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Dänemarks Königin Margrethe II. setzt „Die Schneekönigin“ in Szene

Kopenhagen. Sie gehört zu den bekanntesten Bühnenbildnerinnen Dänemarks – und arbeitet nun an einer neuen Herausforderung: Die dänische Königin Margrethe II. setzt als Bühnenbildnerin eigene Akzente bei der Neuinszenierung von „Die Schneekönigin“ im Kopenhagener Vergnügungspark Tivoli. Choreograf des Balletts ist Jurij Possochow, lange Tänzer am Moskauer Bolschoi-Theater. Die Musik zur Neuinszenierung komponiert die dänische Sängerin und Musikerin Oh Land, bekannt für ihre Elektropop-Erfolge. Premiere des Balletts nach dem berühmten Märchen des dänischen Nationaldichters Hans Christian Andersen ist am 01. Dezember kommenden Jahres.

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Neue Ausstellung auf Schloss Frederiksborg zeigt ungewöhnliches Porträt des dänischen Kronprinzen Frederik

Maler Kasper Eistrups und der dänische Kronprinzen Frederik vor dem neuen Porträt des Thronfolgers. Foto: PR/Mew/Det Nationalhistoriske Museum på Frederiksborg Slot
Maler Kasper Eistrups und der dänische Kronprinzen Frederik vor dem neuen Porträt des Thronfolgers. Foto: PR/Mew/Det Nationalhistoriske Museum på Frederiksborg Slot

Hillerød. Lässig auf dem Sofa, die Beine übereinander geschlagen, den Blick entspannt (?) in die Ferne gerichtet – das neue Porträt des dänischen Kronprinzen Frederik sorgt in Dänemark für Diskussionen. Enthüllt wurde das neue Ölgemälde des dänischen Künstlers Kasper Eistrup jetzt anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung "Fragmentarium" in Schloss Frederiksborg in Hillerød, nördlich von Kopenhagen. Eistrup, einst Mitglieder der international erfolgreichen dänischen Band Kashmir, hat sein ganzes Leben lang gemalt und gezeichnet – und seit 1999 an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen. Das neue Werk des dänischen Thronfolgers ist ein Auftragswerk und entstanden für die Sonderausstellung im Königsschloss in Nordseeland. Das großformatige Gemälde wurde im Rahmen der Ausstellungseröffnung in Anwesenheit von Kronprinz Frederik erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. / cs

 

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Dänemark: Weihnachten 2018 - Juletræ, Gløgg und ganz viel Hygge

Weihnachtsimpressionen aus Aarhus. Foto: PR/VisitDenmark
Weihnachtsimpressionen aus Aarhus. Foto: PR/VisitDenmark

Kopenhagen. „Nu er det jul igen“ – das Weihnachtslied „Nun ist wieder Weihnachten“ gehört zu den beliebtesten Klassikern zwischen dänischer Nord- und Ostsee. Kein Wunder, denn Jul – sprich: Weihnachten – gehört zum dänischen Leben genauso untrennbar wie Hygge. Und beide zusammen ergeben das vielleicht authentischste Hygge-Erlebnis, das man in Dänemark genießen kann. Denn die kommenden Wochen mit ihren kürzer werdenden Tagen bilden eine Hoch-Zeit der traditionellen großen Feste und kleinen Rituale. Nun werden in Häusern und Wohnungen die Fenster dekoriert, bringen echte Kerzen wohligen Lichterglanz, sorgen Kaffee und Kaminöfen für innere und äußere Wärme. Die schönste Gelegenheit, in dänische Jule-Hygge einzutauchen, bietet der Besuch eines Weihnachtsmarktes: Die kleinen und großen Julemarkeder richten die Dänen mit viel Liebe und Sinn fürs Detail aus. Sie sind Treffpunkt von Dänen und Touristen gleichermaßen und garantieren gemütliche Stunden mit Gløgg und Æbleskiver, also dänischem Glühwein und fettgebackenen Krapfen mit Puderzucker und Marmelade.

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Schloss Voergaard in Nordjütland ist Dänemarks schönster Herrensitz

Kopenhagen. Schloss Voergaard in Nordjütland ist Dänemarks schönstes Herrenhaus. Das ist das Ergebnis einer Abstimmung, die die dänische Organisation "Historiske Huse" (dt. Historische Häuser) heute veröffentlicht hat. Von rund 10.000 abgegebenen Stimmen, die zwischen einem von insgesamt 17 Herrensitzen im Königreich wählen konnten, entfielen 16 Prozent auf das Renaissanceschloss Voergaard aus dem 16. Jahrundert. Das Wasserschloss liegt unweit von Sæby an der Ostsee in der Region Vendsyssel und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Insgesamt besitzt Dänemarks fast 800 Schlösser und Herrenhäuser. / cs

Lonely Planet: Kopenhagen ist Top-Städteziel 2019

Blick auf Kopenhagen. Foto: C. Schumann
Blick auf Kopenhagen. Foto: C. Schumann

Kopenhagen. Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen ist laut Reiseführer Lonely Planet das Top-Städteziel für das Jahr 2019. Für das Jahrbuch „Best in Travel“ wählt der Lonely Planet Verlag jährlich die besten Reiseziele, Trends, Reiserouten und Erlebnisse für das darauffolgende Jahr.

Als Begründung für die Wahl nennt der Lonely Planet unter anderem Kopenhagens Stellung als Design- und Architekturzentrum Skandinaviens, seine boomende Food-Szene der Stadt, den starken Fokus auf Nachhaltigkeit und die Vielzahl an Erlebnissen für Touristen auch abseits der Hauptsaison.

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Sønderborg ist Dänemarks "schönste Einkaufsstadt 2018", Tønder die gemütlichste

Odense. Der Branchenverand des dänischen Handels, DetailForum, hat gestern die erfolgreichsten dänischen Einkaufsstädte 2018 gekürt. Das südjütländische Sønderborg wurde dabei erneut als ausgezeichnet, dieses Mal als Dänemarks "schönste Einkaufsstadt" (flotteste handelsby). Meinen Blogbeitrag zum Shopping in Sønderborg gibt es hier. Das süddänische Tønder ist jetzt die "gemütlichste Einkaufsstadt" (hyggeligste handelsby). Als beste Einkaufsstadt wurde Vejle ausgezeichnet. Alle drei Orte liegen im Süden des Königsreichs, maximal eine Autostunde von der Grenze entfernt. / cs.

Dänemark stimmt über Naturkanon mit den 15 schönsten Naturgebieten ab

Die Wahl zu Dänemarks schönsten Naturgebieten läuft. Screenshot: C. Schumann
Die Wahl zu Dänemarks schönsten Naturgebieten läuft. Screenshot: C. Schumann

Kopenhagen. Dänemark wählt seine schönsten Naturgebiete. Noch bis 4. November können alle dänischen Naturfreunde an der Auswahl zu einem neuen Naturkanon teilnehmen. Zur Wahl stehen 30 Naturgebiet im ganzen Königreich – von der Wattenmeerinsel Mandø im Westen bis zu den Erbseninseln (dän. Ertholmene) vor Bornholm im Osten und der Nordspitze Grenen bei Skagen. Eine Jury hat die 30 Vorschläge aus insgesamt mehr als 1670 eingesandten Vorschlägen ausgewählt. Nach der Abstimmung soll "Danmarks Naturkanon" genau besondere 15 Naturregionen umfassen. Die nominierten Naturräume findest du hier. Initiator der Aktion ist das dänische Umweltministerium. / cs

 

Kopenhagen plant neuen Stadtteil auf künstlicher Insel im Öresund

Kopenhagen. Dänemark steht vor einem neuen Mega-Bauprojekt: Gemeinsam stellten Kopenhagens Bürgermeister Frank Jensen, Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen und Bauminister Ole Birk Olesen heute in der dänischen Hauptstadt Pläne für einen neuen, futuristischen Stadtteil in Kopenhagen vor. Das meldet u.a. Danmarks Radio auf seiner Webseite hier. Das historisch einmalige Bauvorhaben soll bis 2070 auf einer künstlichen Insel im Øresund nördlich der alten Werftinsel Refshaleøen entstehen. Vorläufiger Name des Projekts ist Lynetteholmen. Die ersten Bewohner sollen demnach 2035 einziehen. Insgesamt soll die Insel Platz für bis zu 50.000 Neu-KopenhagenerInnen bieten. Die Verantwortlichen lobten das Vorhaben als "visionär". (cs)

Mit der „Hoffnung“ nach Schweden

Gilleleje. Noch heute kommen Jahr für Jahr Nachfahren von Überlebenden aus Israel, Australien oder den USA nach Gilleleje, um jenen historischen Ort zu kennenzulernen, dem ihre Eltern oder Großeltern alles verdanken. Und sich bei Einwohnern der kleinen Gemeinde im dänischen Nordseeland zu bedanken. Genau 75 Jahre ist es in diesen Tagen her, dass sich an der Küste nördlich von Kopenhagen eine der dramatischsten Rettungsaktionen während des Zweiten Weltkriegs ereignete. Und eine der glücklichsten – wenn auch nicht alle dänischen Juden vor ihren Verfolgern über den Öresund hinüber ins neutrale Schweden in Sicherheit gebracht werden konnten.

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Herbstferien 2018: Halloween lässt Dänemark schauern

Halloween auf Schloss Egeskov auf Fünen. Foto: Destination Fyn/PR
Halloween auf Schloss Egeskov auf Fünen. Foto: Destination Fyn/PR

Kopenhagen. Der Herbst in Dänemark wird gruselig-schön. Oder schön gruselig. Denn überall im nordischen Urlaubs-Königreich erwarten Touristen in den kommenden Wochen schauerliche Halloween-Erlebnisse. Fast schon ein Klassiker ist die „fünfte Jahreszeit“ Halloween im Tivoli in Kopenhagen. Der älteste Vergnügungspark der Welt im Herzen der dänischen Hauptstadt ist vom 12. Oktober bis 04. November geschmückt mit 20.000 Kürbissen und anderen Erntedekorationen. Gemeinschaftliches Kürbisschnitzen, „Scary Halloween“ mit aufregenden Begegnungen, ein magisch-verzauberndes Lichtermeer und saisonale Halloween-Verkaufsstände entführen in die Welt des ursprünglich keltischen Festes. Auch die rund 30 Fahrgeschäfte im Tivoli sind zu Halloween geöffnet.

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Kay Bojesen: Vom dänischen Spielzeug zum internationalen Designobjekt

Kolding. Dänemark ehrt einen seiner populärsten Designer. Ab dem 13. September 2018 präsentiert das Museum Trapholt im süddänischen Kolding unter dem Titel „Kay Bojesen – Der Humor im dänischen Design“ die größte Einzelausstellung zum vielleicht unkonventionellsten Kreativen des Königreichs. Auf rund 900 Quadratmetern zeigt die Ausstellung mit den drei Themenschwerpunkten Spiel, Handwerk und Innovation rund 1000 von Bojesens Schöpfungen. Bekannt und bis heute beliebt ist Kay Bojesen (1886–1958) besonders für seine ikonischen Tiere aus Holz: Bojesens Affe aus dem Jahr 1951, aber auch andere Figuren wie Vogel, Nashorn, Elefant oder Papagei haben sich vom Spielzeug von einst zum bekannten Designobjekt entwickelt. Viele Entwürfe des innovativen Handwerkers Kaj Bojesen werden auch heute noch hergestellt.

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Weinherbst in Dänemark: Traubenlese mit Ostseeblick

Besucher im Wein auf dem dänischen Weingut Skaarupøre Vingaar auf Fünen. Foto: PR/Niclas Jessen
Besucher im Wein auf dem dänischen Weingut Skaarupøre Vingaar auf Fünen. Foto: PR/Niclas Jessen

Fyn/Fünen. Die besonders warmen Monate seit dem Frühjahr haben auch den Trauben auf den Weinhängen und -feldern Dänemarks viel Kraft und Süße geschenkt. Branchenkenner schätzen, dass die Ernte 2018 etwa ein Drittel größer ausfällt als im vergangenen Jahr. Beginn der Traubenlese ist schon ab Mitte September – und damit rund zwei Wochen früher als normal. Im bevorzugten, milden Klima der Ostseeinsel Fünen bilden neun Vollerwerbswinzer die „Fünische Weinroute“. Bei Führungen, Verkostungen und begleitenden kulinarischen Genüssen lernen Weinfans die Herausforderungen und Eigenarten des dänischen Weinbaus kennen und schätzen.

Vom Gut Magtenbølle Vingaard im Herzen Fünens, über Nyholmgaard Vin unweit von Odense bis hin zu Svendborg Vingaard im Inselsüden oder Strandager Vin im Südfünischen Inselmeer lassen sich alle Weinerzeuger auf der Fünischen Weinroute individuell entdecken.

