst Forum. Foto: Christoph Schumann, 2018

Hamburg. "Meine Arbeit ist ein Abenteuer. Und das möchte ich mir noch so lange erhalten, wie es geht." Auch nach rund vier Jahrzehnten kreativen Schaffens ist Anton Corbijn völlig geerdet. Der 1955 geborene Holländer, nein: die Fotos des 1955 geborenen Holländers gehören zu den Stars der diesjährigen Triennale der Photographie, die heute in Hamburg begonnen hat. Zur Eröffnung seiner Ausstellung "Anton Corbijn. The Living and The Dead" im Bucerius Kunst Forum war der Starfotograf im doppelten Sinne eigens an die Elbe gereist. Starfotograf, weil Corbijn seit seinen Anfängen zu den besten Fotografen der Gegenwart zählt, der besonders der Musikwelt seinen Stil aufgedrückt hat. Und Starfotograf, weil der bescheidene Künstler (fast) alle großen Musiker und Bands vor seiner Linse gehabt hat, die seit etwa 1980 die Bühnen der Welt erobert haben: Joy Division, Depeche Mode, Tom Waits, U2, die Rolling Stones, aber auch Kraftwerk und nicht zuletzt Herbert Grönemeyer.

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Dänemark: Mai 2018 ist sonnigster Monat seit mehr als 100 Jahren

Badewetter am Strand von Amager in Kopenhagen. Foto: VisitDenmark/Thomas Rousing.
Badewetter am Strand von Amager in Kopenhagen. Foto: VisitDenmark/Thomas Rousing.

Kopenhagen. Jetzt ist es offiziell: Das ungewöhnliche Sommerwetter im Frühjahrsmonat Mai 2018 hat Dänemark den wärmsten und vor allem sonnenreichsten Mai seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen beschert. Das Dänische Meteorologische Institut (DMI) meldete jetzt in einer Presseinformation, dass im kleinen Königreich im Mai insgesamt rund 360 Sonnenstunden gemessen wurden – so viel, wie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1874. Bisheriger Rekordträger war der Mai 2008. Durchschnittlich gab es demnach 11,5 Sonnenstunden pro Tag. "Ein derartiges Hoch über einen so langen Zeitraum hat sich noch nie gehalten", sagte der Klimatologe Mikael Scharling von DMI der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau. Gleichzeitig wurde am 30. Mai der wärmste Maitag in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen überhaupt gemessen: An der Landwirtschaftsschule im Stadtteil Frederiksberg lag die Temperatur zwischen 15 und 16 Uhr bei 29,3 Grad Celsius. Das warme, sonnenreiche Wetter soll in Dänemark auch noch in den nächsten Wochen anhalten. 

Kopenhagen und Malmö planen neue Metro über den Øresund

Kopenhagen. Die nordischen Nachbarstädte Kopenhagen und Malmö sollen durch eine U-Bahn verbunden werden. Die Metro über den Øresund soll die schwedische und die dänischen Wirtschafts- und Kulturmetropolen noch enger verbinden, als es die Øresundbrücke bereits seit Jahren tut. Laut dänischer Tageszeitung Politiken von heute wollen Frank Jensen, Bürgermeister der dänischen Hauptstadt, und seine Kollegin Katrin Stjernfeldt Jammes aus Malmö die Reisezeit so auf 23 Minuten verkürzen. Fahren sollen die Øresundmetro ab 2035. Als positiven Effekt setzen die Kommunalpolitiker neben kürzeren Fahrzeiten auf mehr und neue Arbeitsplätze sowie Investitionen namhafter Unternehmen. Der Wunsch nach einer U-Bahn zwischen Kopenhagen und Malmö steht in Verbindung mit dem geplanten Fehmarnbelttunnel zwischen Dänemark und Deutschland, der 2028 zwischen Rødby auf Lolland und Puttgarden auf Fehmarn eröffnen soll. Die Kosten für die neue nordische Metro werden auf 35 Mrd. DKK (ca. 4,7 Mrd. Euro) geschätzt. / cs