Dänemark: Premiere für „Dänemarks Austernfestival“ im Oktober

Austern im dänischen Wattenmeer. Foto: PR/Thomas Høyrup Christensen
Austern im dänischen Wattenmeer. Foto: PR/Thomas Høyrup Christensen

NEWS Rømø/Nordsee. Sie gilt als Dänemarks Austernküste und lockt aus aller Welt Gourmets und Liebhaber von Meeresfrüchten: Die Westküste Jütlands zwischen dem dänischen Wattenmeer und dem Limfjord. Alleine im Wattenmeer liegen rund 72.000 Tonnen der eingewanderten pazifischen Auster. Im Brackwasser des Limfjordes hingegen, der Nordjütland von Ost nach West durchschneidet, hat die europäische Auster schon seit langem ihr Zuhause.

„Danmarks Østersfestival“ (dt. Dänemarks Austernfestival) führt vom 12. bis 14. Oktober 2019 erstmals die regionalen Veranstaltungen rund um die Auster zu einem hochklassigen Natur- und Kulinarikevent für jedermann zusammen. Hauptveranstaltungsort ist die Insel Rømø mitten im Nationalpark Wattenmeer. Bei einer geführten Austernsafari lernen Festivalbesucher wie Austern aus dem Meer bis in die Küche kommen. Mitzubringen sind warme Kleidung, Gummistiefel und Tragebehälter, Vorwissen ist nicht notwendig.

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Im Rhythmus des Meeres – zu Besuch auf der dänischen Insel Mandø im Wattenmeer

Auf dem Låningsvejen geht es vom Festland nach Mandø. Foto: C. Schumann
Auf dem Låningsvejen geht es vom Festland nach Mandø. Foto: C. Schumann

REPORTAGE Mandø/Ribe. Langsam rollen die Reifen unseres Autos über den Deich bei Vester Vedsted. Plötzlich liegt die scheinbar endlose Weite des Wattenmeers im Sonnenlicht vor uns. Nach wenigen Metern endet der Asphalt, die Straße wird zum groben Schotterweg. Nur vage ist in der Ferne unser Ziel zu erahnen: Mandø. Die dänische Nordseeinsel liegt zwischen ihren großen – und bekannteren – Schwestern Rømø im Süden und Fanø im Norden und ist etwas ganz Besonderes: Mandø ist das einzige Eiland im Königreich, das nur bei Ebbe zu erreichen ist. Keine Fähre und keine Brücke verbinden Mandø mit dem Festland – die rund 30 festen Bewohner und alle Ferien- oder Tagesgäste sind entweder auf die Fahrt mit einem Traktorbus oder das eigene Auto angewiesen.

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Naturkraft – dänisches Ringkøbing erhält neues Erlebniscenter

Die Arbeiten am neuen Erlebniscenter "Naturkraft" in Ringkøbing sind in vollem Gange. Foto: C. Schumann, 2019
Die Arbeiten am neuen Erlebniscenter "Naturkraft" in Ringkøbing sind in vollem Gange. Foto: C. Schumann, 2019

NEWS Ringkøbing/Hvide Sande. Die dänische Westküste erhält eine neue, familienfreundliche Besucherattraktion: Im Frühjahr 2020 eröffnet "Naturkraft" – ein Natur- und Wissenschaftserlebniscenter, das in spielerischer Weise über die Kräfte in der beliebten Urlaubsregion an der dänischen Nordsee informiert. Wind, Meer, Dünen, Wasser, Binnengewässer, Flora und Fauna der von der Nordsee im Westen und dem Ringkøbing Fjord im Hinterland geprägten Region stehen im Mittelpunkt des neuen Highlights. Beim Baustellenbesuch konnte ich mich im August 2019 vom rasanten Fortschritt der Bauarbeiten von "Naturkraft" überzeugen. / cs

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Auf Schienen in die Zukunft: Dänischer Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr wird vor Absturz gerettet

