Femern A/S: Erstes Tunnelelemet für kommenden Fehmarnbelttunnel nach Dänemark ist abgesenkt

Vor der zukünftigen Einfahrt zum Fehmarnbelttunnel auf dem dänischen Lolland wurde diese Woche das erste Tunnelelement versenkt. Foto: Femern AS/PR
Vor der zukünftigen Einfahrt zum Fehmarnbelttunnel auf dem dänischen Lolland wurde diese Woche das erste Tunnelelement versenkt. Foto: Femern AS/PR

NEWS Kopenhagen/Hamburg/Lolland (pr/cs). Nach einem mehrtägigen Absenkvorgang liegt das erste von insgesamt 89 Betonelementen für den kommenden Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Dänemark und Deutschland jetzt im Tunnelgraben am Meeresboden und ist mit dem dänischen Tunnelportal verbunden. Das meldet Bauherr Femern A/S jetzt. Das historische Ereignis begann am Montagabend, dem 4. Mai 2026, als fünf Schlepper und der Absenkponton IVY das Element von der Tunnelfabrik bei Rødbyhavn auf der dänischen Insel Lolland zum Absenkpunkt vor der dänischen Küste transportierten. Am Mittwoch um die Mittagszeit begann dann das eigentliche Absenken. Rund 14 Stunden später war das Ziel erreicht und das erste Element präzise im Tunnelgraben vor dem Portal bei Rødbyhavn positioniert. Anschließend wurde das Element mithilfe eines hydraulischen Arms mit dem Portal verbunden. Die Position wurde schließlich durch eine präzise Lasermessung im abgesenkten Tunnelelement bestätigt. Im Laufe des Tages wird IVY dann final vom Element getrennt.

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Zwischen Wissenstest und Prüfungsvorbereitung – ein Besuch bei Plakos in Lübeck

Waldemar Erdmann hat die Plakos GmbH gegründet. Heute ist das Zukunftsunternehmen in Lübeck zuhause. Foto: Christoph Schumann, 2026
Waldemar Erdmann hat die Plakos GmbH gegründet. Heute ist das Zukunftsunternehmen in Lübeck zuhause. Foto: Christoph Schumann, 2026

REPORTAGE Lübeck (cs). Wofür steht die Abkürzung KGaA? In welcher physikalischen Größe wird Druck angegeben? Und wann wurde die Berliner Mauer erbaut? Wer wissen möchte, was sie oder er weiß (oder auch nicht), ist auf dertestknacker.de richtig. Das Portal sammelt Tests zu Allgemeinwissen, logischem Denken, technischem und Sprachverständnis und vielem mehr. Geeignet sind die Tests für Jedermann. Gedacht sind die einem Quiz mit mehreren Antwortmöglichkeiten ähnelnden Fragen aber vor allem Menschen, die vor einer beruflichen Entscheidung stehen. Beispielsweise Schüler, die sich für Ausbildung oder Studium entscheiden wollen. Oder Berufseinsteiger, die vor einem Einstellungstest etwa bei Polizei, Feuerwehr oder Bundeswehr stehen. Auch bei beruflicher Neuorientierung oder Karrieresprüngen hilft dertestknacker.de mit kniffligen Herausforderungen aus dem Assessment-Center weiter.

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„Marktwert kommt nur durch Sichtbarkeit“ — vor 100 Jahren wurde in Hamburg wurde in Hamburg die GEDOK als Gemeinschaft der Künstlerinnenvereine gegründet

Sabine Rheinhold ist Vorsitzende der GEDOK in Hamburg. Foto PR/Willing-Holtz/GEDOK Hamburg
Sabine Rheinhold ist Vorsitzende der GEDOK in Hamburg. Foto PR/Willing-Holtz/GEDOK Hamburg

