Dänische Regierung beschließt erste Öffnungen ab 1. März nach Lockdown - Reisebeschränkungen bis Ostern verlängert

NEWS Kopenhagen (cs). Dänemarks Regierungsparteien haben sich auf erste Öffnungsszenarien nach dem landesweiten Lockdown der letzten Wochen zur Eindämmung der Corona-Pandemie geeinigt. Danach dürfen nach den Schließungen der Geschäfte – nur Supermärkte, Apotheken und andere relevante Geschäfte durften geöffnet bleiben – ab Montag, 1. März, wieder Läden mit einer Größe unter 5000 Quadratmetern öffnen. Größere Läden dürfen KundInnen nur mit festem Termin empfangen. Darüber hinaus dürfen sich statt bislang fünf dann bis zu 25 Personen zu Sport- und Vereinsaktivitäten im Freien treffen. Kulturinstitutionen mit Angebot im Freien dürfen ebenfalls wieder öffnen – vorausgesetzt, BesucherInnen legen einen negativen Coronatest vor, der nicht älter als 72 Stunden ist.Das melden mehrere dänische Medien, darunter Danmarks Radio online.

Gleichzeitig verlängert Dänemark die geltenden Einreisebeschränkungen bis einschließlich Ostern bzw. 5. April. Wer einreist, muss einen anerkennungswürdigen Einreisegrund und einen aktuellen negativen Coronatest vorweisen, um ins Land gelassen zu werden. Ausnahmen gelten für Einwohner der Grenzregionen. //

Dänemarks Ministerpräsidentin Frederiksen: Grenzkontrollen werden noch lange weitergeführt

NEWS Kopenhagen (cs). Deutsche Urlauber müssen sich langfristig auf Grenzkontrollen bei Reisen nach Dänemark einstellen. In einem Interview mit der Zeitung Berlingske sagte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen jetzt, dass zur weiteren Eindämmung der Corona-Pandemie neben einer deutlichen Ausweitung von Schnelltests auch in Zukunft vor allem Grenzkontrollen dienen. "Wenn ich sage, dass für die Wiederöffnung Dänemarks kurz- wie langfristig eine Epidemiekontrolle unumgängliche Voraussetzung ist, dann gilt dies selbstverständlich auch für Reiseaktivitäten. Die Grenzen im Blick zu haben ist ganz entscheidend und jetzt vermutlich noch wichtiger, als wir dies im vergangenen Frühjahr erlebt haben", so Frederiksen. Verschärft gilt ab sofort, dass der Coronatest höchstens 72 Stunden alt sein darf. Mit den langfristigen Restriktionen will Dänemark verhindern, dass neue Coronavirus-Mutationen ins Königreich gebracht werden. Ein Datum für das mögliche Ende der Grenzkontrollen zwischen Dänemark und Deutschland nannte Mette Frederiksen nicht. Die Einschränkungen gelten im übrigen auch für Berufspendler. //

Dänemark: Einreise ins Königreich ab 8. Februar offiziell nur noch mit Coronatest

NEWS Kopenhagen (cs). Ab Mitternacht gelten strengere Regelungen für die Einreise nach Dänemark. Ab morgen, also Montag, den 8. Februar müssen Einreisende ins Königreich einen negativen Coronatest vorlegen, so die offizielle Webseite coronasmitte.dk. Dieser darf nicht älter als 24 Stunden sein. Darüber hinaus müssen sich alle Einreisenden in eine zehntägige Isolation begeben. Diese kann durch einen - ebenfalls negativen - Corona-Schnelltest nach frühestens vier Tagen abgekürzt werden. Die neue Regelung gilt an allen dänischen Grenzen – also zu Land, See und Luft. Bei Übertretung droht ein Bußgeld in Höhe von 3500 DKK (ca. 371 Euro). //