Noch am originalen Standort: Rubjerg Knude Fyr in Nordjütland. Foto: C. Schumann, 2019
Noch am originalen Standort: Rubjerg Knude Fyr in Nordjütland. Foto: C. Schumann, 2019

Løkken/Dänemark. Dänemarks bekanntester Leuchtturm zieht um. Bereits Mitte August wurde Rubjerg Knude Fyr für Besucher geschlossen und weiträumig abgesperrt. Die 23 Meter hohe Wegmarke über der Nordsee in der Nähe des Ferienorts Løkken war erst vor zwei Jahren wieder für Gäste geöffnet worden – spektakulär renoviert mit einer neuen Treppe, einem lichtbrechenden Kaleidoskop im Turminnern und einer sicheren Aussichtsplattform für weite Blicke auf Meer, Dünen und das nordjütländische Binnenland. Damals gingen Experten noch davon aus, dass die 60 Meter hohe und von Erosion gezeichnete Steilküste am Leuchtturm die Touristenattraktion erst in zehn oder fünfzehn Jahren erreichen und zum Absturz des Leuchtturms führen würde. Doch die Herbst- und Winterstürme der letzten Jahre nagten stärker am sensiblen Ufer als berechnet. Um zwei bis vier Meter lassen Meer und Wind die Küste alljährlich schrumpfen – bei seiner Eröffnung im Jahr 1900 lag Rubjerg Knude Fyr noch 200 Meter von Strand und Dünen entfernt. / cs

 

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Neuer "Sonnenuntergangsplatz" im dänischen Gl. Skagen eingeweiht

Gl. Skagen: Sonnenuntergang über der dänischen Nordsee am neu gestalteten "Sonnenuntergangsplatz". Foto: Peter Jørgensen/PR
Gl. Skagen: Sonnenuntergang über der dänischen Nordsee am neu gestalteten "Sonnenuntergangsplatz". Foto: Peter Jørgensen/PR

Skagen/Gl. Skagen. Planung und Bauarbeiten haben länger gedauert als gedacht, doch nun ist es endlich so weit: Der neue "Sonnenuntergangsplatz" im Ferienort Gl. Skagen in Nordjütland wurde Mitte August eingeweiht. Die begehbare, zum Meer hin abfallende Sonnenscheibe verleicht den Spiel aus Wolken und Licht in Jütlands Norden noch einmal einen zusätzlichen Reiz.

Die Granitscheibe mit einem Durchmesser von 20 Metern ist leicht geneigt und mit geschliffenen Kreisen versehen, so dass sich das Naturgeschehen bei entsprechenden Witterungsverhältnissen spiegelt und für schillernde Lichteffekte sorgt. Die Aufschüttung und Bepflanzung von bis zu drei Meter hohen Dünen im Halbkreis um die granitene Scheibe schafft an dem traditionsreichen Platz zudem natürliche, windgeschützte Logenplätze. Der dänisch "Solnedgangspladsen" genannte Platz gleich neben dem beliebten "Sonnenuntergangskiosk" (dän. Solnedgangskiosken) gilt als einer der schönsten Orte an der dänischen Nordsee, um den Sonnenuntergang über dem Meer zu genießen. Seit Jahrzehnten gilt der Ort als Geheimtipp für Liebhaber romantischer Abendstimmungen. / cs

Aarhus Festwoche 2019: Zehn Tage kultureller Ausnahmezustand im September

Aarhus Festuge: Stimmen bauen Brücken. Foto:Martin Dam  Kristensen/PR
Aarhus Festuge: Stimmen bauen Brücken. Foto:Martin Dam Kristensen/PR

Aarhus. Es ist ein eindeutiger Qualitätsbeweis: Zum 55. Mal in Folge findet mit der „Aarhus Festuge“ vom 30.08. bis 08.09. eines der größten Kulturfestivals in ganz Nordeuropa statt. Unter dem Motto „Bridging“ hat sich die „Aarhus Festwoche“ ganz dem kulturellen Brückenbau verschrieben. Dieser reicht von Kunst im Treibhaus des Botanischen Gartens über öffentliches Singen aller Generationen im Freilichtmuseum Den Gamle By bis zu chinesischer Tanzperformance. Insgesamt lädt die Domstadt an der dänischen Ostsee zu rund 1.000 Veranstaltungen ein. Das hochkarätige Programm bietet Kulturtouristen eine spannende Mischung aus Musik und Kunst, Theater und Streetperformances mit Urban Art, Tanz, Gastronomie und vielem mehr.