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Dänische Regierung fördert Sternenküche und Gastronomie mit 40 Millionen Kronen

Kopenhagen. Dänemarks Regierung will Spitzenküche und Gastronomie mit 40 Millionen dänischen Kronen fördern. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Jakob Ellemann-Jensen wolle mit den umgerechnet runc 5,4 Millionen Euro "Dänemarks Position als globales Zentrum für Gastronomie" fördern, meldet Danmarks Radio jetzt. Gefördert werden sollen mit dem Geld nicht bekannte dänische Michelin-Restaurants wie Geranium, AOC oder Kadeau. Vielmehr seien die Steuergelder gedacht zur Förderung neuer Talente und dem Austausch von Ideen und neuen Trends – Dänemark setzt seit den Nuller Jahren und der Erfindung der Neuen Nordischen Küche mit ihren regionalen und saisonalen Zutaten weltweit Zeichen als Hotspot für innovative Küche. Geplant sei unter anderem eine Akademie für Gastronomie, in der auch bekannte Namen neue Ideen und Austausch finden, um anhaltende Innovation zu gewährleisten. Dänemarks Gastronomie sei eine Lokomotive, die der gesamten dänischen Lebensmittelbranche Schubkraft verleihe. Laut Wirtschaftsminister Kristian Jensen sei für 40 Prozent der Touristen die gute Küche ein Grund für Reise nach bzw. Urlaub in Dänemark. / cs

Strickfestival 2018 auf Dänemarks Urlaubsinsel Fanø

Fanø. Kreativ sein und beim Stricken neue Menschen kennenlernen: Vom 20. bis 23. September erleben Besucher des Internationalen Strickfestivals auf der Nordseeinsel Fanø typisch dänische Hygge in Reinformat. Beim „Fanø International Knit Festival 2018“ stehen ein Wochenende lang gemeinsame Erlebnisse, neue Impressionen und Kontakte sowie Workshops, Modeshows, Vorträge und Ausstellungen im Mittelpunkt. Ein buntes Rahmenprogramm mit Konzerten, kulinarischen Genüssen, Austernsafaris im Watt und kulturhistorischen Rundgängen durch die Orte Nordby und Sønderho rundet das Strickfestival ab.

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Reiseziel für besondere Anliegen: 160 Jahre Wallfahrsort Lourdes

Im Heiligen Bezirk von Lourdes: Blick vom Rosenkranzplatz auf die Rosenkranz-Basilika (unten) und die Basilika Mariä Empfängnis mit ihren drei Türmen (oben). Foto: C. Schumann
Im Heiligen Bezirk von Lourdes: Blick vom Rosenkranzplatz auf die Rosenkranz-Basilika (unten) und die Basilika Mariä Empfängnis mit ihren drei Türmen (oben). Foto: C. Schumann

Lourdes. Einzeln werden die Pilgergruppen begrüßt, die sich an diesem späten Samstag Nachmittag auf dem weiten Prozessionsplatz vor der neo-byzantinischen Basilika Mariä Empfängnis in Lourdes versammeln. Gläubige aus ganz Europa sind darunter, viele Katholiken aus Mittelamerika – und tausende besonders weit gereiste Marienverehrer und -verehrerinnen von den Philippinen, die sich um die gekrönte Marienstatue versammeln. Die Zahl der Fernreisenden steigt im Wallfahrtsort am Fuß der französischen Pyrenäen von Jahr zu Jahr. Dagegen kommen heute spürbar weniger Pilgerzüge oder –busse aus den einst mehrheitlich repräsentierten europäischen Ländern wie Spanien, Italien Deutschland, Österreich oder Frankreich selbst.

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Neue App erlaubt individuelle gastronomische Bio-Rundreise durch Dänemark

Die dänischen Bio-Logos. Foto: PR/VisitDenmark
Die dänischen Bio-Logos. Foto: PR/VisitDenmark

Kopenhagen.Gut essen und trinken – und das am liebsten mit gutem Gewissen: Dänemarkreisende finden mit der neuen kostenlosen App „Bio-Lokale“ den kürzesten Weg zu den besten Plätzen für ökologisch bewusste Genießer im Urlaubs-Königreich. Insgesamt umfasst die von Dänemarks offizieller Tourismuszentrale VisitDenmark und der dänischen Lebensmittelbehörde Fødevarestyrelsen entwickelte App schon jetzt mehr als 160 Restaurants, Cafés und Hotels mit offiziellem dänischen Bio-Zertifikat. Die App wird laufend aktualisiert: Unter den Öko-Empfehlungen finden sich Restaurants mit Michelin-Stern(en) ebenso wie lokale, hyggelige Cafés.

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Dänischer Westwind unter den Flügen – internationales Lenkdrachenfestival auf Rømø 2018

Impression vom Lenkdrachenfestival auf Rømø. Foto: Rømø-Tønder Turistforening/PR
Impression vom Lenkdrachenfestival auf Rømø. Foto: Rømø-Tønder Turistforening/PR

Lakolk/Rømø. Leinen los! Vom 07. bis 09. September wird der kilometerlange Strand von Lakolk auf der dänischen Nordseeinsel Rømø zum 30. Mal zum Eldorado für Lenkdrachenfans aus ganz Europa. Mit tausenden aktiven Flug- und Lenkdrachen sowie zahlreichen Fachleuten zum Thema gilt das Rømø Drachenfestival als größtes seiner Art im Norden. Das bunte Familien-Event zieht täglich bis zu 50.000 Besucher an einen der breitesten Strände Europas. Der Besuch des Festivals ist kostenlos.Rømø bietet als größte der dänischen Wattenmeerinseln und beliebtes Reiseziel mit sicherem Küstenwind und viel Platz perfekte Bedingungen zum Drachensteigen.

 

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Dänemark: Der Sommer bleibt auch im August – Juli 2018 ist sonnenreichster Monat der dänischen Geschichte

Kopenhagen. Nach einem ungewöhnliche warmen und trockenen Juli bleibt auch der August weiterhin warm – und ein Genuss für Reisende, besonders Badeurlauber. Laut aktueller Prognose des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) bleibt auch der August 2018 warum und sonnig. In den ersten beiden Augustwochen können danach einzelne Tiefdruckgebiete einzelne Schauer bringen. In den letzten beiden Augustwochen dagegen wird voraussichtlich ein Hochdruck wieder trockene, sonnenreiche und milde Temperaturen bringen. Anders gesagt: Das Wetter bleibt auch in Dänemark trockener und wärmer als normal. Schon der Juli brachte einen Rekord: Mit 339 Sonnenstunden im ganzen Königreich war es der sonnenreichste Monat seit dem Beginn der Aufzeichnungen 1920. Dänemark verzeichnete damit mehr Sonnenstunden als Deutschland.

Fast ein Stück (Handwerks-)Geschichte: Mona Jensen Brix in Aså fertigt original dänische Clogs in Handarbeit

Lieblingsfarbe: Mona Jensen Brix mit einem Paar roter Damenclogs aus ihrer Manufaktur. Foto: C. Schumann, 2018
Lieblingsfarbe: Mona Jensen Brix mit einem Paar roter Damenclogs aus ihrer Manufaktur. Foto: C. Schumann, 2018

Aså/Dänemark. Es riecht nach Leder und nach Gummi, als wir den kleinen Schuhladen an der Skippergaden im dänischen Aså betreten – wie in jedem anderen Schuhgeschäft auch. In den Regalen stehen Sandalen, Turnschuhe, Halbschuhe für Frauen, Männer und Kinder. Mal bunt, mal einfarbig. Und dann stehen da noch: Clogs, original dänische Clogs. Denn „Aså Træsko“ in der kleinen Hafenstadt am Kattegatt in Nordjütland ist eines der wenigen Fachgeschäfte in Dänemark, das auch im 21. Jahrhundert noch auf die einst allgegenwärtigen Holzschuhe – auf Dänisch Træsko – spezialisiert sind. Ein Klassiker, den noch vor wenigen Jahrzehnten vom Landwirt bis zur Hausfrau, vom Lkw-Fahrer bis zum Dorfschüler im kleinen Königreich jede und jeder trug. Und der heute aus dem dänischen Alltagsbild verschwunden ist. Oder besser: verschwunden zu sein scheint.

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Sommerbaden im dänischen Aarhus: Me(h)er Vergnügen mal zwei

Das große Becken im neuen Hafenbad von Aarhus. Foto: Christoph Schumann, 2018
Das große Becken im neuen Hafenbad von Aarhus. Foto: Christoph Schumann, 2018

Aarhus. Mit dem größten Hafenbad Bassin 7 der Welt besitzt das dänische Aarhus einen neuen Sommer-Hotspot für Einheimische und Touristen – entspannteres Familienvergnügen bietet die „Unendliche Brücke“ südlich der City am Strand von Marselisborg.

 

Der kühle Schock kommt für uns sofort nach dem Abtauchen ins Wasser: Während die dänische Sommersonne die hölzernen Liegeflächen rund um das 50 Meter lange Schwimmbecken wohlig aufgewärmt hat, bringt das frisch Meerwasser im neuen Hafenbad von Aarhus den müden Kreislauf rasch in Schwung. Fast 30 Grad Außen- und „nur“ etwa 20 Grad Wassertemperatur lassen den Puls bei den ersten Zügen hochschnellen.

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Asger Jorn in Hamburg: Von Trollen und kosmischem Heulen

Hamburg. Nachdem Per Kirkeby (1938–2018) gestorben ist, hat in Dänemark eine neue Sicht auf die Kunst des 20. Jahrhunderts begonnen. Im Mittelpunkt die Frage nach dem bedeutendsten Künstler: Ist es der Anfang Mai verstorbene Maler, Bildhauer, Dichter und Architekt Kirkeby, der lange Jahre eine Professur in Karlsruhe innehatte. Oder der eine Generation ältere Asger Jorn, anfangs Vorbild und Inspiration Kirkebys. Asger wer? Tatsächlich prägte der als Asger Oluf Jørgensen geborene Jorn (1914–1973) die künstlerische Szene seiner Heimat und weit darüber hinaus. Schon 1936 brach der junge Maler aus dem engen Jütland aus, um mit seinem Motorrad auch durch Norddeutschland nach Paris zu fahren. Dort kommt der gelernte Lehrer in Kontakt mit Denkern und Kreativen wie Fernand Léger oder Le Corbusier. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründet der Kommunist und Wiederstandskämpfer legendäre Künstlergruppen wie „CoBrA“ (CopenhagenBrüsselAmsterdam) und die „Situationistische Internationale“ mit.

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"Ich bin ein Klangmensch" – die Hamburger Bogenmacherin Ina Keller

Bogenmacherin Ina Keller an ihrer Werkbank. Foto: Christoph Schumann
Bogenmacherin Ina Keller an ihrer Werkbank. Foto: Christoph Schumann

Hamburg. Sanft streicht Ina Keller den Bogen über die Saiten ihrer Geige. Fühlt, ob das Holz elastisch und die Haare richtig gespannt sind. Dann lauscht die 52-jährige lang jedem einzelnen Tons nach, der ihre kleine Ladenwerkstatt in Hamburg-Eimsbüttel füllt. „Der Klang muss warm und farbenreich sein“, sagt die Handwerkerin, die seit gut zwanzig Jahren ihr einstiges Hobby zum Beruf gemacht hat: Die studierte Musikerin gehört zu der nur guten Handvoll Spezialisten hierzulande, die die Kunst der Anfertigung historischer Bögen beherrschen. Denn in der Barockzeit und davor klangen Instrumente weicher, ja milder, als Musiker und Musikfreunde es seit der Klassik ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts gewohnt sind. „Die Töne einer Geige klangen beispielsweise zur Zeit Johann Sebastian Bachs weicher, nicht so scharf wie heute“, weiß die ausgebildete Geigerin und Bratschistin, die ihre Leidenschaft für Alte Musik Anfang der 1990er Jahre beim Studium der Barockgeige in den Niederlanden entdeckte.

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Nordisk Tang: Dänischer Tang auf den Teller

Produkt Tang-Pesto von Nordisk Tang. Foto: Christoph Schumann
Produkt Tang-Pesto von Nordisk Tang. Foto: Christoph Schumann

Grenå. Eigentlich könnte Bjarne Ottesen längst seine Rente genießen. Dass der 68-jährige Däne stattdessen in einem Alter, in dem andere Pensionäre den Winter im Süden verbringen oder sich um die Enkel kümmern, noch einmal umschulen und zum Firmengründer, Entwicklungschef und „Tang-Techniker“ werden würde – „darüber hätte ich vor vier, fünf Jahren noch den Kopf geschüttelt“, lacht der Chef von Nordisk Tang beim Ortsbesuch in seinem kreativ-chaotischen Büro im Gewerbegebiet in Grenå.

Doch der Reihe nach: Nach einem Lehramtsstudium arbeitete Bjarne Ottesen Jahrzehnte lang als Pädagoge. Als Leiter der kleinen Båring Højskole bei Middelfart auf Fünen kümmerte sich Ottesen intensiv um Zukunftsfragen und Nachhaltigkeit. Um die Jahrtausendwende auch ehrenamtlich als Präsident von Green Cross Danmark (GCD), des nationalen Ablegers der von Michail Gorbatschow gegründeten Umweltschutzorganisation Grünes Kreuz (GCI). Vor gut zehn Jahren begegneten sich beide auf einer Konferenz in Südafrika. An die entscheidenden Momente erinnert sich Ottesen noch genau: „Bei einem Ausflug blickten wir über den Atlantik und die riesigen Algenwälder. Da sagte Gorbatschow zu mir: ›Bjarne, das Meer mit den Algen ist die einzige ungenutzte Ressource, die wir haben. Da musst du etwas draus machen.‹ Und eher spontan und im Scherz antwortete ich, ja, das tue ich.“

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Cold Hawaii: Dänischer Surf-Hotspot Klitmøller mit neuem Ocean Race für Profis und Amateure

Windsurfer auf der Nordsee im dänischen Klitmøller. Foto: PR/VisitDenmark
Windsurfer auf der Nordsee im dänischen Klitmøller. Foto: PR/VisitDenmark

Klitmøller. Die Nordsee-Gewässer rings um das als „Cold Hawaii“ bekannte dänische Klitmøller haben in der Surferszene einen fast schon legendären Ruf. Kitesurfer, Wellensurfer, Windsurfer, Stand-Up-Paddler und Kajaksurfer tummeln sich ganzjährig an der Nordwestküste Jütlands, internationale Arrangements locken selbst die Weltelite. Mit dem Cold Hawaii Ocean Race am 21. Juli vor Klitmøllers Küste bekommen Profis wie Amateure hier erstmals die Möglichkeit, bei einem Surf-Event gemeinsam Kräfte und Können zu messen. In Sichtweite von Strand und Dünen können die Teilnehmer in drei verschiedenen Disziplinen punkten: 500 Meter ist die Distanz für Wellensurfer, zwei Kilometer müssen Stand-Up-Paddler und Kajakfahrer bewältigen, über drei Kilometer erstreckt sich die Distanz für Kitesurfer und Windsurfer.

