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Dänemark verlängert Kontrollen an deutsch-dänischer Grenze bis Mai 2020

NEWS Kopenhagen. Dänemark verlängert die Grenzkontrollen an der deutsch-dänischen Grenze nach dem Auslaufen der aktuellen Ausnahmeregelung am 12. November 2019 um weitere sechs Monate bis Mai 2020. Das gab der dänische Juistizminister Nick Hækkerup am heutigen 10. Oktober im Rahmen einer Pressekonferenz in Kopenhagen bekannt, so Danmarks Radio. Die "vorübergehende" – dän. midlertidigt – Grenzkontrolle wird damit immer mehr zu permanenten Einrichtung. Auch zwischen Schweden und Dänemark sollen periodische Grenzkontrollen eingeführt werden, so Hækkerup weiter. Dazu wird die dänische Polizei mehrmals pro Woche auf Fähren, in Zügen sowie im Straßenverkehr im Einsatz sein. / cs

Odsherred in Nordseeland lädt zu Herbstgenüssen beim „Odsherred Grand Cru“

Berühmt und lecker: Möhren vom Lammefjord. Foto: VisitOdsherred/PR
Berühmt und lecker: Möhren vom Lammefjord. Foto: VisitOdsherred/PR

NEWS Odsherred/Nordwestseeland. Kopenhagens Gourmetköche bedienen sich hier, Feinschmecker aus ganz Dänemark schätzen ihre Produkte ohnehin: Die Region Odsherred im Nordwesten der dänischen Insel Seeland gilt als Dänemarks Speisekammer und beliebter Lieferant für die Sterneküche. Insbesondere das Gemüse vom Lammefjord gilt landesweit als Maßstab für ausgezeichnete Rohwaren.

 

Die jährlich stattfindende „Odsherred Grand Cru“-Festwoche mit Foodfestival und Herbstmarkt bietet Besuchern die Möglichkeit, die ausgezeichneten Produkte der Region vor Ort zu testen. Das Programm des diesjährigen Festivals vom 14. bis 19. Oktober 2019 ist mit vielen Führungen und Workshops aber darüber hinaus auch eine Art Feinschmecker-Weiterbildung.

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Dänemark: Premiere für „Dänemarks Austernfestival“ im Oktober

Austern im dänischen Wattenmeer. Foto: PR/Thomas Høyrup Christensen
Austern im dänischen Wattenmeer. Foto: PR/Thomas Høyrup Christensen

NEWS Rømø/Nordsee. Sie gilt als Dänemarks Austernküste und lockt aus aller Welt Gourmets und Liebhaber von Meeresfrüchten: Die Westküste Jütlands zwischen dem dänischen Wattenmeer und dem Limfjord. Alleine im Wattenmeer liegen rund 72.000 Tonnen der eingewanderten pazifischen Auster. Im Brackwasser des Limfjordes hingegen, der Nordjütland von Ost nach West durchschneidet, hat die europäische Auster schon seit langem ihr Zuhause.

„Danmarks Østersfestival“ (dt. Dänemarks Austernfestival) führt vom 12. bis 14. Oktober 2019 erstmals die regionalen Veranstaltungen rund um die Auster zu einem hochklassigen Natur- und Kulinarikevent für jedermann zusammen. Hauptveranstaltungsort ist die Insel Rømø mitten im Nationalpark Wattenmeer. Bei einer geführten Austernsafari lernen Festivalbesucher wie Austern aus dem Meer bis in die Küche kommen. Mitzubringen sind warme Kleidung, Gummistiefel und Tragebehälter, Vorwissen ist nicht notwendig.

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Unterwegs im australischen Victoria: Von Koalas und Goldrausch

Koalas hautnah im Koala Conservation Center auf Philip Island. Foto: Chr. Schumann
Koalas hautnah im Koala Conservation Center auf Philip Island. Foto: Chr. Schumann

REPORTAGE Melbourne/Australien. Wenn die Sonne untergeht, erwacht der Südstrand von Phillip Island zum Leben. Kaum bricht die Dämmerung herein, spülen die Wellen des Südpazifik die ersten Nachtgäste an Land: Zunächst erscheint ein Zwergpinguin. Dann kleinere Gruppen der befrackten Meeresvögel. Schließlich sind es Hunderte, die sich erst mit einem Schütteln trocknen, um danach zielstrebig über den Summerland Beach zu ihren Bruthöhlen in den Dünen der rund zwei Autostunden südlich von Melbourne gelegenen Insel zu watscheln. Mehr als 4000 der kleinsten Pinguine der Welt sind auf der Urlaubsinsel zuhause, erklärt Pip Cleeland. Die Rangerin vom Team der Phillip Island Nature Parks begleitet uns an diesem Abend beim Pinguin-Parade genannten Naturschauspiel, das an 365 Tagen im Jahr stattfindet: „Bis zu 60 Kilometer schwimmen die Pinguine vor die Küste hinaus, um Futter für ihren Nachwuchs zu fangen“, so die aus Schottland stammende Biologin. „Sie fangen kleine Fische und tauchen dabei Tag für Tag bis zu eintausend Mal.“

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Von jungen Wilden zu alten Meistern: Baselitz, Richter, Polke und Kiefer in den Hamburger Deichtorhallen

Blick in die "Jungen Jahre der alten Meister". Foto: Chr. Schumann
Blick in die "Jungen Jahre der alten Meister". Foto: Chr. Schumann

Hamburg. "Sie alle sind Maler, die in einer Zeit großgeworden sind, in der klassische Malerei verpönt war", sagte Götz Adriani zur von ihm komponierten Ausstellung "BASELITZ – RICHTER – POLKE – KIEFER:

DIE JUNGEN JAHRE DER ALTEN MEISTER"bis 5. Januar 2020 in den Hamburger Deichtorhallen. Die Sonderschau in der Halle für aktuelle Kunst präsentiert mehr als 100 Werke auf dem Frühwerk vier der größten deutschen Nachkriegskünstler, die bis auf Anselm Kiefer alle auch eine deutsch-deutsche Geschichte haben. Auf den folgenden Schaffensperioden stammen die Werke: Die Jahre 1959–1969 bei Georg Baselitz, 1962–1969 bei Gerhard Richter, 1963–1969 bei Sigmar Polke sowie 1969–1977 bei Anselm Kiefer.

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Wenn Asta Nielsen wieder tanzt – Dänemark digitalisiert sein Stummfilmerbe

Das legendäre dänische Duo Pat und Patachon. Pressefoto: Dänisches Filminstitut DFI, Kopenhagen
Das legendäre dänische Duo Pat und Patachon. Pressefoto: Dänisches Filminstitut DFI, Kopenhagen

REPORTAGE Kopenhagen. Dänemark hebt einen seiner größten kulturellen Schätze. In den kommenden Jahren digitalisiert das Dänische Filminstitut mehr als 400 Spielfilme aus den Anfängen der dänischen Kinozeit vor rund 100 Jahren. Damit hat das nordische Königreich eine Pionierrolle bei der Erhaltung seines kinematographisches Erbes für das 21. Jahrhundert übernommen – noch vor anderen großen großen Filmnationen wie Deutschland, Frankreich oder Italien. „Wir sind europaweit die ersten, die Meisterwerke dieser Zeit, aber auch vergessene Perlen der Filmgeschichte für die Zukunft sichern“, freut sich Lars-Martin Sørensen von Det Danske Filminstitut (DFI) im Gespräch mit unserer Zeitung. Sogar das Filmland USA sei diesen Schritt so noch nicht gegangen.

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Wellenbad auf der “Ratteninsel” – ein Besuch auf Rottnest Island in Westaustralien

Beliebtest Touristenattraktion: Quokas auf Rottnest Island. Foto: Chr. Schumann
Beliebtest Touristenattraktion: Quokas auf Rottnest Island. Foto: Chr. Schumann

REPORTAGE Fremantle/Westaustralien. Kaum hat der “Rottnest Express” am alten Dock von Fremantle abgelegt, nimmt die Schnellfähre Fahrt auf hinaus auf den offenen Indischen Ozean. Kaum zwanzig Minuten später erscheinen die Umrisse einer flachen Insel am Horizont – und schon nach einer halben Stunde machen wir fest am Kai von Thomson Bay Settlement, dem kleinen Hauptort von Rottnest Island. “Willkommen auf Westaustraliens beliebtester Ausflugsinsel”, begrüßt Jenny Burke uns und die anderen rund drei Dutzend Tagesgäste. Im leuchtend gelben Shirt ist die im nahen Perth lebende Burke schon von Weitem als Inselguide erkennbar. “Ich liebe Rottnest Island”, lacht die Ehrenamtlerin, “und genau darum zeige ich Besuchern schon seit 30 Jahren immer wieder die schönsten Seiten des Eilands.” Damit ist sie nicht allein: Rund 300 Volunteers der Rottnest Voluntary Guides Association Inc. bieten seit 1986 ganzjährig allen Besuchern kostenlose Inseltouren an.

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Im Rhythmus des Meeres – zu Besuch auf der dänischen Insel Mandø im Wattenmeer

Auf dem Låningsvejen geht es vom Festland nach Mandø. Foto: C. Schumann
Auf dem Låningsvejen geht es vom Festland nach Mandø. Foto: C. Schumann

REPORTAGE Mandø/Ribe. Langsam rollen die Reifen unseres Autos über den Deich bei Vester Vedsted. Plötzlich liegt die scheinbar endlose Weite des Wattenmeers im Sonnenlicht vor uns. Nach wenigen Metern endet der Asphalt, die Straße wird zum groben Schotterweg. Nur vage ist in der Ferne unser Ziel zu erahnen: Mandø. Die dänische Nordseeinsel liegt zwischen ihren großen – und bekannteren – Schwestern Rømø im Süden und Fanø im Norden und ist etwas ganz Besonderes: Mandø ist das einzige Eiland im Königreich, das nur bei Ebbe zu erreichen ist. Keine Fähre und keine Brücke verbinden Mandø mit dem Festland – die rund 30 festen Bewohner und alle Ferien- oder Tagesgäste sind entweder auf die Fahrt mit einem Traktorbus oder das eigene Auto angewiesen.

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Kopenhagen: Schlossplatz von Amalienborg wird gegen Terroranschläge gesichert

Wachwechsel an Schloss Amalienborg in Kopenhagen. Foto: C. Schumann, 2019
Wachwechsel an Schloss Amalienborg in Kopenhagen. Foto: C. Schumann, 2019

NEWS Kopenhagen. Der Platz von Schloss Amalienborg in Kopenhagen wird gegen mögliche Terroranschläge gesichert. Das meldet  die zuständige Behörde Slots- og Kulturstyrelsen heute. Zukünftig können damit keine Autos mehr über den Platz vor dem Amtssitz von Königin Margrethe II. fahren. Fußgänger und Radfahrer behalten freien Zugang. Die vier Zufahrten zum Schlossplatz werden durch je 13 bronzeverkleidete, 1,20 Meter hohe Poller für Durchgangsverkehr gesperrt. Diese werden im Boden versenkt, wenn beispielsweise die dänische Königin ein- oder ausfährt. In diesem Jahr ist schon Schloss Christiansborg in Kopenhagen mit insgesamt 85 Granitkugeln gegen Terrorangriffe gesichert worden. Der Umbau bei Schloss Amalienborg soll Anfang 2020 und damit rechtzeitig zum 80. Geburtstag der dänischen Regentin im April fertig sein. / cs

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Dänemarks erste E-Fähre: Unter Strom von Als und Fünen nach Ærø

Die neue Elektrofähre "EF Ellen" im Hafen von Søby auf Ærø. Foto: Ærø Kommune/PR
Die neue Elektrofähre "EF Ellen" im Hafen von Søby auf Ærø. Foto: Ærø Kommune/PR

NEWS Ærø/Als. Wer im südfünischen Inselmeer in Dänemark reist, kann jetzt noch umweltfreundlicher auf die Urlaubsinsel Ærø übersetzen. Der Grund: Seit August verkehrt zwischen Fynshav auf Als und Ærø die erste rein elektrisch betriebene Fähre des Königreichs. Die neue Elektrofähre „EF Ellen“ ist zurzeit mit drei Abfahrten pro Tag unterwegs. Gefördert wurde das Schiff von der EU, die einen energieeffizienten und emissionsfreien Fährverkehr fördert. / cs

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Kappeln an der Schlei: Von Heringstagen, Naturerlebnissen und Urlaubskunst

Blick über die Schlei auf Kappeln mit der barocken St. Nikolai-Kirche. Foto: C. Schumann
Blick über die Schlei auf Kappeln mit der barocken St. Nikolai-Kirche. Foto: C. Schumann

Kappeln/Schlei. Wer lange nicht in Kappeln war, erkennt den kleinen Ort an der Schlei kaum wieder: Herausgeputzt sind die historischen (Fachwerk-)Häuser in der Altstadt rund um die barocke St. Nikolau-Kirche. Und am Wasser sind zahlreiche moderne Ferienwohnungen entstanden, beispielsweise am Hafen. Weitere sind im Bau. Das noch vor ein, zwei Jahrzehnten fast vergessene Kappeln – das viele noch als idyllische Kulisse der ZDF-Vorabendserie „Der Landarzt“ in Erinnerung haben – boomt nahezu. Kappeln erwacht aus einem Dornröschenschlaf, könnte man meinen.

