CopenPay jetzt ganzjährig: Preisgekröntes Konzept zur Belohnung positiven Verhaltens von Touristen in Kopenhagen wird ausgeweitet

Mit CopenPay können Kopenhagen-Reisende jetzt ganzjährig nachhaltig die dänische Hauptstadt entdecken. Foto: VisitDenmark/Daniel Rasmussen

NEWS Kopenhagen (vdk/pr). CopenPay, eine Tourismusinitiative, mit der Kopenhagen positives Verhalten von Touristen belohnt, startet am 22. Juni als dauerhafte, ganzjährige Plattform. Gäste der Stadt leisten durch einfache positive Aktionen – vom Müllsammeln in den Kanälen bis hin zur Anreise mit dem Fahrrad zu Museen – einen Beitrag für ihr Reiseziel und die Lokalbevölkerung und erhalten dafür Belohnungen in Form von kostenlosen oder ermäßigten Erlebnissen. Ins Leben gerufen wurde die Initiative bereits 2025 von Wonderful Copenhagen, der offiziellen Tourismusorganisation Kopenhagens. Seit 2026 ist das Programm unter dem Namen DestinationPay offen für die Adaption durch andere Destinationen. Mehrere offizielle Tourismusorganisationen – darunter in Deutschland visitBerlin und Bremen Tourismus – haben es in diesem Jahr bereits für einen Aktionsmonat umgesetzt.

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„Kinder sind mehr als Zuschauer des Lebens von Erwachsenen“

Die dänische Erziehungswissenschaftlerin Lene Tanggard forscht und lehrtin Aalborg. Foto: privat
Die dänische Erziehungswissenschaftlerin Lene Tanggard forscht und lehrtin Aalborg. Foto: privat

DÄNISCHE FORSCHUNG Aalborg (cs). Am späten Nachmittag herrscht zuhause wie üblich viel Trubel. Die Kinder sind in ihren Zimmern. Es geht auf achtzehn Uhr. Was heißt: Wir müssen uns beeilen, noch kochen, die Wäsche wegräumen und etwas aufräumen. Schließlich wollen wir noch etwas Zeit gemeinsam verbringen, ehe die Kleinen ins Bett gehen. So normal, so richtig. Oder etwa nicht? „Nicht unbedingt“, sagt Lene Tanggaard. Denn Kinder wachsen und entwickeln sich am besten, wenn sie selber mithelfen, wenn sie Verantwortung übernehmen und spüren, dass Erwachsene ihnen vertrauen und sie zu ihren Beiträgen ermutigen, so die Professorin für Pädagogische Psychologie an der Universität im norddänischen Aalborg. „Das stärkt das Wohlbefinden des Nachses. Sein Selbstwertgefühl und sein Zugehörigkeitsgefühl“, so die Expertin. Anders ausgedrückt: Die Entwicklung von Kindern findet vor allem in sozialen Kontexten statt – zum Beispiel, wenn sie beim Kochen mithelfen.

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Johannisfeiern 2026: Mittsommer in Dänemark

Dänische Johannisfeier – Sankt Hans – im Hafen Klintholm Havn. Foto: VisitDenmark/Daniel Villadsen
Dänische Johannisfeier – Sankt Hans – im Hafen Klintholm Havn. Foto: VisitDenmark/Daniel Villadsen

NEWS Kultur und Feste Kopenhagen/Hamburg (vdk). Es ist einer der stimmungsvollsten Abende des dänischen Sommers: Jedes Jahr am 23. Juni markiert Sankt Hans für die Dänen den Höhepunkt des Sommers – die hellste Zeit des Jahres. Diese Tradition hat jahrhundertealte Wurzeln und ist nach Johannes dem Täufer benannt, der auf Dänisch Sankt Hans heißt. In Dänemark versammeln sich die Menschen um große Freudenfeuer, um den Sommer, das Licht und die Gemeinschaft zu feiern. Die Freudenfeuer symbolisieren Licht, Wärme und den Wunsch, das Böse fernzuhalten – ein alter Volksglaube, der als Sommertradition bis heute fortlebt.