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Brückenschlag auf der internationalen Festwoche im dänischen Aarhus 2018

Aarhus. Eines der größten Kulturfestivals Nordeuropas steht in diesem Jahr unter dem Motto „Bridging“: Zehn Tage lang lädt Aarhus vom 31. August bis 9. September zum Brückenbauen auf der „Aarhus Festuge“ (deutsch: Festwoche). In diesem Jahr umfasst das Festprogramm rund eintausend Veranstaltungen an Dutzenden Spielorten überall in der Domstadt. Das hochkarätige Programm bietet Kulturtouristen eine spannende Mischung aus Musik und Kunst, Theater und Streetperformances mit Urban Art, Tanz, Gastronomie und vielem mehr.

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Dänische Prinzessin Elisabeth gestorben

Kopenhagen. Das dänische Königshaus beklagt einen weiteren Trauerfall: Nach offiziellen Angaben starb Prinzessin Elisabeth am Dienstag, 19. Juni 2018, im Alter von 83 Jahren auf Schloss Sorgenfri. Elisabeth war Nummer zwölf in der Thronfolge des nordischen Königreichs. Als Tochter von Erbprinz Knud und Erbprinzessin Caroline-Mathilde war sie eine Cousine der amtierenden Königin Margrethe II. Die Trauerfeier fand am 25. Juni in der Lyngby Kirche statt. / cs

Dänemark: Mai 2018 ist sonnigster Monat seit mehr als 100 Jahren

Badewetter am Strand von Amager in Kopenhagen. Foto: VisitDenmark/Thomas Rousing.
Badewetter am Strand von Amager in Kopenhagen. Foto: VisitDenmark/Thomas Rousing.

Kopenhagen. Jetzt ist es offiziell: Das ungewöhnliche Sommerwetter im Frühjahrsmonat Mai 2018 hat Dänemark den wärmsten und vor allem sonnenreichsten Mai seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen beschert. Das Dänische Meteorologische Institut (DMI) meldete jetzt in einer Presseinformation, dass im kleinen Königreich im Mai insgesamt rund 360 Sonnenstunden gemessen wurden – so viel, wie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1874. Bisheriger Rekordträger war der Mai 2008. Durchschnittlich gab es demnach 11,5 Sonnenstunden pro Tag. "Ein derartiges Hoch über einen so langen Zeitraum hat sich noch nie gehalten", sagte der Klimatologe Mikael Scharling von DMI der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau. Gleichzeitig wurde am 30. Mai der wärmste Maitag in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen überhaupt gemessen: An der Landwirtschaftsschule im Stadtteil Frederiksberg lag die Temperatur zwischen 15 und 16 Uhr bei 29,3 Grad Celsius. Das warme, sonnenreiche Wetter soll in Dänemark auch noch in den nächsten Wochen anhalten. 

Kopenhagen und Malmö planen neue Metro über den Øresund

Kopenhagen. Die nordischen Nachbarstädte Kopenhagen und Malmö sollen durch eine U-Bahn verbunden werden. Die Metro über den Øresund soll die schwedische und die dänischen Wirtschafts- und Kulturmetropolen noch enger verbinden, als es die Øresundbrücke bereits seit Jahren tut. Laut dänischer Tageszeitung Politiken von heute wollen Frank Jensen, Bürgermeister der dänischen Hauptstadt, und seine Kollegin Katrin Stjernfeldt Jammes aus Malmö die Reisezeit so auf 23 Minuten verkürzen. Fahren sollen die Øresundmetro ab 2035. Als positiven Effekt setzen die Kommunalpolitiker neben kürzeren Fahrzeiten auf mehr und neue Arbeitsplätze sowie Investitionen namhafter Unternehmen. Der Wunsch nach einer U-Bahn zwischen Kopenhagen und Malmö steht in Verbindung mit dem geplanten Fehmarnbelttunnel zwischen Dänemark und Deutschland, der 2028 zwischen Rødby auf Lolland und Puttgarden auf Fehmarn eröffnen soll. Die Kosten für die neue nordische Metro werden auf 35 Mrd. DKK (ca. 4,7 Mrd. Euro) geschätzt. / cs

Søndervig Sandskulpturenfestival: Vom Sandkorn zum Kunstwerk

Impression vom Sandskulpturenfestival in Søndervig. Foto: VisitDenmark/PR
Impression vom Sandskulpturenfestival in Søndervig. Foto: VisitDenmark/PR

Søndervig/Dänemark. Hexen und Zauberer, mystische Wesen, die um Gut und Böse kämpfen, faszinierende Fantasywelten – beim Sandskulpturenfestival dreht sich im dänischen Søndervig in diesem Sommer alles um das Thema „Zauber und Magie“. Ab Mittwoch, dem 16. Mai, errichten 40 der weltbesten Sandskulpturenkünstler auf dem Festivalgelände des zwischen Nordsee und Ringkøbing Fjord gelegenen Urlaubsortes je ein eigenes Kunstwerk. Darüber hinaus entsteht als Höhepunkt eine gemeinsame Skulpturenwand von 200 Metern Länge und sieben Metern Höhe. Insgesamt verarbeiten die Sand-Profis 12.000 Tonnen westjütländischen Sand zu ihren vergänglichen Meisterwerken. „Baubeginn“ zum Sandskulpturenfestival 2018 ist am 16. Mai.

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Dänemark: Ein Pass für ein Ø

Dänemark ist Fährenland - hier die Überfahrt von Esbjerg nach Fanø. Foto: VisitDenmark / Niclas Jessen
Dänemark ist Fährenland - hier die Überfahrt von Esbjerg nach Fanø. Foto: VisitDenmark / Niclas Jessen

Kopenhagen. Von Læsø im Norden bis Lolland im Süden, von Fanø im Westen bis Bornholm im Osten – mit seinen mehr als 400 Inseln, von denen nur 72 fest bewohnt sind, ist Dänemark ein wahres Insel-Königreich. Mit dem jetzt frisch aufgelegten „Inselpass“ können Reisende 37 der schönsten dänischen Eilande „sammeln“ und als eine Art persönliches Urlaubstagebuch mit Stempeln und Erinnerungen füllen. Im dänisch „Ø-pas“ – Ø heißt Insel – finden sich beispielsweise Ostseeinseln wie Agerø, Anholt, Avernakø, Bjørnø oder Ærø, die Nordseeinseln Fanø und Mandø, aber auch unbekannte Limfjordinseln wie Fur und Egholm, die eine Entdeckung lohnen.

 Neben einem kleinen Inselporträt mit aktuellen Fakten und touristischen Informationen enthält der „Inselpass“, der mit seiner roten Hülle sowie in Format und Aussehen einem typischen Reisepass gleicht, auch eine Karte, eine Fotoimpression sowie einen QR-Code, der direkt zur Webseite der entsprechenden Insel führt. Urlauber können im neuen Pass alle besuchten Inseln in Form einer Silhouette abstempeln. Sie finden dazu oft schon bei der Überfahrt auf der Fähre oder aber im Hafen nach dem Anlegen eine kleine Messingtafel mit den Umrissen der Insel, die sich in den Pass mit einem Metallstift durchpausen lässt.

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Regierungsumbildung in Dänemark: drei neue Minister

Kopenhagen. Regierungsumbildung in Dänemark: Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen (Venstre) hat heute in Kopenhagen drei neue MinsterInnen ernannt: Jakob Ellemann-Jensen (Venstre) wird neuer Umwelt- und Ernährungsminister und Nachfolger seines Parteikollegen Esben Lunde Larsen. Neuer Minister für Bildung und Forschung wird Tommy Ahlers. Er folgt auf Søren Pind (Venstre). Ministerin für Fischerei, Nordische Zusammenarbeit und Gleichstellung wird Eva Kjer Hansen (ebenfalls Venstre), melde das dänische Staatsminsterium. Quelle: www.regeringen.dk

Blokhus: Wind Festival 2018 – mit dänischem Nordseewind unter den Flügeln

Buntes Schauspiel am Strand – das Wind Festival in Blokhus. Foto: VisitJammerbugten/PR
Buntes Schauspiel am Strand – das Wind Festival in Blokhus. Foto: VisitJammerbugten/PR

Blokhus/Løkken. Wer an die Jammerbucht denkt, denkt auch an Wind. Dass dieser an einer der schönsten Küsten Dänemarks gut ist, wissen die Surfer schon lange – der kleine Fischerort Klitmøller beispielsweise hat sich in den vergangenen Jahren als Cold Hawaii zu einem der beliebtesten Hotspots für Windsurfer entwickelt. Seit kurzem verwandeln Lenkdrachen-Profis und -Hobbyflieger nun den beliebten Ferienort Blokhus nördlich von Klitmøller einmal im Jahr in ein buntes Flieger-Dorado: Zum diesjährigen Blokhus-Løkken Wind Festival werden am Pfingstwochenende wieder hunderte Teilnehmer aus ganz Europa und Dänemark an der dänischen Nordsee erwartet.

 

Zwei Tage lang sind am 19. und 20. Mai am Strand zwischen Blokhus und Løkken die schönsten, schnellsten, buntesten und kreativsten Lenkdrachen zu sehen. Auf dem Programm stehen täglich von 10 bis 17 Uhr Wettbewerbe wie das Nordic Kite Meeting, attraktive Schauflüge, Team-Fliegen, freies Fliegen oder Fliegen mit Riesenlenkdrachen. Dazu gibt es Drachenbau-Workshops für Kinder, Kitesurf-Angebote am Strand und vieles mehr. Ein weiteres Highlight ist der Synchronflug mit mehrleinigen Drachen, die unter anderem die Könner vom dänischen Sjællands Drageklub vorführen.

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820 Kilometer Erlebnisse auf Dänemarks neuem Ostseeradweg

Unterwegs aus dem neuen Ostseeradweg in Dänemark. Foto: PR/VisitDenmark
Unterwegs aus dem neuen Ostseeradweg in Dänemark. Foto: PR/VisitDenmark

Svendborg. Pünktlich zur Zweirad- und Urlaubssaison erhält das Königreich Dänemark eine neue Attraktion für Radtouristen: Der neue Ostseeradweg, der am 5. Mai in Svendborg auf Fyn offiziell eröffnet wird, führt auf rund 820 Kilometern zu einigen der schönsten Natur- und Kulturerlebnisse an der dänischen Ostsee. Damit löst sie den alten Ostseeradweg ab, der einen geraden Verlauf hatte. Mee(h)r-Erlebnisse rund um die dänische Ostsee sind also garantiert.

 Der dänische Ostseeradweg verläuft in Form einer Acht von Padborg an der deutsch-dänischen Grenze bei Flensburg durch das Inselmeer über die ostdänischen Inseln Lolland und Falster bis nach Møn mit seinen berühmten Kreidefelsen Møns Klint. Von dort geht es über Seelands Süden nach Fyn, wo sich in der Hafenstadt Svendborg der Wegeverlauf kreuzt. Quer über Fyn verläuft die Route dann zum Kleinen Belt und an Jütlands Ostküste zurück nach Süden bis Padborg.

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Dänemarks Kronprinz Frederik feiert 50. Geburtstag mit Gala und Royal Run

Der dänische Kronprinz Frederik - ganz in zivil. Foto: Kongehuset/PR
Der dänische Kronprinz Frederik - ganz in zivil. Foto: Kongehuset/PR

Kopenhagen. Am 26. Mai dieses Jahres feiert der dänische Kronprinz Frederik seinen 50. Geburtstag. Heute hat das Königshaus auf seiner Webseite erstmals Details zum Festprogramm verraten. An seinem Geburtstag selbst, der ein Samstag ist, wird der Thronfolger um 12 Uhr auf dem Balkon des Frederik XIII. Palais von Schloss Amalienborg in Kopenhagen auftreten, gemeinsam mit seiner Frau Mary, den vier Kindern und seiner Mutter, Königin Margrethe. Abends findet in Schloss Christiansborg eine Festgala statt.

Bereits in den Tagen davor zeigt sich Frederik in seiner Lieblingsrolle als Ausdauersportler: Los geht es unter dem Motto „Bevæg dig for livet“ (dt. Beweg dich um des Lebens willen) am 21. Mai in Aalborg in Nordjütland.

In der Stadt am Limfjord wird der sportliche Kronprinz zusammen mit einem großen Feld lauffreudiger Untertanen eine „One mile“, genau 1,609 Kilometer, durch die Altstadt laufen. Alle angemeldeten Läufer und Läuferinnen können darüber hinaus ohne königliche Begleitung zehn Kilometer zurücklegen.