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Lego spielt wieder mit Legoland

Das Legoland im bayrischen Günzburg. Foto: Legoland/PR
Das Legoland im bayrischen Günzburg. Foto: Legoland/PR

Billund/Dänemark. Die gute wirtschaftliche Lage macht es möglich: Fast 15 Jahre nach dem Verkauf kauft Lego „seine“ Legoland-Parks zurück. 2005 hatte die dänische Gründerfamilie Kristiansen seine Freizeitparks an die internationale Gruppe Merlin Entertainments veräußert, um die Kassen des Unternehmens mit Hauptsitz im dänischen Billund zu füllen. Nun hat die Lego-Eigentümer mit ihrer Familienholding Kirkbi dem an der Londoner Börse notierten Merlin-Konzern – zu dem u.a. auch Madame Tussaud’s, der britsche Themenpark Alton Towers, weltweit 130 Freizeitzentren, zehn Hotels etc. gehören – umgerechnet rund 6,6 Mrd. Euro für den Rückkauf der beliebten Attraktionen geboten. Unterstützung erhält Kirkbi dabei vom US-Finanzinvestor Blackstone. Nach dem Kauf wird Kirkbi 50 % an Merlin halten. Kirkbi-Chef Sören Thorup Sörensen zufolge können sich die Legoland-Parks und die übrigen Sparten von Merlin sich am besten abseits der Börse entwickeln. Heute gibt es acht Legoland-Parks in aller Welt. Das neueste Legoland ist in New York geplant. / cs

Aktiv an der dänischen Nordsee: Neuer Premium-Wanderweg Tranum–Fosdal an der dänischen Jammerbucht

Der Premium-Wanderweg Tranum-Fosdal in Dänemark ist durchgehend beschildert. Foto: VisitJammerbugten
Der Premium-Wanderweg Tranum-Fosdal in Dänemark ist durchgehend beschildert. Foto: VisitJammerbugten

NEWS Lien/Jammerbucht. Dänemark hat einen neuen, vom Deutschen Wanderinstitut zertifizierten Premium-Wanderweg. Die Route Tranum-Fosdal liegt an der Jammerbucht in Nordjütland, einer der beliebtesten Urlaubsregionen an der dänischen Nordsee. Die Route ist durchgehend beschildert und führt über elf Kilometer durch die kontrastreiche Natur der Westküste mit Hügeln, Wäldern, Heide und Dünen. Unterwegs haben Wanderer atemberaubende Ausblicke auf den Limfjord einer- und die Nordsee andererseits. Höchster Punkt der fast ausschließlich über Naturwege verlaufenden Rundtour ist der „Berg“ Bavnehøj mit 83 Metern ü.d.M. Einen Kontrast dazu bildet der Streckenverlauf durch die eingeschnittenen Täler Fosdalen und Langdalen. Zu den schönsten Passagen der Route zählt darüber hinaus der Höhenverlauf entlang der unter Naturschutz stehenden Steilküste Lien.

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Nordjütland 2019: Wasser und Wind als Hauptdarsteller

Frische Muscheln auf dem Løgstør Muschelfestival. Foto: Copyright VisitNordjylland
Frische Muscheln auf dem Løgstør Muschelfestival. Foto: Copyright VisitNordjylland

Aalborg. Hier spielt Nordjütlands Natur die Hauptrolle: Dänemarks hoher Norden lädt in den kommenden Monaten zu Events rund um Meer und Fjord. Dazu gehören das Schalentierfestival in Nykøbing Mors (30.05. - 01.06.), das Windfestival in Blokhus und Løkken (08. - 09.06.) und die Internationale Segelregatta Tall Ships Races bei Aalborg (02. - 06.07.) / Muschelfestival in Løgstør (12. - 14.07.).