KUNST und GESELLSCHAFT Hamburg (cs). „Es ist und bleibt ein langer, zäher Weg.“ Wenn Sabine Rheinhold auf die Stellung von Künstlerinnen blickt, freut sich die Vorsitzende der Gedok in Hamburg zwar über erkennbare Fortschritte. „Doch die Werke und Fähigkeiten kreativer Frauen kommen erst allmählich ans Licht“, sagt die ehrenamtliche Kulturvermittlerin anlässlich der vor genau einhundert Jahren an der Elbe als „Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen“ von Networkerin, Mäzenin, Frauenrechtlerin und -förderin Ida Dehmel (1870–1942) gegründeten Vereinigung. Rund siebentausend Mitgliederinnen hatte die Gedok vor dem Zweiten Weltkrieg, ehe sie von der nationalsozialistischen Kulturpolitik gleichgeschaltet und damit zerschlagen wurde: „Viele Malerinnen, Bildhauerinnen, Textilkünstlerinnen und andere begingen damals aus Angst Suizid – und gerieten in Vergessenheit, wenn sie denn überhaupt die Chance hatten, bekannt zu werden“, so Rheinhold. „Denn Frauen waren zwar in der Kunst immer da, aber sie waren nicht sichtbar wie ihre männlichen Kollegen. Dass begabte Frauen erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts an Kunstakademien studieren durften, während sie zuvor auf private „Damenakademien“ angewiesen waren, wirkt teils bis heute nach.

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Der Dichter der Leichtigkeit – vor 100 Jahren wurde James Krüss auf Helgoland geboren

Bücher von James Krüss und eine Büste des Autors im Museum Helgoland. Foto: Christoph Schumann, 2026
Bücher von James Krüss und eine Büste des Autors im Museum Helgoland. Foto: Christoph Schumann, 2026

LITERATUR REPORTAGE Helgoland (cs). „Er war offen zu allen“, erinnert sich Karin Janßen. „Sein ganzes Wesen war nett und freundlich. Im Grunde war der Mensch wie seine Bücher: humorvoll und philanthropisch.“ Wenn die Mitarbeitern des Museums Helgoland an James Krüss denkt, merkt man ihr an, wie gern sie den größten Dichter der Nordseeinsel gehabt hat. Noch heute fällt der Name Krüss fast zwangsläufig, wenn von deutscher Kinder- und Jugendliteratur des 20. Jahrhunderts die Rede ist. Genau einhundert Jahre ist es am 31. Mai her, dass Krüss als drittes von vier Kindern eines Elektrikers und einer Hummerfischertochter auf der „roten Insel“ zur Welt kam – ein Ort, der sein Leben, Denken und Werk nachhaltig prägen sollte. Das Aufwachsen zwischen Meer, Wind und Weite hinterließ Spuren in Krüss’ Sprache: leicht, rhythmisch, oft verspielt, und doch mit einem Gespür für existenzielle Fragen.

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Der "Apostel des Nordens": 1200 Jahre Ansgar in Hamburg, Norddeutschland und Skandinavien

Statue des Hl. Ansgar auf der Trostbrücke in der Hamburger Innenstadt. Foto: Christoph Schumann, 2026
Statue des Hl. Ansgar auf der Trostbrücke in der Hamburger Innenstadt. Foto: Christoph Schumann, 2026

HINTERGRUND Hamburg/Kopenhagen (cs). Als der Benediktinermönch Ansgar im Jahr 826 nach Dänemark aufbrach, war die Christianisierung Skandinaviens ein Wagnis. Heidnische Kulte, fragile Machtverhältnisse und große Entfernungen prägten den Norden Europas. Trotz mancher Rückschläge gilt Ansgar (801–865) bis heute als der „Missionar des Nordens“ – und als Wegbereiter einer Entwicklung, deren Beginn sich in diesem Jahr zum 1200. Mal jährt.

Ansgar stammte aus dem fränkischen Reich, kam vermutlich in Nordfrankreich zur Welt, und kommt mit fünf Jahren ins Benediktinerkloster Corbie. Dort hat der Gläubige wohl 821/822 eine Vision und gründet noch im selben Jahr das Reichskloster Corvey an der Weser. Ansgars erster Missionsauftrag war politisch eingebettet: Kaiser Ludwig der Fromme unterstützte in jener Zeit die Ausbreitung des Christentums auch als Mittel diplomatischer Stabilisierung. Anlass für Ansgars erste Reise nach Norden war die Taufe des dänischen Königs Harald Klak, den Ansgar 826 nach Dänemark begleitete. Der Versuch, das Christentum über den Königshof zu etablieren, scheiterte jedoch bald an Machtkämpfen.

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