 

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Wollparadies Saltum 2018: Skandinaviens größtes Wollfestival lädt am 12.. und 13. Mai zu flauschigen Erlebnissen

Trendigs in Wolle beim Wollfestival Saltum: Foto: PR/Mette Larsen/VisitNordjylland
Trendigs in Wolle beim Wollfestival Saltum: Foto: PR/Mette Larsen/VisitNordjylland

Saltum. Der kleine Ort Saltum in der dänischen Urlaubsregion Blokhus in Nordjütland lädt am 12. und 13. Mai dieses Jahres bereits zum zwölften „Wollfestival Saltum“ ein: Kreative und DIY-FAns erwarten an der Jammerbucht rund 50 Aussteller, spannende Kreativkurse, Musik und vieles mehr. Mit dabei in Saltum ist auch die dänische TV-Strickrebellin Mette Larsen, die einen eigenen Workshop leitet. Zu Gast ist in diesem Jahr an Jütlands Nordseeküste das Baltikum: Wenn am 12. und 13. Mai im norddänischen Saltum das diesjährige „Uldfestival Saltum“ seine Tore öffnet, stehen Stricktraditionen und -muster der baltischen Länder im Mittelpunkt des größten Wollfestivals Skandinaviens. Das kuschelweiche Event lockt traditionell am zweiten Mai-Wochenende tausende Handarbeitsfans in eine der beliebtesten Urlaubsregionen Dänemarks.

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Wenn weniger mehr is(s)t: Die Schokoladenmanufaktur DaJa in Uetersen

Edle Tafeln von DaJa Chocolate. Foto: C. Schumann
Edle Tafeln von DaJa Chocolate. Foto: C. Schumann

Uetersen. Der Duft von Schokolade empfängt Genießer schon an der Tür von Daja Chocolate. Und wer noch einmal genauer „hinriecht“ erkennt schnell auch den zarten Geruch von Früchten und exotischen Gewürzen, der durch die kleine Manufaktur in Uetersen zieht. Eine ungewöhnliche Mischung, die alles andere als Zufall ist – im Gegenteil. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen, ungewöhnlichen Kombinationen für unsere Schokoladen“, sagt Jan-Henrik Klüver, der den kleinen Familienbetrieb in der Kuhlenstraße seit rund drei Jahren gemeinsam mit seiner Frau Danila betreibt.

Anfangs lag die gläserne Süßwarenwerkstatt der gelernten Konditoren in der historischen Brauerei der Rosenstadt. Seit Anfang des Jahres zaubern die beiden Schokoladenexperten ihre süß-exotischen Kreationen in den Räumen einer ehemaligen Schreinerei. „Das passt gut“, findet der 35-jährige Chocolatier, „denn auch wir sind schließlich Handwerker.“

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Dänemark erhält 30 Sterne im Guide Michelin 2018 – so viele wie nie

Feine Küche im Restaurant Substans. Foto: PR/VisitDenmark
Feine Küche im Restaurant Substans. Foto: PR/VisitDenmark

Kopenhagen. Der Erfolg geht weiter: Erstmals gingen insgesamt 30 Michelin-Sterne an dänische Restaurants – so viele wie nie zuvor. Damit unterstreicht Dänemark fast fünfzehn Jahre nach der „Erfindung“ der Neuen Nordischen Küche seinen Ruf als eines der innovativsten Ziele für Gourmets weltweit. Bei der von Kennern und Fans mit Spannung erwarteten Verleihung der begehrten Michelin-Sterne gestern im Rathaus von Kopenhagen verliehen die Experten des französischen Gourmetführers insgesamt 30 Sterne an 25 dänische Restaurants. Hinzu kommt ein Michelin-gekröntes Restaurant auf den Færøer-Inseln.

 

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Dänemark: Prinz Henrik mit 83 Jahren auf Schloss Fredensborg verstorben

Prinz Henrik von Dänemark. Foto: Kongehuset.dk/PR
Prinz Henrik von Dänemark. Foto: Kongehuset.dk/PR

Kopenhagen. Nach längerer Krankheit ist der dänische Prinz Henrik am Dienstag, dem 13. Februar 2018, im Alter von 83 Jahren verstorben. Der Ehemann von Dänemarks Königin Margrethe II. war in den letzten Wochen schwer erkrankt. Anfang der Woche wurde der in Frankreich geborene Adelige, der die dänische Thronfolgerin 1967 heiratete, vom Reichshospital in Kopenhagen in Schloss Fredensborg verlegt worden. Dort verstarb der Lebenskünstler und Gelegenheitsdichter gestern im Kreis der Familie, meldet das Königshaus heute. Seine Ehefrau und die beiden Söhne, Kronprinz Frederik und Prinz Joachim, waren danach an seiner Seite. Die offizielle Trauerzeit dauert bis 14. März. Von heute bis Dienstag, den 20. Februar, liegt am Eingang des Gelben Palais von Königsschloss Amalienborg, Amaliegade 18, täglich von 9 bis 17 Uhr ein Kondolenzbuch aus. Zuletzt hatte der dänische Prinzgemahl für Aufsehen gesorgt, weil er nicht wie üblich an der Seite seiner Gattin im Dom in Roskilde bestattet werden wollte. Stattdessen wird Henrik nun auf eigenen Wunsch kremiert, so das Königshaus. Die Hälfte der Asche des passionierten Seglers wird in den dänische Hoheitsgewässern verstreut, die andere Hälfte in einer Urne im Garten von Schloss Fredensborg beigesetzt. Die Beerdigung findet am 20. Februar um 11 Uhr in der Schlosskirche von Christiansborg in Kopenhagen statt. Dort hat die Öffentlichkeit auch am Samstag, dem 17. Februar, von 15 bis 17 Uhr sowie am Sonntag, 18.2., von 12 bis 19 Uhr und Montag, 19.2., von 15 bis 19 Uhr Gelegenheit, von Prinz Henrik Abschied zu nehmen.

Dänemark erlebt 2017 bestes Reisejahr seiner Geschichte

Kopenhagen. Dänemark wird bei Urlaubern immer beliebter. Mit 52,6 Millionen Übernachtungen war 2017 das beste Jahr in der Geschichte des dänischen Tourismus. Mit 26,6 Millionen Übernachtungen geht davon rund die Hälfte auf das Konto internationaler Gäste – verglichen mit dem Vorjahr stieg ihre Zahl damit um 2,1 Prozent, meldet die zuständige Statistikbehörde Danmarks Statistik. Den größten Anteil am neuen Rekordjahr haben dabei Reisende aus dem südlichen Nachbarland: Deutsche Urlauber machen mehr als die Hälfte des Zuwachses der ausländischen Touristen aus (plus 2,1 Prozent). Ein Wachstum verzeichnen aber auch andere wichtige Märkte wie Schweden (plus 1,3 Prozent), die Niederlande (plus 6,1 Prozent) und die USA (plus 11,2 Prozent), so VisitDenmark.

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Dänemark will Standard-Hybridfähre für Fahrten zu kleinen Inseln entwickeln

Kopenhagen.Dänemark will eine neue Standardfähre für die Verbindung seiner kleinen Inseln miteinander und mit dem Festland entwickeln. Das meldet das Nachrichtenportal von Danmarks Radio heute mit Verweis auf die zuständige Behörde Færgestyrelsen. Ein erstes Testmodell soll zwischen 40 und 50 Mio. DKK (ca. 7 Mio. Euro) kosten und Platz für 20 Pkw und 125 Reisende bieten. Die neue Standardfähre soll laut Transportminister Brian Mikkelsen „billig, flexibel und für Fahren zu allen Inseln“ einsetzbar sein. Anfangs seien ein Verbrennungs- und ein Elektromotor vorgesehen. Auf reinen Stromantrieb könne erst später umgestellt werden, da noch die nötige Ladestruktur fehlt. Insgesamt verbinden zurzeit zwischen 50 und 70 Fähren das kleine Königreich, die alle verschiedene Konstruktionen haben.

Dänemark 2018 – nordisches Königreich voller Highlights

Dänemarks Nordseeküste. Foto: VisitDenmark/PR
Dänemarks Nordseeküste. Foto: VisitDenmark/PR

Kopenhagen. Dänemark blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2018 voraus: Das weltbekannte Restaurant Noma in Kopenhagen eröffnet neu, Legoland in Billund wird 50, in Nordseeland wird ein neuer Nationalpark eingeweiht – diese und andere Höhepunkte im Überblick.

 

Wie kreativ, innovativ und weltoffen Dänemark ist, konnten Reisende im zurückliegenden Jahr unter anderem in der Europäischen Kulturhauptstadt 2017 erleben: Das dänische Aarhus war in aller Munde – nicht nur bei Kulturfans. Nun wirft das Königreich seinen Blick in die Zukunft. Es lohnt sich, jetzt schon die zahlreichen Highlights im Reisekalender 2018 vorzumerken. Ein Überblick von Kopenhagen bis Jütland.

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Mächtig gewaltig: Die dänische Olsenbande wird 50

Die Olsenbande – Ausstellung von Nordisk Film. Foto: PR/Nordisk Film
Die Olsenbande – Ausstellung von Nordisk Film. Foto: PR/Nordisk Film

Kopenhagen. Wenn das nicht mächtig, ja gewaltig wird! Im kommenden Jahr feiert Dänemarks berühmteste Verbrecherbande ihren 50. Geburtstag: Ein halbes Jahrhundert ist es 2018 her, dass „Die Olsenbande“ (dän. Olsenbanden) im gleichnamigen Film Premiere auf den dänischen Kinoleinwänden hatte, um von dort aus ihren Siegeszug auch in die Herzen ausländischer Fans anzutreten. Pünktlich zum runden Festtag eröffnet Nordisk Film im Kopenhagener Stadtteil Valby am 6. Januar eine neue Sonderausstellung im historischen Studio 4, in dem die meisten Innenszenen der insgesamt 14 Kassenschlager um Hauptfigur und Bandenchef Egon Olsen – gespielt von Ove Sprogøe – und seinen Freunden Benny Frandsen (Morten Grundwald) und Kjeld Jensen (Poul Bundgaard) zwischen 1968 und 1998 gedreht wurden.

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Wahrzeichen vor dem Absturz? Nordjütländischer Leuchtturm Rubjerg Knude bedroht

Løkken/Nordjütland. Droht dem Leuchtturm Rubjerg Knude bei Løkken die baldige Schließung? Das Wahrzeichen in der dänischen Region Nordjütland, jahrzehntelang von einer Wanderdüne verdeckt, ist von der Nordsee bedroht: nur noch wenige Meter trennen die Attraktion vom Meer. Erst im letzten Jahr war nach mehrjähriger Schließung eine neue Aussichtsplattform eröffnet worden – zehntausende Touristen genossen bisher den Blick auf Meer und Natur. Nun muss Rubjerg Knude Fyr womöglich schon 2018 oder Anfang 2019 aus Sicherheitsgründen geschlossen werden, meldet der dänische Sender TV2 Nord jetzt. Experten halten sein Fundament für extrem gefährdet – besonders die Herbststürme setzten der Küste zuletzt zu. Entschieden ist das Schicksal der Wegmarke aber noch nicht.

 

Nachtrag im November 2018: Gestern, am 14. November 2018, haben Politiker der Kommune Hjørring, in der der Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr steht, beschloss, ihr Wahrzeichen zu retten. Der Umweltausschuss der Gemeinde (Teknik- og miljøudvalg) entschied, den 23 Meter hohen Leuchtturm baldmglichst 60 bis 80 Meter weiter in Landesinnere zu versetzen und so für die nächsten 20 bis 40 Jahre zu sichern. Die dänische Regierung hat für das Projekt im Haushalt 2019 rund 5 Mio. DKK (ca. 700.000 Euro) angsetzt. Das meldet der dänische Rundfunk DR heute auf seiner Webseite hier. Nächster Schritt: Die Kommune Hjørring  sucht nun einen Bauunternehmer, der das Vorhaben im genannten Kostenrahmen realisiert.

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Vom Wattführer zum Welterbebewahrer

Der Eingang zum neuen Wattenmeercenter in Vester Vedsted bei Ribe. Foto: C. Schumann, 2017
Der Eingang zum neuen Wattenmeercenter in Vester Vedsted bei Ribe. Foto: C. Schumann, 2017

Vester Vedsted/Ribe. Das neue Wattenmeercenter im dänischen Vester Vedsted entführt Besucher auf fast 3000 Quadratmetern in einen der wertvollsten Naturräume der Welt – und zum Arbeitspatz von Naturguide Klaus Melbye.

Der Arbeitsplatz von Klaus Melbye ist jeden Tag anders. Nicht nur das: Jede Minute ändert das Wirkungsfeld des 58-jährigen Naturguides. „Das Wattenmeer ist ständig in Bewegung“, sagt der dänische Biologe. „Ebbe und Flut, Sonne, Wind, Wellen und Wolken, Meerestiere und Zugvögel – die Küstenlandschaft erlebt einen permanenten Wandel.“ Kein Wunder, dass Melbye auch nach 25 Jahren immer noch voller Neugier steckt: „Das Wattenmeer ist weltweit das Ökotop mit der höchsten biologischen Produktion überhaupt. Erneuerung und Vergehen lassen sich hier hautnah miterleben.“

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„Ich bin so nord“ – Bestellerautorin Dora Heldt im Porträt

Eine Begegnung mit der auf Sylt geborenen Bestsellerautorin Dora Heldt, deren neuer Krimi „Wir sind die Guten“ kürzlich erschienen ist.

