Dänemark: Premiere für „Dänemarks Austernfestival“ im Oktober

Austern im dänischen Wattenmeer. Foto: PR/Thomas Høyrup Christensen
Austern im dänischen Wattenmeer. Foto: PR/Thomas Høyrup Christensen

Rømø/Nordsee. Sie gilt als Dänemarks Austernküste und lockt aus aller Welt Gourmets und Liebhaber von Meeresfrüchten: Die Westküste Jütlands zwischen dem dänischen Wattenmeer und dem Limfjord. Alleine im Wattenmeer liegen rund 72.000 Tonnen der eingewanderten pazifischen Auster. Im Brackwasser des Limfjordes hingegen, der Nordjütland von Ost nach West durchschneidet, hat die europäische Auster schon seit langem ihr Zuhause.

„Danmarks Østersfestival“ (dt. Dänemarks Austernfestival) führt vom 12. bis 14. Oktober 2019 erstmals die regionalen Veranstaltungen rund um die Auster zu einem hochklassigen Natur- und Kulinarikevent für jedermann zusammen. Hauptveranstaltungsort ist die Insel Rømø mitten im Nationalpark Wattenmeer. Bei einer geführten Austernsafari lernen Festivalbesucher wie Austern aus dem Meer bis in die Küche kommen. Mitzubringen sind warme Kleidung, Gummistiefel und Tragebehälter, Vorwissen ist nicht notwendig.

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Unterwegs im australischen Victoria: Von Koalas und Goldrausch

Koalas hautnah im Koala Conservation Center auf Philip Island. Foto: Chr. Schumann
Koalas hautnah im Koala Conservation Center auf Philip Island. Foto: Chr. Schumann

Melbourne/Australien. Wenn die Sonne untergeht, erwacht der Südstrand von Phillip Island zum Leben. Kaum bricht die Dämmerung herein, spülen die Wellen des Südpazifik die ersten Nachtgäste an Land: Zunächst erscheint ein Zwergpinguin. Dann kleinere Gruppen der befrackten Meeresvögel. Schließlich sind es Hunderte, die sich erst mit einem Schütteln trocknen, um danach zielstrebig über den Summerland Beach zu ihren Bruthöhlen in den Dünen der rund zwei Autostunden südlich von Melbourne gelegenen Insel zu watscheln. Mehr als 4000 der kleinsten Pinguine der Welt sind auf der Urlaubsinsel zuhause, erklärt Pip Cleeland. Die Rangerin vom Team der Phillip Island Nature Parks begleitet uns an diesem Abend beim Pinguin-Parade genannten Naturschauspiel, das an 365 Tagen im Jahr stattfindet: „Bis zu 60 Kilometer schwimmen die Pinguine vor die Küste hinaus, um Futter für ihren Nachwuchs zu fangen“, so die aus Schottland stammende Biologin. „Sie fangen kleine Fische und tauchen dabei Tag für Tag bis zu eintausend Mal.“

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Von jungen Wilden zu alten Meistern: Baselitz, Richter, Polke und Kiefer in den Hamburger Deichtorhallen

Blick in die "Jungen Jahre der alten Meister". Foto: Chr. Schumann
Blick in die "Jungen Jahre der alten Meister". Foto: Chr. Schumann

Hamburg. "Sie alle sind Maler, die in einer Zeit großgeworden sind, in der klassische Malerei verpönt war", sagte Götz Adriani zur von ihm komponierten Ausstellung "BASELITZ – RICHTER – POLKE – KIEFER:

DIE JUNGEN JAHRE DER ALTEN MEISTER"bis 5. Januar 2020 in den Hamburger Deichtorhallen. Die Sonderschau in der Halle für aktuelle Kunst präsentiert mehr als 100 Werke auf dem Frühwerk vier der größten deutschen Nachkriegskünstler, die bis auf Anselm Kiefer alle auch eine deutsch-deutsche Geschichte haben. Auf den folgenden Schaffensperioden stammen die Werke: Die Jahre 1959–1969 bei Georg Baselitz, 1962–1969 bei Gerhard Richter, 1963–1969 bei Sigmar Polke sowie 1969–1977 bei Anselm Kiefer.