Wasser, Wind und Wellen – Dänemarks hoher Norden ist zu allen Seiten von Meer umgeben. Kein Wunder, dass sich in Nordjütland in den kommenden Monaten (fast) alles um die Natur der beliebten dänischen Urlaubsregion dreht. Von Mai bis Juli machen zahlreiche Events Nordsee, Ostsee und den Limfjord – den größten Fjord des Königreichs – zu Hauptdarstellern.

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Heringsfestival 2019 in Hvide Sande: Wenn der Hering zum Event wird

Hvide Sande. Her mit dem Hering: Vom 26. bis 28. April lädt Hvide Sande an der dänischen Nordsee wieder zum traditionellen Heringsfestival (dän. „Sildefestival“). Seit der Erstauflage 1995 gilt das Festival auch als inoffizielle Weltmeisterschaft im Heringsangeln. Das bei Teilnehmern wie Zuschauern gleichermaßen populäre Angelevent findet alljährlich am letzten April-Wochenende statt. Der Grund: Im Frühjahr ziehen zehntausende Heringe in Schwärmen von der Nordsee zu ihren Laichplätzen im Ringkøbing Fjord. Dabei passieren die Fische die Schleuse des Fischerei- und Urlaubsortes Hvide Sande – ein Fest für Angler wie Zuschauer.

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Dänisches Aarhus will Wikinger-Ampelmännchen

Wikinger-Ampelmann im Entwurf von B. Simsel. Foto: PR
Wikinger-Ampelmann im Entwurf von B. Simsel. Foto: PR

 

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Reiseland Dänemark: Urlaubsjahr 2018 bringt neue Rekorde

Kopenhagen. Erste, Mitte Februar veröffentlichte Übernachtungszahlen von Danmarks Statistik für das Jahr 2018 zeigen: Der Dänemark-Tourismus verzeichnet im vergangenen Jahr neue Rekorde. Insgesamt 53,6 Millionen Übernachtungen, davon 27,4 Millionen Übernachtungen ausländischer Urlauber, registrierte das Statistikamt von Januar bis Dezember vergangenen Jahres. Deutsche Urlauber sind dabei das Zugpferd der Entwicklung: 15,5 Millionen Übernachtungen bedeuten ein Plus von 2,6 Prozent ­- das sind 400.000 Übernachtungen mehr als 2017.

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Schloss Voergaard in Nordjütland ist Dänemarks schönster Herrensitz

Kopenhagen. Schloss Voergaard in Nordjütland ist Dänemarks schönstes Herrenhaus. Das ist das Ergebnis einer Abstimmung, die die dänische Organisation "Historiske Huse" (dt. Historische Häuser) heute veröffentlicht hat. Von rund 10.000 abgegebenen Stimmen, die zwischen einem von insgesamt 17 Herrensitzen im Königreich wählen konnten, entfielen 16 Prozent auf das Renaissanceschloss Voergaard aus dem 16. Jahrundert. Das Wasserschloss liegt unweit von Sæby an der Ostsee in der Region Vendsyssel und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Insgesamt besitzt Dänemarks fast 800 Schlösser und Herrenhäuser. / cs

Sønderborg ist Dänemarks "schönste Einkaufsstadt 2018", Tønder die gemütlichste

Odense. Der Branchenverand des dänischen Handels, DetailForum, hat gestern die erfolgreichsten dänischen Einkaufsstädte 2018 gekürt. Das südjütländische Sønderborg wurde dabei erneut als ausgezeichnet, dieses Mal als Dänemarks "schönste Einkaufsstadt" (flotteste handelsby). Meinen Blogbeitrag zum Shopping in Sønderborg gibt es hier. Das süddänische Tønder ist jetzt die "gemütlichste Einkaufsstadt" (hyggeligste handelsby). Als beste Einkaufsstadt wurde Vejle ausgezeichnet. Alle drei Orte liegen im Süden des Königsreichs, maximal eine Autostunde von der Grenze entfernt. / cs.