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Naturkraft – dänisches Ringkøbing erhält neues Erlebniscenter

Die Arbeiten am neuen Erlebniscenter "Naturkraft" in Ringkøbing sind in vollem Gange. Foto: C. Schumann, 2019
Die Arbeiten am neuen Erlebniscenter "Naturkraft" in Ringkøbing sind in vollem Gange. Foto: C. Schumann, 2019

NEWS Ringkøbing/Hvide Sande. Die dänische Westküste erhält eine neue, familienfreundliche Besucherattraktion: Im Frühjahr 2020 eröffnet "Naturkraft" – ein Natur- und Wissenschaftserlebniscenter, das in spielerischer Weise über die Kräfte in der beliebten Urlaubsregion an der dänischen Nordsee informiert. Wind, Meer, Dünen, Wasser, Binnengewässer, Flora und Fauna der von der Nordsee im Westen und dem Ringkøbing Fjord im Hinterland geprägten Region stehen im Mittelpunkt des neuen Highlights. Beim Baustellenbesuch konnte ich mich im August 2019 vom rasanten Fortschritt der Bauarbeiten von "Naturkraft" überzeugen. / cs

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Auf Schienen in die Zukunft: Dänischer Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr wird vor Absturz gerettet

Noch am originalen Standort: Rubjerg Knude Fyr in Nordjütland. Foto: C. Schumann, 2019
Noch am originalen Standort: Rubjerg Knude Fyr in Nordjütland. Foto: C. Schumann, 2019

Løkken/Dänemark. Dänemarks bekanntester Leuchtturm zieht um. Bereits Mitte August wurde Rubjerg Knude Fyr für Besucher geschlossen und weiträumig abgesperrt. Die 23 Meter hohe Wegmarke über der Nordsee in der Nähe des Ferienorts Løkken war erst vor zwei Jahren wieder für Gäste geöffnet worden – spektakulär renoviert mit einer neuen Treppe, einem lichtbrechenden Kaleidoskop im Turminnern und einer sicheren Aussichtsplattform für weite Blicke auf Meer, Dünen und das nordjütländische Binnenland. Damals gingen Experten noch davon aus, dass die 60 Meter hohe und von Erosion gezeichnete Steilküste am Leuchtturm die Touristenattraktion erst in zehn oder fünfzehn Jahren erreichen und zum Absturz des Leuchtturms führen würde. Doch die Herbst- und Winterstürme der letzten Jahre nagten stärker am sensiblen Ufer als berechnet. Um zwei bis vier Meter lassen Meer und Wind die Küste alljährlich schrumpfen – bei seiner Eröffnung im Jahr 1900 lag Rubjerg Knude Fyr noch 200 Meter von Strand und Dünen entfernt. / cs

 

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Kopenhagen: Neue Badezone bei Kalvebod Brygge ist neunte Hafenbademöglichkeit

Kopenhagen. Die dänische Hauptstadt hat eine neue Badezone: Der jetzt offiziell freigegebene Schwimmbereich liegt am Hafen bei Kalvebod Brygge, nur wenige Gehminuten von der City. Insgesamt besitzt Kopenhagen damit jetzt bereits neun Badestellen am neu entdecken Hafen. Nicht alle sind aber sogenannte Hafenbäder wie beispielsweise jenes bei Islands Brygge. Währen die ausgewiesenen Hafenbäder Aufsichtspersonal haben, baden Wasserratten in den Badezonen auf eigene Verantwortung. Im historisch warmen Sommer 2018 zählten Kopenhagens Hafenbäder und Badezonen rund 300.000 BesucherInnen. Kopenhagens sämtliche Hafenbäder und Badezonen findest du hier. / cs

 

 

 

Neuer "Sonnenuntergangsplatz" im dänischen Gl. Skagen eingeweiht

Gl. Skagen: Sonnenuntergang über der dänischen Nordsee am neu gestalteten "Sonnenuntergangsplatz". Foto: Peter Jørgensen/PR
Gl. Skagen: Sonnenuntergang über der dänischen Nordsee am neu gestalteten "Sonnenuntergangsplatz". Foto: Peter Jørgensen/PR

Skagen/Gl. Skagen. Planung und Bauarbeiten haben länger gedauert als gedacht, doch nun ist es endlich so weit: Der neue "Sonnenuntergangsplatz" im Ferienort Gl. Skagen in Nordjütland wurde Mitte August eingeweiht. Die begehbare, zum Meer hin abfallende Sonnenscheibe verleicht den Spiel aus Wolken und Licht in Jütlands Norden noch einmal einen zusätzlichen Reiz.

Die Granitscheibe mit einem Durchmesser von 20 Metern ist leicht geneigt und mit geschliffenen Kreisen versehen, so dass sich das Naturgeschehen bei entsprechenden Witterungsverhältnissen spiegelt und für schillernde Lichteffekte sorgt. Die Aufschüttung und Bepflanzung von bis zu drei Meter hohen Dünen im Halbkreis um die granitene Scheibe schafft an dem traditionsreichen Platz zudem natürliche, windgeschützte Logenplätze. Der dänisch "Solnedgangspladsen" genannte Platz gleich neben dem beliebten "Sonnenuntergangskiosk" (dän. Solnedgangskiosken) gilt als einer der schönsten Orte an der dänischen Nordsee, um den Sonnenuntergang über dem Meer zu genießen. Seit Jahrzehnten gilt der Ort als Geheimtipp für Liebhaber romantischer Abendstimmungen. / cs

Aarhus Festwoche 2019: Zehn Tage kultureller Ausnahmezustand im September

Aarhus Festuge: Stimmen bauen Brücken. Foto:Martin Dam  Kristensen/PR
Aarhus Festuge: Stimmen bauen Brücken. Foto:Martin Dam Kristensen/PR

Aarhus. Es ist ein eindeutiger Qualitätsbeweis: Zum 55. Mal in Folge findet mit der „Aarhus Festuge“ vom 30.08. bis 08.09. eines der größten Kulturfestivals in ganz Nordeuropa statt. Unter dem Motto „Bridging“ hat sich die „Aarhus Festwoche“ ganz dem kulturellen Brückenbau verschrieben. Dieser reicht von Kunst im Treibhaus des Botanischen Gartens über öffentliches Singen aller Generationen im Freilichtmuseum Den Gamle By bis zu chinesischer Tanzperformance. Insgesamt lädt die Domstadt an der dänischen Ostsee zu rund 1.000 Veranstaltungen ein. Das hochkarätige Programm bietet Kulturtouristen eine spannende Mischung aus Musik und Kunst, Theater und Streetperformances mit Urban Art, Tanz, Gastronomie und vielem mehr.

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Lego spielt wieder mit Legoland

Das Legoland im bayrischen Günzburg. Foto: Legoland/PR
Das Legoland im bayrischen Günzburg. Foto: Legoland/PR

Billund/Dänemark. Die gute wirtschaftliche Lage macht es möglich: Fast 15 Jahre nach dem Verkauf kauft Lego „seine“ Legoland-Parks zurück. 2005 hatte die dänische Gründerfamilie Kristiansen seine Freizeitparks an die internationale Gruppe Merlin Entertainments veräußert, um die Kassen des Unternehmens mit Hauptsitz im dänischen Billund zu füllen. Nun hat die Lego-Eigentümer mit ihrer Familienholding Kirkbi dem an der Londoner Börse notierten Merlin-Konzern – zu dem u.a. auch Madame Tussaud’s, der britsche Themenpark Alton Towers, weltweit 130 Freizeitzentren, zehn Hotels etc. gehören – umgerechnet rund 6,6 Mrd. Euro für den Rückkauf der beliebten Attraktionen geboten. Unterstützung erhält Kirkbi dabei vom US-Finanzinvestor Blackstone. Nach dem Kauf wird Kirkbi 50 % an Merlin halten. Kirkbi-Chef Sören Thorup Sörensen zufolge können sich die Legoland-Parks und die übrigen Sparten von Merlin sich am besten abseits der Börse entwickeln. Heute gibt es acht Legoland-Parks in aller Welt. Das neueste Legoland ist in New York geplant. / cs

Aktiv an der dänischen Nordsee: Neuer Premium-Wanderweg Tranum–Fosdal an der dänischen Jammerbucht

Der Premium-Wanderweg Tranum-Fosdal in Dänemark ist durchgehend beschildert. Foto: VisitJammerbugten
Der Premium-Wanderweg Tranum-Fosdal in Dänemark ist durchgehend beschildert. Foto: VisitJammerbugten

NEWS Lien/Jammerbucht. Dänemark hat einen neuen, vom Deutschen Wanderinstitut zertifizierten Premium-Wanderweg. Die Route Tranum-Fosdal liegt an der Jammerbucht in Nordjütland, einer der beliebtesten Urlaubsregionen an der dänischen Nordsee. Die Route ist durchgehend beschildert und führt über elf Kilometer durch die kontrastreiche Natur der Westküste mit Hügeln, Wäldern, Heide und Dünen. Unterwegs haben Wanderer atemberaubende Ausblicke auf den Limfjord einer- und die Nordsee andererseits. Höchster Punkt der fast ausschließlich über Naturwege verlaufenden Rundtour ist der „Berg“ Bavnehøj mit 83 Metern ü.d.M. Einen Kontrast dazu bildet der Streckenverlauf durch die eingeschnittenen Täler Fosdalen und Langdalen. Zu den schönsten Passagen der Route zählt darüber hinaus der Höhenverlauf entlang der unter Naturschutz stehenden Steilküste Lien.

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Deutsche Bahn: Züge zwischen Hamburg und Kopenhagen ab Dezember bis zur Eröffung des Fehmarnbelttunnels nur noch über Flensburg

Hamburg/Kopenhagen. Für Reisende von Deutschland nach Kopenhagen ändert sich die Reiseroute: Laut Deutscher Bahn fahren ab Ende 2019 mit Umstellung auf den Winterfahrplan 2019/2020 alle Fernzüge auf der internationalen Strecke nicht mehr auf der sogenannten Vogelfluglinie via Puttgarden auf Fehmarn und Rødby auf Lolland, sondern über Flensburg und Odense auf Fünen. Damit entfällt auch die bisherige Schiffspassage mit den Fähren von Scandlines. Ganzjährig werden dann  täglich drei umsteigefreie Zugpaare Hamburg–Kopenhagen mit einer Fahrzeit von rund 4 Stunden 40 Minuten verkehren.

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Hagen a.T.W.: Im Schatten von „Dönissens Gelber“ und der „Schönen von Marienhöhe“

Kirschblüte auf dem Kirschlehrpfad in Hagen a.T.W. Foto: C. Schumann, 2019
Kirschblüte auf dem Kirschlehrpfad in Hagen a.T.W. Foto: C. Schumann, 2019

REPORTAGE Hagen am Teutoburger Wald. In und um den Erholungsort Hagen am Teutoburger Wald in Süd-Niedersachsen stehen mehr als 2000 Süßkirschbäume, darunter viele seltene Sorten – in Frühjahr und Frühsommer bieten Führungen auf dem 2,5 Kilometer langen Kirschlehrpfad am Jägerberg bieten Hintergrundwissen zu Tradition und Erhalt.

Schubacks Frühe Schwarze“ und „Dönissens Gelbe“ trennen einige Wochen bei der Blüte, aber nur ein paar Schritte auf dem Kirschlehrpfad vor den Toren von Hagen am Teutoburger Wald. Jetzt im späten Frühjahr stehen rund 2000 Süßkirschen hier auf dem Jägerberg und rund um den 14.000 Einwohner großen Erholungsort nahe Osnabrück und reifen in der Sonne des südwestlichen Niedersachsens. „ Ob „Große Schwarze“, „Knorpelkirsche“, „Baronkirsche“, „Große Prinzessin“, „Schöne aus Marienhöhe“ oder „Jakobs Schnapskirsche“ – nirgendwo in Deutschland ist die Vielfalt an Süßkirschen größer als hier an den Ausläufern des Mittelgebirges.

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Nordseeland: Neuer Wanderweg auf Kierkegaards Spuren rund um Gilleleje

Meerblick auf dem neuen Kierkegaard-Wanderweg. Foto: Kierkegaard by Nature
Meerblick auf dem neuen Kierkegaard-Wanderweg. Foto: Kierkegaard by Nature

Gilleleje. Nordseeland hat eine neue Attraktion für Naturliebhaber: Der Kierkegaard-Wanderweg führt über insgesamt 12 Kilometer rund um Gilleleje, einst Rückzugsort des großen Philosophen und heute einer der beliebtesten Urlaubsorte an der Küste der sogenannten „Dänischen Riviera“. Der im Mai offiziell eröffnete Rundgang folgt den Spuren Søren Kierkegaards und lädt zu Bewegung und Reflexion in der Natur ein. Tafeln mit Zitaten des Philosophen regen unterwegs zu Gedanken rund um die großen Fragen des Lebens an. Alle Texte sind auch in deutscher Übersetzung wiedergegeben. Die App „Kierkegaard by Nature“ bereitet die Inhalte der Route zudem digital für iPhone und Android auf. Die neue Wanderroute ist mit blau-weißen Schildern mit Kierkegaard-Silhouette markiert.

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Ein Kreuz fällt vom Himmel – der dänische Dannbrog wird 800 Jahre alt

Dänemarks Nationalflagge weht gern in den Dünen – der Dannebrog auf Bornholm. Foto: VisitDenmark/Niclas Jessen
Dänemarks Nationalflagge weht gern in den Dünen – der Dannebrog auf Bornholm. Foto: VisitDenmark/Niclas Jessen

Vordingborg/Kopenhagen. Die älteste Flagge der Welt feiert in wenigen Wochen ihren 800. Geburtstag. Der dänische Danneborg fiel der Sage nach genau am 15. Juni des Jahres 1219 während der Schlacht von Lydnanisse vom Himmel und verhalf dem dänischen König Valdemar II. zum schon verloren geglaubten Sieg über die ungläubigen Esten. Der Monarch nämlich war der Überlieferung nach im Auftrag von Papst Innozent III. mit nicht weniger als 1.500 Langbooten und in Begleitung der Bischöfe Anders Sunesen und Theodorik von Estland sowie Witslaw I. von Rügen ins heutige Tallinn aufgebrochen – offiziell zur Unterstützung des fünften Kreuzzugs nach Palästina, inoffiziell zur Unterwerfung der heidnischen Balten.

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Nordjütland 2019: Wasser und Wind als Hauptdarsteller

Frische Muscheln auf dem Løgstør Muschelfestival. Foto: Copyright VisitNordjylland
Frische Muscheln auf dem Løgstør Muschelfestival. Foto: Copyright VisitNordjylland

Aalborg. Hier spielt Nordjütlands Natur die Hauptrolle: Dänemarks hoher Norden lädt in den kommenden Monaten zu Events rund um Meer und Fjord. Dazu gehören das Schalentierfestival in Nykøbing Mors (30.05. - 01.06.), das Windfestival in Blokhus und Løkken (08. - 09.06.) und die Internationale Segelregatta Tall Ships Races bei Aalborg (02. - 06.07.) / Muschelfestival in Løgstør (12. - 14.07.).

Wasser, Wind und Wellen – Dänemarks hoher Norden ist zu allen Seiten von Meer umgeben. Kein Wunder, dass sich in Nordjütland in den kommenden Monaten (fast) alles um die Natur der beliebten dänischen Urlaubsregion dreht. Von Mai bis Juli machen zahlreiche Events Nordsee, Ostsee und den Limfjord – den größten Fjord des Königreichs – zu Hauptdarstellern.

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Dänen und Däninnen werden immer mehr – und älter

Kopenhagen. Dänemarks offizielles Statistikamt hat jetzt die neuesten Zahlen zum nordischen Königreich vorgestellt. Laut Danmarks Statistik leben jetzt 5,8 Millionen Menschen in Dänemark. Rund 1,7 Millionen DänInnen oder knapp 30 Prozent leben danach allein in einem Singlehaushalt. Das durchschnittliche Lebensalter liegt bei 79 Jahren bei Männern und 82,9 Jahren bei Frauen. / cs

Heringsfestival 2019 in Hvide Sande: Wenn der Hering zum Event wird

Hvide Sande. Her mit dem Hering: Vom 26. bis 28. April lädt Hvide Sande an der dänischen Nordsee wieder zum traditionellen Heringsfestival (dän. „Sildefestival“). Seit der Erstauflage 1995 gilt das Festival auch als inoffizielle Weltmeisterschaft im Heringsangeln. Das bei Teilnehmern wie Zuschauern gleichermaßen populäre Angelevent findet alljährlich am letzten April-Wochenende statt. Der Grund: Im Frühjahr ziehen zehntausende Heringe in Schwärmen von der Nordsee zu ihren Laichplätzen im Ringkøbing Fjord. Dabei passieren die Fische die Schleuse des Fischerei- und Urlaubsortes Hvide Sande – ein Fest für Angler wie Zuschauer.