Kopenhagen lädt zum "Copenhagen Light Festival" im Februar 2021

NEWS Kopenhagen (cs). Kopenhagen erleuchtet auch in diesem Jahr zentrale Plätze und Gebäude wieder im ansonsten eher dunklen Februar: Mit insgesamt 30 Lichtinstallationen bekannt und unbekannter KünstlerInnen zeigt sich die dänische Hauptstadt anlässlich des CPH Light Festival vom 5. bis 27. Febuar 2021 in neuem Licht. Unter den Installationen sind Werke die baumartigen "Dendrolux" am Frederiksholms Kanal am Hafen der dänischen Hauptstadt,  "Interconnection" im Remisepark auf der Insel Amager. und viele andere. Meine Reportage vom CPH Light Festival 2019 findet ihr hier. Einziges Manko: Aufgrund der aktuellen Corona-Reisebeschränkungen ist ein Besuch in Kopenhagen derzeit quasi unmöglich. //

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Dänemark verlängert Lockdown bis 7. Februar 2021

NEWS. Kopenhagen (cs). Dänemark verlängert seinen Lockdown bis 7. Februar. Das hat die dänische Regierung unter Ministerpräsidentin Mette Frederiksen heute bekannt gegeben, so das dänische Fernsehen DR. Hintergrund sind die weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen und vor allem die offenbar schnelle Ausbreitung der britschen Coronavirus-Mutation im Königreich. Schon in mehr als 200 Tests sei die aggressive britische Variante des Virus, B117, gefunden worden, so Gesundheitsminister Magnus Heunicke. Es gelte unter allen Umständen, ihre großflächige Verbreitung so weit wie möglich zu verhindern. Damit bleiben in Dänemark Restaurants, Geschäfte und Schulen bis auf Weiteres geschlossen. Mehr dazu hier. Dänische Experten rechnen damit, dass der Lockdown auch nach dem 7. Februar fortgesetzt werden muss. Eine Öffnung Anfang Februar "grenzte an ein Wunder", so ein dänischer Virologe. Verbunden mit dem strengen Shutdown sind auch massive Einschränkungen bei der Einreise, beispielsweise für deutsche Pendler und Touristen. //

Dänemark macht ersten Spatenstich zum neuen Fehmarnbelttunnel - virtuell

Los geht's: Virtueller erster Spatenstich des dänischen Verkehrsministers Engelbrecht zum Fehmarnbelttunnel. Screenshot: Christoph Schumann, 2021
Los geht's: Virtueller erster Spatenstich des dänischen Verkehrsministers Engelbrecht zum Fehmarnbelttunnel. Screenshot: Christoph Schumann, 2021

NEWS Kopenhagen (cs). Nun scheint der Bau unumkehrbar: Dänemarks Verkehrs- und Transportminister Benny Engelbrecht hat am 1. Januar den ersten Spatenstich für den neuen Fehmarnbelttunnel gemacht – aufgrund der Coronavirus-Krise allerdings nur virtuell. Die rund 18 Kilometer lange feste Querung für Fahrzeuge und Züge soll die dänische Insel Lolland mit Fehmarn in Deutschland ab 2029 verbinden. Die Planungen laufen bereits seit etwa 25 Jahren. Die geschätzten Kosten von 7,1 Milliarden Euro übernimmt Dänemark. Refinanziert werden sollen sie über Mautgebühren. //

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Dänemark verlängert Lockdown bis 17. Januar 2021

NEWS. Kopenhagen (cs). Dänemark verlängert seinen Teil-Lockdown mit allen bislang geltenden Restriktionen bis 17. Januar 2021. Das gab die dänische Regierung um Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (Sozialdemokraten) gestern bekannt. Danach müssten die meisten Geschäfts und Einkaufscenter weiterhin geschlossen bleiben. Dies gilt ebenso für Restaurants, Café, Kinos etc. Auch Silvester darf nicht im großen Stil gefeiert werden. Es gibt Versammlungsverbote u.a. für große Plätze in Städten wie Kopenhagen, Aarhus oder Aalborg. Mehr zu den Restriktionen hier. //