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1000 Mal Kultur im dänischen Aarhus zur internationalen Festwoche 2017

Impressionen von der Aarhus Festuge. Foto: PR/Aarhus Festwoche, Fotograf: Gar Powell-Evans
Impressionen von der Aarhus Festuge. Foto: PR/Aarhus Festwoche, Fotograf: Gar Powell-Evans

Aarhus. Internationale Kultur mal zwei: Vom 25. August bis 3. September feiert das dänische Aarhus wieder seine internationale Festwoche. Das auf Dänisch „Aarhus Festuge“ genannte Festival findet seit 1965 zehn Tage lang im Spätsommer statt und gilt mit hochkarätigen Veranstaltungen von Musik bis Kunst, von Urban Art bis Theater, von Tanz bis Gastronomie als eines der größten Multikulturfestivals des Königreichs. Das meldet VisitDenmark, Dänemarks offizielle Tourismusorganisation.

Weil Dänemarks zweitgrößte Metropole in diesem Jahr gleichzeitig den Titel Europäische Kulturhauptstadt trägt, wenden auch zahlreiche der mehr als 1000 Veranstaltungen an den 100 Locations ihren Blick auf das große Schwesterevent oder finden im Austausch mit dem Kulturhauptstadtjahr statt.

Zu den Highlights der Festwoche 2017 gehören beispielsweise das „Aarhus Streetart Festival“, bei dem internationale Künstler große Wände zwischen Rathaus und Musikhaus neu gestalten – Festivalbesucher können von der Idee bis zur Ausführung live dabei sein.

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Ein rundes Erlebnis – die "Unendliche Brücke" im dänischen Aarhus

Aarhus. Mit der „Unendlichen Brücke“ erhält das dänische Aarhus als amtierende Europäische Kulturhauptstadt 2017 ein neues Kultur-Highlight für Jedermann – zum Begehen, Besitzen, Baden, Anfassen und Genießen.

 

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Unterwegs auf dem Rheinsteig: Wandern, Wasser, Wein

Hoch auf dem Rheinsteig – Blick auf Assmannshausen. Foto: C. Schumann, 2017
Hoch auf dem Rheinsteig – Blick auf Assmannshausen. Foto: C. Schumann, 2017

Rüdesheim. Die Verlockung ist groß, unsere Wanderwoche bequem mit der Seilbahn zu beginnen. Vom Startpunkt Rüdesheim nämlich führt seit mehr als 50 Jahren ein Sessellift hinauf zum imposanten Niederwalddenkmal hoch über dem weltbekannten Ausflugsort mit der schmalen Drosselgasse, an die sich heute wie einst Weinstube an Weinstube reiht. Doch fahren gilt nicht. Wer den Rheinsteig erwandern will, sollte mit den ersten Schritten gleich an der Unterkunft beginnen. So geht es zunächst durch Weinfelder hinauf zur Abtei St. Hildegard. Im Kloster mit seinem dunklen Kirchraum leben auch heute noch Benediktinneren nach den Regeln ihrer unvergessenen Ordensleiterin Hildegard von Bingen.

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Ruhpolding: Zwischen Butternudeln und Baumgrenze

Ruhpoldinger Klassiker: Konditormeister Wolfgang Heigermoser mit seinen Butternudeln. Foto: C. Schumann, 2017
Ruhpoldinger Klassiker: Konditormeister Wolfgang Heigermoser mit seinen Butternudeln. Foto: C. Schumann, 2017

Ruhpolding. In der Backstube von Wolfgang Heigermoser duftet es verführerisch. In der Luft liegt der Geruch von Schokolade, Zucker, Marmelade und anderen Zutaten für Klassiker wie Prinzregententorte oder Apfelstrudel, die im Café Chiemgau in Ruhpolding zu den beliebtesten Torten- und Kuchengenüssen zählen. Heute soll es im Traditionshaus an der Hauptstraße darüber hinaus aber noch eine lokale Spezialität geben, die in keiner anderen Konditorei des oberbayerischen Ferienortes angeboten wird: Butternudeln.

Das Hefegebäck ist ein echter Geheimtipp. Nur wenige Ruhpoldinger und noch weniger Urlauber wissen überhaupt, dass der 38-jährige Konditormeister das überlieferte Familienrezept auf Wunsch heraussucht – nicht einmal auf der Karte des mehr als 60 Jahre alten Cafés ist die lokale Spezialität zu finden.

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Panoramaroute am Mariager Fjord ist Dänemarks erster Premiumwanderweg

Mariager/Jütland. Dänemark hat seinen erste Premium-Wanderweg: Als erste Route im kleinen Königreich erhielt die neu konzipierte Panoramaroute im Naturgebiet Bramslev Bakker am Mariager Fjord jetzt die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. vergebene Auszeichnung. Die insgesamt zehn Kilometer lange Tour an einem der schönsten Fjorde des Landes erhielt von den Wanderexperten insgesamt 73 Punkte – ab 50 Punkte erhalten Wanderwege das begehrte „Deutsche Wandersiegel Premiumweg“.

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Dänische Rentenversicherung wird 60: Jeder fünfte Däne ist Rentner

Kopenhagen. Dänemarks Rentenversicherung, die Folkepension, wird jetzt im April 60 Jahre alt. Aus diesem Grund veröffentlicht das dänische Statistikamt jetzt seine neuesten Zahlen. Danach ist derzeit fast ein Fünftel aller Dänen Rentner: Genau 1,1 Millionen Däninnen und Dänen bezogen 2016 die staatliche Folkepension. Davon sind 500.000 Männer, 600.000 Frauen – Grund dafür ist die höhere Lebenserwartung der Frauen. Insgesamt machen die Pensionäre einen Anteil von 19,2 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Als die Grundrente eingeführte wurde, bezogen nur 383.000 DänInnen die Folkepension. (cs)

Wo die Nacht noch Nacht ist: Dänische Osteeinseln Møn und Nyord sind erste Dark Sky-Region Nordeuropas

Møn. Die dänischen Ostseeinseln Møn und Nyord erhalten als erste Landschaften in Nordeuropa den Titel eines zertifizierten Dark Sky Parks und einer Dark Sky Community. Das meldet VisitDenmark, Dänemarks offizielle Tourismusorganisation, jetzt. Damit belohnt die internationale Dark Sky Association (IDA) den langjährigen Einsatz der dänischen Urlaubsziele für eine möglichst ungestörte nächtliche Dunkelheit als Natur- und Landschaftsschutz. Sowohl das größere Møn mit seinen berühmten Kreidefelsen Møns Klint wie auch die zu großen Teilen unter Naturschutz stehende Nachbarinsel Nyord sind weitgehend frei von sogenanntem Lichtsmog, der „Lichtverschmutzung“ durch elektrisches Licht – nachts ist der Himmel hier sternenklar.

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World Happiness Report 2017: Norweger sind die glücklichsten Menschen der Welt

Kopenhagen. Die Dänen können entspannen – endlich: nach drei Jahren auf Platz eins liegt jetzt Norwegen auf Platz eins des heute vorgestellten Word Happiness Report 2017. Damit machten die glücklichen Norwegerinnen und Norweger einen Sprung von Platz vier im Vorjahr auf Rang eins. Dänemark fiel um einen Rang zurück auf Platz zwei.Dahinter folgen Island, die Schweiz und Finnland auf Platz fünf. Schweden liegt auf Rang zehn, Deutschland abgeschlagen auf 16. Das Ranking basiert auf Erhebungen der Vereinten Nationen und umfasst als grundlegende Kategorien Faktoren wie Einkommen, Lebenserwartung und Gesundheit, Vertrauenspersonen in schwierigen Zeiten, Freiheit sowie eine geringe oder gar keine Korruption. Herausgegeben wird der World Happiness Report 2017 vom Sustainable Development Solutions Network. Übrigens: Hygge gibt es in Dänemark auch jetzt noch.

Dänische Folkekirke verliert auch im Reformationsjahr 2017 weiter Mitglieder

Kopenhagen. Im Jubiläumsjahr der Reformation meldet die dänische Folkekirke einen anhaltenden Rückgang ihrer Gläubigen. Genau 24.728 Personen meldeten sich 2016 aus der protestantischen „Volkskirche“ aus. Damit waren am 1. Januar dieses Jahres noch 75,9 Prozent aller Däninnen und Dänen Mitglied der Staatskirche – ein Prozent weniger als im Vorjahr. Das geht aus den neuesten Zahlen des Statistikamts Danmarks Statistik hervor.

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Kopenhagen ehrt "Erfinder" des Vergnügungsparks Tivoli mit eigenem Platz

Tivoli-Gründer Georg Carstensen. Foto: Tivoli AS/PR
Tivoli-Gründer Georg Carstensen. Foto: Tivoli AS/PR

Kopenhagen. Die dänische Hauptstadt benennt einen Platz nach Tivoli-Gründer Georg Carstensen. Der 1812 geborene Däne gründete den Vergnügungspark, der im Herzen von Kopenhagen liegt, 1843 – damit ist die beliebte Familienattraktion einer der ältesten Vergnügungs- und Freizeitparks der Welt überhaupt. Inspiriert zur Gründung des fast 175 Jahre "jungen" Freizeitparks wurde der Däne unter anderem auf seinen zahlreichen Auslandsreisen. Die Erlaubnis zum Bau des Tivoli erhielt der Unternehmer 1841 von König Christian VIII. Der neue Georg Carstensen Plads liegt in Frederiksberg, nicht weit vom dortigen Rathaus entfernt. Carstensen Vision von einst gilt im Tivoli bis heute: "Tivoli wird nie fertig sein", ahnte der Gründervater.

Mehrheit der Dänen steht zur Europäischen Union

Kopenhagen. Die Mehrheit der Dänen hält fest zur Europäischen Union. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 2.545 Befragten ergeben, die das dänische Folketing im Februar im Vorfeld einer öffentlichen Anhörung im Parlament durchführen ließ. Nur 18 % der Einwohner im Königreich wünschen sich laut Meinungsforschungsinstitut Gallup, dass Dänemark die EU lieber verlassen soll. 46 % der dänischen Wähler haben dagegen ein positives Bild der EU, während 28 % die europäische Zusammenarbeit kritisch sehen. Erik Christensen, EU-Beauftragter des Folketing, zeigte sich vom Ergebnis in Medienberichten nicht überrascht: „Nach der Wahl in den USA und dem Brexit halten viele Dänen ein starkes Europa für wichtig.“

Innsbruck: Wo Schnee und Kristalle funkeln

Der Blick von der Nordkette aus Innsbruck ist beeindruckend – besonders im Winter. Foto: C. Schumann
Der Blick von der Nordkette aus Innsbruck ist beeindruckend – besonders im Winter. Foto: C. Schumann

Innsbruck. Von der Landeshauptstadt Innsbruck mit ihrem Wahrzeichen, dem Goldenen Dachl, liegen im Radius von dreißig Minuten einige der attraktivsten Ski- und Snowboardgebiete Tirols und eines der meist besuchten Besucherhighlights Österreichs – ein Streifzug durch Innsbruck und Umland mit Highlights wie den Swarovski Kristallwelten und dem ältesten Familienbetrieb der Alpenrepublik, der Glockengießerei Grassmayr.

Mehr als 200 Jahre lang war Innsbruck von 1420 bis 1665 als ständiger Regierungssitz der Habsburger für die westlichen Gebiete des Reichs. Aus der Renaissancezeit stammen berühmte Gebäude wie die Hofburg, das Helblinghaus mit seiner reich geschmückten Fassade, der Stadtturm und nicht zuletzt das Goldene Dachl, das Wahrzeichen der Stadt.

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Aarhus 2017: Europäische Kulturhauptstadt lädt zum "Festival des Jahrhunderts"

Veranstaltungsplakat von "Århundredets Festival". Foto: PR
Veranstaltungsplakat von "Århundredets Festival". Foto: PR

Aarhus. Europas Kulturhauptstadt 2017 lädt zu einem nächsten Veranstaltungshighlight: Vom 3. bis 12. März dreht sich im dänischen Aarhus alles um das ""Festival des Jahrhunderts" (dän. Århundredets Festival). Das Wissensfestival ist eine Mischung aus Wissenschaft, Forschung, Kund und Kultur. Im Fokus stehen die Jahrzehnten von 1950 bis 2000. Ziel der von der Volkshochschule, dän. Folkeuniversitet, durchgeführten Veranstaltung ist es, Wissenschaftler, Künstler, Schriftsteller und Musiker zusammenzubringen und einen gemeinsamen, spartenübergreifenden Dialog anzuregen.

 

Mehr zum Programm finden Sie hier auf der Website von Aarhus und der Verantstaltungsseite.

Neues Wattenmeercenter versammelt Schätze des größten dänischen Nationalparks unter einem (Stroh-)Dach

Das neue Wattenmeercenter in Vester Vedsted. Foto: Adam Mørk/Vadehavscentret/PR
Das neue Wattenmeercenter in Vester Vedsted. Foto: Adam Mørk/Vadehavscentret/PR

Vester Vedsted/Dänische Nordsee. Das elf Millionen Euro teure „Wattenmeercenter – Tor zum Unesco-Welterbe“ in Vester Vedsted an Südjütlands Nordseeküste vermittelt jetzt auf 2.800 qm Ausstellungsfläche multimediale Eindrücke in den sensiblen Naturraum zwischen Meer und Himmel. Der Schwerpunkt des neuen Erlebnis- und Vermittlungscenter liegt dabei auf den alljährlich bis zu 15 Millionen in der Region rastenden Zugvögeln.