Kay Bojesen: Vom dänischen Spielzeug zum internationalen Designobjekt

Kolding. Dänemark ehrt einen seiner populärsten Designer. Ab dem 13. September 2018 präsentiert das Museum Trapholt im süddänischen Kolding unter dem Titel „Kay Bojesen – Der Humor im dänischen Design“ die größte Einzelausstellung zum vielleicht unkonventionellsten Kreativen des Königreichs. Auf rund 900 Quadratmetern zeigt die Ausstellung mit den drei Themenschwerpunkten Spiel, Handwerk und Innovation rund 1000 von Bojesens Schöpfungen. Bekannt und bis heute beliebt ist Kay Bojesen (1886–1958) besonders für seine ikonischen Tiere aus Holz: Bojesens Affe aus dem Jahr 1951, aber auch andere Figuren wie Vogel, Nashorn, Elefant oder Papagei haben sich vom Spielzeug von einst zum bekannten Designobjekt entwickelt. Viele Entwürfe des innovativen Handwerkers Kaj Bojesen werden auch heute noch hergestellt.

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Weinherbst in Dänemark: Traubenlese mit Ostseeblick

Besucher im Wein auf dem dänischen Weingut Skaarupøre Vingaar auf Fünen. Foto: PR/Niclas Jessen
Besucher im Wein auf dem dänischen Weingut Skaarupøre Vingaar auf Fünen. Foto: PR/Niclas Jessen

Fyn/Fünen. Die besonders warmen Monate seit dem Frühjahr haben auch den Trauben auf den Weinhängen und -feldern Dänemarks viel Kraft und Süße geschenkt. Branchenkenner schätzen, dass die Ernte 2018 etwa ein Drittel größer ausfällt als im vergangenen Jahr. Beginn der Traubenlese ist schon ab Mitte September – und damit rund zwei Wochen früher als normal. Im bevorzugten, milden Klima der Ostseeinsel Fünen bilden neun Vollerwerbswinzer die „Fünische Weinroute“. Bei Führungen, Verkostungen und begleitenden kulinarischen Genüssen lernen Weinfans die Herausforderungen und Eigenarten des dänischen Weinbaus kennen und schätzen.

Vom Gut Magtenbølle Vingaard im Herzen Fünens, über Nyholmgaard Vin unweit von Odense bis hin zu Svendborg Vingaard im Inselsüden oder Strandager Vin im Südfünischen Inselmeer lassen sich alle Weinerzeuger auf der Fünischen Weinroute individuell entdecken.

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Blokhus: Wind Festival 2018 – mit dänischem Nordseewind unter den Flügeln

Buntes Schauspiel am Strand – das Wind Festival in Blokhus. Foto: VisitJammerbugten/PR
Buntes Schauspiel am Strand – das Wind Festival in Blokhus. Foto: VisitJammerbugten/PR

Blokhus/Løkken. Wer an die Jammerbucht denkt, denkt auch an Wind. Dass dieser an einer der schönsten Küsten Dänemarks gut ist, wissen die Surfer schon lange – der kleine Fischerort Klitmøller beispielsweise hat sich in den vergangenen Jahren als Cold Hawaii zu einem der beliebtesten Hotspots für Windsurfer entwickelt. Seit kurzem verwandeln Lenkdrachen-Profis und -Hobbyflieger nun den beliebten Ferienort Blokhus nördlich von Klitmøller einmal im Jahr in ein buntes Flieger-Dorado: Zum diesjährigen Blokhus-Løkken Wind Festival werden am Pfingstwochenende wieder hunderte Teilnehmer aus ganz Europa und Dänemark an der dänischen Nordsee erwartet.