Neues Danevirke Museum erhält Millionen-Förderung aus Dänemark

NEWS Kopenhagen (cs). Zum Abschluss des Deutsch-Dänischen Freundschaftsjahres 2020, das anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Wiedervereinigung von Nordschleswig mit Dänemark im Jahr 1920 grenzübergreifend gefeiert wurde, hat das dänische Kulturministerium nun eine weitere Millionenförderung für das Danevirke Museum bei Schleswig bekanntgegeben. Danach erhält das kulturhistorisch besondere Museum für den Zeitraum 2022 bis 2025 jährlich 1 Mio. DKK (ca. 135.000 Euro) für laufende Betriebskosten aus dem dänischen Staatshaushalt. Schleswig-Holstein fördert die Institution mit derselben Summe. Das historische Danevirke Museum (Dannewerk Museum) liegt im Archäologischen Park Dannewerk in der Gemeinde Dannewerk unweit von Schleswig und ist eines der größten frühen Denkmäler des Königreichs. Fest stand bereits seit längerem, dass das alte Museum in den kommenden Jahren abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird. eines der größten antiken Denkmäler der dänischen Geschichte. Jetzt wird es modernisiert. Das historische Danevirke Museum muss abgerissen und durch ein neues Museum ersetzt werden. Das Projekt erhält dazu von den dänischen Stiftungen A.P. Die Møller Fond und die Augustinus Fonden 60 Mio. Kronen (8,065 Mio. Euro) bzw. 13 Mio. DKK (1,747 Mio. Euro), also insgesamt 73 Mio. Kronen (9, 812 Mio. Euro). Der frühgeschichtliche Grenzwall Danevirke stammt vermutlich aus der Zeit um das 500 und sollte die dänische Grenze nach Süden absichern . Seit 2018 gehören die erhaltenen Mauern zum UNESCO-Welterbe. //

Dänemark weitet Lockdown aufs ganze Königreich aus: Einkaufszentren schließen sofort, Geschäfte ab 25. Dezember

NEWS Kopenhagen (cs). Dänemark weitet seinen Corona-Lockdown von heute an deutlich aus: Ab sofort müssen alle großen Einkaufscenter im Königreich angesichts steigender Infektionszahlen schließen. Restaurants, Cafés etc. sind bereits seit einigen Tagen "dicht". Darüber hinaus müssen ab 25. Dezember bis einschließlich 3. Januar auch alle übrigen Geschäfte und Boutiquen schließen – ausgenommen sind lediglich Supermärkte und Apotheken. Friseure, Fahrschulen und andere Unternehmen müssen bereits ab Montag,  21. Dezember, in den nationalen Lockdown gehen. Ab dann werden auch Schulkinder aller Klassen nach Hause geschickt. Das verkündete Regierungschefin Mette Frederiksen am Mittwochabend im Rahmen einer Pressekonferenz in Kopenhagen.

 

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Dänemark will Grenzkontrollen zu Deutschland weiter beibehalten

NEWS Kopenhagen (cs). Die dänische Regierung wird die derzeitigen Grenzkontrollen an der deutsch-dänischen Grenze "so lange wie notwendig" beibehalten. Das beschloss die dänische Regierung unter Ministerpräsidentin Mette Frederiksen jetzt mit breiter Mehrheit im Parlament, dem Folketing in Kopenhagen. Fahrzeuge sollen auch auf dem Weg zur Grenze genauer kontrolliert werden. Das meldet unter anderem auch der Nordschleswiger. //

Dänemark vor neuem Lockdown: Heute ab 16 Uhr macht das nordische Königreich wieder "dicht"

NEWS Kopenhagen (cs). Im Kampf gegen die erneut hohen Coronavirus-Infektionszahlen steht Dänemarkvor einem weiteren Lockdown. Heute, Mittwoch, 12. Dezember 2020, ab 16 Uhr gelten in weiten Teilen des nordischen Königreichs starke Einschränkungen. Nachdem in den letzten Wochen vor allem Kopenhagen und Aarhus von einem starken Anstieg an Coronavirus-Kranken betroffen waren, melden in den letzten Tagen fast alle Gemeinden des Inselreichs stark steigende Zahlen. Deshalb gelten laut öffentlich -rechtlichem Rundfunk DR nun unter anderem folgende Regelungen des dänischen Gesundheitsministeriums: Restaurants, Cafés etc. schließen. SchülerInnen ab der 5. Klasse haben keinen Unterricht mehr, Theater, Kinos, Fitnesscenter etc. müssen schließen.