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Wellenbad auf der “Ratteninsel” – ein Besuch auf Rottnest Island in Westaustralien

Beliebtest Touristenattraktion: Quokas auf Rottnest Island. Foto: Chr. Schumann
Beliebtest Touristenattraktion: Quokas auf Rottnest Island. Foto: Chr. Schumann

Fremantle/Westaustralien. Kaum hat der “Rottnest Express” am alten Dock von Fremantle abgelegt, nimmt die Schnellfähre Fahrt auf hinaus auf den offenen Indischen Ozean. Kaum zwanzig Minuten später erscheinen die Umrisse einer flachen Insel am Horizont – und schon nach einer halben Stunde machen wir fest am Kai von Thomson Bay Settlement, dem kleinen Hauptort von Rottnest Island. “Willkommen auf Westaustraliens beliebtester Ausflugsinsel”, begrüßt Jenny Burke uns und die anderen rund drei Dutzend Tagesgäste. Im leuchtend gelben Shirt ist die im nahen Perth lebende Burke schon von Weitem als Inselguide erkennbar. “Ich liebe Rottnest Island”, lacht die Ehrenamtlerin, “und genau darum zeige ich Besuchern schon seit 30 Jahren immer wieder die schönsten Seiten des Eilands.” Damit ist sie nicht allein: Rund 300 Volunteers der Rottnest Voluntary Guides Association Inc. bieten seit 1986 ganzjährig allen Besuchern kostenlose Inseltouren an.

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Im Rhythmus des Meeres – zu Besuch auf der dänischen Insel Mandø im Wattenmeer

Auf dem Låningsvejen geht es vom Festland nach Mandø. Foto: C. Schumann
Auf dem Låningsvejen geht es vom Festland nach Mandø. Foto: C. Schumann

Mandø/Ribe. Langsam rollen die Reifen unseres Autos über den Deich bei Vester Vedsted. Plötzlich liegt die scheinbar endlose Weite des Wattenmeers im Sonnenlicht vor uns. Nach wenigen Metern endet der Asphalt, die Straße wird zum groben Schotterweg. Nur vage ist in der Ferne unser Ziel zu erahnen: Mandø. Die dänische Nordseeinsel liegt zwischen ihren großen – und bekannteren – Schwestern Rømø im Süden und Fanø im Norden und ist etwas ganz Besonderes: Mandø ist das einzige Eiland im Königreich, das nur bei Ebbe zu erreichen ist. Keine Fähre und keine Brücke verbinden Mandø mit dem Festland – die rund 30 festen Bewohner und alle Ferien- oder Tagesgäste sind entweder auf die Fahrt mit einem Traktorbus oder das eigene Auto angewiesen.

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Kopenhagen: Schlossplatz von Amalienborg wird gegen Terroranschläge gesichert

Wachwechsel an Schloss Amalienborg in Kopenhagen. Foto: C. Schumann, 2019
Wachwechsel an Schloss Amalienborg in Kopenhagen. Foto: C. Schumann, 2019

Kopenhagen. Der Platz von Schloss Amalienborg in Kopenhagen wird gegen mögliche Terroranschläge gesichert. Das meldet  die zuständige Behörde Slots- og Kulturstyrelsen heute. Zukünftig können damit keine Autos mehr über den Platz vor dem Amtssitz von Königin Margrethe II. fahren. Fußgänger und Radfahrer behalten freien Zugang. Die vier Zufahrten zum Schlossplatz werden durch je 13 bronzeverkleidete, 1,20 Meter hohe Poller für Durchgangsverkehr gesperrt. Diese werden im Boden versenkt, wenn beispielsweise die dänische Königin ein- oder ausfährt. In diesem Jahr ist schon Schloss Christiansborg in Kopenhagen mit insgesamt 85 Granitkugeln gegen Terrorangriffe gesichert worden. Der Umbau bei Schloss Amalienborg soll Anfang 2020 und damit rechtzeitig zum 80. Geburtstag der dänischen Regentin im April fertig sein. / cs

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Dänemarks erste E-Fähre: Unter Strom von Als und Fünen nach Ærø

Die neue Elektrofähre "EF Ellen" im Hafen von Søby auf Ærø. Foto: Ærø Kommune/PR
Die neue Elektrofähre "EF Ellen" im Hafen von Søby auf Ærø. Foto: Ærø Kommune/PR