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360-Grad-Panorama über den Baumwipfeln: Seelands höchster Aussichtsturm eröffnet

Der neue Turm Skovtårnet im Wald von Gisselfeld Kloster auf Seeland. Foto: PR/VisitSydsjælland-Møn
Der neue Turm Skovtårnet im Wald von Gisselfeld Kloster auf Seeland. Foto: PR/VisitSydsjælland-Møn

Kopenhagen/Seeland. Schwindelfrei sollte man schon sein: Seelands neuer Aussichtsturm „Skovtårnet” (dt. Waldturm) bietet einen 360-Grad-Panoramablick über Dänemarks größte Insel – vom hügeligen Süden bis hin zur Hauptstadt Kopenhagen und bei sehr guter Sicht sogar bis nach Schweden. Der 45 Meter hohe Turm aus Holz und Stahl gehört zu Dänemarks größtem Hochseilgarten Camp Adventure im Wald von Gisselfeld Kloster bei Haslev. Mit insgesamt 135 Metern Höhe ü.d.M. bildet „Skovtårnet” den höchsten Punkt Seelands. Der Aussichtsturm ist im Frühjahr und Winter von 10:00 bis 18:00 Uhr, im Sommer bis 20:00 geöffnet. Der Eintritt kostet 125 DKK (rund 16,50 Euro).

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Von Tradition zum Trend – das neue "Noma-Handbuch Fermentation"

Kopenhagen. In ihrem jetzt erschienenen Kochbuch „Das Noma-Handbuch Fermentation“ entdecken die dänischen Starköche René Redzepi und David Zilber die alte Kunst des Gärens und Haltbarmachens von Lebensmitteln neu.

Wer alles erreicht hat und vieles besitzt, sehnt sich oft nach dem Einfachen. Hat dieser Trend nun auch die Spitzengastronomie erreicht? Ein wenig wirkt es so. Denn das neue Kochbuch des dänischen Starkochs René Redzepi geht zurück zu einem der ursprünglichsten Verfahren der Küche: dem Fermentieren.

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Dänisches Aarhus will Wikinger-Ampelmännchen

Wikinger-Ampelmann im Entwurf von B. Simsel. Foto: PR
Wikinger-Ampelmann im Entwurf von B. Simsel. Foto: PR

 

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Dänische Bahn: Busersatzverkehr zwischen Kopenhagen und Rødby bis September – Sommer-"IC Nacht" bis 28.9.2019

Kopenhagen/Hamburg. Bahnreisende und Urlauber müssen auf der Strecke zwischen Hamburg und Kopenhagen mit Hindernissen rechnen Der Grund: Ab 30. März baut die dänische Bahn DSB (BanedanmarkI) auf der innerdänischen Strecke zwischen Næstved und Nykøbing Falster. Deshalb müssen Passagiere zwischen Rødby Havn, wo die Fähren von bzw. nach Deutschland verkehren, und dem Hauptbahnhof Kopenhagen bzw. umgekehrt in den Sommermonaten auf Ersatzbusse ausweichen. Besonders aufwändig wird der Umstieg in Rødby, wo Fahrgäste nach der Überfahrt mit dem Zug über Treppen und durch einen Tunnel gehen müssen, um den Bus zu erreichen bzw. umgekehrt von Bussen zum Zug wechseln müssen, der dann an Bord der Scandlines-Fähren und weiter nach Hamburg fährt. Erst ab 29. September sollen wieder reguläre Züge auf der Strecke verkehren. Die Bauarbeiten an der Bahns

Ergänzend setzt die Deutsche Bahn im Hochsommer auch einen Nachtzug ein, so die die DB: Das weiterhin im Hochsommer über Nacht angebotene Intercity-Zugpaar Hamburg–Kopenhagen hält künftig spätabends nach bzw. frühmorgens aus Kopenhagen kommend auch in Kiel und Flensburg. Damit werde für die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt eine neue Direktverbindung von/nach Dänemark realisiert.

Auf Nachfrage erläuterte die Bahn, dass der "IC Nacht" von Hamburg nach Kopenhagen im Sommer 2019 bis einschließlich 28. September 2019 verkehrt. Danach fährt auch der "klassische" dänische IC3 wieder via Puttgarden und Rødby nach Kopenhagen bis zum Fahrplanwechsel im Winter am 15. Dezember. Die EC-Bus genannten Busse fahren in Kopenhagen-Hauptbahnhof am Ausgang zur Straße Vesterbrogade nach Rødby ab bzw. kommen dort von Rødby aus an. Mehr dazu hier.

 

Aktuelle Hinweise zu Bauinfos und Streckenänderungen zwischen Deutschland und Dänemark gibt es auch bei der Deutschen Bahn hier. / cs

 

Genaue Fahrzeiten und Preise auf:

www.bahn.de

www.dsb.dk

Reiseland Dänemark: Urlaubsjahr 2018 bringt neue Rekorde

Kopenhagen. Erste, Mitte Februar veröffentlichte Übernachtungszahlen von Danmarks Statistik für das Jahr 2018 zeigen: Der Dänemark-Tourismus verzeichnet im vergangenen Jahr neue Rekorde. Insgesamt 53,6 Millionen Übernachtungen, davon 27,4 Millionen Übernachtungen ausländischer Urlauber, registrierte das Statistikamt von Januar bis Dezember vergangenen Jahres. Deutsche Urlauber sind dabei das Zugpferd der Entwicklung: 15,5 Millionen Übernachtungen bedeuten ein Plus von 2,6 Prozent ­- das sind 400.000 Übernachtungen mehr als 2017.

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Dänische Hygge nicht für das Unesco-Welterbe nominiert

Kopenhagen. Das hätte richtig gemütlich werden können: Die dänische Hygge wird aber nicht für die Aufnahme zum immateriellen Unesco-Welterbe nominiert. Das gab Dänemarks zuständige Kulturministerin Mette Bock gestern in Kopenhagen bekannt. Dabei hatten sich zahlreiche Initiativen für das dänische Lebensgefühl Hygge – das mit Gemütlich- und Behaglichkeit oder Wohlbefinden nur annähernd übersetzt ist – stark gemacht. Stattdessen schlägt die Ministerin das dänisch-deutsche Grenzland Nord- und Südschleswig im Vorfeld des 100. Jubiläums der Wiedervereinigung 1920 sowie den grönländischen Trommeltanz- und -gesang Qilaatersorneq für die Aufnahme zum Unesco-Welterbe 2020 vor. Dies hatte ich die Selbstverwaltung Grönlands gewünscht. Es ist das erste Mal überhaupt, dass Dänemark Vorschläge zur Aufnahme zum immateriellen Weltkulturerbe macht. / cs

Neue Studie: Medienkonsum der Dänen sinkt erstmals seit Jahren wieder

Kopenhagen. Der Medienkonsum der Dänen und Däninnen sinkt wieder. Immerhin: Täglich war jede Dänin und jeder Däne über drei Jahren so lange mit Medienkonsum beschäftigt wie mit (s)einem Job: mehr als sieben Stunden. Die exakte Zahl: Tag für Tag ist jeder Einwohner im Königreich 2018 genau sieben Stunden und sechzehn Minuten mit der Nutzung von Medien beschäftigt. Die Zahlen stammen aus der jetzt vorgestellten Studie „Medieudvikling 2018“ (dt. Medienentwicklung 2018), die die Abteilung DR Medieforskning des öffentlichen Rundfunks Danmarks Radio jetzt vorgestellt hat.

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Weihnachtlicher Nachwuchs: Elefantenjunges im Hamburger Tierpark Hagenbeck geboren – Name ist Santosh

Der Elefantennachwuchs im Tierpark Hagenbeck am zweiten Weihnachtstag. Foto: C. Schumann, 2018
Der Elefantennachwuchs im Tierpark Hagenbeck am zweiten Weihnachtstag. Foto: C. Schumann, 2018

Hamburg. Nach 648 Tagen Tragezeit brachte Elefantenkuh Lai Sinh am 24. Dezember 2018 im Tierpark Hagenbeck ein gesundes Bullenkalb zur Welt. Nach einer mehrstündigen Wehenphase purzelte der kleine Rüsselträger genau um 2.40 Uhr auf die Welt. Mit 97 Zentimetern Körperhöhe und etwa 100 Kilogramm Gewicht ist er ein properes Elefantenkalb, meldete der Zoo offiziell an Weihnachten.

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Dänemarks Königin Margrethe II. setzt „Die Schneekönigin“ in Szene

Kopenhagen. Sie gehört zu den bekanntesten Bühnenbildnerinnen Dänemarks – und arbeitet nun an einer neuen Herausforderung: Die dänische Königin Margrethe II. setzt als Bühnenbildnerin eigene Akzente bei der Neuinszenierung von „Die Schneekönigin“ im Kopenhagener Vergnügungspark Tivoli. Choreograf des Balletts ist Jurij Possochow, lange Tänzer am Moskauer Bolschoi-Theater. Die Musik zur Neuinszenierung komponiert die dänische Sängerin und Musikerin Oh Land, bekannt für ihre Elektropop-Erfolge. Premiere des Balletts nach dem berühmten Märchen des dänischen Nationaldichters Hans Christian Andersen ist am 01. Dezember kommenden Jahres.

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Neue Ausstellung auf Schloss Frederiksborg zeigt ungewöhnliches Porträt des dänischen Kronprinzen Frederik

Maler Kasper Eistrups und der dänische Kronprinzen Frederik vor dem neuen Porträt des Thronfolgers. Foto: PR/Mew/Det Nationalhistoriske Museum på Frederiksborg Slot
Maler Kasper Eistrups und der dänische Kronprinzen Frederik vor dem neuen Porträt des Thronfolgers. Foto: PR/Mew/Det Nationalhistoriske Museum på Frederiksborg Slot

Hillerød. Lässig auf dem Sofa, die Beine übereinander geschlagen, den Blick entspannt (?) in die Ferne gerichtet – das neue Porträt des dänischen Kronprinzen Frederik sorgt in Dänemark für Diskussionen. Enthüllt wurde das neue Ölgemälde des dänischen Künstlers Kasper Eistrup jetzt anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung "Fragmentarium" in Schloss Frederiksborg in Hillerød, nördlich von Kopenhagen. Eistrup, einst Mitglieder der international erfolgreichen dänischen Band Kashmir, hat sein ganzes Leben lang gemalt und gezeichnet – und seit 1999 an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen. Das neue Werk des dänischen Thronfolgers ist ein Auftragswerk und entstanden für die Sonderausstellung im Königsschloss in Nordseeland. Das großformatige Gemälde wurde im Rahmen der Ausstellungseröffnung in Anwesenheit von Kronprinz Frederik erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. / cs

 

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Schloss Voergaard in Nordjütland ist Dänemarks schönster Herrensitz

Kopenhagen. Schloss Voergaard in Nordjütland ist Dänemarks schönstes Herrenhaus. Das ist das Ergebnis einer Abstimmung, die die dänische Organisation "Historiske Huse" (dt. Historische Häuser) heute veröffentlicht hat. Von rund 10.000 abgegebenen Stimmen, die zwischen einem von insgesamt 17 Herrensitzen im Königreich wählen konnten, entfielen 16 Prozent auf das Renaissanceschloss Voergaard aus dem 16. Jahrundert. Das Wasserschloss liegt unweit von Sæby an der Ostsee in der Region Vendsyssel und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Insgesamt besitzt Dänemarks fast 800 Schlösser und Herrenhäuser. / cs

Lonely Planet: Kopenhagen ist Top-Städteziel 2019

Blick auf Kopenhagen. Foto: C. Schumann
Blick auf Kopenhagen. Foto: C. Schumann

Kopenhagen. Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen ist laut Reiseführer Lonely Planet das Top-Städteziel für das Jahr 2019. Für das Jahrbuch „Best in Travel“ wählt der Lonely Planet Verlag jährlich die besten Reiseziele, Trends, Reiserouten und Erlebnisse für das darauffolgende Jahr.

Als Begründung für die Wahl nennt der Lonely Planet unter anderem Kopenhagens Stellung als Design- und Architekturzentrum Skandinaviens, seine boomende Food-Szene der Stadt, den starken Fokus auf Nachhaltigkeit und die Vielzahl an Erlebnissen für Touristen auch abseits der Hauptsaison.

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Sønderborg ist Dänemarks "schönste Einkaufsstadt 2018", Tønder die gemütlichste

Odense. Der Branchenverand des dänischen Handels, DetailForum, hat gestern die erfolgreichsten dänischen Einkaufsstädte 2018 gekürt. Das südjütländische Sønderborg wurde dabei erneut als ausgezeichnet, dieses Mal als Dänemarks "schönste Einkaufsstadt" (flotteste handelsby). Meinen Blogbeitrag zum Shopping in Sønderborg gibt es hier. Das süddänische Tønder ist jetzt die "gemütlichste Einkaufsstadt" (hyggeligste handelsby). Als beste Einkaufsstadt wurde Vejle ausgezeichnet. Alle drei Orte liegen im Süden des Königsreichs, maximal eine Autostunde von der Grenze entfernt. / cs.