Betroffen von den Regeln sind neben Kopenhagen und Aarhus auch die Kommunen Assens, Billund, Bornholm, Brønderslev, Esbjerg, Fanø, Frederikshavn, Faaborg-Midtfyn, Haderslev, Hjørring, Jammerbugt, Kerteminde, Kolding, Langeland, Læsø, Mariagerfjord, Morsø, Nordfyns, Nyborg, Rebild, Svendborg, Sønderborg, Thisted, Tønder, Varde, Vejen, Vesthimmerlands, Ærø und Aabenraa.

Laut Beschluss der dänischen Regierung gelten diese Regelungen zunächst bis 3. Januar 2021.

Eine Reise nach Dänemark ist derzeit im Grunde nur aus triftigem Grund möglich. Ein Coronatest muss vorher gemacht werden. Nach der Rückreise nach Deutschland gilt Quarantänepflicht. //

Dänemark: Erste Coronavirus-Infektion in der königlichen Familie – Prinz Christian infiziert

NEWS. Kopenhagen (cs). Erster Corona-Fall in der dänischen Königsfamilie: Wie das Königshaus in Kopenhagen heute meldet, hat sich Prinz Christian mit dem Coronavirus infiziert. Angesteckt hat sich der älteste Sohn von Kronprinz Frederik und seiner Frau Mary laut Pressemitteilung in seiner Schule, der Tranegårdskolen in Hellerup, nördlich der dänischen Hauptstadt. Dort wurde ein lokaler Covid-19-Ausbruch registriert. Die ganze Kronprinzenfamilie hat sich nun vorsorgliche Isolation in Schloss Amalienborg begeben. //

DFDS will auf Route zwischen Kopenhagen, Frederikshavn und Oslo ab 2027 neu entwickelte Wasserstoff-Fähre einsetzen

NEWS Kopenhagen (cs). DFDS will auf seiner Stammroute zwischen Kopenhagen, Frederikshavn und Oslo schon bald umweltfreundlich verkehren: Ab 2027 wird die dänische Reederei mit Sitz in der dänischen Hauptstadt rein elektrisch betriebene Passagierfähren einsetzen, die mit Wasserstofftechnologie angetrieben werden. Der dazu benötigte Strom soll aus erneuerbarer Energie von Offshore-Windparks kommen. Das meldet DFDS jetzt in einer Pressemitteilung. Die Brennstoffzellen an Bord erzeugen Strom von bis zu 23 MW. Dabei entsteht auf dem Schiff nur Wasser und keine weiteren Emissionen. Entwickelt wird die neue Fähre, die den Arbeitsnamen "Europa Seaways" trägt von DFDS gemeinsam mit ABB, Ballard Power Systems Europe, Hexagon Purus, Lloyd’s Register, KNUD E. HANSEN, Ørsted und Danish Ship Finance. Das neue Schiff wird eine Platz für 1800 Passagiere, 120 Lkw und 380 Pkw bieten. Die Entwicklung des neuen Schiffstyps wird von der Europäischen Union gefördert. //

Seit 100 Jahren rot und weiß: Dänemark feiert Hotdog-Jubiläum im Januar 2021

Dänischer Klassiker: ein "Ristet Hotdog" mit Bratwurst, Brot, Zwiebeln, Remoulade & Co. Foto: DØP/PR
Dänischer Klassiker: ein "Ristet Hotdog" mit Bratwurst, Brot, Zwiebeln, Remoulade & Co. Foto: DØP/PR