Ærø/Als. Wer im südfünischen Inselmeer in Dänemark reist, kann jetzt noch umweltfreundlicher auf die Urlaubsinsel Ærø übersetzen. Der Grund: Seit August verkehrt zwischen Fynshav auf Als und Ærø die erste rein elektrisch betriebene Fähre des Königreichs. Die neue Elektrofähre „EF Ellen“ ist zurzeit mit drei Abfahrten pro Tag unterwegs. Gefördert wurde das Schiff von der EU, die einen energieeffizienten und emissionsfreien Fährverkehr fördert. / cs

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Kappeln an der Schlei: Von Heringstagen, Naturerlebnissen und Urlaubskunst

Blick über die Schlei auf Kappeln mit der barocken St. Nikolai-Kirche. Foto: C. Schumann
Blick über die Schlei auf Kappeln mit der barocken St. Nikolai-Kirche. Foto: C. Schumann

Kappeln/Schlei. Wer lange nicht in Kappeln war, erkennt den kleinen Ort an der Schlei kaum wieder: Herausgeputzt sind die historischen (Fachwerk-)Häuser in der Altstadt rund um die barocke St. Nikolau-Kirche. Und am Wasser sind zahlreiche moderne Ferienwohnungen entstanden, beispielsweise am Hafen. Weitere sind im Bau. Das noch vor ein, zwei Jahrzehnten fast vergessene Kappeln – das viele noch als idyllische Kulisse der ZDF-Vorabendserie „Der Landarzt“ in Erinnerung haben – boomt nahezu. Kappeln erwacht aus einem Dornröschenschlaf, könnte man meinen.

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Naturkraft – dänisches Ringkøbing erhält neues Erlebniscenter

Die Arbeiten am neuen Erlebniscenter "Naturkraft" in Ringkøbing sind in vollem Gange. Foto: C. Schumann, 2019
Die Arbeiten am neuen Erlebniscenter "Naturkraft" in Ringkøbing sind in vollem Gange. Foto: C. Schumann, 2019

Ringkøbing/Hvide Sande. Die dänische Westküste erhält eine neue, familienfreundliche Besucherattraktion: Im Frühjahr 2020 eröffnet "Naturkraft" – ein Natur- und Wissenschaftserlebniscenter, das in spielerischer Weise über die Kräfte in der beliebten Urlaubsregion an der dänischen Nordsee informiert. Wind, Meer, Dünen, Wasser, Binnengewässer, Flora und Fauna der von der Nordsee im Westen und dem Ringkøbing Fjord im Hinterland geprägten Region stehen im Mittelpunkt des neuen Highlights. Beim Baustellenbesuch konnte ich mich im August 2019 vom rasanten Fortschritt der Bauarbeiten von "Naturkraft" überzeugen. / cs

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Auf Schienen in die Zukunft: Dänischer Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr wird vor Absturz gerettet

Noch am originalen Standort: Rubjerg Knude Fyr in Nordjütland. Foto: C. Schumann, 2019
Noch am originalen Standort: Rubjerg Knude Fyr in Nordjütland. Foto: C. Schumann, 2019

Løkken/Dänemark. Dänemarks bekanntester Leuchtturm zieht um. Bereits Mitte August wurde Rubjerg Knude Fyr für Besucher geschlossen und weiträumig abgesperrt. Die 23 Meter hohe Wegmarke über der Nordsee in der Nähe des Ferienorts Løkken war erst vor zwei Jahren wieder für Gäste geöffnet worden – spektakulär renoviert mit einer neuen Treppe, einem lichtbrechenden Kaleidoskop im Turminnern und einer sicheren Aussichtsplattform für weite Blicke auf Meer, Dünen und das nordjütländische Binnenland. Damals gingen Experten noch davon aus, dass die 60 Meter hohe und von Erosion gezeichnete Steilküste am Leuchtturm die Touristenattraktion erst in zehn oder fünfzehn Jahren erreichen und zum Absturz des Leuchtturms führen würde. Doch die Herbst- und Winterstürme der letzten Jahre nagten stärker am sensiblen Ufer als berechnet. Um zwei bis vier Meter lassen Meer und Wind die Küste alljährlich schrumpfen – bei seiner Eröffnung im Jahr 1900 lag Rubjerg Knude Fyr noch 200 Meter von Strand und Dünen entfernt. / cs

 

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Kopenhagen: Neue Badezone bei Kalvebod Brygge ist neunte Hafenbademöglichkeit