Dänemark stimmt über Naturkanon mit den 15 schönsten Naturgebieten ab

Die Wahl zu Dänemarks schönsten Naturgebieten läuft. Screenshot: C. Schumann
Die Wahl zu Dänemarks schönsten Naturgebieten läuft. Screenshot: C. Schumann

Kopenhagen. Dänemark wählt seine schönsten Naturgebiete. Noch bis 4. November können alle dänischen Naturfreunde an der Auswahl zu einem neuen Naturkanon teilnehmen. Zur Wahl stehen 30 Naturgebiet im ganzen Königreich – von der Wattenmeerinsel Mandø im Westen bis zu den Erbseninseln (dän. Ertholmene) vor Bornholm im Osten und der Nordspitze Grenen bei Skagen. Eine Jury hat die 30 Vorschläge aus insgesamt mehr als 1670 eingesandten Vorschlägen ausgewählt. Nach der Abstimmung soll "Danmarks Naturkanon" genau besondere 15 Naturregionen umfassen. Die nominierten Naturräume findest du hier. Initiator der Aktion ist das dänische Umweltministerium. / cs

 

Kopenhagen plant neuen Stadtteil auf künstlicher Insel im Öresund

Kopenhagen. Dänemark steht vor einem neuen Mega-Bauprojekt: Gemeinsam stellten Kopenhagens Bürgermeister Frank Jensen, Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen und Bauminister Ole Birk Olesen heute in der dänischen Hauptstadt Pläne für einen neuen, futuristischen Stadtteil in Kopenhagen vor. Das meldet u.a. Danmarks Radio auf seiner Webseite hier. Das historisch einmalige Bauvorhaben soll bis 2070 auf einer künstlichen Insel im Øresund nördlich der alten Werftinsel Refshaleøen entstehen. Vorläufiger Name des Projekts ist Lynetteholmen. Die ersten Bewohner sollen demnach 2035 einziehen. Insgesamt soll die Insel Platz für bis zu 50.000 Neu-KopenhagenerInnen bieten. Die Verantwortlichen lobten das Vorhaben als "visionär". (cs)

Mit der „Hoffnung“ nach Schweden

REPORTAGE Gilleleje. Noch heute kommen Jahr für Jahr Nachfahren von Überlebenden aus Israel, Australien oder den USA nach Gilleleje, um jenen historischen Ort zu kennenzulernen, dem ihre Eltern oder Großeltern alles verdanken. Und sich bei Einwohnern der kleinen Gemeinde im dänischen Nordseeland zu bedanken. Genau 75 Jahre ist es in diesen Tagen her, dass sich an der Küste nördlich von Kopenhagen eine der dramatischsten Rettungsaktionen während des Zweiten Weltkriegs ereignete. Und eine der glücklichsten – wenn auch nicht alle dänischen Juden vor ihren Verfolgern über den Öresund hinüber ins neutrale Schweden in Sicherheit gebracht werden konnten.

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Kay Bojesen: Vom dänischen Spielzeug zum internationalen Designobjekt

Kolding. Dänemark ehrt einen seiner populärsten Designer. Ab dem 13. September 2018 präsentiert das Museum Trapholt im süddänischen Kolding unter dem Titel „Kay Bojesen – Der Humor im dänischen Design“ die größte Einzelausstellung zum vielleicht unkonventionellsten Kreativen des Königreichs. Auf rund 900 Quadratmetern zeigt die Ausstellung mit den drei Themenschwerpunkten Spiel, Handwerk und Innovation rund 1000 von Bojesens Schöpfungen. Bekannt und bis heute beliebt ist Kay Bojesen (1886–1958) besonders für seine ikonischen Tiere aus Holz: Bojesens Affe aus dem Jahr 1951, aber auch andere Figuren wie Vogel, Nashorn, Elefant oder Papagei haben sich vom Spielzeug von einst zum bekannten Designobjekt entwickelt. Viele Entwürfe des innovativen Handwerkers Kaj Bojesen werden auch heute noch hergestellt.

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Weinherbst in Dänemark: Traubenlese mit Ostseeblick

Besucher im Wein auf dem dänischen Weingut Skaarupøre Vingaar auf Fünen. Foto: PR/Niclas Jessen
Besucher im Wein auf dem dänischen Weingut Skaarupøre Vingaar auf Fünen. Foto: PR/Niclas Jessen

Fyn/Fünen. Die besonders warmen Monate seit dem Frühjahr haben auch den Trauben auf den Weinhängen und -feldern Dänemarks viel Kraft und Süße geschenkt. Branchenkenner schätzen, dass die Ernte 2018 etwa ein Drittel größer ausfällt als im vergangenen Jahr. Beginn der Traubenlese ist schon ab Mitte September – und damit rund zwei Wochen früher als normal. Im bevorzugten, milden Klima der Ostseeinsel Fünen bilden neun Vollerwerbswinzer die „Fünische Weinroute“. Bei Führungen, Verkostungen und begleitenden kulinarischen Genüssen lernen Weinfans die Herausforderungen und Eigenarten des dänischen Weinbaus kennen und schätzen.

Vom Gut Magtenbølle Vingaard im Herzen Fünens, über Nyholmgaard Vin unweit von Odense bis hin zu Svendborg Vingaard im Inselsüden oder Strandager Vin im Südfünischen Inselmeer lassen sich alle Weinerzeuger auf der Fünischen Weinroute individuell entdecken.

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Verliebt in A bis Z – das Buchstabenlager Freundt in Hamburg

Buchstabensalat: Box mit Vintage-Wandtattoo „Soulkitchen“. Foto: Chr. Schumann
Buchstabensalat: Box mit Vintage-Wandtattoo „Soulkitchen“. Foto: Chr. Schumann

REPORTAGE Hamburg. Ein A aus Wien. Ein F aus Handewitt. Wandregale voller großer Fassadenschriftzüge. Kopfhohe Leuchtreklamen einer Achterbahn. Und kleine Schubladen, gefüllt mit Autozügen oder Drucktypen. Mehr als 1000 Lettern in allen erdenklichen Farben füllen die beiden Räume des Buchstabenlagers von Sabine Freundt in Hamburg. Mal sind es einige mehr, mal ein paar weniger – je nach Fundlage und Kundennachfrage. Gemeinsam mit ihrem Mann Yves sucht und sammelt die 41-jährige PR-Managerin gemeinsam mit ihrem Mann Yves seit mehr als zehn Jahren Buchstaben und Zahlen. Nicht alle behalten die beiden Nerds: seltene, kuriose und andere Stücke verkaufen sie über ihren kleinen Onlineshop.

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Schreiben mit Stil – die Hamburger Stifte-Manufaktur Elbwood

Handgefertige Unikate von Elbwood aus Hamburg. Foto: Chr. Schumann, 2018
Handgefertige Unikate von Elbwood aus Hamburg. Foto: Chr. Schumann, 2018

Hamburg. Manchmal ist die Zeit reif für Veränderungen. Wenn das, was man seit langem tut – und das nicht einmal schlecht – nicht mehr so erfüllt wie anfangs. Wenn sich die letzte Leidenschaft im Alltag verliert. Und die Gedanken immer öfter nach neuen Herausforderungen suchen. Frank Pressentin erging es so. Rund zwanzig Jahre hat der Wahlhamburger nach seinem Studium als Sozialarbeiter mit psychisch Kranken gearbeitet, Hilfe und Lösungswege gegeben. „Mir hat das der Kontakt mit Menschen immer Spaß gemacht“, sagt der 41-Jährige, „doch besonders im Lauf des letzten Jahres habe ich gemerkt, dass ich mehr mit meinen Händen arbeiten möchte. Denn es ist etwas ganz Besonderes, am Abend das Ergebnis seiner kreativen Tätigkeit begreifen und sehen zu können.“

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Dänische Regierung fördert Sternenküche und Gastronomie mit 40 Millionen Kronen

Kopenhagen. Dänemarks Regierung will Spitzenküche und Gastronomie mit 40 Millionen dänischen Kronen fördern. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Jakob Ellemann-Jensen wolle mit den umgerechnet runc 5,4 Millionen Euro "Dänemarks Position als globales Zentrum für Gastronomie" fördern, meldet Danmarks Radio jetzt. Gefördert werden sollen mit dem Geld nicht bekannte dänische Michelin-Restaurants wie Geranium, AOC oder Kadeau. Vielmehr seien die Steuergelder gedacht zur Förderung neuer Talente und dem Austausch von Ideen und neuen Trends – Dänemark setzt seit den Nuller Jahren und der Erfindung der Neuen Nordischen Küche mit ihren regionalen und saisonalen Zutaten weltweit Zeichen als Hotspot für innovative Küche. Geplant sei unter anderem eine Akademie für Gastronomie, in der auch bekannte Namen neue Ideen und Austausch finden, um anhaltende Innovation zu gewährleisten. Dänemarks Gastronomie sei eine Lokomotive, die der gesamten dänischen Lebensmittelbranche Schubkraft verleihe. Laut Wirtschaftsminister Kristian Jensen sei für 40 Prozent der Touristen die gute Küche ein Grund für Reise nach bzw. Urlaub in Dänemark. / cs

Strickfestival 2018 auf Dänemarks Urlaubsinsel Fanø

Fanø. Kreativ sein und beim Stricken neue Menschen kennenlernen: Vom 20. bis 23. September erleben Besucher des Internationalen Strickfestivals auf der Nordseeinsel Fanø typisch dänische Hygge in Reinformat. Beim „Fanø International Knit Festival 2018“ stehen ein Wochenende lang gemeinsame Erlebnisse, neue Impressionen und Kontakte sowie Workshops, Modeshows, Vorträge und Ausstellungen im Mittelpunkt. Ein buntes Rahmenprogramm mit Konzerten, kulinarischen Genüssen, Austernsafaris im Watt und kulturhistorischen Rundgängen durch die Orte Nordby und Sønderho rundet das Strickfestival ab.

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Reiseziel für besondere Anliegen: 160 Jahre Wallfahrsort Lourdes

Im Heiligen Bezirk von Lourdes: Blick vom Rosenkranzplatz auf die Rosenkranz-Basilika (unten) und die Basilika Mariä Empfängnis mit ihren drei Türmen (oben). Foto: C. Schumann
Im Heiligen Bezirk von Lourdes: Blick vom Rosenkranzplatz auf die Rosenkranz-Basilika (unten) und die Basilika Mariä Empfängnis mit ihren drei Türmen (oben). Foto: C. Schumann

Lourdes. Einzeln werden die Pilgergruppen begrüßt, die sich an diesem späten Samstag Nachmittag auf dem weiten Prozessionsplatz vor der neo-byzantinischen Basilika Mariä Empfängnis in Lourdes versammeln. Gläubige aus ganz Europa sind darunter, viele Katholiken aus Mittelamerika – und tausende besonders weit gereiste Marienverehrer und -verehrerinnen von den Philippinen, die sich um die gekrönte Marienstatue versammeln. Die Zahl der Fernreisenden steigt im Wallfahrtsort am Fuß der französischen Pyrenäen von Jahr zu Jahr. Dagegen kommen heute spürbar weniger Pilgerzüge oder –busse aus den einst mehrheitlich repräsentierten europäischen Ländern wie Spanien, Italien Deutschland, Österreich oder Frankreich selbst.

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Neue App erlaubt individuelle gastronomische Bio-Rundreise durch Dänemark

Die dänischen Bio-Logos. Foto: PR/VisitDenmark
Die dänischen Bio-Logos. Foto: PR/VisitDenmark

Kopenhagen.Gut essen und trinken – und das am liebsten mit gutem Gewissen: Dänemarkreisende finden mit der neuen kostenlosen App „Bio-Lokale“ den kürzesten Weg zu den besten Plätzen für ökologisch bewusste Genießer im Urlaubs-Königreich. Insgesamt umfasst die von Dänemarks offizieller Tourismuszentrale VisitDenmark und der dänischen Lebensmittelbehörde Fødevarestyrelsen entwickelte App schon jetzt mehr als 160 Restaurants, Cafés und Hotels mit offiziellem dänischen Bio-Zertifikat. Die App wird laufend aktualisiert: Unter den Öko-Empfehlungen finden sich Restaurants mit Michelin-Stern(en) ebenso wie lokale, hyggelige Cafés.

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Dänischer Westwind unter den Flügen – internationales Lenkdrachenfestival auf Rømø 2018

Impression vom Lenkdrachenfestival auf Rømø. Foto: Rømø-Tønder Turistforening/PR
Impression vom Lenkdrachenfestival auf Rømø. Foto: Rømø-Tønder Turistforening/PR

Lakolk/Rømø. Leinen los! Vom 07. bis 09. September wird der kilometerlange Strand von Lakolk auf der dänischen Nordseeinsel Rømø zum 30. Mal zum Eldorado für Lenkdrachenfans aus ganz Europa. Mit tausenden aktiven Flug- und Lenkdrachen sowie zahlreichen Fachleuten zum Thema gilt das Rømø Drachenfestival als größtes seiner Art im Norden. Das bunte Familien-Event zieht täglich bis zu 50.000 Besucher an einen der breitesten Strände Europas. Der Besuch des Festivals ist kostenlos.Rømø bietet als größte der dänischen Wattenmeerinseln und beliebtes Reiseziel mit sicherem Küstenwind und viel Platz perfekte Bedingungen zum Drachensteigen.

 

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Dänemark: Der Sommer bleibt auch im August – Juli 2018 ist sonnenreichster Monat der dänischen Geschichte

Kopenhagen. Nach einem ungewöhnliche warmen und trockenen Juli bleibt auch der August weiterhin warm – und ein Genuss für Reisende, besonders Badeurlauber. Laut aktueller Prognose des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) bleibt auch der August 2018 warum und sonnig. In den ersten beiden Augustwochen können danach einzelne Tiefdruckgebiete einzelne Schauer bringen. In den letzten beiden Augustwochen dagegen wird voraussichtlich ein Hochdruck wieder trockene, sonnenreiche und milde Temperaturen bringen. Anders gesagt: Das Wetter bleibt auch in Dänemark trockener und wärmer als normal. Schon der Juli brachte einen Rekord: Mit 339 Sonnenstunden im ganzen Königreich war es der sonnenreichste Monat seit dem Beginn der Aufzeichnungen 1920. Dänemark verzeichnete damit mehr Sonnenstunden als Deutschland.

Fast ein Stück (Handwerks-)Geschichte: Mona Jensen Brix in Aså fertigt original dänische Clogs in Handarbeit

Lieblingsfarbe: Mona Jensen Brix mit einem Paar roter Damenclogs aus ihrer Manufaktur. Foto: C. Schumann, 2018
Lieblingsfarbe: Mona Jensen Brix mit einem Paar roter Damenclogs aus ihrer Manufaktur. Foto: C. Schumann, 2018

Aså/Dänemark. Es riecht nach Leder und nach Gummi, als wir den kleinen Schuhladen an der Skippergaden im dänischen Aså betreten – wie in jedem anderen Schuhgeschäft auch. In den Regalen stehen Sandalen, Turnschuhe, Halbschuhe für Frauen, Männer und Kinder. Mal bunt, mal einfarbig. Und dann stehen da noch: Clogs, original dänische Clogs. Denn „Aså Træsko“ in der kleinen Hafenstadt am Kattegatt in Nordjütland ist eines der wenigen Fachgeschäfte in Dänemark, das auch im 21. Jahrhundert noch auf die einst allgegenwärtigen Holzschuhe – auf Dänisch Træsko – spezialisiert sind. Ein Klassiker, den noch vor wenigen Jahrzehnten vom Landwirt bis zur Hausfrau, vom Lkw-Fahrer bis zum Dorfschüler im kleinen Königreich jede und jeder trug. Und der heute aus dem dänischen Alltagsbild verschwunden ist. Oder besser: verschwunden zu sein scheint.