NEWS Kopenhagen (cs). Dänemarks erstes Fastfood-Essen wird 100: Vor genau einem Jahrhundert begann der große Erfolg des Hotdogs – längst ein Klassiker, den viele Fans auch nach dem Siegeszug der Neuen Nordischen Küche immer noch für Dänemarks Nationalgericht Nummer eins halten. Los ging die Eroberung der dänischen Gaumen am 18. Januar 1921. Damals erhielten sechs kleine, weiße Stände erstmals die Erlaubnis, Würstchen mit Senf und Brot in Kopenhagen zu verkaufen. Ideengeber und erster Lizenznehmer war Charles Svendsen Stevns, eigentlich ein Musiker. Heute gehören der „Hotdog med det hele“, also allem – mit Brötchen, Rød Pølse (den nicht mehr ganz so roten Würstchen wie früher), Ketchup, Senf, Remoulade, gehackten Zwiebeln, Röstzwiebeln und Gurkenscheiben – oder ein „Fransk Hotdog“ mit französischem Dressing auf Mayounnaise-Basis zum Streetfood-Alltag. Und die rollenden Würstchenwagen, dän. Pølsevogn, sind nicht nur aus dem Straßenbild der dänischen Hauptstadt nicht mehr wegzudenken.

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Kopenhagener Freizeitpark Tivoli eröffnet mit "Jul i Tivoli" seine Weihnachtssaison 2020

Der Haupteingang zum Tivoli in Kopenhagen – "Jul i Tivoli". Foto: Christoph Schumann, 2019
Der Haupteingang zum Tivoli in Kopenhagen – "Jul i Tivoli". Foto: Christoph Schumann, 2019

NEWS Kopenhagen (cs). Dänemarks Hauptstadt feiert ein Stück Normalität in Corona-Zeiten. Heute eröffnet der traditionelle Weihnachtsmarkt im Kopenhagener Tivoli: Unter dem Motto "Jul i Tivoli" lädt der älteste Vergnügungspark der Welt, der im Herzen von Kopenhagen liegt, seine Tore zum Advents- und Weihnachtsmarkt 2020/21. Bis einschließlich 3. Januar 2021 sind Stände mit Geschenkideen und süßen Versuchungen sowie einige der beliebten Fahrgschäfte im Tivoli geöffnet. Dazu gibt es vorweihnachtliche Konzerte. Natürlich gelten auch im Tivoli strenge Corona-Schutzmaßnahmen. So gibt es Einlass nur nach Online-Voranmeldung, vor Ort ist Desinfektionsmittel etc. zu finden und das Aufsichtspersonal wurde ebenfalls verstärkt. //

Dänemark: Kompletter Lockdown für sieben Kommunen in Nordjütland nach Nachweis von Coronavirus-Mutation bei Menschen bis 3. Dezember

NEWS Kopenhagen (cs). Dänemark verhängt einen nahezu kompletten Lockdown über Nordjütland. Erstmals in der Coronavirus-Krise hat die dänische Regierung gemeinsam mit dem zuständigen Gesundheitsministerium und den Epidemologen des Statens Serum Institut (dem dänischen RKI) weitreichende Einschränkungen für sieben Kommunen rund um den Limfjord beschlossen. Insgesamt 280.000 EinwohnerInnen der Gemeinden Hjørring, Frederikshavn, Vesthimmerland, Brønderslev, Jammerbugt, Thisted und Læsø sollen ihre Gemeindegrenzen ab sofort nur noch dringenden Fällen verlassen. Der Öffentliche Personennahverkehr mit Bus und Bahn wird eingestellt. Resturant und Cafés müssen schließen. SchülerInnen der Klassen 5 bis 8 sollen zum Homeschooling zuhause bleiben. Ausländer, also auch Touristen, dürfen nicht in die Region reisen. Hintergrund der harten Einschnitte ist die Mutation des gefährlichen Coronavirus, die in den vergangenen Tagen in mehreren Nerzfarmen in Nordjütland entdeckt wurden. Die Einschränkungen gelten vorläufig bis 3. Dezember.

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Corona-Krise: Dänemark schließt seine Grenze für deutsche Urlauber ab Samstag wieder

NEWS. Kopenhagen (cs). Nun doch wieder: Wegen der gestiegenen Corona-Fallzahlen in Deutschland schließt Dänemark seine Grenzen wieder für deutsche Urlauber. Das hat das dänische Außenministerium in Kopenhagen heute bekanntgegeben.