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Wandern mit Weitblick – aktive Tage auf den atlantischen Azoren

Berge und Meer – Wanderpause auf den Azoren. Foto: C. Schumann
Berge und Meer – Wanderpause auf den Azoren. Foto: C. Schumann

Mit einem dichten Netz an Wanderwegen an Küsten oder zu Vulkanseen gehören die portugiesischen Azoren zu den schönsten Zielen für Aktivurlauber, endlose Ausblicke auf den Atlantik inklusive – größte Insel ist São Miguel

 

Plötzlich bricht die Sonne durch das dichte Blätterdach. Fast hatte unserer Wandergruppe beim Anstieg zum Lagoa do Fogo die frühlingshaften Temperaturen „draußen“ schon vergessen, so faszinierend zeigt sich die Natur auf São Miguel. Knapp sechs Kilometer schlängelt sich der Wanderweg von Água d’Alto an den historischen Bewässerungsläufen der Levada hinauf zum Kratersee, der in 670 Metern Höhe liegt. Dass die Tour zu den schönsten auf den Azoren zählt, ist besonders der blühend-grünen Pracht zu allen Seiten zu verdanken.

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Dänemarks neuer Kanon – 10 dänische Werte von Gleicheit bis Hygge

Kopenhagen. Dänemark hat einen neuen Kulturkanon. Gestern stellte der bisherige Kulturminister Bertel Haarder das Ergebnis einer großen "Volksbefragung" vor, die im zurükliegenden halben Jahr stattfand. Ermittelt wurden die zehn wichtigsten Werte, die in der Vergangenheit wesentlich dazu beigetragen habe, das Land und die Gesellschaft zu formen, die wir heute kennen. Entscheidend auch, welche Werte die Dänen unbedingt als Grundlage mit in die Zukunft nehmen wollen. Die Liste enthält viele erwartbare Nennungen – und einige Überraschungen.

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Vom Löscheimer zum Hightech-Rettungswagen

Norderstedt. Das Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein in Norderstedt gilt mit 30.000 Besuchern als Deutschlands führende Sammlung rund um Feuer, Brände und Löschen – nächstes Besucherhighlight ist der Weihnachtsmarkt am 9.–11. Dezember 2016.

Wer die Plambeck-Halle betritt, sieht rot. Feuerwehrrot. Eng an eng stehend Dutzende Feuerwehrwagen. Ein intensiver Geruch von Öl und Diesel liegt in der Luft. Fast wirkt es, als könnten die startklar wirkenden Fahrzeuge beim ersten Alarm durch die große Toreinfahrt sofort zum Brandort rasen und Hilfe leisten. Doch der Eindruck täuscht – einerseits, denn die Feuerwehrfahrzeuge bilden ein Herzstück des Feuerwehrmuseums Schleswig-Holstein in Norderstedt.

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Dänische Hotelgruppe Guldsmeden eröffnet in Berlin ihr erstes Hotel in Deutschland

Kopenhagen/Aarhus. Die dänische Hotelgruppe Guldsmeden eröffnet ein Hotel in Berlin. Das meldet die dänische Branchenseite Standby.dk jetzt. Danach übernimmt die privat geführte Gruppe zum Februar kommenden Jahres das bestehende Hotel in der deutschen Hauptstadt, das an der Potsdamer Straße unweit des Potsdamer Platzes liegt. Nach einem umfangreichen Umbau wird das Haus statt bislang 50 dann 80 Zimmer haben. Die Wiedereröffnung ist für den Herbst 2016 geplant. Die Umbaukosten belaufen sich auf umgerechnet zwei Mio. Euro. Guldsmeden Hotels, das auch einige Franchisehäuser hat, wird sein erstes Hotel in Deutschland selbst betreiben. Inhaber der Boutiquehotels Guldsmeden ist das dänische Ehepaar Sandra og Marc Plesner Weinert.

 

Hygge – ein dänisches Lebensgefühl erobert die Welt

Kopenhagen. Ein, nein das dänische Lebensgefühl erobert die Welt. Hygge – die man nur annähernd mit dem deutschen Gemütlichkeit übersetzen kann – gehört in diesen Wochen zum Trendgefühl des Jahres. Kürzlich erschien das Buch "Hygge – ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht" des dänischen Glücksforschers Meik Wiking bei Bastei Lübbe auf Deutsch. Und nach Deutschland und der Schweiz wird jetzt Großbritannien von einer wahren "Hygge-Welle" überschwemmt. Jedenfalls, wenn man der englischen Zeitung The Guardian glaubt, die heute eine lange Reportage über den dänischsten aller Zustände veröffentlicht hat. Liegt es an der Advents- und Weihnachtszeit mit ihren kurzen, dunklen Tagen? Oder wird Hygge zum Fluchtpol in einer Welt voller Krisen? Fest steht: Die kommenden Wochen werden mit Zutaten wie Kerzenschein, Tee- und Keksduft und dem Besuch von Freunden oder Familie tatsächlich richtig hyggelig – viel Spaß dabei!

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Neues Kongress- und Spahotel in Sønderborg heißt "Alsik"

Ansicht des neuen Hotels "Alsik" in Sønderborg. Foto: HLA/PR.
Ansicht des neuen Hotels "Alsik" in Sønderborg. Foto: HLA/PR.

Sønderborg. Sønderborgs neues Hotel erhält den Namen "Alsik". Das meldet die Kommune Sønderborg heute. Das Kongress- und Spahotel an der neuen Hafenfront der süddänischen Handelsstadt, die nur 30 Autominuten von der deutsch-dänischen Grenze bei Flensburg entfernt liegt, wird einer der größten Bauten der Region: Die beiden Türme des von Henning Larsen Architects entworfenen Hotels überragen mit 19 bzw. 70 Metern die Flensburger Förde. Insgesamt bietet das neue Haus auf 24.800 qm genau 190 Zimmer, zahlreiche Konferenzräume, Restaurants und einen Spabereich. Die Eröffnung ist für 2018 geplant.

 

 

Im Sydhavn: Erster Kirchenneubau in Kopenhagen seit 30 Jahren

So sehen Sieger aus: Die neue Kirche im Sydhavn lässt sich jederzeit von außen erklimmen. Foto: JAJA Architects/PR
So sehen Sieger aus: Die neue Kirche im Sydhavn lässt sich jederzeit von außen erklimmen. Foto: JAJA Architects/PR

Kopenhagen. Erstmals nach mehr als 30 Jahren erhält Kopenhagen einen Kirchenneubau. Aus einem Architektenwettbewerb ging jetzt das dänische Büro JAJA Architects als Gewinner hervor. Die neue Kirche liegt in der Gemeinde Sydhavns Sogn direkt am Hafen und soll eines der Highlights im derzeit entstehenden neuen Stadtteil der dänischen Hauptstadt werden.

Anders als üblich wird das protestantische Gotteshaus nicht nur am Sonntag geöffnet sein: Von einem umlaufenden Wandelgang vom Wasser bis zum Kreuz auf der – nicht vorhandenen – Kirchturmspitze wird die Kirche rund um die Uhr, also 24/7, zugänglich sein und einmalige Ausblicke auf Hafen und das neue Wohnquartier erlauben. Aufenthaltszonen auf verschiedenen Etagen laden zum Bleiben ein.

 

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Dänisches Odense baut neues Hans Christian Anders-Erlebnismuseum "House of Fairytales"

Odense. Odense erhält ein neues Museum für den größten Sohn der Stadt: Unter dem Titel "House of Fairytales" baut die Hauptstadt der dänischen Insel Fünen ein neues Hans Christian Andersen Museum. Dänemarks weltberühmter Märchendichter kam 1805 in Odense zur Welt. Aus einem Architektenwettbewerb ging jetzt das japanische Büro Kengo Kuma als Gewinner hervor, meldet die Kommune Odense.

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Aktiv im Wallis: Wein, Wald und Wellness in Leukerbad

Beeindruckendes Panorama: die Bergwelt um Leukerbad im Wallis. Foto: Christoph Schumann, 2016
Beeindruckendes Panorama: die Bergwelt um Leukerbad im Wallis. Foto: Christoph Schumann, 2016

Leukerbad/Wallis. Im Schweizer Wallis lassen sich rund um Leukerbad auf 1000 Höhenmetern alpine Aktiverlebnisse mit Thermen-Entspannung und mediterranem Genuss kombinieren.

Der Start in den Tag beginnt mit einer Entscheidung: Gehen wir erst in eine Therme zum gemütlichen Aufwärmen? Oder soll das entspannende Bad im 38 Grad warmen Wasser die Belohnung für den aufregenden Ausflug mit dem Moutainbike rund um Leukerbad sein? Die Wahl fällt zunächst auf Wald und Wiesen – das Wasser soll dann später die verdiente Erholung bringen. Das 1411 m ü.d.M. gelegene Leukerbad bietet inmitten des faszinierenden Walliser Bergpanoramas mit Dreitausendern wie Steghorn und Rinderhorn in allen Himmelsrichtungen naturnahe Radstrecken.

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Zahl der Buchtitel in Dänemark verdoppelt sich seit 2009

Kopenhagen. In Dänemark erscheinen so viele literarische Bücher wie nie zuvor. Das meldet die Kulturbehörde Slots- og Kulturstyrelsen heute. Ihre umfassende Untersuchung ergab, dass sich die Zahl der erschienenen Belletristiktitel im Königreich seit 2009 verdoppelt hat. Im Jahr 2014 erschienen insgesamt 11.340 Bücher (gedruckt oder als eBook) auf dem dänischen Buchmarkt. 2013 waren es noch 10.784.Hintergrund des Trends ist eine steigende Zahl von Titeln, die im Eigenverlag oder on demand erscheinen. Stabil ist hingegen die Zahl der dänischen Leserinnen und Leser: Immerhin 37,7 Prozent der Befragten gaben demnach an, 2015 einmal in der Woche oder öfter Belletristik zu lesen. Fast genau so viele DäneInnen greifen aber nie zum Buch, nämlich 32,2 Prozent.

Eines der schönsten historischen Hotels in Dänemark: Svinkløv Badehotel in Nordjütland abgebrannt – Neueröffnung für 2019 geplant

Fjerritslev/Nordjütland. Eines der schönsten Hotels Dänemarks ist abgebrannt: In der Nacht zu heute, den 26. September, brannte das Svinkøv Badehotel bei Fjerritslev in Nordjütland bis auf die Grundmauern nieder. Das melden mehrere dänische Medien, darunter Danmarks Radio heute. Das 1925 erbaute Holzgebäude – das größte in Dänemark überhaupt – stammte aus der goldenen Zeit der dänischen Badehotels und galt mit seiner fast komplett erhaltenen Einrichtung als eines der schönsten und authentischsten Häuser seiner Art im Königreich. Ob und in welcher Form der beliebte Hotelklassiker wieder aufgebaut wird, steht noch nicht fest. Brandursache war nach neuesten Untersuchungen ein defekter Trockner im Keller.

Anfang 2017 meldete Svinkøv Badehotel, dass die Wiedereröffnung des beliebten Hotels nach dem Wiederaufbau – der ebenfalls als klassisches Holzhotel erfolgen wird – für 2019 geplant ist. Ein zunächst vorgesehener früherer Termin ließ sich nicht realisieren.

Dänemarks kleine Inseln verlieren Einwohner – Zahl seit 1930ern halbiert

Kopenhagen. Dänemarks kleine Inseln verlieren Einwohner. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Untersuchung des Verbands der dänischen Gemeinden, dän. Kommuneforeningen. Dieser hat jetzt 37 dänische Inseln mit einer Bevölkerungszahl von bis zu 1000 Bewohnern untersucht: Seit den 1930er Jahren haben danach die Inseln die Hälfte ihrer Einwohner verloren – das Durchschnittsalter ist zehn Jahre höher als das auf dem Festland. Der Regierungsbeschluss, die Fährpreise künftig deutlich zu senken, könnte diese Entwicklung vielleicht aufhalten.

Star-Aufgebot am dänischen Nordseehimmel

Wenn die Sonne untergeht, verdunkeln tausende Stare den Himmel. Foto: Bjørn Thunæs/Destination Sydvestjylland
Wenn die Sonne untergeht, verdunkeln tausende Stare den Himmel. Foto: Bjørn Thunæs/Destination Sydvestjylland

 

Ribe/Jütland. Vorhang auf für eines der atemberaubendsten Naturschauspiele an Dänemarks Nordseeküste: Noch bis Ende Oktober verdunkeln Millionen Zugvögel in großen Schwärmen bei ihrer Landung am Abend und dem Aufstieg am Morgen die Sonne – ein Naturphänomen, das die Dänen „Schwarze Sonne“ (Sort Sol) nennen. Mittelpunkt der ungewöhnlichen Aufführung ist der zum UNESCO-Weltnaturerbe zählende Nationalpark Wattenmeer in der deutsch-dänischen Grenzregion. Hier machen die Zugvögel alljährlich auf ihrem Weg aus den Brutgebieten Nordeuropas in den Süden Rast. Das meldet VisitDenmark, Dänemarks offizielle Tourismusorganisation, jetzt.

Ortskundige Naturguides und Ranger kennen die Rastplätze der Stare und bieten Sort Sol-Touren an. Buchbar sind diese Touren über die Tourismusbüros von Ribe und Rømø-Tønder oder direkt bei den Veranstaltern wie dem Wattenmeerzentrum (dän. Vadehavscentret) bei Ribe oder „Sort Safari“ aus Tønder. Die Teilnahme an einer Tour von Sort Safari kostet 185 DKK (ca. 25 Euro) für Erwachsene und 155 DKK (ca. 20 Euro) für Kinder unter 14 Jahren. Die Touren dauern 3-5 Stunden und sind ganz oder teilweise deutschsprachig. Beim Wattenmeerzentrum sind 2-stündige Touren bereits für 75 DKK (ca. 10 Euro) buchbar. Für Kinder unter 12 Jahren sind die Touren gratis.

