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Herzlich willkommen auf der Homepage von Christoph Schumann!

Als Journalist, Autor für Tagespresse, Magazine, Buchverlage und Onlinemedien, Publizist sowie Fotograf stehen bei mir besondere Menschen, Orte, Länder und Themen im Mittelpunkt. In Hamburg, Deutschland, Dänemark und Nordeuropa, Europa und gelegentlich auch der weite(re)n Welt. Der Blick geht dabei auf das Wesentliche, auf die oft unsichtbaren Details, auf kleine Geheimnisse und Besonderheiten – ohne den Kern der Story zu vernachlässigen. Fakten – und Atmosphäre. Harte News – und weiche Stimmungen. Meinungen, Zitate, O-Töne – und Nebensätze, in denen etwas mehr als die Wahrheit mitschwingt. Aktualität und Nachhaltigkeit. Moderner Journalismus, der auch ungewöhnliche Themen und Wege sucht.
 

In meinem Blog "Lang auf Reisen" schreibe ich regelmäßig über Begegnungen, Reisen, Veranstaltungen und andere Themen, die mich aktuell bewegen. Viel Spaß beim Lesen!

 


 

NEU: Mit neuem Text und neuem Layout erschienen ist im September 2018 derReiseführer "Baedeker Dänemark" – ein echter Reise(buch)klassiker in frischem, zeitgemäßem Erscheinungsbild. Mehr Informationen und Bestellmöglichkeit dazu im Baedker Verlag hier.

 

NEU: In aktualisierte Auflage erschienen ist im Sommer 2018 der Bildband "Hamburg - ein Porträt" in der Edition Temmen, Bremen, mit Texten von mir und Fotos des Hamburger Fotografen Urs Kluyver.


Hier meine neuesten drei Blogbeiträge in der Vorschau – zum Weiterklicken:

Reiseland Dänemark: Urlaubsjahr 2018 bringt neue Rekorde

Kopenhagen. Erste, Mitte Februar veröffentlichte Übernachtungszahlen von Danmarks Statistik für das Jahr 2018 zeigen: Der Dänemark-Tourismus verzeichnet im vergangenen Jahr neue Rekorde. Insgesamt 53,6 Millionen Übernachtungen, davon 27,4 Millionen Übernachtungen ausländischer Urlauber, registrierte das Statistikamt von Januar bis Dezember vergangenen Jahres. Deutsche Urlauber sind dabei das Zugpferd der Entwicklung: 15,5 Millionen Übernachtungen bedeuten ein Plus von 2,6 Prozent ­- das sind 400.000 Übernachtungen mehr als 2017.

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Dänische Hygge nicht für das Unesco-Welterbe nominiert

Kopenhagen. Das hätte richtig gemütlich werden können: Die dänische Hygge wird aber nicht für die Aufnahme zum immateriellen Unesco-Welterbe nominiert. Das gab Dänemarks zuständige Kulturministerin Mette Bock gestern in Kopenhagen bekannt. Dabei hatten sich zahlreiche Initiativen für das dänische Lebensgefühl Hygge – das mit Gemütlich- und Behaglichkeit oder Wohlbefinden nur annähernd übersetzt ist – stark gemacht. Stattdessen schlägt die Ministerin das dänisch-deutsche Grenzland Nord- und Südschleswig im Vorfeld des 100. Jubiläums der Wiedervereinigung 1920 sowie den grönländischen Trommeltanz- und -gesang Qilaatersorneq für die Aufnahme zum Unesco-Welterbe 2020 vor. Dies hatte ich die Selbstverwaltung Grönlands gewünscht. Es ist das erste Mal überhaupt, dass Dänemark Vorschläge zur Aufnahme zum immateriellen Weltkulturerbe macht. / cs

Dänische Regierung stellt Gesundheitsreform vor – und entmachtet gleichzeitig die fünf Regionen

Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen (V). Foto: PR/Statsministeriet
Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen (V). Foto: PR/Statsministeriet

Kopenhagen. Die dänische Regierung plant eine der größten Reformen der letzten Jahre: Am heutigen Mittwoch hat Staatspräsident Lars Løkke Rasmussen verschiedenen Medien wie Danmarks Radio und JyllandsPosten die in seiner Neujahrsansprache angekündigte Krankenhausreform im Parlament vorgestellt. Danach wird die politische Verwantwortung für das Gesundheitswesen von den jetzt fünf Regionen im Königreich bis 2020/21auf die neue Behörde Sundhedsvæsen Danmark (dt. Gesundheitswesen Dänemark) übergehen. Ihr Sitz soll im jütländischen Aarhus sein, der zweitgrößten Stadt des Landes. Gleichzeitig sollen 21 neue sogenannte Gesundheitsgemeinschaften (dän. Sundhedsfællesskaber) übers Land verteilt gebildet werden. Ziel ist es, eine bessere Gesundheitsversorgung mit zeitnahen Arztterminen zu  bieten und eine bessere Notfallmedizin zu bieten. Vor allem sollen aber auch Krankenhausaufenthalte und Behandlungszeiten gekürzt werden. Der konservative Regierungschef von der Partei Venstre würde mit diesem Schritt gleichzeitig 205 gewählte Politiker in den Regionsparlamenten de facto entmachten, die bisher vor allem für die Gesundheitspolitik ihrer Region verantwortlich waren. Diese Form der Zentralisierung erntete bereits im Vorfeld Kritik von Ärzteverbänden wie von Regionalpolitikern, die die Bürgernähe bedroht sehen. Die Reform muss noch im dänischen Parlament Folketing verabschiedet werden. / cs 16.1.2018