Ab Samtag, 24. Oktober um null Uhr kann man von Deutschland aus wie schon im Frühjahr nur noch mit einem sogenannten triftigen Grund einreisen. Dies können berufliche Gründe, Arbeit, eine Geschäftsreise oder ein Besuch beim Partner oder nahen Verwandten sein. Urlaubsaufenthalt oder Ferienreise gelten nicht als triftiger Grund. Wer ein eigenes Sommerhaus in Dänemark sein eigen nentt, darf man dieses aber weiterhin besuchen. Deutsche Urlauber, die sich derzeit schon in Dänemark aufhalten, dürfen bis zum Ende ihrer Ferien im Königreich bleiben. Gleichzeitig rät das dänische Außenministerium DänInnen von allen nicht notwendigen Reisen nach Deutschland ab. Diese Empfehlung gilt ab sofort. Eine Befristigung der Einreisesperre für deutsche Urlauber wurde bisher nicht genannt.Hintergrund der Erklärung Deutschlands zum Quarantäneland sind die zunehmenden Corona-Neuinfektionen: Diese liegen in Deutschland im Durchschnitt der letzten zwei Wochen bei mehr als 30 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner, dem dänischen Grenzwert. //

Kopenhagener Streetfoodmarkt Reffen bleibt mit neuer "Werkstatt" jetzt auch im Winter geöffnet

NEWS Kopenhagen (cs). Kopenhagens beliebter Streetfoodmarkt Reffen geht neue Wege: Im Corona-Jahr schließt der vor allem bei jüngeren Szenegängern angesagte Gourmetmarkt auf Refshaleøen im Stadtteil Christiania mit seinem internationalen Angebot erstmals nicht nach der Sommersaison, sondern bleibt mit neuem Konzept auch in den Wintermonaten geöffnet. Unter dem Namen "Werkstatt" werden in den Wintermonaten verschiedene Anbieter Streetfood, Snacks und Getränke in einer 1000 Quadratmeter großen früheren Maschinenhalle einer Werft eröffnen. "Reffen war immer als Ganzjahreskonzept angedacht", sagte Geschäftsführer Ruben Passer zur dänischen Zeitung Berlingske. "Die Halle gehörte und schon vorher, wir haben sie allerdings für Events vermietet – jetzt bietet sie uns Platz für neue Ideen." //

Coronavirus in Dänemark auf Vormarsch: Mehrere dänische Regionen verschärfen Regelungen

NEWS Kopenhagen (cs). In mehreren dänischen Regionen steigen die Corona-Fallzahlen seit Tagen wieder. Dazu gehört auch die Region um die Hauptstadt Kopenhagen: Gleich 17 Kommunen in Groß-Kopenhagen verschärfen darum laut dem öffentlichen Sender Danmarks Radio ihre Corona-Regelungen wieder und führen strengere Einschränkungen ein. So wird ein Mund-Nasen-Schutz nun nicht nur bei der Nutzung öffentlichen Transportmittel wie Bus oder S-Bahn obligatorisch - auch in Restaurants, Bars und Cafés gehört der Mundschutz nun zur Pflicht. Darüber hinaus müssen die gastronomischen Betriebe spätestens um 22 Uhr schließen. Dies gilt auch für private Feste, die nun nicht länger dauern dürfen. Die neuen Rgeln zur Eindämmng des Coronavirus gelten vorerst bis einschließlich 1. Oktober 2020. / Christoph Schumann

Nach Corona-Schließung: Dänemark beendet Grenzkontrollen für alle und setzt ab sofort nur noch auf Stichproben

NEWS. Kopenhagen (cs). Dänemark beendet die strikten Grenzkontrollen, die das nordische Reiseland seit März als Folge der Coronavirus-Krise durchgeführt hat. Beim Ausbruch der Pandemie war Dänemark eines der ersten Länder in Europa, das seine Grenzen für Reisende aus dem Ausland streng geschlossen hatte. Jetzt werden die Grenzkontrollen wieder auf Stichproben beschränkt, meldet der dänische Sender Danmarks Radio heute. So soll der Verkehr an den Grenzen zu Deutschland, der vor allem in den Sommermonaten mit ihrem starken Reiseverkehr zu teils kilometerlangen Staus geführt hat, an den Grenzen ab sofort wieder schneller fließen.