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Dänemarks älteste Stadt erscheint in neuem Licht

Der Dom in Ribe von Südosten aus gesehen im Frühjahr 2026 mit Testbeleuchtung am Querhausgiebel, Ritterspitze und einer Lichtquelle am Bürgerturm. Foto: Esbjerg Kommune/Jens K. Jørgensen
Der Dom in Ribe von Südosten aus gesehen im Frühjahr 2026 mit Testbeleuchtung am Querhausgiebel, Ritterspitze und einer Lichtquelle am Bürgerturm. Foto: Esbjerg Kommune/Jens K. Jørgensen

NEWS Ribe/Südjütland (cs). Dänemarks älteste Stadt zeigt sich in neuem Licht. Genauer: in weniger Licht. In einer mehrwöchigen Testphase konnten Einwohner und Besucher von Ribe in Südjütland jetzt eine neue Beleuchtung der historischen Altstadt rund um den im 13. Jahrhundert eingeweihten Dom erleben. Dazu setzte die dänische Lichtdesignerin Iben Winther Orton vom Designkollektiv Lightscapes in Snekkersten, das im Sommer letzten Jahres von den zuständigen Kommunalverantwortlichen den Zuschlag für das Projekt erhalten hatte, zunächst ausgewählte Bereiche rund um das Gotteshaus in eine neue Beleuchtung. Ziel war es, mit möglichst engem Praxisbezug eine klare Einschätzung davon zu erhalten, wie Licht im Stadtraum wahrgenommen wird – sowohl in unmittelbarer Nähe der Kathedrale wie beim Blick aus der Ferne.

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Fotos gegen die Bilderflut: Ausstellungen mit Fotografien von Hans Hansen und C.F. Gundlach in Hamburg

Blick in "Foto: Hans Hansen" im Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg. Foto: PR/HenningRogge
Blick in "Foto: Hans Hansen" im Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg. Foto: PR/HenningRogge

KULTUR FOTOGRAFIE Hamburg (cs). Die Welt ist durchfotografiert. Täglich werden weltweit schätzungsweise fünf Milliarden Fotos aufgenommen – das entspricht zwei Billionen Bilder im Jahr. Die meisten davon liegen unsortiert auf Smartphones oder Festplatten, ohne je wieder angeschaut zu werden. Gegen die Bilderflut unserer Tage hilft ein Blick zurück in die große Zeit der Fotografie: Die 1950er und 1960er Jahre gelten als eine Hochzeit der Fotokunst und neuer, ungewöhnlicher Blicke auf die Welt. Zwei sehenswerte Retrospektiven stellen jetzt in Hamburg mit Arbeiten – und die lange Zeit analoge Fotografie war auch handwerklich tatsächlich Arbeit – von Hans Hansen und F.C. Gundlach zwei der größten deutschen Fotografen der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

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Neuer Supercomputer „Bitten“ stärkt Forschung und KI-Unabhängigkeit in Süddänemark


Einweihung des neuen dänischen Superrechners "Bitten" in Sønderborg mit Claudio Pica (li) und Sune T. Baastrup von Danfoss (re). Foto: PR/Danfoss
Einweihung des neuen dänischen Superrechners "Bitten" in Sønderborg mit Claudio Pica (li) und Sune T. Baastrup von Danfoss (re). Foto: PR/Danfoss

NEWS Wissenschaft Sønderborg (cs). Süddänemark macht einen großen Schritt Richtung Zukunft: Anfang des Monats nahm die Syddansk Universitet (SDU) mit „Bitten“ einen neuen Supercomputer in Betrieb. Das neue Rechenzentrum soll dabei die süddänische wie nationale, aber auch internationale Forschungsinfrastruktur fit für die Technologie der nächsten Jahre machen. „Bitten“ soll dabei am Standort der Universität Süddänemark in der Hafenstadt Sønderborg soll Dänemarks Position im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) und High-Performance Computing (HPC) deutlich stärken. Entwickelt wurde der Supercomputer in Zusammenarbeit von Forschenden der Universität mit Hewlett Packard Enterprise und dem dänischen Industriekonzern Danfoss. „Bitten“ ist mit 128 Hochleistungs-GPUs des Typs NVIDIA B200 ausgestattet. Jede dieser Einheiten ist laut Angaben der Betreiber bis zu fünzehnmal leistungsfähiger als die Komponenten des bis von der SDU eingesetzten Computers „Gefion“. Damit gilt „Bitten“ als derzeit effizientestes System des Königreichs für generative KI-Anwendungen. 