 

Zwei Tage lang sind am 19. und 20. Mai am Strand zwischen Blokhus und Løkken die schönsten, schnellsten, buntesten und kreativsten Lenkdrachen zu sehen. Auf dem Programm stehen täglich von 10 bis 17 Uhr Wettbewerbe wie das Nordic Kite Meeting, attraktive Schauflüge, Team-Fliegen, freies Fliegen oder Fliegen mit Riesenlenkdrachen. Dazu gibt es Drachenbau-Workshops für Kinder, Kitesurf-Angebote am Strand und vieles mehr. Ein weiteres Highlight ist der Synchronflug mit mehrleinigen Drachen, die unter anderem die Könner vom dänischen Sjællands Drageklub vorführen.

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1000 Mal Kultur im dänischen Aarhus zur internationalen Festwoche 2017

Impressionen von der Aarhus Festuge. Foto: PR/Aarhus Festwoche, Fotograf: Gar Powell-Evans
Impressionen von der Aarhus Festuge. Foto: PR/Aarhus Festwoche, Fotograf: Gar Powell-Evans

Aarhus. Internationale Kultur mal zwei: Vom 25. August bis 3. September feiert das dänische Aarhus wieder seine internationale Festwoche. Das auf Dänisch „Aarhus Festuge“ genannte Festival findet seit 1965 zehn Tage lang im Spätsommer statt und gilt mit hochkarätigen Veranstaltungen von Musik bis Kunst, von Urban Art bis Theater, von Tanz bis Gastronomie als eines der größten Multikulturfestivals des Königreichs. Das meldet VisitDenmark, Dänemarks offizielle Tourismusorganisation.

Weil Dänemarks zweitgrößte Metropole in diesem Jahr gleichzeitig den Titel Europäische Kulturhauptstadt trägt, wenden auch zahlreiche der mehr als 1000 Veranstaltungen an den 100 Locations ihren Blick auf das große Schwesterevent oder finden im Austausch mit dem Kulturhauptstadtjahr statt.

Zu den Highlights der Festwoche 2017 gehören beispielsweise das „Aarhus Streetart Festival“, bei dem internationale Künstler große Wände zwischen Rathaus und Musikhaus neu gestalten – Festivalbesucher können von der Idee bis zur Ausführung live dabei sein.

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Mit ein paar dänischen Kronen auf kulinarischer Weltreise

Kopenhagen. Kopenhagen besitzt 13 Michelin-Restaurants und gilt als Wiege der Neuen Nordischen Küche – wirklich angesagt bei Millionen Gästen aber sind die hippen Street-Food-Märkte der dänischen Metropole.

 

Zwischen Sternenküche und kuliniarscher Weltreise liegen in Christianshavn nur drei Minuten. Denn wer über die neue, im letzten Jahr eröffnete Fußgänger- und Radfahrerbrücke Inderhavnsbroen von Kopenhagens Flaniermeile Nyhavn über den Hafen Richtung neuer Oper bummelt, hat die Wahl: Zur Rechten an der Strandgade liegt das „108“ – das Restaurant von Küchenchef Kristian Baumann eröffnete erst Anfang 2016 und erhielt dennoch vor wenigen Wochen bereits einen der begehrten Sterne im Guide-Michelin. Doch der nicht versiegende Strom an Touristen, Anwohnern und Studenten ignoriert die „kleine Schwester des berühmten Noma“, wie Gastromen das 108 nennen, und schlendert über einen Kanal zielsicher weiter hinüber nach Papirøen.