Gleichzeitig breitet sich das Coronavirus in Dänemark aber wieder stärker aus: 17 dänische Kommunen melden aktuell eine Infiziertenzahl von 20 Coronavirus-Erkrankten pro 100.000 Einwohner. Dies ist die höchste Infektionszahl seit dem Höhepunkt der Pandemie im Frühjahr. //

Dänemark beschließt neue Lockerungen: 6-Tage-Regel für Urlaub fällt - Kurzreisen und Wochenendreisen für Urlauber wieder möglich

NEWS Kopenhagen (cs). Dänemark hat neue Lockerungen nach den monatelangen Einschränkungen infolge der Coronavirus-Krise beschlossen. Wie das dänische Justizministerium in Kopenhagen jetzt in einer Pressemitteilung auf seiner Webseite bekanntgibt, wird im Rahmen der sogenannten "Phase 4" unter anderem die sogenannte Sechs-Tages-Regel (6-Tage-Regel) aufgehoben. Danach mussten Urlauber für Aufenthalte in Dänemark bei der Einreise ins Königreich mindestens sechs gebuchte Übernachtungen in Ferienhaus, einem Hotel oder auf einem Campingplatz nachreisen. Wenn die Sechs-Tage-Regel nun fällt, werden auch Kurzreisen, Wochenendtrips oder andere Kurzaufenthalte nach Dänemark möglich. Vor allem die dänischen Großstädte wie Kopenhagen, Aarhus, Aalborg oder Odense hatten auf diese Entscheidung gehofft, da die meisten Citygäste dort in Hotels übernachten – und die Aufenthalte dort meist deutlich kürzer als sechs Nächte bzw. sieben Tage sind. Anderer Lockerungen betreffen beispielsweise Bars, die nun bis zwei Uhr nachts öffnen dürfen. Darüber hinaus heißt es in der Presseerklärung, die dänische Regierung "erwarte", dass zukünftig im öffentlichen Leben häufiger ein Mund-Nasen-Schutz getragen werde.Darüber hinaus gilt ab 22. August das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen öffentlichen Transportmitteln wie Bus, Bahn oder S-Bahn als obligatorisch. Heute um elf Uhr hielt Ministerpräsidentin Mette Frederiksen zu den genannten Punkten eine Presseerklärung ab. In den vergangenen Tagen lag die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Dänemark konstant über 100. Dennoch meldet Dänemark einen Erfolg: Erstmals seit fünf Monaten liegen an diesem Wochenende keine Corona-Patienten mehr auf einer Intensivstation in einem dänischen Krankenhaus. //

Dänemark: Prinz Joachim nach Schlaganfall auf dem Weg der Besserung

NEWS. Toulouse/Kopenhagen (cs). Erleichterung bei Dänemarks Königin Margrethe II:: Ihrem zweiten Sohn, Prinz Joachim, geht es nach Angaben des dänischen Königshauses von heute besser. Der Bruder von Kronprinz Frederik befinde sich auf dem Weg der Besserung, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung aus Amalienborg. Wie gemeldet hatte Prinz Joachim Ende letzter Woche im Frankreichurlaub einen Schlaganfall erlitten und war darauf in der Uniklinik in Toulouse notoperiert worden. Die behandelnden Ärzte gingen davon aus, "dass  Prinz Joachim durch das Blutgerinnsel keine körperlichen Auswirkungen oder andere Verletzungen erleiden wird." Das Blutgerinnsel des 51-Jährigen sei auf eine "plötzliche Verletzung einer Arterie" zurückzuführen. Das Risiko eines weiteren Schlaganfalls, eines "Nachschlags", sei sehr gering, wenn die Arterie verheilt ist. Prinz Joachim werde die Intensivstation bald verlassen können.