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Sommerbaden im dänischen Aarhus: Me(h)er Vergnügen mal zwei

Das große Becken im neuen Hafenbad von Aarhus. Foto: Christoph Schumann, 2018
Das große Becken im neuen Hafenbad von Aarhus. Foto: Christoph Schumann, 2018

Aarhus. Mit dem größten Hafenbad Bassin 7 der Welt besitzt das dänische Aarhus einen neuen Sommer-Hotspot für Einheimische und Touristen – entspannteres Familienvergnügen bietet die „Unendliche Brücke“ südlich der City am Strand von Marselisborg.

 

Der kühle Schock kommt für uns sofort nach dem Abtauchen ins Wasser: Während die dänische Sommersonne die hölzernen Liegeflächen rund um das 50 Meter lange Schwimmbecken wohlig aufgewärmt hat, bringt das frisch Meerwasser im neuen Hafenbad von Aarhus den müden Kreislauf rasch in Schwung. Fast 30 Grad Außen- und „nur“ etwa 20 Grad Wassertemperatur lassen den Puls bei den ersten Zügen hochschnellen.

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"Ich bin ein Klangmensch" – die Hamburger Bogenmacherin Ina Keller

Bogenmacherin Ina Keller an ihrer Werkbank. Foto: Christoph Schumann
Bogenmacherin Ina Keller an ihrer Werkbank. Foto: Christoph Schumann

Hamburg. Sanft streicht Ina Keller den Bogen über die Saiten ihrer Geige. Fühlt, ob das Holz elastisch und die Haare richtig gespannt sind. Dann lauscht die 52-jährige lang jedem einzelnen Tons nach, der ihre kleine Ladenwerkstatt in Hamburg-Eimsbüttel füllt. „Der Klang muss warm und farbenreich sein“, sagt die Handwerkerin, die seit gut zwanzig Jahren ihr einstiges Hobby zum Beruf gemacht hat: Die studierte Musikerin gehört zu der nur guten Handvoll Spezialisten hierzulande, die die Kunst der Anfertigung historischer Bögen beherrschen. Denn in der Barockzeit und davor klangen Instrumente weicher, ja milder, als Musiker und Musikfreunde es seit der Klassik ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts gewohnt sind. „Die Töne einer Geige klangen beispielsweise zur Zeit Johann Sebastian Bachs weicher, nicht so scharf wie heute“, weiß die ausgebildete Geigerin und Bratschistin, die ihre Leidenschaft für Alte Musik Anfang der 1990er Jahre beim Studium der Barockgeige in den Niederlanden entdeckte.

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Nordisk Tang: Dänischer Tang auf den Teller

Produkt Tang-Pesto von Nordisk Tang. Foto: Christoph Schumann
Produkt Tang-Pesto von Nordisk Tang. Foto: Christoph Schumann

Grenå. Eigentlich könnte Bjarne Ottesen längst seine Rente genießen. Dass der 68-jährige Däne stattdessen in einem Alter, in dem andere Pensionäre den Winter im Süden verbringen oder sich um die Enkel kümmern, noch einmal umschulen und zum Firmengründer, Entwicklungschef und „Tang-Techniker“ werden würde – „darüber hätte ich vor vier, fünf Jahren noch den Kopf geschüttelt“, lacht der Chef von Nordisk Tang beim Ortsbesuch in seinem kreativ-chaotischen Büro im Gewerbegebiet in Grenå.

Doch der Reihe nach: Nach einem Lehramtsstudium arbeitete Bjarne Ottesen Jahrzehnte lang als Pädagoge. Als Leiter der kleinen Båring Højskole bei Middelfart auf Fünen kümmerte sich Ottesen intensiv um Zukunftsfragen und Nachhaltigkeit. Um die Jahrtausendwende auch ehrenamtlich als Präsident von Green Cross Danmark (GCD), des nationalen Ablegers der von Michail Gorbatschow gegründeten Umweltschutzorganisation Grünes Kreuz (GCI). Vor gut zehn Jahren begegneten sich beide auf einer Konferenz in Südafrika. An die entscheidenden Momente erinnert sich Ottesen noch genau: „Bei einem Ausflug blickten wir über den Atlantik und die riesigen Algenwälder. Da sagte Gorbatschow zu mir: ›Bjarne, das Meer mit den Algen ist die einzige ungenutzte Ressource, die wir haben. Da musst du etwas draus machen.‹ Und eher spontan und im Scherz antwortete ich, ja, das tue ich.“

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Cold Hawaii: Dänischer Surf-Hotspot Klitmøller mit neuem Ocean Race für Profis und Amateure

Windsurfer auf der Nordsee im dänischen Klitmøller. Foto: PR/VisitDenmark
Windsurfer auf der Nordsee im dänischen Klitmøller. Foto: PR/VisitDenmark

Klitmøller. Die Nordsee-Gewässer rings um das als „Cold Hawaii“ bekannte dänische Klitmøller haben in der Surferszene einen fast schon legendären Ruf. Kitesurfer, Wellensurfer, Windsurfer, Stand-Up-Paddler und Kajaksurfer tummeln sich ganzjährig an der Nordwestküste Jütlands, internationale Arrangements locken selbst die Weltelite. Mit dem Cold Hawaii Ocean Race am 21. Juli vor Klitmøllers Küste bekommen Profis wie Amateure hier erstmals die Möglichkeit, bei einem Surf-Event gemeinsam Kräfte und Können zu messen. In Sichtweite von Strand und Dünen können die Teilnehmer in drei verschiedenen Disziplinen punkten: 500 Meter ist die Distanz für Wellensurfer, zwei Kilometer müssen Stand-Up-Paddler und Kajakfahrer bewältigen, über drei Kilometer erstreckt sich die Distanz für Kitesurfer und Windsurfer.

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Brückenschlag auf der internationalen Festwoche im dänischen Aarhus 2018

Aarhus. Eines der größten Kulturfestivals Nordeuropas steht in diesem Jahr unter dem Motto „Bridging“: Zehn Tage lang lädt Aarhus vom 31. August bis 9. September zum Brückenbauen auf der „Aarhus Festuge“ (deutsch: Festwoche). In diesem Jahr umfasst das Festprogramm rund eintausend Veranstaltungen an Dutzenden Spielorten überall in der Domstadt. Das hochkarätige Programm bietet Kulturtouristen eine spannende Mischung aus Musik und Kunst, Theater und Streetperformances mit Urban Art, Tanz, Gastronomie und vielem mehr.

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Dänische Prinzessin Elisabeth gestorben

Kopenhagen. Das dänische Königshaus beklagt einen weiteren Trauerfall: Nach offiziellen Angaben starb Prinzessin Elisabeth am Dienstag, 19. Juni 2018, im Alter von 83 Jahren auf Schloss Sorgenfri. Elisabeth war Nummer zwölf in der Thronfolge des nordischen Königreichs. Als Tochter von Erbprinz Knud und Erbprinzessin Caroline-Mathilde war sie eine Cousine der amtierenden Königin Margrethe II. Die Trauerfeier fand am 25. Juni in der Lyngby Kirche statt. / cs

Ein Mann und seine Fotos: Anton Corbijn in Hamburg

Anton Corbijn in seiner Ausstellung im Bucerius Kunst Forum. Foto: Christoph Schumann, 2018
Anton Corbijn in seiner Ausstellung im Bucerius Kunst Forum. Foto: Christoph Schumann, 2018

Hamburg. "Meine Arbeit ist ein Abenteuer. Und das möchte ich mir noch so lange erhalten, wie es geht." Auch nach rund vier Jahrzehnten kreativen Schaffens ist Anton Corbijn völlig geerdet. Der 1955 geborene Holländer, nein: die Fotos des 1955 geborenen Holländers gehören zu den Stars der diesjährigen Triennale der Photographie, die heute in Hamburg begonnen hat. Zur Eröffnung seiner Ausstellung "Anton Corbijn. The Living and The Dead" im Bucerius Kunst Forum war der Starfotograf im doppelten Sinne eigens an die Elbe gereist. Starfotograf, weil Corbijn seit seinen Anfängen zu den besten Fotografen der Gegenwart zählt, der besonders der Musikwelt seinen Stil aufgedrückt hat. Und Starfotograf, weil der bescheidene Künstler (fast) alle großen Musiker und Bands vor seiner Linse gehabt hat, die seit etwa 1980 die Bühnen der Welt erobert haben: Joy Division, Depeche Mode, Tom Waits, U2, die Rolling Stones, aber auch Kraftwerk und nicht zuletzt Herbert Grönemeyer.

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Dänemark: Mai 2018 ist sonnigster Monat seit mehr als 100 Jahren

Badewetter am Strand von Amager in Kopenhagen. Foto: VisitDenmark/Thomas Rousing.
Badewetter am Strand von Amager in Kopenhagen. Foto: VisitDenmark/Thomas Rousing.

Kopenhagen. Jetzt ist es offiziell: Das ungewöhnliche Sommerwetter im Frühjahrsmonat Mai 2018 hat Dänemark den wärmsten und vor allem sonnenreichsten Mai seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen beschert. Das Dänische Meteorologische Institut (DMI) meldete jetzt in einer Presseinformation, dass im kleinen Königreich im Mai insgesamt rund 360 Sonnenstunden gemessen wurden – so viel, wie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1874. Bisheriger Rekordträger war der Mai 2008. Durchschnittlich gab es demnach 11,5 Sonnenstunden pro Tag. "Ein derartiges Hoch über einen so langen Zeitraum hat sich noch nie gehalten", sagte der Klimatologe Mikael Scharling von DMI der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau. Gleichzeitig wurde am 30. Mai der wärmste Maitag in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen überhaupt gemessen: An der Landwirtschaftsschule im Stadtteil Frederiksberg lag die Temperatur zwischen 15 und 16 Uhr bei 29,3 Grad Celsius. Das warme, sonnenreiche Wetter soll in Dänemark auch noch in den nächsten Wochen anhalten. 

Kopenhagen und Malmö planen neue Metro über den Øresund

Kopenhagen. Die nordischen Nachbarstädte Kopenhagen und Malmö sollen durch eine U-Bahn verbunden werden. Die Metro über den Øresund soll die schwedische und die dänischen Wirtschafts- und Kulturmetropolen noch enger verbinden, als es die Øresundbrücke bereits seit Jahren tut. Laut dänischer Tageszeitung Politiken von heute wollen Frank Jensen, Bürgermeister der dänischen Hauptstadt, und seine Kollegin Katrin Stjernfeldt Jammes aus Malmö die Reisezeit so auf 23 Minuten verkürzen. Fahren sollen die Øresundmetro ab 2035. Als positiven Effekt setzen die Kommunalpolitiker neben kürzeren Fahrzeiten auf mehr und neue Arbeitsplätze sowie Investitionen namhafter Unternehmen. Der Wunsch nach einer U-Bahn zwischen Kopenhagen und Malmö steht in Verbindung mit dem geplanten Fehmarnbelttunnel zwischen Dänemark und Deutschland, der 2028 zwischen Rødby auf Lolland und Puttgarden auf Fehmarn eröffnen soll. Die Kosten für die neue nordische Metro werden auf 35 Mrd. DKK (ca. 4,7 Mrd. Euro) geschätzt. / cs

Søndervig Sandskulpturenfestival: Vom Sandkorn zum Kunstwerk

Impression vom Sandskulpturenfestival in Søndervig. Foto: VisitDenmark/PR
Impression vom Sandskulpturenfestival in Søndervig. Foto: VisitDenmark/PR

Søndervig/Dänemark. Hexen und Zauberer, mystische Wesen, die um Gut und Böse kämpfen, faszinierende Fantasywelten – beim Sandskulpturenfestival dreht sich im dänischen Søndervig in diesem Sommer alles um das Thema „Zauber und Magie“. Ab Mittwoch, dem 16. Mai, errichten 40 der weltbesten Sandskulpturenkünstler auf dem Festivalgelände des zwischen Nordsee und Ringkøbing Fjord gelegenen Urlaubsortes je ein eigenes Kunstwerk. Darüber hinaus entsteht als Höhepunkt eine gemeinsame Skulpturenwand von 200 Metern Länge und sieben Metern Höhe. Insgesamt verarbeiten die Sand-Profis 12.000 Tonnen westjütländischen Sand zu ihren vergänglichen Meisterwerken. „Baubeginn“ zum Sandskulpturenfestival 2018 ist am 16. Mai.

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Dänemark: Ein Pass für ein Ø

Dänemark ist Fährenland - hier die Überfahrt von Esbjerg nach Fanø. Foto: VisitDenmark / Niclas Jessen
Dänemark ist Fährenland - hier die Überfahrt von Esbjerg nach Fanø. Foto: VisitDenmark / Niclas Jessen

Kopenhagen. Von Læsø im Norden bis Lolland im Süden, von Fanø im Westen bis Bornholm im Osten – mit seinen mehr als 400 Inseln, von denen nur 72 fest bewohnt sind, ist Dänemark ein wahres Insel-Königreich. Mit dem jetzt frisch aufgelegten „Inselpass“ können Reisende 37 der schönsten dänischen Eilande „sammeln“ und als eine Art persönliches Urlaubstagebuch mit Stempeln und Erinnerungen füllen. Im dänisch „Ø-pas“ – Ø heißt Insel – finden sich beispielsweise Ostseeinseln wie Agerø, Anholt, Avernakø, Bjørnø oder Ærø, die Nordseeinseln Fanø und Mandø, aber auch unbekannte Limfjordinseln wie Fur und Egholm, die eine Entdeckung lohnen.

 Neben einem kleinen Inselporträt mit aktuellen Fakten und touristischen Informationen enthält der „Inselpass“, der mit seiner roten Hülle sowie in Format und Aussehen einem typischen Reisepass gleicht, auch eine Karte, eine Fotoimpression sowie einen QR-Code, der direkt zur Webseite der entsprechenden Insel führt. Urlauber können im neuen Pass alle besuchten Inseln in Form einer Silhouette abstempeln. Sie finden dazu oft schon bei der Überfahrt auf der Fähre oder aber im Hafen nach dem Anlegen eine kleine Messingtafel mit den Umrissen der Insel, die sich in den Pass mit einem Metallstift durchpausen lässt.