Kopenhagen. Die dänische Hauptstadt hat eine neue Badezone: Der jetzt offiziell freigegebene Schwimmbereich liegt am Hafen bei Kalvebod Brygge, nur wenige Gehminuten von der City. Insgesamt besitzt Kopenhagen damit jetzt bereits neun Badestellen am neu entdecken Hafen. Nicht alle sind aber sogenannte Hafenbäder wie beispielsweise jenes bei Islands Brygge. Währen die ausgewiesenen Hafenbäder Aufsichtspersonal haben, baden Wasserratten in den Badezonen auf eigene Verantwortung. Im historisch warmen Sommer 2018 zählten Kopenhagens Hafenbäder und Badezonen rund 300.000 BesucherInnen. Kopenhagens sämtliche Hafenbäder und Badezonen findest du hier. / cs

 

 

 

Neuer "Sonnenuntergangsplatz" im dänischen Gl. Skagen eingeweiht

Gl. Skagen: Sonnenuntergang über der dänischen Nordsee am neu gestalteten "Sonnenuntergangsplatz". Foto: Peter Jørgensen/PR
Gl. Skagen: Sonnenuntergang über der dänischen Nordsee am neu gestalteten "Sonnenuntergangsplatz". Foto: Peter Jørgensen/PR

Skagen/Gl. Skagen. Planung und Bauarbeiten haben länger gedauert als gedacht, doch nun ist es endlich so weit: Der neue "Sonnenuntergangsplatz" im Ferienort Gl. Skagen in Nordjütland wurde Mitte August eingeweiht. Die begehbare, zum Meer hin abfallende Sonnenscheibe verleicht den Spiel aus Wolken und Licht in Jütlands Norden noch einmal einen zusätzlichen Reiz.

Die Granitscheibe mit einem Durchmesser von 20 Metern ist leicht geneigt und mit geschliffenen Kreisen versehen, so dass sich das Naturgeschehen bei entsprechenden Witterungsverhältnissen spiegelt und für schillernde Lichteffekte sorgt. Die Aufschüttung und Bepflanzung von bis zu drei Meter hohen Dünen im Halbkreis um die granitene Scheibe schafft an dem traditionsreichen Platz zudem natürliche, windgeschützte Logenplätze. Der dänisch "Solnedgangspladsen" genannte Platz gleich neben dem beliebten "Sonnenuntergangskiosk" (dän. Solnedgangskiosken) gilt als einer der schönsten Orte an der dänischen Nordsee, um den Sonnenuntergang über dem Meer zu genießen. Seit Jahrzehnten gilt der Ort als Geheimtipp für Liebhaber romantischer Abendstimmungen. / cs

Aarhus Festwoche 2019: Zehn Tage kultureller Ausnahmezustand im September

Aarhus Festuge: Stimmen bauen Brücken. Foto:Martin Dam  Kristensen/PR
Aarhus Festuge: Stimmen bauen Brücken. Foto:Martin Dam Kristensen/PR

Aarhus. Es ist ein eindeutiger Qualitätsbeweis: Zum 55. Mal in Folge findet mit der „Aarhus Festuge“ vom 30.08. bis 08.09. eines der größten Kulturfestivals in ganz Nordeuropa statt. Unter dem Motto „Bridging“ hat sich die „Aarhus Festwoche“ ganz dem kulturellen Brückenbau verschrieben. Dieser reicht von Kunst im Treibhaus des Botanischen Gartens über öffentliches Singen aller Generationen im Freilichtmuseum Den Gamle By bis zu chinesischer Tanzperformance. Insgesamt lädt die Domstadt an der dänischen Ostsee zu rund 1.000 Veranstaltungen ein. Das hochkarätige Programm bietet Kulturtouristen eine spannende Mischung aus Musik und Kunst, Theater und Streetperformances mit Urban Art, Tanz, Gastronomie und vielem mehr.