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Wenn Flüsse nicht mehr fließen – eine Kreuzfahrt auf Rhein, Neckar, Mosel und Saar

Blick von Bord: Die "Katharina von Bora" auf der Mosel. Foto: Christoph Schumann, 2026
Blick von Bord: Die "Katharina von Bora" auf der Mosel. Foto: Christoph Schumann, 2026

REPORTAGE Mannheim (cs). Der Klimawandel ist jetzt auch auf der „Katharina von Bora“ angekommen. Besser gesagt: unter dem Kiel des dreiundzwanzig Meter langen Flusskreuzfahrtschiffs. „Wir fahren in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Neckar“, sagt Jan Stastny, während das Schiff Heidelberg mit der imposanten Kulisse des roten Schlosses hoch oben über der barocken Altstadt hinter sich lässt. „Bisher führte eine unserer Touren die Elbe hinab mit Dresden und Wittenberg“, so der tschechische Kapitän mit Blick flussabwärts mit erkennbarem Bedauern, denn die Strecke durch die Sächsische Schweiz und vorbei an Dresden und Meißen gehöre zu seinen Lieblingsrouten. „Aber selbst für unser kleines Schiff ist der Wasserstand dort in den letzten Jahren bereits im Frühjahr und Herbst so niedrig geworden, dass eine sichere Fahrt immer unmöglicher wird.“ Weil sicher aber sicher ist, macht die „Katharina von Bora“ trotz ihrer nicht einmal eineinhalb Meter Tiefgang nun zum Anfang und Ende ihrer Saison alternativ einen Vier-Flüsse-Törn auf Neckar, Rhein, Mosel und Saar. Und umgekehrt Denn noch führen die Binnengewässer im Westen selbst im Sommer genug Wasser.

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Femern A/S: Erstes Tunnelelemet für kommenden Fehmarnbelttunnel nach Dänemark ist abgesenkt

Vor der zukünftigen Einfahrt zum Fehmarnbelttunnel auf dem dänischen Lolland wurde diese Woche das erste Tunnelelement versenkt. Foto: Femern AS/PR
Vor der zukünftigen Einfahrt zum Fehmarnbelttunnel auf dem dänischen Lolland wurde diese Woche das erste Tunnelelement versenkt. Foto: Femern AS/PR

NEWS Kopenhagen/Hamburg/Lolland (pr/cs). Nach einem mehrtägigen Absenkvorgang liegt das erste von insgesamt 89 Betonelementen für den kommenden Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Dänemark und Deutschland jetzt im Tunnelgraben am Meeresboden und ist mit dem dänischen Tunnelportal verbunden. Das meldet Bauherr Femern A/S jetzt. Das historische Ereignis begann am Montagabend, dem 4. Mai 2026, als fünf Schlepper und der Absenkponton IVY das Element von der Tunnelfabrik bei Rødbyhavn auf der dänischen Insel Lolland zum Absenkpunkt vor der dänischen Küste transportierten. Am Mittwoch um die Mittagszeit begann dann das eigentliche Absenken. Rund 14 Stunden später war das Ziel erreicht und das erste Element präzise im Tunnelgraben vor dem Portal bei Rødbyhavn positioniert. Anschließend wurde das Element mithilfe eines hydraulischen Arms mit dem Portal verbunden. Die Position wurde schließlich durch eine präzise Lasermessung im abgesenkten Tunnelelement bestätigt. Im Laufe des Tages wird IVY dann final vom Element getrennt.

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Zwischen Wissenstest und Prüfungsvorbereitung – ein Besuch bei Plakos in Lübeck

Waldemar Erdmann hat die Plakos GmbH gegründet. Heute ist das Zukunftsunternehmen in Lübeck zuhause. Foto: Christoph Schumann, 2026
Waldemar Erdmann hat die Plakos GmbH gegründet. Heute ist das Zukunftsunternehmen in Lübeck zuhause. Foto: Christoph Schumann, 2026