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Dänemarks Statistikamt ermittelt: Die glücklichsten Dänen leben an der Nordsee in der Kommune Ringkøbing-Skjern – Kopenhagen auf letztem Platz

Kopenhagen. Landleben macht glücklich – und Dänemarks Küsten ebenfalls. So jedenfalls könnte man das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Dänen interpretieren, die Danmarks Statistik jetzt veröffentlich hat. Rund 42.500 DänInnen in 98 Kommunen landesweit befragte das offizielle Statistikamt des kleinen Königreichs zwischen Oktober 2015 und Februar 2016 zu ihrem Leben und Alltag. Wie das Ergebnis ausfiel?

 

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Wandern auf Rügen: Wo schon Hügel Berge sind

Mönchgut im Süden von Rügen gilt als Geheimtipp für Wanderer und Aktivurlauber. Beim Wanderherbst 2016 vom 14.–23. Oktober kann man die Halbinsel und andere Highlight der Ostseeinsel auf kostenlosen Touren mit ortskundigen Guides erkunden

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Auf der Suche nach dem "Gold des Meeres" an Dänemarks Küsten

Blåvand/Vejers (VisitDenmark). Die kommenden Monate sind die beste Zeit, um das „Gold des Meeres“ zu finden – nach Herbst- und Winterstürmen sind Dänemarks mehr als 7.000 Kilometer lange Küsten oft voll von Bernstein. Zum Auftakt der ›Jagdsaison‹ lädt Südwestjütland vom 23. bis 25. September zu Dänemarks einzigem Bernsteinfestival. Das meldet VisitDenmark, Dänemarks offizielle Tourismusorganisation, jetzt. Ein Wochenende lang dreht sich in der beliebten Urlaubsregion zwischen Blåvand, Vejers und Henne alles um den gelbgoldenen Stein aus urzeitlichem Harz. Auf dem Programm des Festivals im Naturpark Wattenmeer stehen Bernsteinsafaris, Schleifkurse mit Tipps von erfahrenen Bernsteinschleifern und offene Ateliers und Werkstätten von Kunsthandwerkern und Schmuckdesignern. Darüber hinaus berichten beim dänisch „Ravfestival“ genannten Event erfahrene Bernsteinsammler in Vorträgen und Fotoshows von ihren schönsten Funden oder von der Entstehungsgeschichte des Bernsteins vor Millionen Jahren.

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"Freie Gefühle": Dresdens junge Szene – Street-Art und der Kultursommer 2016

Klassisches "Must see" in Dresden: die Brühlschen Terrassen an der Elbe. Foto: C. Schumann, 2016
Klassisches "Must see" in Dresden: die Brühlschen Terrassen an der Elbe. Foto: C. Schumann, 2016

Dresden. Dresdens junge Szene und Street-Art-Kultur lädt in diesem Sommer zu spannenden Streifzügen – ein Anziehungspunkt ist die internationale Kunstausstellung Ostrale 2016, die noch bis bis zum 25. September dauert. Darüber hinaus laufen die letzten Arbeiten am neuen Kulturzentrum Kraftwerk Mitte, das im Dezember eröffnen als neue Heimstätte von Staatsoperette und Theater Junge Generation eröffnen wird. In der Neustadt dagegen entwickelt sich eine junge, individuelle Szene mit Schwerpunkt Mode und Straßenkunst. Ein persönlicher Streifzug.

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Klippklapp: Drittes Strickfestival auf Bornholm

Rønne. Bornholm hat ein attraktives Spätsommererlebnis gestrickt – und das im wahrsten Sinn des Wortes: Vom 1.–4. September lädt die dänische Ostseeinsel nämlich bereits zum dritten Mal zu „Strik Bornholm 2016“. Das Strickfestival findet im Rahmen der Strickmesse in Allinge statt. Der Hafenort liegt im Norden der Sonneninsel an Dänemarks einziger Felsküste. Vier Tage lang können Handarbeits- und Do-it-yourself-Fans bei Workshops, Strick-Cafés oder im Dialog mit Wollproduzenten und anderen Profis Tipps und Tricks zu ihrem trendigen Hobby holen und der Kreativität freien Lauf lassen.

Noma-Erfinder Claus Meyer eröffnet "Great Northern Food Hall" in New York

Kopenhagen/New York. Die Neue Nordische Küche geht nach Übersee: Nach rund zwei Jahren Vorbereitung hat der Däne Claus Meyer, einer der "Erfinder" der mehrfach preisgekrönten Neuen Nordischen Küche und Mitgründer des legendären Sterne-Restaurants "Noma" in Kopenhagen, vor wenigen Tagen sein neues Projekt "Great Northern Food Hall" in New York eröffnet. Auf 5000 Quadratmetern bieten der auf Lolland geborene Meyer und sein Team in der legendären Vanderbilt Hall im historischen Grand Central Terminal dänische Küche vom Feinsten. Das Angebot reicht von dänischen Sandwiches über frisch gerösteten Kaffee bis hin zu selbstgebackenem Brot und vegetarischen nordischen Snacks. Insgesamt sind täglich 100 verschiedene Spezialitäten im Angebot – natürlich saisonal, ganz wie es das Grundversprechen der Neuen Nordischen Küche vorsieht. "Hygge", also Gemütlichkeit, gehört natürlich ebenfalls zum Konzept der "Great Northern Food Hall", die Menschen zusammenbringen möchte.

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Anders und Anders: Nachhaltige Mode "Made in Sachsen" aus Dresden-Neustadt

"Exx" - das Ladengeschäft der Brüder Anders in Dresden-Neustadt. Foto: PR
"Exx" - das Ladengeschäft der Brüder Anders in Dresden-Neustadt. Foto: PR

Dresden. Hohe Decken, Stuck, Jahrhunderwendecharme – und stilvoll-schlicht ausgestellte Mode für Frauen und Männer. Wer das helle Ladenlokal des "Exx" an der Ecke von Rothenburger Straße und Böhmischer Straße in der Dresdner Neuststadt betritt, wird nicht von aggressivem Zeitgeist eingefangen. Vielmehr wirkt das Angebot zurückhaltend, fast defensiv. Ganz so, wie es den beiden Brüdern Sven und Peer Anders vorschwebt. Schon seit 1997 haben die beiden ihr Geschäfts im Herzen des Szenestadtteils. Denn auch mehr als 25 Jahre nach der Wende zeigt sich Dresden auf der "anderen" Elbseite in der Neustadt immer noch besonders jung und kreativ, voller Energie. Wer die Augustusbrücke von der Hofkirche hinüber zur Hauptstraße und weiter Richtung Alaunstraße geht, betritt eine andere, bunte Welt. Im Szenestadtteil sind Studenten, Künstler, Musiker und Freiberufler in der Mehrzahl.

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Lego ist Dänemarks wertvollste Marke - neue Top 50 der dänischen Brands vorgestellt

Kopenhagen. Lego ist die wertvollste dänische Marke. Das geht aus dem neuen Bericht hervor, den die britische Brand Finance jetzt vorgelegt hat. Der Spielzeug-Weltkonzern aus dem jütländischen Billund ist danach "Denmarks most valuable brand" - Hauptgrund dafür ist das beste Geschäftsjahr überhaupt, das Lego im vergangenen Jahr verzeichnen konnte. Erst dahinter auf Platz zwei liegt die weltgrößte Reederei Maersk, gefolgt vom Meiereigiganten Arla. Andere international bekannte Marken wie Carlsberg (Platz 10) oder Tuborg (24) bleiben ebenso abgeschlagen wie der Medizinkonzern Novo Nordisk (7) oder Velux (33). Vestas (13) und Ecco (19) liegen im Mittelfeld.

 

Weitere Meldungen aus der dänischen Wirtschaft.

 

Dänemark belegt Platz zwei auf jetzt vorgestelltem Global Peace Index 2016

Sydney/Kopenhagen. Dänemark ist weiterhin eines der friedlichsten Länder der Welt. Im aktuell vorgestellten "Global Peace Index 2016" des australischen Institute of Economics and Peace belegt das nordische Königreich Platz zwei. Die drei ersten Ränge werden im neuen "Weltfriedensindex" von europäischen Staaten belegt: Knapp vor Dänemark liegt Island. Auf Platz drei folgt Österreich. Insgesamt legt das Institut 23 Kriterien an. Auf den weiteren Rängen des "Weltfriedensindex" liegen Neuseeland (4), Portugal (5), Tschechien (6), die Schweiz (7), Kanada (8), Japan (9) und Slowenien (10).

 

Hier geht's zum "Global Peace Index 2016".

Dänemarks "Muschelstadt" wird 500 Jahre alt: Løgstør am Limfjord feiert

Der kleine Fischereiort Løgstør am Limfjord feiert in diesem Jahr Stadtjubiläum – 500 Jahre wird das besonders als „Muschelstadt“ (dän. Muslingebyen) bekannte Løgstør alt. Bekannteste Attraktionen des charmanten Løgstør sind das Limfjordmuseum (Foto) und der historische Frederik VII. Kanal, der von 1861 bis 1913 zur Umfahrung des gefährlichen, weil flachen Limfjords diente. Mehr zu den offiziellen Feiern in Løgstør und anderen Veranstaltungen im laufenden Jahr gibt es hier.

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Fans können Dänemarks Königin Margrethe II. nun auch auf Facebook folgen

Dänemarks Königshaus ist jetzt auf Facebook. Foto: Screenshot/CS
Dänemarks Königshaus ist jetzt auf Facebook. Foto: Screenshot/CS

Kopenhagen. In ist, wer drin ist – unter diesem Motto wird jetzt auch das dänische Königshaus noch volksnäher als bisher: Seit vergangener Woche sind Königin Margrethe II. und ihre Familie auch auf Facebook präsent. Wer wissen will, was die dänische Regentin umtreibt und wo sie sich gerade beispielsweise zum Staatsbesuch aufhält, erfährt es nun als erstes via Social Media. Zumindest, wenn er oder sie Dänisch spricht – denn leider ist die Seite nur in Margrethes Muttersprache online. Dafür gibts auch aktuelle Fotos, dann aber auf Instagram.

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Die Margeritenroute: Dänemarks längste Sehenswürdigkeit wird 25

Die weiß-gelbe Margerite auf braunem Untergrund weist den Weg der Margeritenroute durch Dänemark. Foto: C. Schumann, 2016
Die weiß-gelbe Margerite auf braunem Untergrund weist den Weg der Margeritenroute durch Dänemark. Foto: C. Schumann, 2016

Kopenhagen. Sie gilt als längste Sehenswürdigkeit in Dänemark: Über rund 3.800 Kilometer führt die Margeritenroute zu den schönsten Seiten des nordischen Urlaubslandes. Weil die Urlaubsstraße abseits der großen Hauptstraßen – und der Autobahnen sowieso – verläuft, eignet sie sich vor allem für Entdecker, die das kleine Königreich mit eigenem Pkw oder Motorrad erkunden möchten. Auch Wohnmobile oder Campinggespanne sind auf den oft engen und kurvenreichen Landstraßen leider nicht problemlos unterwegs. Fahrradfahrer hingegen können die Margeritenroute deshalb umso besser nutzen. Der Margeritenroute zu folgen ist denkbar einfach, denn an allen Abbiegungen oder Kreuzungen steht das charakteristische braune Schild mit der leuchtenden Margerite und weist den richtigen Weg.

In diesem Jahr feiert die Margeritenroute Jubiläum: 25 Jahre alt wird Dänemarks große Touristenstraße in diesem Jahr – offizielle Einweihung war im Frühjahr 1991. Enthüllt hat das erste Schild, natürlich, die dänische Königin Margrethe II.

Wie die Margeritenroute entstand und warum Dänemarks Monarchin nicht Namensgeberin wurde, erkärt der „Macher“ der Margeritenroute, Jørgen Hansen, in einem Gespräch mit „Lang auf Reisen“.

 

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Wo Fischerei noch das Leben ist: Begegnungen in Stenbjerg an der dänischen Nordseeküste

Dänische Nordseeküste. Erst die kleinen, spontanen Begegnungen und Erlebnisse machen Reisen für mich so wertvoll. Besonders schön ist es, wenn Überraschungen dort geschehen, wo man sie so gar nicht erwartet. So war es vor ein paar Tagen in Dänemark: Im hohen Norden des Königreichs waren wir am Strand von Stenbjerg in der Region Thy unterwegs – und trafen ganz zufällig die beiden Fischer Anders und Flemming. Zwei echte Kerle, die gerade von ihrem Fang auf der Nordsee heimkehrten. Ihr Schiff lag noch im Wasser, bald sollten sie es wieder an den Strand ziehen: Nur hier in Stenbjerg Strand sowie im nahen Vorupør und in Løkken noch weiter "oben" gibt es diese traditionelle Art der Fischerei in Dänemark überhaupt noch.

 

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Dänisches Aarhus als Reiseziel bei Lonely Planet (fast) ganz oben

Aarhus, Europas Kulturhauptstadt 2017 steht aktuell auf der "Best in Europe"-Liste des amerikanischen Reiseführers Lonely Planet. Die Reiseexperten des "Lonely Planet" haben Aarhus, Dänemarks zweitgrößte Stadt an der Ostseeküste Jütlands, in die Top-10-Liste "Best in Europe 2016" gewählt. Mit der Liste zeichnet der Lonely Planet jährlich besonders lohnende Reiseziele aus. Das meldet VisitDenmark, Dänemarks offizielle Tourismusorganisation.