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Lego spielt wieder mit Legoland

Das Legoland im bayrischen Günzburg. Foto: Legoland/PR
Das Legoland im bayrischen Günzburg. Foto: Legoland/PR

Billund/Dänemark. Die gute wirtschaftliche Lage macht es möglich: Fast 15 Jahre nach dem Verkauf kauft Lego „seine“ Legoland-Parks zurück. 2005 hatte die dänische Gründerfamilie Kristiansen seine Freizeitparks an die internationale Gruppe Merlin Entertainments veräußert, um die Kassen des Unternehmens mit Hauptsitz im dänischen Billund zu füllen. Nun hat die Lego-Eigentümer mit ihrer Familienholding Kirkbi dem an der Londoner Börse notierten Merlin-Konzern – zu dem u.a. auch Madame Tussaud’s, der britsche Themenpark Alton Towers, weltweit 130 Freizeitzentren, zehn Hotels etc. gehören – umgerechnet rund 6,6 Mrd. Euro für den Rückkauf der beliebten Attraktionen geboten. Unterstützung erhält Kirkbi dabei vom US-Finanzinvestor Blackstone. Nach dem Kauf wird Kirkbi 50 % an Merlin halten. Kirkbi-Chef Sören Thorup Sörensen zufolge können sich die Legoland-Parks und die übrigen Sparten von Merlin sich am besten abseits der Börse entwickeln. Heute gibt es acht Legoland-Parks in aller Welt. Das neueste Legoland ist in New York geplant. / cs

Aktiv an der dänischen Nordsee: Neuer Premium-Wanderweg Tranum–Fosdal an der dänischen Jammerbucht

Der Premium-Wanderweg Tranum-Fosdal in Dänemark ist durchgehend beschildert. Foto: VisitJammerbugten
Der Premium-Wanderweg Tranum-Fosdal in Dänemark ist durchgehend beschildert. Foto: VisitJammerbugten

Lien/Jammerbucht. Dänemark hat einen neuen, vom Deutschen Wanderinstitut zertifizierten Premium-Wanderweg. Die Route Tranum-Fosdal liegt an der Jammerbucht in Nordjütland, einer der beliebtesten Urlaubsregionen an der dänischen Nordsee. Die Route ist durchgehend beschildert und führt über elf Kilometer durch die kontrastreiche Natur der Westküste mit Hügeln, Wäldern, Heide und Dünen. Unterwegs haben Wanderer atemberaubende Ausblicke auf den Limfjord einer- und die Nordsee andererseits. Höchster Punkt der fast ausschließlich über Naturwege verlaufenden Rundtour ist der „Berg“ Bavnehøj mit 83 Metern ü.d.M. Einen Kontrast dazu bildet der Streckenverlauf durch die eingeschnittenen Täler Fosdalen und Langdalen. Zu den schönsten Passagen der Route zählt darüber hinaus der Höhenverlauf entlang der unter Naturschutz stehenden Steilküste Lien.

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Deutsche Bahn: Züge zwischen Hamburg und Kopenhagen ab Dezember bis zur Eröffung des Fehmarnbelttunnels nur noch über Flensburg

Hamburg/Kopenhagen. Für Reisende von Deutschland nach Kopenhagen ändert sich die Reiseroute: Laut Deutscher Bahn fahren ab Ende 2019 mit Umstellung auf den Winterfahrplan 2019/2020 alle Fernzüge auf der internationalen Strecke nicht mehr auf der sogenannten Vogelfluglinie via Puttgarden auf Fehmarn und Rødby auf Lolland, sondern über Flensburg und Odense auf Fünen. Damit entfällt auch die bisherige Schiffspassage mit den Fähren von Scandlines. Ganzjährig werden dann  täglich drei umsteigefreie Zugpaare Hamburg–Kopenhagen mit einer Fahrzeit von rund 4 Stunden 40 Minuten verkehren.

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Hagen a.T.W.: Im Schatten von „Dönissens Gelber“ und der „Schönen von Marienhöhe“

Kirschblüte auf dem Kirschlehrpfad in Hagen a.T.W. Foto: C. Schumann, 2019
Kirschblüte auf dem Kirschlehrpfad in Hagen a.T.W. Foto: C. Schumann, 2019

Hagen am Teutoburger Wald. In und um den Erholungsort Hagen am Teutoburger Wald in Süd-Niedersachsen stehen mehr als 2000 Süßkirschbäume, darunter viele seltene Sorten – in Frühjahr und Frühsommer bieten Führungen auf dem 2,5 Kilometer langen Kirschlehrpfad am Jägerberg bieten Hintergrundwissen zu Tradition und Erhalt.