REPORTAGE Lübeck (cs). Wofür steht die Abkürzung KGaA? In welcher physikalischen Größe wird Druck angegeben? Und wann wurde die Berliner Mauer erbaut? Wer wissen möchte, was sie oder er weiß (oder auch nicht), ist auf dertestknacker.de richtig. Das Portal sammelt Tests zu Allgemeinwissen, logischem Denken, technischem und Sprachverständnis und vielem mehr. Geeignet sind die Tests für Jedermann. Gedacht sind die einem Quiz mit mehreren Antwortmöglichkeiten ähnelnden Fragen aber vor allem Menschen, die vor einer beruflichen Entscheidung stehen. Beispielsweise Schüler, die sich für Ausbildung oder Studium entscheiden wollen. Oder Berufseinsteiger, die vor einem Einstellungstest etwa bei Polizei, Feuerwehr oder Bundeswehr stehen. Auch bei beruflicher Neuorientierung oder Karrieresprüngen hilft dertestknacker.de mit kniffligen Herausforderungen aus dem Assessment-Center weiter.

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Freizeitdomizile in Dänemark: „Wir hätten mehr Ferienhäuser bauen müssen“

Urlaub in Dänemark pur: ein Ferienhaus in Strandnähe an der Nordsee. Foto: Daniel Brandt Andersen/VisitDenmark
Urlaub in Dänemark pur: ein Ferienhaus in Strandnähe an der Nordsee. Foto: Daniel Brandt Andersen/VisitDenmark

NEWS BRANCHE FERIENHAUSURLAUB Kopenhagen (cs). Dänemark besitzt zu wenige Ferienhäuser. Das jedenfalls finden zahlreiche Bauherren und Investoren, aber auch führende Ferienhausvermittler und Branchenvertreter. Rund 200.000 der beliebten Freizeitdomizile gibt es bei unseren nördlichen Nachbarn – eine Zahl, die seit Jahren fast unverändert bleibt (s. Hintergrund). Urlaub in einer der meist strand- und meernah gelegenen Unterkünfte erfreut sich aber nicht erst seit der Corona-Pandemie immer größerer Beliebtheit: Von den insgesamt 66 Millionen Übernachtungen, die Dänemark im vergangenen Jahr zählte, entfielen mehr als Millionen allein auf die meist privaten Ferienhäuser. Und die Nachfrage steigt weiter: Laut dänischem Statistikamt in Kopenhagen gab es allein im Januar bereits mehr als zwei Millionen Übernachtungen – ein Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Januar 2025. Und die Buchungen fürs Reisejahr 2026 lagen bereits im November zwei Prozent höher als zuvor.

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Hamburger Universität macht (Lern-)Angebot für alle: Mathematik auf Schritt und Tritt ganz spielerisch

 Nils Buchholtz, Professor für Didaktik der Mathematik an der Sekundarstufe, und Marieke Ende, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, arbeiten an der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg. Foto: Christoph Schumann, 2026
Nils Buchholtz, Professor für Didaktik der Mathematik an der Sekundarstufe, und Marieke Ende, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, arbeiten an der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg. Foto: Christoph Schumann, 2026

REPORTAGE PORTRÄT WISSENSCHAFT Hamburg (cs). Das erste Rätsel wartet nur wenige Meter vom Institut am Von-Melle-Park entfernt auf mich. Mitten auf dem Campus der Universität Hamburg erhebt sich im nachmittäglichen Winterlicht die „Plattform zur Sonne“, eine Mischung aus Architektur-Skultpur und sommerlichem Treffpunkt für Studierende. „Wie weit ist die obere Ebene wohl vom Boden entfernt?“, fragt mich Nils Buchholtz. „Wie würden Sie da herangehen?“ Damit stellt mich der Professor für Didaktik der Mathematik vor dieselbe Aufgabe wie die Grundschulklassen, die regelmäßig zu einer „Mathe-Rallye“ hier im Grindelviertel antreten. Genauer gesagt handelt es sich bei den einzelnen Stationen allerdings nicht um eine Rallye, sondern um einen „Mathematischen Spaziergang“.