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Die Margeritenroute: Dänemarks längste Sehenswürdigkeit wird 25

Die weiß-gelbe Margerite auf braunem Untergrund weist den Weg der Margeritenroute durch Dänemark. Foto: C. Schumann, 2016
Die weiß-gelbe Margerite auf braunem Untergrund weist den Weg der Margeritenroute durch Dänemark. Foto: C. Schumann, 2016

Kopenhagen. Sie gilt als längste Sehenswürdigkeit in Dänemark: Über rund 3.800 Kilometer führt die Margeritenroute zu den schönsten Seiten des nordischen Urlaubslandes. Weil die Urlaubsstraße abseits der großen Hauptstraßen – und der Autobahnen sowieso – verläuft, eignet sie sich vor allem für Entdecker, die das kleine Königreich mit eigenem Pkw oder Motorrad erkunden möchten. Auch Wohnmobile oder Campinggespanne sind auf den oft engen und kurvenreichen Landstraßen leider nicht problemlos unterwegs. Fahrradfahrer hingegen können die Margeritenroute deshalb umso besser nutzen. Der Margeritenroute zu folgen ist denkbar einfach, denn an allen Abbiegungen oder Kreuzungen steht das charakteristische braune Schild mit der leuchtenden Margerite und weist den richtigen Weg.

In diesem Jahr feiert die Margeritenroute Jubiläum: 25 Jahre alt wird Dänemarks große Touristenstraße in diesem Jahr – offizielle Einweihung war im Frühjahr 1991. Enthüllt hat das erste Schild, natürlich, die dänische Königin Margrethe II.

Wie die Margeritenroute entstand und warum Dänemarks Monarchin nicht Namensgeberin wurde, erkärt der „Macher“ der Margeritenroute, Jørgen Hansen, in einem Gespräch mit „Lang auf Reisen“.

 

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Wo Fischerei noch das Leben ist: Begegnungen in Stenbjerg an der dänischen Nordseeküste

Dänische Nordseeküste. Erst die kleinen, spontanen Begegnungen und Erlebnisse machen Reisen für mich so wertvoll. Besonders schön ist es, wenn Überraschungen dort geschehen, wo man sie so gar nicht erwartet. So war es vor ein paar Tagen in Dänemark: Im hohen Norden des Königreichs waren wir am Strand von Stenbjerg in der Region Thy unterwegs – und trafen ganz zufällig die beiden Fischer Anders und Flemming. Zwei echte Kerle, die gerade von ihrem Fang auf der Nordsee heimkehrten. Ihr Schiff lag noch im Wasser, bald sollten sie es wieder an den Strand ziehen: Nur hier in Stenbjerg Strand sowie im nahen Vorupør und in Løkken noch weiter "oben" gibt es diese traditionelle Art der Fischerei in Dänemark überhaupt noch.

 

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Dänemarks Landgasthäuser dürfen wieder "Königlich Priveligierte Kros" mit Königskrone sein

Kopenhagen. Mehr als zwei Jahre wogte in Dänemark eine heftige Diskussion über den Gebraucht der sogenannten "geschlossenen Krone", die zahlreiche der altehrwürdigen Kros – also Landgasthäuser – teils seit mehr als 100 Jahren in ihrem Logo führen als Zeichen eines "Königlich priveligierten Kros". "Lang auf Reisen" berichtete bereits. Offiziell dürfen aber nur das dänische Königshaus und angegliederte Institutionen das begehrte Symbol nutzen. Offiziell ist die Nutzung den Kros sogar schon seit 1912 untersagt, die ingesamt 134 betroffenen Kros aber bestanden auf ihrem Traditionsrecht. Nun wird der dänische Kulturminister Bertel Haarder der hitzigen Debatte bald ein Ende setzen, schreibt u.a. die dänische Zeitung Børsen heute: Haarder bezeichnet die dänischen "Kgl. Priveligeret Kros" als ein Stück nationales Kulturgut. Er bereitet demnach ein neues Gesetz vor, dass den Kros, aber auch einigen Vereinen und Institutionen überall im Königreich auf Antrag hin eine Ausnahme von der strengen Nutzungsregelung gestattet.

Es scheint, als sei ein typisches Stück Dänemark gerettet!

Wilde Natur im dänischen Lille Vildmose

Rohrweihe im Anflug - der nordische Greifvogel gehört zu den Habichtartigen. Foto: Ib Dyhr.
Rohrweihe im Anflug - der nordische Greifvogel gehört zu den Habichtartigen. Foto: Ib Dyhr.
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