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Regierungsumbildung in Dänemark: drei neue Minister

Kopenhagen. Regierungsumbildung in Dänemark: Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen (Venstre) hat heute in Kopenhagen drei neue MinsterInnen ernannt: Jakob Ellemann-Jensen (Venstre) wird neuer Umwelt- und Ernährungsminister und Nachfolger seines Parteikollegen Esben Lunde Larsen. Neuer Minister für Bildung und Forschung wird Tommy Ahlers. Er folgt auf Søren Pind (Venstre). Ministerin für Fischerei, Nordische Zusammenarbeit und Gleichstellung wird Eva Kjer Hansen (ebenfalls Venstre), melde das dänische Staatsminsterium. Quelle: www.regeringen.dk

Blokhus: Wind Festival 2018 – mit dänischem Nordseewind unter den Flügeln

Buntes Schauspiel am Strand – das Wind Festival in Blokhus. Foto: VisitJammerbugten/PR
Buntes Schauspiel am Strand – das Wind Festival in Blokhus. Foto: VisitJammerbugten/PR

Blokhus/Løkken. Wer an die Jammerbucht denkt, denkt auch an Wind. Dass dieser an einer der schönsten Küsten Dänemarks gut ist, wissen die Surfer schon lange – der kleine Fischerort Klitmøller beispielsweise hat sich in den vergangenen Jahren als Cold Hawaii zu einem der beliebtesten Hotspots für Windsurfer entwickelt. Seit kurzem verwandeln Lenkdrachen-Profis und -Hobbyflieger nun den beliebten Ferienort Blokhus nördlich von Klitmøller einmal im Jahr in ein buntes Flieger-Dorado: Zum diesjährigen Blokhus-Løkken Wind Festival werden am Pfingstwochenende wieder hunderte Teilnehmer aus ganz Europa und Dänemark an der dänischen Nordsee erwartet.

 

Zwei Tage lang sind am 19. und 20. Mai am Strand zwischen Blokhus und Løkken die schönsten, schnellsten, buntesten und kreativsten Lenkdrachen zu sehen. Auf dem Programm stehen täglich von 10 bis 17 Uhr Wettbewerbe wie das Nordic Kite Meeting, attraktive Schauflüge, Team-Fliegen, freies Fliegen oder Fliegen mit Riesenlenkdrachen. Dazu gibt es Drachenbau-Workshops für Kinder, Kitesurf-Angebote am Strand und vieles mehr. Ein weiteres Highlight ist der Synchronflug mit mehrleinigen Drachen, die unter anderem die Könner vom dänischen Sjællands Drageklub vorführen.

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820 Kilometer Erlebnisse auf Dänemarks neuem Ostseeradweg

Unterwegs aus dem neuen Ostseeradweg in Dänemark. Foto: PR/VisitDenmark
Unterwegs aus dem neuen Ostseeradweg in Dänemark. Foto: PR/VisitDenmark

Svendborg. Pünktlich zur Zweirad- und Urlaubssaison erhält das Königreich Dänemark eine neue Attraktion für Radtouristen: Der neue Ostseeradweg, der am 5. Mai in Svendborg auf Fyn offiziell eröffnet wird, führt auf rund 820 Kilometern zu einigen der schönsten Natur- und Kulturerlebnisse an der dänischen Ostsee. Damit löst sie den alten Ostseeradweg ab, der einen geraden Verlauf hatte. Mee(h)r-Erlebnisse rund um die dänische Ostsee sind also garantiert.

 Der dänische Ostseeradweg verläuft in Form einer Acht von Padborg an der deutsch-dänischen Grenze bei Flensburg durch das Inselmeer über die ostdänischen Inseln Lolland und Falster bis nach Møn mit seinen berühmten Kreidefelsen Møns Klint. Von dort geht es über Seelands Süden nach Fyn, wo sich in der Hafenstadt Svendborg der Wegeverlauf kreuzt. Quer über Fyn verläuft die Route dann zum Kleinen Belt und an Jütlands Ostküste zurück nach Süden bis Padborg.

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Dänemarks Kronprinz Frederik feiert 50. Geburtstag mit Gala und Royal Run

Der dänische Kronprinz Frederik - ganz in zivil. Foto: Kongehuset/PR
Der dänische Kronprinz Frederik - ganz in zivil. Foto: Kongehuset/PR

Kopenhagen. Am 26. Mai dieses Jahres feiert der dänische Kronprinz Frederik seinen 50. Geburtstag. Heute hat das Königshaus auf seiner Webseite erstmals Details zum Festprogramm verraten. An seinem Geburtstag selbst, der ein Samstag ist, wird der Thronfolger um 12 Uhr auf dem Balkon des Frederik XIII. Palais von Schloss Amalienborg in Kopenhagen auftreten, gemeinsam mit seiner Frau Mary, den vier Kindern und seiner Mutter, Königin Margrethe. Abends findet in Schloss Christiansborg eine Festgala statt.

Bereits in den Tagen davor zeigt sich Frederik in seiner Lieblingsrolle als Ausdauersportler: Los geht es unter dem Motto „Bevæg dig for livet“ (dt. Beweg dich um des Lebens willen) am 21. Mai in Aalborg in Nordjütland.

In der Stadt am Limfjord wird der sportliche Kronprinz zusammen mit einem großen Feld lauffreudiger Untertanen eine „One mile“, genau 1,609 Kilometer, durch die Altstadt laufen. Alle angemeldeten Läufer und Läuferinnen können darüber hinaus ohne königliche Begleitung zehn Kilometer zurücklegen.

 

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Wenn weniger mehr is(s)t: Die Schokoladenmanufaktur DaJa in Uetersen

Edle Tafeln von DaJa Chocolate. Foto: C. Schumann
Edle Tafeln von DaJa Chocolate. Foto: C. Schumann

Uetersen. Der Duft von Schokolade empfängt Genießer schon an der Tür von Daja Chocolate. Und wer noch einmal genauer „hinriecht“ erkennt schnell auch den zarten Geruch von Früchten und exotischen Gewürzen, der durch die kleine Manufaktur in Uetersen zieht. Eine ungewöhnliche Mischung, die alles andere als Zufall ist – im Gegenteil. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen, ungewöhnlichen Kombinationen für unsere Schokoladen“, sagt Jan-Henrik Klüver, der den kleinen Familienbetrieb in der Kuhlenstraße seit rund drei Jahren gemeinsam mit seiner Frau Danila betreibt.

Anfangs lag die gläserne Süßwarenwerkstatt der gelernten Konditoren in der historischen Brauerei der Rosenstadt. Seit Anfang des Jahres zaubern die beiden Schokoladenexperten ihre süß-exotischen Kreationen in den Räumen einer ehemaligen Schreinerei. „Das passt gut“, findet der 35-jährige Chocolatier, „denn auch wir sind schließlich Handwerker.“

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Dänemark erhält 30 Sterne im Guide Michelin 2018 – so viele wie nie

Feine Küche im Restaurant Substans. Foto: PR/VisitDenmark
Feine Küche im Restaurant Substans. Foto: PR/VisitDenmark

Kopenhagen. Der Erfolg geht weiter: Erstmals gingen insgesamt 30 Michelin-Sterne an dänische Restaurants – so viele wie nie zuvor. Damit unterstreicht Dänemark fast fünfzehn Jahre nach der „Erfindung“ der Neuen Nordischen Küche seinen Ruf als eines der innovativsten Ziele für Gourmets weltweit. Bei der von Kennern und Fans mit Spannung erwarteten Verleihung der begehrten Michelin-Sterne gestern im Rathaus von Kopenhagen verliehen die Experten des französischen Gourmetführers insgesamt 30 Sterne an 25 dänische Restaurants. Hinzu kommt ein Michelin-gekröntes Restaurant auf den Færøer-Inseln.

 

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Dänemark: Prinz Henrik mit 83 Jahren auf Schloss Fredensborg verstorben

Prinz Henrik von Dänemark. Foto: Kongehuset.dk/PR
Prinz Henrik von Dänemark. Foto: Kongehuset.dk/PR

Kopenhagen. Nach längerer Krankheit ist der dänische Prinz Henrik am Dienstag, dem 13. Februar 2018, im Alter von 83 Jahren verstorben. Der Ehemann von Dänemarks Königin Margrethe II. war in den letzten Wochen schwer erkrankt. Anfang der Woche wurde der in Frankreich geborene Adelige, der die dänische Thronfolgerin 1967 heiratete, vom Reichshospital in Kopenhagen in Schloss Fredensborg verlegt worden. Dort verstarb der Lebenskünstler und Gelegenheitsdichter gestern im Kreis der Familie, meldet das Königshaus heute. Seine Ehefrau und die beiden Söhne, Kronprinz Frederik und Prinz Joachim, waren danach an seiner Seite. Die offizielle Trauerzeit dauert bis 14. März. Von heute bis Dienstag, den 20. Februar, liegt am Eingang des Gelben Palais von Königsschloss Amalienborg, Amaliegade 18, täglich von 9 bis 17 Uhr ein Kondolenzbuch aus. Zuletzt hatte der dänische Prinzgemahl für Aufsehen gesorgt, weil er nicht wie üblich an der Seite seiner Gattin im Dom in Roskilde bestattet werden wollte. Stattdessen wird Henrik nun auf eigenen Wunsch kremiert, so das Königshaus. Die Hälfte der Asche des passionierten Seglers wird in den dänische Hoheitsgewässern verstreut, die andere Hälfte in einer Urne im Garten von Schloss Fredensborg beigesetzt. Die Beerdigung findet am 20. Februar um 11 Uhr in der Schlosskirche von Christiansborg in Kopenhagen statt. Dort hat die Öffentlichkeit auch am Samstag, dem 17. Februar, von 15 bis 17 Uhr sowie am Sonntag, 18.2., von 12 bis 19 Uhr und Montag, 19.2., von 15 bis 19 Uhr Gelegenheit, von Prinz Henrik Abschied zu nehmen.

Dänemark erlebt 2017 bestes Reisejahr seiner Geschichte

Kopenhagen. Dänemark wird bei Urlaubern immer beliebter. Mit 52,6 Millionen Übernachtungen war 2017 das beste Jahr in der Geschichte des dänischen Tourismus. Mit 26,6 Millionen Übernachtungen geht davon rund die Hälfte auf das Konto internationaler Gäste – verglichen mit dem Vorjahr stieg ihre Zahl damit um 2,1 Prozent, meldet die zuständige Statistikbehörde Danmarks Statistik. Den größten Anteil am neuen Rekordjahr haben dabei Reisende aus dem südlichen Nachbarland: Deutsche Urlauber machen mehr als die Hälfte des Zuwachses der ausländischen Touristen aus (plus 2,1 Prozent). Ein Wachstum verzeichnen aber auch andere wichtige Märkte wie Schweden (plus 1,3 Prozent), die Niederlande (plus 6,1 Prozent) und die USA (plus 11,2 Prozent), so VisitDenmark.

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Dänemark will Standard-Hybridfähre für Fahrten zu kleinen Inseln entwickeln

Kopenhagen.Dänemark will eine neue Standardfähre für die Verbindung seiner kleinen Inseln miteinander und mit dem Festland entwickeln. Das meldet das Nachrichtenportal von Danmarks Radio heute mit Verweis auf die zuständige Behörde Færgestyrelsen. Ein erstes Testmodell soll zwischen 40 und 50 Mio. DKK (ca. 7 Mio. Euro) kosten und Platz für 20 Pkw und 125 Reisende bieten. Die neue Standardfähre soll laut Transportminister Brian Mikkelsen „billig, flexibel und für Fahren zu allen Inseln“ einsetzbar sein. Anfangs seien ein Verbrennungs- und ein Elektromotor vorgesehen. Auf reinen Stromantrieb könne erst später umgestellt werden, da noch die nötige Ladestruktur fehlt. Insgesamt verbinden zurzeit zwischen 50 und 70 Fähren das kleine Königreich, die alle verschiedene Konstruktionen haben.

Smart mit Smartphone? Wer sein Handy nutzt, reagiert wie ein Senior

Wer sein Smartphone im Verkehr nutzt, gefährdet sich – und andere. Foto: C. Schumann, 2018
Wer sein Smartphone im Verkehr nutzt, gefährdet sich – und andere. Foto: C. Schumann, 2018

Aalborg/Dänemark. Gerade war der Gehweg noch frei – und nun steht da plötzlich dieser Kinderwagen im Weg. Und als ich auf die Straße zuging, war kein Verkehr. Wo kam dann aber der Bus da plötzlich her, dem ich gerade noch ausweichen konnte? Wer seinen Blick aufs Smartphone richtet, kennt Schrecksituationen wie diese. Sie betreffen nicht nur Autofahrer, sondern besonders auch Fußgänger. Eine Untersuchung der Aalborg Universitet (AAU) bestätigt den persönlichen Eindruck jetzt auch wissenschaftlich: Wer zu Fuß unterwegs ist und dabei Nachrichten auf seinem mobilen Endgerät liest oder Textnachrichten schreibt, geht instabil und hat ein deutlich erhöhtes Sturzrisiko. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Untersuchung, die Patrick Crowley von der norddänischen Hochschule bei Feldstudien teils in Dänemark, teils während eines viermonatigen Auslandssemesters an der Université Grenoble-Alpes in Frankreich gemacht hat.

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Dänemark 2018 – nordisches Königreich voller Highlights

Dänemarks Nordseeküste. Foto: VisitDenmark/PR
Dänemarks Nordseeküste. Foto: VisitDenmark/PR

Kopenhagen. Dänemark blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2018 voraus: Das weltbekannte Restaurant Noma in Kopenhagen eröffnet neu, Legoland in Billund wird 50, in Nordseeland wird ein neuer Nationalpark eingeweiht – diese und andere Höhepunkte im Überblick.

 

Wie kreativ, innovativ und weltoffen Dänemark ist, konnten Reisende im zurückliegenden Jahr unter anderem in der Europäischen Kulturhauptstadt 2017 erleben: Das dänische Aarhus war in aller Munde – nicht nur bei Kulturfans. Nun wirft das Königreich seinen Blick in die Zukunft. Es lohnt sich, jetzt schon die zahlreichen Highlights im Reisekalender 2018 vorzumerken. Ein Überblick von Kopenhagen bis Jütland.

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Mächtig gewaltig: Die dänische Olsenbande wird 50

Die Olsenbande – Ausstellung von Nordisk Film. Foto: PR/Nordisk Film
Die Olsenbande – Ausstellung von Nordisk Film. Foto: PR/Nordisk Film

Kopenhagen. Wenn das nicht mächtig, ja gewaltig wird! Im kommenden Jahr feiert Dänemarks berühmteste Verbrecherbande ihren 50. Geburtstag: Ein halbes Jahrhundert ist es 2018 her, dass „Die Olsenbande“ (dän. Olsenbanden) im gleichnamigen Film Premiere auf den dänischen Kinoleinwänden hatte, um von dort aus ihren Siegeszug auch in die Herzen ausländischer Fans anzutreten. Pünktlich zum runden Festtag eröffnet Nordisk Film im Kopenhagener Stadtteil Valby am 6. Januar eine neue Sonderausstellung im historischen Studio 4, in dem die meisten Innenszenen der insgesamt 14 Kassenschlager um Hauptfigur und Bandenchef Egon Olsen – gespielt von Ove Sprogøe – und seinen Freunden Benny Frandsen (Morten Grundwald) und Kjeld Jensen (Poul Bundgaard) zwischen 1968 und 1998 gedreht wurden.