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Zwischen Infotafel und App: Wie Sønderjylland den Tourismus neu denkt

Die neuen Infospots in Südjütland informieren überall in der Kommune Sønderborg – offline, weiterführend aber auch online. Foto: Center Parcs Nordborg Resort/PR

NEWS SÜDJÜTLAND Sønderborg/Sonderburg (cs). Südjütland geht beim Urlauberservice neue Wege: In einem Pilotprojekt werden Reisende in den kommenden Monaten als erstes in der Kommune Sønderborg (dt. Sonderburg) auf großflächige Übersichtskarten an Hotelrezeptionen, auf Campingplätzen, in Museen und anderen Attraktionen, aber auch in Restaurants, Cafés und in Geschäften stoßen. Die detaillierten Pläne liefern einen Überblick über lohnende Ziele in der Region zwischen Flensburger Förde und Als mit Tipps zu Museen, Familienattraktionen, Wander- und Radwegen, Yachthäfen, touristischen Routen, Shoppingmöglichkeiten und vielem mehr. Dazu gibt es vor Ort gedrucktes Infomaterial wie Broschüren, Landkarten oder Flyer. Dieses umfangreiche analoge Angebot wird ergänzt durch Verweise auf digitale Guides in Form von Apps, QR-Codes oder Webseiten, die ausführlichere Informationen etwa zum Besuch von Events, lokalen Feiern, aber auch Kontaktangaben, Öffnungszeiten und vieles mehr liefern.

 

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Fehmarnbelttunnel: Spezialschiff erhält Zulassung zum Absenken der Tunnelelemente – Start im Frühjahr

NEWS Infrastruktur Kopenhagen/Hamburg (cs/pr). Der Bau des 18 Kilometer langen Fehmarnbelttunnels zwischen der däischen Ostseeinsel Lolland und dem deutschen Fehmarn kann noch in diesem Frühjahr mit dem Absenken des ersten Tunnelelemts einen entscheidenden Schritt weitergehen. Der dänische Bauherr Femern A/S meldet jetzt in einer Pressemitteilung, dass das dafür benötigte Spezialschiff IVY nun die abschließenden Tests bestanden und die formelle Zulassung von der dänische Schifffahrtsbehörde erhalten hat. Damit kann das beauftragte Baukonsortium Femern Link Contractors (FLC) mit den Vorbereitungen beginnen, die notwendig sind, um in diesem Frühjahr das erste Tunnelelement vor der Küste Lollands abzusenken. „Bei IVY handelt es sich um ein Spezialschiff, das ausschließlich für den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels entwickelt wurde. Die Aufgabe des Schiffs ist komplex, daher waren zahlreiche Tests notwendig, um sicherzustellen, dass es den hohen technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen sowohl von uns als auch von den Behörden entspricht. Jetzt haben wir die Zulassung für das Schiff erhalten und können mit dem Absenken starten“, sagt Lasse Vester, stellvertretender Vertragsdirektor bei Sund & Bælt und zuständig für den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels.

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Dänische Sparer legten 2025 mehr Geld zurück: Knapp neun Prozent des Einkommens werden in Dänemark gespart

NEWS Dänische Wirtschaft Kopenhagen (cs). Die dänische Sparquote steigt: Im Jahr 2025 sparten die Haushalte 8,8 Prozent ihres verfügbaren Einkommens an, so die zuständige Behörde Danmarks Statistik jetzt auf ihrer Website. Damit sparten die Haushalte in unserem nordischen Nachbarland sogar etwas mehr als im Jahr 2024, als die Sparquote bei "nur" 8,6 Prozent lag. Der Anstieg der Sparquote ist laut Experten vor allem darauf zurückzuführen, dass die verfügbaren Einkommen in Dänemark um insgesamt 8,3 Mrd. DKK stärker stiegen als der private Konsum. Während das verfügbare Einkommen um 69,3 Mrd. DKK bzw. 5,0 Prozent stieg, stieg der private Konsum um 61,0 Mrd. DKK bzw. 4,8 Prozent. //

„Marktwert kommt nur durch Sichtbarkeit“ — vor 100 Jahren wurde in Hamburg wurde in Hamburg die GEDOK als Gemeinschaft der Künstlerinnenvereine gegründet

Sabine Rheinhold ist Vorsitzende der GEDOK in Hamburg. Foto PR/Willing-Holtz/GEDOK Hamburg
Sabine Rheinhold ist Vorsitzende der GEDOK in Hamburg. Foto PR/Willing-Holtz/GEDOK Hamburg