Schubacks Frühe Schwarze“ und „Dönissens Gelbe“ trennen einige Wochen bei der Blüte, aber nur ein paar Schritte auf dem Kirschlehrpfad vor den Toren von Hagen am Teutoburger Wald. Jetzt im späten Frühjahr stehen rund 2000 Süßkirschen hier auf dem Jägerberg und rund um den 14.000 Einwohner großen Erholungsort nahe Osnabrück und reifen in der Sonne des südwestlichen Niedersachsens. „ Ob „Große Schwarze“, „Knorpelkirsche“, „Baronkirsche“, „Große Prinzessin“, „Schöne aus Marienhöhe“ oder „Jakobs Schnapskirsche“ – nirgendwo in Deutschland ist die Vielfalt an Süßkirschen größer als hier an den Ausläufern des Mittelgebirges.

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Nordseeland: Neuer Wanderweg auf Kierkegaards Spuren rund um Gilleleje

Meerblick auf dem neuen Kierkegaard-Wanderweg. Foto: Kierkegaard by Nature
Meerblick auf dem neuen Kierkegaard-Wanderweg. Foto: Kierkegaard by Nature

Gilleleje. Nordseeland hat eine neue Attraktion für Naturliebhaber: Der Kierkegaard-Wanderweg führt über insgesamt 12 Kilometer rund um Gilleleje, einst Rückzugsort des großen Philosophen und heute einer der beliebtesten Urlaubsorte an der Küste der sogenannten „Dänischen Riviera“. Der im Mai offiziell eröffnete Rundgang folgt den Spuren Søren Kierkegaards und lädt zu Bewegung und Reflexion in der Natur ein. Tafeln mit Zitaten des Philosophen regen unterwegs zu Gedanken rund um die großen Fragen des Lebens an. Alle Texte sind auch in deutscher Übersetzung wiedergegeben. Die App „Kierkegaard by Nature“ bereitet die Inhalte der Route zudem digital für iPhone und Android auf. Die neue Wanderroute ist mit blau-weißen Schildern mit Kierkegaard-Silhouette markiert.

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Mit Muße im Moor – unterwegs im deutsch-niederländischen Naturpark Moor-Veenland

Moorlandschaft im Emsland: Wollgras im renaturierten Bargerveen. Foto: C. Schumann
Moorlandschaft im Emsland: Wollgras im renaturierten Bargerveen. Foto: C. Schumann

Twist. Wenn Silke Hirndorf aus dem Fenster ihrer Wohnung im Pfarrhaus der Nazarethkirche in Twist schaut, blickt sie auf blühende Heide, Wacholder und einen kleinen Schutzstand für Schafe. Schon beim Aufwachen erinnert die Biologin ihr in mehrjähriger Arbeit angelegter Kulturhistorischer Heidegarten daran, wie die Landschaft im Emsland hier einst aussah. „Nicht nur hier“, weiß die Naturpädagogin, „sondern fast von Groningen im Norden bis in die Grafschaft Bentheim im Süden.“ Mit mehr als 200 Quadratkilometern war das riesige Bourtanger Moor an der Grenze zwischen Holland und Deutschland das größte zusammenhängende Moor Westeuropas.

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Ein Kreuz fällt vom Himmel – der dänische Dannbrog wird 800 Jahre alt

Dänemarks Nationalflagge weht gern in den Dünen – der Dannebrog auf Bornholm. Foto: VisitDenmark/Niclas Jessen
Dänemarks Nationalflagge weht gern in den Dünen – der Dannebrog auf Bornholm. Foto: VisitDenmark/Niclas Jessen

Vordingborg/Kopenhagen. Die älteste Flagge der Welt feiert in wenigen Wochen ihren 800. Geburtstag. Der dänische Danneborg fiel der Sage nach genau am 15. Juni des Jahres 1219 während der Schlacht von Lydnanisse vom Himmel und verhalf dem dänischen König Valdemar II. zum schon verloren geglaubten Sieg über die ungläubigen Esten. Der Monarch nämlich war der Überlieferung nach im Auftrag von Papst Innozent III. mit nicht weniger als 1.500 Langbooten und in Begleitung der Bischöfe Anders Sunesen und Theodorik von Estland sowie Witslaw I. von Rügen ins heutige Tallinn aufgebrochen – offiziell zur Unterstützung des fünften Kreuzzugs nach Palästina, inoffiziell zur Unterwerfung der heidnischen Balten.

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