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Wahrzeichen vor dem Absturz? Nordjütländischer Leuchtturm Rubjerg Knude bedroht

Løkken/Nordjütland. Droht dem Leuchtturm Rubjerg Knude bei Løkken die baldige Schließung? Das Wahrzeichen in der dänischen Region Nordjütland, jahrzehntelang von einer Wanderdüne verdeckt, ist von der Nordsee bedroht: nur noch wenige Meter trennen die Attraktion vom Meer. Erst im letzten Jahr war nach mehrjähriger Schließung eine neue Aussichtsplattform eröffnet worden – zehntausende Touristen genossen bisher den Blick auf Meer und Natur. Nun muss Rubjerg Knude Fyr womöglich schon 2018 oder Anfang 2019 aus Sicherheitsgründen geschlossen werden, meldet der dänische Sender TV2 Nord jetzt. Experten halten sein Fundament für extrem gefährdet – besonders die Herbststürme setzten der Küste zuletzt zu. Entschieden ist das Schicksal der Wegmarke aber noch nicht.

 

Nachtrag im November 2018: Gestern, am 14. November 2018, haben Politiker der Kommune Hjørring, in der der Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr steht, beschloss, ihr Wahrzeichen zu retten. Der Umweltausschuss der Gemeinde (Teknik- og miljøudvalg) entschied, den 23 Meter hohen Leuchtturm baldmglichst 60 bis 80 Meter weiter in Landesinnere zu versetzen und so für die nächsten 20 bis 40 Jahre zu sichern. Die dänische Regierung hat für das Projekt im Haushalt 2019 rund 5 Mio. DKK (ca. 700.000 Euro) angsetzt. Das meldet der dänische Rundfunk DR heute auf seiner Webseite hier. Nächster Schritt: Die Kommune Hjørring  sucht nun einen Bauunternehmer, der das Vorhaben im genannten Kostenrahmen realisiert.

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Vom Wattführer zum Welterbebewahrer – der dänische Ranger Klaus Melbye

Der Eingang zum neuen Wattenmeercenter in Vester Vedsted bei Ribe. Foto: C. Schumann, 2017
Der Eingang zum neuen Wattenmeercenter in Vester Vedsted bei Ribe. Foto: C. Schumann, 2017

Vester Vedsted/Ribe. Das neue Wattenmeercenter im dänischen Vester Vedsted entführt Besucher auf fast 3000 Quadratmetern in einen der wertvollsten Naturräume der Welt – und zum Arbeitspatz von Naturguide Klaus Melbye.

Der Arbeitsplatz von Klaus Melbye ist jeden Tag anders. Nicht nur das: Jede Minute ändert das Wirkungsfeld des 58-jährigen Naturguides. „Das Wattenmeer ist ständig in Bewegung“, sagt der dänische Biologe. „Ebbe und Flut, Sonne, Wind, Wellen und Wolken, Meerestiere und Zugvögel – die Küstenlandschaft erlebt einen permanenten Wandel.“ Kein Wunder, dass Melbye auch nach 25 Jahren immer noch voller Neugier steckt: „Das Wattenmeer ist weltweit das Ökotop mit der höchsten biologischen Produktion überhaupt. Erneuerung und Vergehen lassen sich hier hautnah miterleben.“

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Bergauf wie ein Feuerwehrmann – mit Rennrad und E-Bike in den französischen Pyrenäen

Radsportfans am Rande der "La Route du Sud" am Col des Tentes in 2208 m ü.d.M. Foto: C. Schumann, 2017
Radsportfans am Rande der "La Route du Sud" am Col des Tentes in 2208 m ü.d.M. Foto: C. Schumann, 2017

Luz Saint-Saveur. Die französischen Pyrenäen gehören mit Bergpässen wie dem 2115 Meter hohen Col du Tourmalet zu den Highlights der Tour de France – mit einem E-Bike wird das Erklimmen der Gipfel auch für Radurlauber zum Genuss.

Die einen sammeln Bergpässe und Höhenkilometer. Die anderen Trikots und Rennräder der unvergessenen Stars der Tour de France. Wie Christian Lafont und Jean-Pierre Souvergielle, die beide weit über ihre Heimat in den französischen Pyrenäen hinaus als Botschafter des Lebensgefühls Radfahren gelten.

Der rasende Feuerwehrmann Lafont wurde 2013 Radweltmeister der Brandlöscher in seiner Altersklasse. Doch erst nach 30 Berufsjahren hat der 60-Jährige aus Luchon kürzlich sein Hobby zum Beruf gemacht und ein Radsportgeschäft eröffnet. „Für mich erfüllt sich damit ein Traum“, sagt der drahtige Vielfahrer, der mehrmals pro Woche schon vor Ladenöffnung 160 Kilometer in den Bergen rund um den Thermalort trainiert.

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Global Peace Index 2017: Dänemark ist sicher – auch als Reiseland

Sydney/Kopenhagen. Dänemark bleibt eines der sicheste Länder der Welt – und damit eines der sichersten Reiseländer. Im neuen "Global Peace Index 2017" steht unser nordisches Nachbarland auf Platz 5. Besser platziert sind nur Island, das seinen ersten Rang aus dem Vorjahr behalten konnte, Es folgen Neuseeland (2), Portugal (3) und Österreich (4). Deutschland liegt weit dahinter auf Platz 16.Insgesamt untersuchte das Institute for Economics and Peace in Sydney 163 Länder weltweit und bewertete Kriterien wie "Einfluss von Terrorismus", "Interne Konflikte", "Mordrate" oder "Waffenimporte". Dänemark schnitt in allen Bereichen überdurchschnittlich ab.

Gründe genug also, wieder einmal das Urlaubskönigreich Dänemark zu besuchen! Vielleicht ja mit einem meiner aktuellen Reiseführer wie dem "Dumont Bildatlas Dänemark".

 

sland ist, wie schon im vergangenen Jahr, das sicherste Land der Welt, vor Neuseeland (2) und Portugal (3). Darauf folgen Österreich (4), – Quelle: http://www.ksta.de/28608380 ©2017
sland ist, wie schon im vergangenen Jahr, das sicherste Land der Welt, vor Neuseeland (2) und Portugal (3). Darauf folgen Österreich (4), – Quelle: http://www.ksta.de/28608380 ©2017
Welche sind die friedlichsten Länder der Welt? Und wie sicher leben wir in Deutschland? Diesen Fragen geht der Global Peace Index 2017 nach. Die Untersuchung des „Institute for Economics and Peace“ in Sydney geht damit schon in die elfte Runde. Die Experten bewerten 163 Länder nach Kriterien wie „Einfluss von Terrorismus“, „Interne Konflikte“, „Mordrate“  und „Waffenimporte“. – Quelle: http://www.ksta.de/28608380 ©2017
 die friedlichsten Länder der Welt? Und wie sicher leben wir in Deutschland? Diesen Fragen geht der Global Peace Index 2017 nach. Die Untersuchung des „Institute for Economics and Peace“ in Sydney geht damit schon in die elfte Runde. Die Experten bewerten 163 Länder nach Kriterien wie „Einfluss von Terrorismus“, „Interne Konflikte“, „Mordrate“  und „Waffenimporte“. – Quelle: http://www.ksta.de/28608380 ©2017

Arbeitsplatz mit Aussicht - zu Gast bei der Türmerin von St. Lamberti in Münster

Türmerin Martje Saljé vor dem Aufsteig mit einer Nachtwächterplakette an St. Lamberti. Foto: C. Schumann, 2017
Türmerin Martje Saljé vor dem Aufsteig mit einer Nachtwächterplakette an St. Lamberti. Foto: C. Schumann, 2017

Münster. Wenn Münster Feierabend macht, geht Martje Saljé zur Arbeit. Jeden Abend um halb neun Uhr erklimmt die 37-Jährige genau 300 Stufen hinauf zum höchst gelegenen Arbeitsplatz der westfälischen Universitätsstadt: Seit gut drei Jahren ist die studierte Musik- und Geschichtswissenschaftlerin Türmer in St. Lamberti. Genauer: Türmerin – die erste in der mehr als 600-jährigen Türmergeschichte des ab 1375 als Markt- und Bürgerkirche von Kaufleuten der früheren Hansestadt erbauten Gotteshauses, das am Prinzipalmarkt mitten in Münsters Altstadt liegt. „Dabei gibt es nachweislich schon seit 1383 Türmer auf Lamberti“, sagt Martje Saljé beim Aufstieg, der über enge Wendeltreppen vorbei an der alten Ratsglocke und den berühmten Eisenkäfigen führt, in denen die Leichname der drei Reformatoren Jan van Leiden, Bernd Krechting und Bernd Knipperdolling 1536 nach dem Scheitern ihres Wiedertäuferreichs öffentlich als abschreckende Mahnung zur Schau gestellt wurden. Zu Tode gefoltert waren die Abweichler vom rechten katholischen Glauben da bereits.

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Nordischer Tropfen - Dänemarks Weinherbst 2017

Rote Trauben auf dem Dyrehøj Vingaard. Foto: PR
Rote Trauben auf dem Dyrehøj Vingaard. Foto: PR

Rosnæs/Seeland. In Dänemark beginnt in den kommenden Wochen die Weinernte 2017. Traditionell liegt die Traubenlese in einem der nördlichsten Weinanbauländer Europas im Oktober. Sie erreicht ihren Höhepunkt meist in der Kalenderwoche 42, den dänischen Herbstferien.

Das kleine Königreich ist bereits seit dem Jahr 2000 offiziell von der EU anerkanntes Weinanbauland und eingeteilt in die vier Anbaugebiete Jütland, Fünen, Seeland und Bornholm. Dänemarks größtes Weingut liegt im Nordwesten von Seeland auf der Halbinsel Røsnæs unweit von Kalundborg: Umgeben vom milden Klima der Ostsee wachsen auf dem Dyrehøj Vingaard rund 26.400 Weinstöcke.

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„Ich bin so nord“ – Bestellerautorin Dora Heldt im Porträt

Dora Heldt beim Treffen in ihrem Lieblingscafé in Hamburg. Foto: C. Schumann
Dora Heldt beim Treffen in ihrem Lieblingscafé in Hamburg. Foto: C. Schumann

Hamburg. Dora Heldt ist pünktlich. Überpünktlich. Zu unserem Termin in einem Café, gleich um die Ecke ihrer Wohnung im Herzen von Hamburg, kommt die Erfolgsautorin mehr als fünf Minuten zu früh. Ungewöhnlich für eine Frau, die gewohnt ist, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. „Ich war schon immer so“, lacht die 1961 als Bärbel Schmidt aus Sylt geborene Schriftstellerin, „schon als Kind. Die fünfzehn Minuten, die mein Bruder auch heute noch jeder Mal zu spät kommt, bin ich lieber zu früh.“ Dies habe sie auch in ihren dreißig Berufsjahren im Verlagswesen so gehalten – zunächst als gelernte Buchhändlerin, dann zwei Jahrzehnte lang als Verlagsvertreterin eines Münchner Verlagshauses in ihrem geliebten Norden. „Auch wenn ich wusste, zu welcher Buchhandlung ich fahren musste, bin ich früh gestartet – sicher ist sicher“, sagt Heldt, die ungern auf sich warten lässt.

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250 Jahre Drostei in Pinneberg: Kultur für alle in barockem Ambiente

Die Drostei in Pinneberg vom Park aus gesehen. Foto: C. Schumann
Die Drostei in Pinneberg vom Park aus gesehen. Foto: C. Schumann

Pinneberg. Die Drostei in Pinneberg feiert als eines der bedeutendsten Kulturzentren Schleswig-Holsteins in diesem Jahr ihren 250. Geburtstag – Höhepunkt ist die Festwoche „Drostei Open Air“ vom 16.–23. September.

Wer in Pinneberg Kultur erleben möchte, muss nach oben. Genau dreizehn Sandsteinstufen führen vom Vorplatz an der Dingstätte aus hinauf zum Hauptportal der Drostei – dann öffnet die repräsentative Barocktür Besuchern den Zugang zu Ausstellungen, Lesungen oder Musikveranstaltungen. Seit 1991 beherbergt das bedeutendste Baudenkmal der Stadt an der Pinnau das offiziell „Kulturzentrum des Kreises Pinneberg“ genannte Haus der Kunst. Dass Kulturfreunden beim Betreten des genau 250 Jahre alten Gebäudes ein Hauch von Ehrfurcht erfüllt, hat historische Gründe: Das zwischen 1765 und 1767 im Stil des norddeutschen Backsteinbarock erbaute Herrenhaus war mehr als 100 Jahre bis 1864 lang Amts- und Wohnsitz des Landdrosten, des dänischen Verwalters der damaligen Grafschaft Pinneberg.

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1000 Mal Kultur im dänischen Aarhus zur internationalen Festwoche 2017

Impressionen von der Aarhus Festuge. Foto: PR/Aarhus Festwoche, Fotograf: Gar Powell-Evans
Impressionen von der Aarhus Festuge. Foto: PR/Aarhus Festwoche, Fotograf: Gar Powell-Evans

Aarhus. Internationale Kultur mal zwei: Vom 25. August bis 3. September feiert das dänische Aarhus wieder seine internationale Festwoche. Das auf Dänisch „Aarhus Festuge“ genannte Festival findet seit 1965 zehn Tage lang im Spätsommer statt und gilt mit hochkarätigen Veranstaltungen von Musik bis Kunst, von Urban Art bis Theater, von Tanz bis Gastronomie als eines der größten Multikulturfestivals des Königreichs. Das meldet VisitDenmark, Dänemarks offizielle Tourismusorganisation.

Weil Dänemarks zweitgrößte Metropole in diesem Jahr gleichzeitig den Titel Europäische Kulturhauptstadt trägt, wenden auch zahlreiche der mehr als 1000 Veranstaltungen an den 100 Locations ihren Blick auf das große Schwesterevent oder finden im Austausch mit dem Kulturhauptstadtjahr statt.

Zu den Highlights der Festwoche 2017 gehören beispielsweise das „Aarhus Streetart Festival“, bei dem internationale Künstler große Wände zwischen Rathaus und Musikhaus neu gestalten – Festivalbesucher können von der Idee bis zur Ausführung live dabei sein.

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Ein rundes Erlebnis – die "Unendliche Brücke" im dänischen Aarhus

Aarhus. Mit der „Unendlichen Brücke“ erhält das dänische Aarhus als amtierende Europäische Kulturhauptstadt 2017 ein neues Kultur-Highlight für Jedermann – zum Begehen, Besitzen, Baden, Anfassen und Genießen.