Dänemarks neues Freiheitsmuseum zum Widerstand gegen die deutschen Besatzer in Kopenhagen eröffnet

Von Christoph Schumann

 

NEWS. Kopenhagen (cs). Dänemark hat ein neues Museum. Gestern eröffnete in Kopenhagen das neue Freiheitsmuseum. Das dänisch Frihedsmuseum genannte Museum ist der Nachfolger des 2013 an gleicher Stelle im Stadtteil Østerbro abgebrannten Themenmuseums, das sich mit der Zeit der deutschen Besetzung Dänemarks während des Zweiten Weltkriegs befasst, die vor genau 75 Jahren endete. Der Neubau des Freiheitsmuseums stammt vom dänischen Architekturbüro Lundgaard & Tranberg Arkitekter – und liegt zum großen Teil unterirdisch. Damit zeigt das neue Museum auch nach außen eine starke Symbolkraft, denn seine feste Ausstellung dreht sich in erster Linie um den dänischen Untergrund und den Widerstandskampf gegen die ungeliebten Besatzer aus dem südlichen Nachbarland. Im Mittelpunkt der neu gestaltenen Multimediaausstellung stehen vier Widerstandskämpfer und ein dänischer Nazi, deren Spuren BesucherInnen hautnah folgen können – und damit ihren schwierigen Entscheidungen und nahezu unlösbaren Dilemmata.

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Kopenhagens übersehene Perlen: Persönliche (Kultur-)Tipps von Kasper Holten, dem Leiter des Königlichen Theaters

Kasper Holten an seinem Arbeitsplatz im Königlichen Theater in Kopenhagen. Foto: Christoph Schumann, 2020
Kasper Holten an seinem Arbeitsplatz im Königlichen Theater in Kopenhagen. Foto: Christoph Schumann, 2020

Von Christoph Schumann

 

PORTRÄT. Kopenhagen. Wer zu Kasper Holten möchte, muss gut zu Fuß sein. Am Bühneneingang des Königlichen Theaters geht es zunächst vorbei an einer Ahnengalerie große dänischer Schauspieler. Es folgen zahlreiche Türen, ein Abzweig zur Kantine und lange Gänge, von denen Besucher rasche Blicke auf die Probebühne und in den großen Saal des renommierten Hauses im Herzen der dänischen Hauptstadt erhaschen können. Irgendwo geht es hinauf in den ersten Stock, hinein ins künstlerische Zentrum der renommierten Staatstheaters, das seit 1748 seinen Stammsitz am Platz Kongens Nytorv zwischen Einkaufsmeile Strøget und Ausgehviertel Nyhavn hat. Endlich ist das Büro des Chefs erreicht – genauer: des Intendanten der dänisch Det Kongelige Teater genannten führenden Schauspiel- und Opernhauses des Königreichs.

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Dänemark beschließt Corona-"Sommerpaket" für inländischen Tourismus: Freie Fahrt auf allen Fähren für Fußgänger und Radfahrer im Juli sowie 8-Tage-Reisepass für

NEWS. Kopenhagen/Jütland (cs). Dänemarks Regierung hat wie vorhergesehen gestern ein weiteres umfassendes Corona-Hilfspaket für Tourismus und BürgerInnen beschlossen. Ein wesentlicher Teil des Corona-"Sommerpakets" (dän. Sommerpakke) ist die Förderung des innerdänischen (Urlaubs-)Verkehrs, meldet unter anderen Danmarks Radio jetzt. So können Fußpassagiere und Radfahrer 47 innerdänische Fähren im Juli dieses Jahres kostenlos nutzen. Dies betrifft beispielsweise die Routen von Grenaa zur Insel Anholt, von Marstal auf Ærø nach Birkholm oder von Gudhjem auf Bornholm zur kleinen Ostseeinsel Christiansø. Auch die Fähren nach Samsø oder von Ebeltoft nach Seeland fallen unter den Beschluss von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Ebenfalls Lust auf Reisen im Heimatland soll ein Reisepass zum Festpreis von 299 DKK (ca. 40 Euro) machen, der DänInnen zwischen Ende Juni und 9. August unbegrenztes Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln erlaubt. Allerdings ist die Anzahl der Reisepässe auf 50.000 begrenzt.