KUNST und GESELLSCHAFT Hamburg (cs). „Es ist und bleibt ein langer, zäher Weg.“ Wenn Sabine Rheinhold auf die Stellung von Künstlerinnen blickt, freut sich die Vorsitzende der Gedok in Hamburg zwar über erkennbare Fortschritte. „Doch die Werke und Fähigkeiten kreativer Frauen kommen erst allmählich ans Licht“, sagt die ehrenamtliche Kulturvermittlerin anlässlich der vor genau einhundert Jahren an der Elbe als „Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen“ von Networkerin, Mäzenin, Frauenrechtlerin und -förderin Ida Dehmel (1870–1942) gegründeten Vereinigung. Rund siebentausend Mitgliederinnen hatte die Gedok vor dem Zweiten Weltkrieg, ehe sie von der nationalsozialistischen Kulturpolitik gleichgeschaltet und damit zerschlagen wurde: „Viele Malerinnen, Bildhauerinnen, Textilkünstlerinnen und andere begingen damals aus Angst Suizid – und gerieten in Vergessenheit, wenn sie denn überhaupt die Chance hatten, bekannt zu werden“, so Rheinhold. „Denn Frauen waren zwar in der Kunst immer da, aber sie waren nicht sichtbar wie ihre männlichen Kollegen. Dass begabte Frauen erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts an Kunstakademien studieren durften, während sie zuvor auf private „Damenakademien“ angewiesen waren, wirkt teils bis heute nach.

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Seit etwa 200 Jahren gibt es dänisches Wienerbrød: Kultgebäck mit städtischem Namen

Süß, frisch und vielfältig: Wienerbrød oder "Kopenhagener" gibt es in Dänemark in vielen Varianten. Foto: VisitDenmark/PR
Süß, frisch und vielfältig: Wienerbrød oder "Kopenhagener" gibt es in Dänemark in vielen Varianten. Foto: VisitDenmark/PR

DÄNISCHE TRADITION UND GENUSS Kopenhagen (cs). Die Verlockung beginnt schon auf dem Frühstückstisch. Denn neben, genauer nach Brötchen oder Brot gehört ein kleines Stück Gebäck fest zum dänischen Morgenritual: das Wienerbrød. Meist am Sonntag, wenn mehr Zeit zum In-den-Tag-Starten ist. Gern aber auch in der Woche, wenn Däninnen und Dänen den Kaffee im Stehen schon auf dem Weg zur Tür trinken. Auswahl und Sorten sind vielfältig wie die dänische Küste: Ob Kanelsnegle (Zimtschnecken), Spandauer (rundes Teilchen mit Vanillecreme), ob Brunsviger (Hefeteig mit braunem Zucker) oder Tebirkes (mit Mohn) – die kleinen, handlichen Gebäckstücke zählen zu den berühmtesten Spezialitäten Dänemarks. Und, klar, Wienerbrød wird nicht nur früh, sondern genauso (auch) am Nachmittag als süßer Snack genossen. Wienerbrød ist Symbol für Hyggge und ein Klassiker dänischer Backkunst, die belegt, was ein Bäcker kann. Oder was nicht.

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Påske: Warum Ostern in Dänemark so gelb ist

Frohe Ostern - "God påske" wünscht man sich in Dänemark. Foto: Christoph Schumann, 2026
Frohe Ostern - "God påske" wünscht man sich in Dänemark. Foto: Christoph Schumann, 2026

DÄNISCHE KULTUR und GESELLSCHAFT Kopenhagen (cs). Wer jetzt im Frühling durch dänische Städte oder über Land fährt, sieht vor allem eine Farbe: gelb. Fenster, Tischdecken, Servietten, Kerzen und selbst Süßigkeiten sind häufig in leuchtenden Gelbtönen gehalten. Der Grund: Das dänische Osterfest Påske – ursprünglich vom Hebräischen Pesach- oder Passah-Fest – hat sich im Laufe der Zeit zu einem Fest entwickelt, bei dem der intensive Farbton zu einer Art Markenzeichen geworden ist, während bei uns zu Ostern eher zurückhaltende Pastelltöne bis bunte Farbenvielfalt vorherrschen. Der Grund liegt in der Natur: Ostern fällt in Skandinavien in eine Jahreszeit, in der der Winter zwar endet, der Frühling aber gerade erst beginnt. Während viele Bäume noch kahl sind, erscheinen die ersten kräftigen Farbtupfer in der Landschaft: Narzissen und andere Frühblüher, die auf Dänisch „påskeliljer“ – also Osterlilien – heißen. Ihr leuchtendes Gelb symbolisiert Licht, Wärme und den Neubeginn nach den dunklen Wintermonaten. Diese starke Farbigkeit hat sich über Generationen in der Osterdekoration etabliert.