 

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Ostseeinsel Møn wird Dänemarks erstes Unesco-Biosphärenreservat

Stege. Als Teil des Programms “Man and the Biosphere (MAB)“ hat die Unesco am 14. Juni dieses Jahres die dänische Ostseeinsel Møn zusammen mit den umliegenden Inseln Bogø, Farø und Nyord zum ersten Unesco-Biosphärenreservat Dänemarks ernannt. Das meldet VisitDenmark jetzt. Der Titel wird für eine vielfältige, artenreiche und schützenswerte Naturlandschaft und den Einsatz der Bevölkerung für deren Erhalt und für eine Balance zwischen Mensch und Natur verliehen. Die Insel Møn ist bekannt für ihre weißen Kreidefelsen - mit 128 Metern über dem Meer ist Møns Klint die höchste Steilküste Dänemarks. Die abwechslungsreiche Natur macht die Insel zu einem beliebten Urlaubsziel deutscher Touristen.

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Mit ein paar dänischen Kronen auf kulinarischer Weltreise

Kopenhagen. Kopenhagen besitzt 13 Michelin-Restaurants und gilt als Wiege der Neuen Nordischen Küche – wirklich angesagt bei Millionen Gästen aber sind die hippen Street-Food-Märkte der dänischen Metropole.

 

Zwischen Sternenküche und kuliniarscher Weltreise liegen in Christianshavn nur drei Minuten. Denn wer über die neue, im letzten Jahr eröffnete Fußgänger- und Radfahrerbrücke Inderhavnsbroen von Kopenhagens Flaniermeile Nyhavn über den Hafen Richtung neuer Oper bummelt, hat die Wahl: Zur Rechten an der Strandgade liegt das „108“ – das Restaurant von Küchenchef Kristian Baumann eröffnete erst Anfang 2016 und erhielt dennoch vor wenigen Wochen bereits einen der begehrten Sterne im Guide-Michelin. Doch der nicht versiegende Strom an Touristen, Anwohnern und Studenten ignoriert die „kleine Schwester des berühmten Noma“, wie Gastromen das 108 nennen, und schlendert über einen Kanal zielsicher weiter hinüber nach Papirøen.

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Unterwegs auf dem Rheinsteig: Wandern, Wasser, Wein

Hoch auf dem Rheinsteig – Blick auf Assmannshausen. Foto: C. Schumann, 2017
Hoch auf dem Rheinsteig – Blick auf Assmannshausen. Foto: C. Schumann, 2017

Rüdesheim. Die Verlockung ist groß, unsere Wanderwoche bequem mit der Seilbahn zu beginnen. Vom Startpunkt Rüdesheim nämlich führt seit mehr als 50 Jahren ein Sessellift hinauf zum imposanten Niederwalddenkmal hoch über dem weltbekannten Ausflugsort mit der schmalen Drosselgasse, an die sich heute wie einst Weinstube an Weinstube reiht. Doch fahren gilt nicht. Wer den Rheinsteig erwandern will, sollte mit den ersten Schritten gleich an der Unterkunft beginnen. So geht es zunächst durch Weinfelder hinauf zur Abtei St. Hildegard. Im Kloster mit seinem dunklen Kirchraum leben auch heute noch Benediktinneren nach den Regeln ihrer unvergessenen Ordensleiterin Hildegard von Bingen.

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Ruhpolding: Zwischen Butternudeln und Baumgrenze

Ruhpoldinger Klassiker: Konditormeister Wolfgang Heigermoser mit seinen Butternudeln. Foto: C. Schumann, 2017
Ruhpoldinger Klassiker: Konditormeister Wolfgang Heigermoser mit seinen Butternudeln. Foto: C. Schumann, 2017

Ruhpolding. In der Backstube von Wolfgang Heigermoser duftet es verführerisch. In der Luft liegt der Geruch von Schokolade, Zucker, Marmelade und anderen Zutaten für Klassiker wie Prinzregententorte oder Apfelstrudel, die im Café Chiemgau in Ruhpolding zu den beliebtesten Torten- und Kuchengenüssen zählen. Heute soll es im Traditionshaus an der Hauptstraße darüber hinaus aber noch eine lokale Spezialität geben, die in keiner anderen Konditorei des oberbayerischen Ferienortes angeboten wird: Butternudeln.

Das Hefegebäck ist ein echter Geheimtipp. Nur wenige Ruhpoldinger und noch weniger Urlauber wissen überhaupt, dass der 38-jährige Konditormeister das überlieferte Familienrezept auf Wunsch heraussucht – nicht einmal auf der Karte des mehr als 60 Jahre alten Cafés ist die lokale Spezialität zu finden.

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Panoramaroute am Mariager Fjord ist Dänemarks erster Premiumwanderweg

Mariager/Jütland. Dänemark hat seinen erste Premium-Wanderweg: Als erste Route im kleinen Königreich erhielt die neu konzipierte Panoramaroute im Naturgebiet Bramslev Bakker am Mariager Fjord jetzt die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. vergebene Auszeichnung. Die insgesamt zehn Kilometer lange Tour an einem der schönsten Fjorde des Landes erhielt von den Wanderexperten insgesamt 73 Punkte – ab 50 Punkte erhalten Wanderwege das begehrte „Deutsche Wandersiegel Premiumweg“.

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Der Deutsche Wetterdienst in Hamburg: Wo Norddeutschlands Wetter gemacht wird

Der Deutsche Wetterdienst in der Bernhard-Nocht-Straße in Hamburg-St. Pauli. Foto: C. Schumann, 2017
Der Deutsche Wetterdienst in der Bernhard-Nocht-Straße in Hamburg-St. Pauli. Foto: C. Schumann, 2017

Hamburg. Von seinem Büro im gründerzeitlichen Backsteinbau hathat Dr. Thomas Bruns einen weiten Blick auf den Hamburger Hafen. An den Kais auf der anderen Elbseite werden Containerschiffe be- und entladen. Im Dock von Blohm+Voss gegenüber wird ein Kreuzfahrtschiff gewartet. Gleich unterhalb des Fensters legen an den Landungsbrücken Fähren an und ab. Und weiter links erstrahlt die kürzlich eingeweihte Elbphilharmonie im Schein der Mittagssonne über der Hafencity. Nur kleine Schäfchenwolken zeigen sich an diesem Januartag am blauen Himmel.

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Dänische Rentenversicherung wird 60: Jeder fünfte Däne ist Rentner

Kopenhagen. Dänemarks Rentenversicherung, die Folkepension, wird jetzt im April 60 Jahre alt. Aus diesem Grund veröffentlicht das dänische Statistikamt jetzt seine neuesten Zahlen. Danach ist derzeit fast ein Fünftel aller Dänen Rentner: Genau 1,1 Millionen Däninnen und Dänen bezogen 2016 die staatliche Folkepension. Davon sind 500.000 Männer, 600.000 Frauen – Grund dafür ist die höhere Lebenserwartung der Frauen. Insgesamt machen die Pensionäre einen Anteil von 19,2 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Als die Grundrente eingeführte wurde, bezogen nur 383.000 DänInnen die Folkepension. (cs)

Wo die Nacht noch Nacht ist: Dänische Osteeinseln Møn und Nyord sind erste Dark Sky-Region Nordeuropas

Møn. Die dänischen Ostseeinseln Møn und Nyord erhalten als erste Landschaften in Nordeuropa den Titel eines zertifizierten Dark Sky Parks und einer Dark Sky Community. Das meldet VisitDenmark, Dänemarks offizielle Tourismusorganisation, jetzt. Damit belohnt die internationale Dark Sky Association (IDA) den langjährigen Einsatz der dänischen Urlaubsziele für eine möglichst ungestörte nächtliche Dunkelheit als Natur- und Landschaftsschutz. Sowohl das größere Møn mit seinen berühmten Kreidefelsen Møns Klint wie auch die zu großen Teilen unter Naturschutz stehende Nachbarinsel Nyord sind weitgehend frei von sogenanntem Lichtsmog, der „Lichtverschmutzung“ durch elektrisches Licht – nachts ist der Himmel hier sternenklar.

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World Happiness Report 2017: Norweger sind die glücklichsten Menschen der Welt

Kopenhagen. Die Dänen können entspannen – endlich: nach drei Jahren auf Platz eins liegt jetzt Norwegen auf Platz eins des heute vorgestellten Word Happiness Report 2017. Damit machten die glücklichen Norwegerinnen und Norweger einen Sprung von Platz vier im Vorjahr auf Rang eins. Dänemark fiel um einen Rang zurück auf Platz zwei.Dahinter folgen Island, die Schweiz und Finnland auf Platz fünf. Schweden liegt auf Rang zehn, Deutschland abgeschlagen auf 16. Das Ranking basiert auf Erhebungen der Vereinten Nationen und umfasst als grundlegende Kategorien Faktoren wie Einkommen, Lebenserwartung und Gesundheit, Vertrauenspersonen in schwierigen Zeiten, Freiheit sowie eine geringe oder gar keine Korruption. Herausgegeben wird der World Happiness Report 2017 vom Sustainable Development Solutions Network. Übrigens: Hygge gibt es in Dänemark auch jetzt noch.

Dänische Folkekirke verliert auch im Reformationsjahr 2017 weiter Mitglieder

Kopenhagen. Im Jubiläumsjahr der Reformation meldet die dänische Folkekirke einen anhaltenden Rückgang ihrer Gläubigen. Genau 24.728 Personen meldeten sich 2016 aus der protestantischen „Volkskirche“ aus. Damit waren am 1. Januar dieses Jahres noch 75,9 Prozent aller Däninnen und Dänen Mitglied der Staatskirche – ein Prozent weniger als im Vorjahr. Das geht aus den neuesten Zahlen des Statistikamts Danmarks Statistik hervor.

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Kopenhagen ehrt "Erfinder" des Vergnügungsparks Tivoli mit eigenem Platz

Tivoli-Gründer Georg Carstensen. Foto: Tivoli AS/PR
Tivoli-Gründer Georg Carstensen. Foto: Tivoli AS/PR

Kopenhagen. Die dänische Hauptstadt benennt einen Platz nach Tivoli-Gründer Georg Carstensen. Der 1812 geborene Däne gründete den Vergnügungspark, der im Herzen von Kopenhagen liegt, 1843 – damit ist die beliebte Familienattraktion einer der ältesten Vergnügungs- und Freizeitparks der Welt überhaupt. Inspiriert zur Gründung des fast 175 Jahre "jungen" Freizeitparks wurde der Däne unter anderem auf seinen zahlreichen Auslandsreisen. Die Erlaubnis zum Bau des Tivoli erhielt der Unternehmer 1841 von König Christian VIII. Der neue Georg Carstensen Plads liegt in Frederiksberg, nicht weit vom dortigen Rathaus entfernt. Carstensen Vision von einst gilt im Tivoli bis heute: "Tivoli wird nie fertig sein", ahnte der Gründervater.

Mehrheit der Dänen steht zur Europäischen Union

Kopenhagen. Die Mehrheit der Dänen hält fest zur Europäischen Union. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 2.545 Befragten ergeben, die das dänische Folketing im Februar im Vorfeld einer öffentlichen Anhörung im Parlament durchführen ließ. Nur 18 % der Einwohner im Königreich wünschen sich laut Meinungsforschungsinstitut Gallup, dass Dänemark die EU lieber verlassen soll. 46 % der dänischen Wähler haben dagegen ein positives Bild der EU, während 28 % die europäische Zusammenarbeit kritisch sehen. Erik Christensen, EU-Beauftragter des Folketing, zeigte sich vom Ergebnis in Medienberichten nicht überrascht: „Nach der Wahl in den USA und dem Brexit halten viele Dänen ein starkes Europa für wichtig.“

Innsbruck: Wo Schnee und Kristalle funkeln

Der Blick von der Nordkette aus Innsbruck ist beeindruckend – besonders im Winter. Foto: C. Schumann
Der Blick von der Nordkette aus Innsbruck ist beeindruckend – besonders im Winter. Foto: C. Schumann

Innsbruck. Von der Landeshauptstadt Innsbruck mit ihrem Wahrzeichen, dem Goldenen Dachl, liegen im Radius von dreißig Minuten einige der attraktivsten Ski- und Snowboardgebiete Tirols und eines der meist besuchten Besucherhighlights Österreichs – ein Streifzug durch Innsbruck und Umland mit Highlights wie den Swarovski Kristallwelten und dem ältesten Familienbetrieb der Alpenrepublik, der Glockengießerei Grassmayr.

Mehr als 200 Jahre lang war Innsbruck von 1420 bis 1665 als ständiger Regierungssitz der Habsburger für die westlichen Gebiete des Reichs. Aus der Renaissancezeit stammen berühmte Gebäude wie die Hofburg, das Helblinghaus mit seiner reich geschmückten Fassade, der Stadtturm und nicht zuletzt das Goldene Dachl, das Wahrzeichen der Stadt.

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Neues Wattenmeercenter versammelt Schätze des größten dänischen Nationalparks unter einem (Stroh-)Dach

Das neue Wattenmeercenter in Vester Vedsted. Foto: Adam Mørk/Vadehavscentret/PR
Das neue Wattenmeercenter in Vester Vedsted. Foto: Adam Mørk/Vadehavscentret/PR

Vester Vedsted/Dänische Nordsee. Das elf Millionen Euro teure „Wattenmeercenter – Tor zum Unesco-Welterbe“ in Vester Vedsted an Südjütlands Nordseeküste vermittelt jetzt auf 2.800 qm Ausstellungsfläche multimediale Eindrücke in den sensiblen Naturraum zwischen Meer und Himmel. Der Schwerpunkt des neuen Erlebnis- und Vermittlungscenter liegt dabei auf den alljährlich bis zu 15 Millionen in der Region rastenden Zugvögeln.

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Wandern mit Weitblick – aktive Tage auf den atlantischen Azoren

Berge und Meer – Wanderpause auf den Azoren. Foto: C. Schumann
Berge und Meer – Wanderpause auf den Azoren. Foto: C. Schumann

Mit einem dichten Netz an Wanderwegen an Küsten oder zu Vulkanseen gehören die portugiesischen Azoren zu den schönsten Zielen für Aktivurlauber, endlose Ausblicke auf den Atlantik inklusive – größte Insel ist São Miguel

 

Plötzlich bricht die Sonne durch das dichte Blätterdach. Fast hatte unserer Wandergruppe beim Anstieg zum Lagoa do Fogo die frühlingshaften Temperaturen „draußen“ schon vergessen, so faszinierend zeigt sich die Natur auf São Miguel. Knapp sechs Kilometer schlängelt sich der Wanderweg von Água d’Alto an den historischen Bewässerungsläufen der Levada hinauf zum Kratersee, der in 670 Metern Höhe liegt. Dass die Tour zu den schönsten auf den Azoren zählt, ist besonders der blühend-grünen Pracht zu allen Seiten zu verdanken.

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