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Hafen in Skagen wächst – auf dem Weg zu Europas Fischereihafen Nummer eins

Fischkutter im Hafen von Skagen. Foto: Skagen Havn/PR
Fischkutter im Hafen von Skagen. Foto: Skagen Havn/PR

Skagen. Das nordjütländische Skagen verteidigt seinen Platz als größter Fischereihafen Dänemarks. Im letzten Jahr wurde in der nördlichsten Stadt des Königreichs Fisch im Wert von 900 Mio. DKK (ca. 120 Mio. Euro) angelandet. Das meldete der Hafen gestern. Europaweit liegt Skagen damit auf Platz drei hinter Ålesund in Norwegen und Peterhead in Schottland. Auch der Tourismus im Skagener Hafen wächst weiter: Das neue Kreuzfahrtterminal, 2015 eröffnet, erwartet in diesem Jahr rund 17 Kreuzfahrtschiffe. Im Jahr 2020 soll diese Zahl auf 20 internationale Anläufe steigen, so Hafendirektor Willy Hansen gestern in einer Pressemitteilung.

 

Wanderbares Teneriffa: Millionen Jahre in fünf Stunden

Wandergruppe in Anaga. Foto: C. Schumann, 2016
Wandergruppe in Anaga. Foto: C. Schumann, 2016

Teneriffa. Die Kanareninsel Teneriffa ist im Frühjahr, aber auch im Herbst, das ideale Ziel für Aktivurlauber wie Wanderer - ganz besonders der Inselnorden mit der grünen Halbinsel Anaga

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Dänische Reederei Mols-Linien gewinnt Ausschreibung für Routen nach Bornholm – Sassnitz-Rønne soll bestehen bleiben

Kopenhagen. Frischer Wind auf dem dänischen Fährmarkt: Vom September 2018 an wird die Reederei Mols-Linien – die bislang nur auf den innerdänischen Routen zwischen Jütland (Aarhus und Ebeltoft) sowie Seeland aktiv ist – die Linien zwischen Festlands-Dänemark und Bornholm betreiben. Das meldet Mols-Linien heute in einer Pressemitteilung. Bislang war die Reederei Færgen für den Betrieb der Routen Køge–Rønne, Ystad-Rønne sowie die Direktroute von Sassnitz auf Rügen zur Urlaubsinsel Bornholm aktiv. Laut Mols-Linien sollen alle bisherigen Routen, also auch die vor allem für Urlauber auf der Sonneninsel Bornholm wichtige Deutschlandlinie Sassnitz–Rønne, auch in Zukunft bedient werden. Mols-Linien ist aus einer Ausschreibung des dänischen Transport- und Bauministeriums als Gewinner hervorgegangen. "Wir freuen uns über die Entscheidung des Ministers. Zukünftig wird es deutlich preiswerter, nach Bornholm zu kommen", erklärte Søren Jespersen, Vorstandsvorsitzender von Mols-Linien in der erwähnten Pressemitteilung. Mols-Linien hat eine Preissenkung der Tickets von mehr als 50 Prozent gegenüber den aktuellen Fahrpreisen angeboten.

Neue Umfrage: Dänen wünschen sich Frederik und Mary auf den Thron

Kopenhagen. Dänemarks Untertanen wünschen sich ein neues Königspaar. Glaubt man einer Untersuchung, die das dänische Boulevardlbatt BT jetzt veröffentlichte, wünschen sich 47 Prozent der Dänen und Däninnen das Kronprinzenpaar Frederik und Mary auf dem Thron. Die beiden wären bessere Regenten, als die amtierende Königin Margrethe II. und ihr Mann Henrik. Frederik und Mary seien das perfekte Paar – der Thronfolger ein echter „Sportprinz“, der mit unterschiedlichsten Menschen leicht ins Gespräch komme und volkstümlich sei. Seine Lieblingsthemen seien Gesundheit, Sport und nationaler Zusammenhalt. Seine australische Gattin Mary dagegen sei eher für schwierigere Themen wie internationale Politik oder Gesellschafts- und Wirtschaftsprobleme zu begeistern.

Dänemarks Landgasthäuser dürfen wieder "Königlich Priveligierte Kros" mit Königskrone sein

Kopenhagen. Mehr als zwei Jahre wogte in Dänemark eine heftige Diskussion über den Gebraucht der sogenannten "geschlossenen Krone", die zahlreiche der altehrwürdigen Kros – also Landgasthäuser – teils seit mehr als 100 Jahren in ihrem Logo führen als Zeichen eines "Königlich priveligierten Kros". "Lang auf Reisen" berichtete bereits. Offiziell dürfen aber nur das dänische Königshaus und angegliederte Institutionen das begehrte Symbol nutzen. Offiziell ist die Nutzung den Kros sogar schon seit 1912 untersagt, die ingesamt 134 betroffenen Kros aber bestanden auf ihrem Traditionsrecht. Nun wird der dänische Kulturminister Bertel Haarder der hitzigen Debatte bald ein Ende setzen, schreibt u.a. die dänische Zeitung Børsen heute: Haarder bezeichnet die dänischen "Kgl. Priveligeret Kros" als ein Stück nationales Kulturgut. Er bereitet demnach ein neues Gesetz vor, dass den Kros, aber auch einigen Vereinen und Institutionen überall im Königreich auf Antrag hin eine Ausnahme von der strengen Nutzungsregelung gestattet.

Es scheint, als sei ein typisches Stück Dänemark gerettet!

Papirøen: Kopenhagen erhält neuen Stadtteil

Kopenhagen. Kopenhagen erhält einen neuen Stadtteil in einer der besten Lagen: Schräg gegenüber von Nyhavn und in Sichtweite der neuen Oper entsteht auf der Insel Papirøen in Christiansholm ab 2018 auf 45.000 Quadratmetern ein neues urbanes Zentrum, meldet Aok.dk jetzt. Auf der früheren „Papierinsel“, so die Übersetzung, werden die alten Lagerhallen derzeit für einen Street-Food-Markt oder das Technikerlebnismuseum Experimentarium zwischengenutzt. Aus einem Architekturwettbewerb der Hafenentwicklungsgesellschaft By & Havn ging jetzt das Kopenhagener Büro Cobe als Gewinner hervor. Die Designer überzeugten die Stadtplaner mit einer Serie von lichtdurchflutete Lager- und Warenhäusern, die offen sind und öffentliche Funktionen erfüllen – darunter eine Eventhalle für Mode-, Kunst- und Kulturevents, kulinarische Erlebnisse oder ein Schwimmbad. Und obendrauf sollen Privatwohnungen liegen. Und: Die ganze Insel bzw. Halbinsel soll eine Promenade werden, die jedermann und jederzeit zugänglich ist. Animationen zum Großprojekt gibt es hier.

Papirøen ist ein weiterer Beleg dafür, dass Dänemarks Hauptstadt auch in den nächsten Jahren ein „Must-see“ für Fans spannender, nordischer Architektur bleibt!

Wilde Natur im dänischen Lille Vildmose

Rohrweihe im Anflug - der nordische Greifvogel gehört zu den Habichtartigen. Foto: Ib Dyhr.
Rohrweihe im Anflug - der nordische Greifvogel gehört zu den Habichtartigen. Foto: Ib Dyhr.
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Wind legt dänischen Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr in Nordjütland wieder frei

Aalborg. Wind und Wetter machen es möglich: Einer der bekanntesten dänischen Leuchttürme ist nach langen Jahren jetzt wieder für Besucher geöffnet: Rubjerg Knude Fyr an der Nordseeküste Jütlands war viele Jahre ganz oder teilweise von einer Wanderdüne verdeckt. Nach behutsamer Renovierung durch die dänische Stiftung Realdania und die staatliche Naturbehörde ist der Weg zur Leuchtturmspitze ab sofort wieder frei für Besucher, meldet VisitDenmark. Viel Zeit bleibt allerdings nicht, um die spektakuläre Aussicht von Rubjerg Knude Fyr zu genießen: In zehn bis 15 Jahren droht der zur Hälfte immer noch eingesandete Leuchtturm durch den Abbruch der Steilküste ins Meer zu stürzen.

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Unikate für den Hang: Ski- und Snowboard-seminare in Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen. In seinen Workshops zeigt der Garmisch-Partenkirchener Ex-Skiprofi Axel Forelle Wintersportlern, wie man individuelle Skier und Snowboards baut – unter den Teilnehmern sind auch viele Hamburger und Norddeutsche.

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Garmisch-Partenkirchen:  Zwischen Schneehotel und Schokoladenseminar

Alpinvergnügen auf der Zugspitze. Foto: Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG/Farys
Alpinvergnügen auf der Zugspitze. Foto: Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG/Farys

Garmisch-Partenkirchen.

Rund um Garmisch-Partenkirchen locken im Schatten der Zugspitze noch bis weit in den April Wintersporterlebnisse – und süße Versuchungen. Der oberbayerische Ort ist Ausgangspunkt für Wintersport und ungewöhnliche Übernachtungen im Iglu auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, sowie für ganzjährige Urlaubserlebnisse wie Schokoladenseminare und Kurse im Skibauen.

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"Sonnenuntergangsplatz" in Skagen erhält neues Gewand

Skagen. Jetzt steht es feht: Eine der beliebtsten Attraktionen Dänemarks erhält ein neues Gewand. Der sogenannte Solnedgangsplads, der "Sonnenuntegangsplatz" im Skagener Westteil Gammel Skagern erhält ein neues Äußeres – und damit auch der berühmte Sonnenuntergangskiosk, von dem aus an schönen (Sommer-)Tagen allabendlich hunderte Sonnenfans die Sonne in der Nordsee vor der dänischen Westküste untergehen sehen. Oft verabschiedet von begeistertem Applaus. Gewonnen hat den Architektenwettbewerb um die Neugestaltung des bis dato ergreifend unspektakulären Platzes in den Dünen das Architekturbüro Kristine Jensens Tegnestue, deren Vorschlag in Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Ingvar Cronhammer sowie Bjarne Frost Design entstand. Beginnen sollen die Umbauarbeiten im November, die Fertigstellung das neuen Sonnenuntergangsplatzes ist für Mai/Juni 2017 geplant. Das Projekt kostet rund neun Mio. DKK (ca. 1,2 Mio. Euro. Es wird anteilig finanziert von der Stiftung Realdania und der Kommune Frederikshavn.

Mehr zum neuen Sonnenuntergangsplatz hier.

 

 

Fehmarnbelttunnel zwischen Dänemark und Deutschland nicht vor 2030 fertig?

Kopenhagen/Berlin. Kommt, kommt nicht, kommt, kommt nicht: Der Bau des Fehmarnbelttunnels zwischen dem dänischen Rødbyhavn auf Lolland und Puttgarden auf Fehmarn verzögert sich weiter. Schon 2008 per Staatsvertrag zwischen beiden Nationen beschlossen, sollte die europäische Trasse längst im Bau sein und etwa 2018 dem Verkehr übergeben werden. Doch für die als Absenktunnel vom Bauherrn Femern A/S geplante, 17,6 Kilometer lange Querung unter der Ostsee laufen immer noch Planungsverfahren und Einspruchsfristen – die Dänen sehen besonders Deutschland als Bremsschuh, da hierzulande u.a. Umweltbewertungen noch ausstehen. Femern A/S und Dänemark, das den Tunnel selbst durch Mauteinnahmen finanzieren will, bestätigten nun, dass sie am Fehmarnbelttunnel festhalten wollen – fertig wird dieser aber nicht mehr vor 2028–2030, meldet der dänische Rundfunk.

 

So schön ist es am Limfjord: Im dänischen Aalborg leben die zufriedensten Menschen Europas

Brüssel. Selbst gewusst habe ich es schon lange, sonst hätte ich womöglich nicht in Aalborg studiert: Laut dem im Januar veröffentlichten "Flash Eurobarometer zur Lebensqualität in den europäischen Städten" leben die zufriedensten Menschen - oder Europäer - in Aalborg. Das meldet der deutsche Business Insider unter Berufung auf die Europäische Komission. Der jüngsten Befragung zufolge äußerten sich 72 Prozent, also zwei Drittel, der Aalborgenser als sehr zufrieden mit ihrem Leben in der drittgrößten Stadt Dänemarks. Weitere 24 Prozent sind zufrieden. Damit liegt Aalborg weit vor der dänischen Hauptstadt Kopenhagen auf Platz zwei, dem isländischen Rejkjavik auf dem dritten Rang und weiteren europäischen Metropolen. Aalborg hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt: Die einstige Industrie- und Hafenstadt ist heute von Kultur und Lebensqualität geprägt - mit architektonischen Highlights am Hafen wie dem Utzon Center, dem neuen Musikhaus von COOP Himmelblau oder dem frisch renovierten Kunstmuseum Kunsten aus der Feder von Alvar Aalto. Bekannt ist Aalborg auch für eine Universität und sein Sinfonieorchester.

Transparency International: Dänemark mit geringster Korruption weltweit

Kopenhagen. Es gibt auch gute Nachrichten aus Dänemark: Im jetzt vorgestellten neuen Korruptionswahrnehmungsindex von Transparancy International belegt das nordische Königreich wieder den ersten Platz als Land mit der geringsten Korruption weltweit. Mit nur 91 von 100 möglichen Punkten – wobei die maximale Punktzahl von 100 Punkten Freiheit von Korruption darstellt – liegt Dänemark damit vor seinen skandinavischen Nachbarn Finnland und Schweden. Gegenüber dem Vorjahr hat Dänemark sich allerdings um einen Punkt von 92 auf 91 Punkte verschlechtert. In seinem jährlichen "Corruption Perceptions Index" misst Transparency International Korruption und Zuverlässigkeit im öffentlichen Dienst eines Landes. Deutschland belegt übrigens Platz zehn.


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