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„German Pop Art“ im Schloss Oberhausen: Kunst kommt kritisch

Blick in "German Pop Art" in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen. Foto: Christoph Schumann, 2026
Blick in "German Pop Art" in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen. Foto: Christoph Schumann, 2026

KUNST Oberhausen (cs). Der blaue VW Käfer, den Thomas Bayrle 1969 entwarf, erweist sich bei näherem Hinsehen als Objekt aus hunderten einzelnen, kleinen Boxermotoren. Und damit als ein kritischer Blick auf die Massenproduktion im Wirtschaftswunderland BRD. Reinhard Voigts Siebdruck „Hörzu“ von 1971 nimmt das Massenmedium Fernsehen in den Fokus – gleichzeitig aber auch den meinungsführenden Springer Verlag, der mit seiner beliebten Programmzeitschrift, vor allem aber mit Zeitungen wie „Bild“ und „Welt“ Politik und Meinung machte. Wolf Vostell hingegen nimmt mit seinem us-amerikanischen Bomber, der Lippenstifte über einem Schlachtfeld abwirft, Stellung zum Vietnamkrieg und seinen Folgen für die Betroffenen.

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Tønder in Süddänemark: Neues Museum ehrt dänische Design-Ikone Hans J. Wegner und seine Stühle

Das neue Wegner Museum hat sein Zuhause im Hof Hestholm bei Tønder. Foto Entwurf: PR/COBE 3 © COBE
Das neue Wegner Museum hat sein Zuhause im Hof Hestholm bei Tønder. Foto Entwurf: PR/COBE 3 © COBE

NEWS KULTUR und DESIGN Tønder (vdk/pr). Am 2. April 2026 eröffnet im süddänischen Tønder unweit der deutschen Grenze ein neues Museum zu Ehren des berühmten Möbeldesigners Hans J. Wegner (1914 bis 2007). Der dänische „Meister der Stühle“ entwarf in seinem Leben fast 500 Stühle, viele davon gelten als Ikonen der Designgeschichte. Die erste Ausstellung des neuen Museum Wegner zeigt nun in den umfassend restaurierten Räumlichkeiten eines historischen Hofes in der Tøndermarsch die verschiedenen Schaffensprozesse des Designers und seinen Einfluss auf die Geschichte dänischen Wohndesigns.

Zukünftig sind auch wechselnde Ausstellungen sowie in einer zweiten Phase ein Museumsanbau aus der Feder des Architektenbüros COBE geplant.

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Der Dichter der Leichtigkeit – vor 100 Jahren wurde James Krüss auf Helgoland geboren

Bücher von James Krüss und eine Büste des Autors im Museum Helgoland. Foto: Christoph Schumann, 2026
Bücher von James Krüss und eine Büste des Autors im Museum Helgoland. Foto: Christoph Schumann, 2026

LITERATUR REPORTAGE Helgoland (cs). „Er war offen zu allen“, erinnert sich Karin Janßen. „Sein ganzes Wesen war nett und freundlich. Im Grunde war der Mensch wie seine Bücher: humorvoll und philanthropisch.“ Wenn die Mitarbeitern des Museums Helgoland an James Krüss denkt, merkt man ihr an, wie gern sie den größten Dichter der Nordseeinsel gehabt hat. Noch heute fällt der Name Krüss fast zwangsläufig, wenn von deutscher Kinder- und Jugendliteratur des 20. Jahrhunderts die Rede ist. Genau einhundert Jahre ist es am 31. Mai her, dass Krüss als drittes von vier Kindern eines Elektrikers und einer Hummerfischertochter auf der „roten Insel“ zur Welt kam – ein Ort, der sein Leben, Denken und Werk nachhaltig prägen sollte. Das Aufwachsen zwischen Meer, Wind und Weite hinterließ Spuren in Krüss’ Sprache: leicht, rhythmisch, oft verspielt, und doch mit einem Gespür für existenzielle Fragen.

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