Ende einer Ära: Züge von Hamburg nach Kopenhagen ab Dezember über Flensburg und Odense

Letzter Halt Puttgarden: einer der letzten dänischen EC-Züge vor dem Verladen auf die "Vogelfluglinie". Foto: C. Schumann, November 2019
Letzter Halt Puttgarden: einer der letzten dänischen EC-Züge vor dem Verladen auf die "Vogelfluglinie". Foto: C. Schumann, November 2019

NEWS Hamburg/Kopenhagen. Eine Ära geht zuende: Nur noch bis Mitte Dezember fahren die EC-Züge von Deutscher Bahn und dänischer DSB auf der "Vogelfluglinie" zwischen den beiden Metropolen. Seit 1963 wurden die direkten Personenzüge immer in Puttgarden auf Fehmarn bzw. in Rødby auf Lolland auf eine Fähre verladen. Derzeit sind es die Fähren von Scandlines. Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 geht diese Zeit zuende – die Bahnen kündigten den Vertrag mit der Reederei. Ab dem Fahrplanwechsel fahren die internationalen Züge Hamburg-Kopenhagen und zurück dann auf der Strecke über Flensburg, Odense auf Fünen und die Brücke über den Großen Belt. Die Fahrzeit soll trotz längeren Wegs rund 15 Minuten kürzer sein als bisher. Zwischen Puttgarden und Lolland soll der Fehmarnbelttunnel gebaut werden. Einmal noch mit Zug und Fähre – ein Blogeintrag in Bildern. / cs

 

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Fast ein Klassiker: 30 Jahre Café "Europa 1989" in Kopenhagen

Impression aus dem Café "Europa 1989" in Kopenhagen. Foto: C. Schumann, 2019
Impression aus dem Café "Europa 1989" in Kopenhagen. Foto: C. Schumann, 2019

GASTRONOMIE Kopenhagen Vom Trendsetter zum Klassiker: Genau 30 Jahre gibt es das "Europa 1989" im Herzen von Kopenhagen jetzt – damit gehört das im Mai des historischen Wendejahres am Platz Amagertorv eröffnete Café heute zu den bekannten wie beliebten Namen der dänischen Ausgehszene. Etwas jünger, aber ebenfalls so etwas wie eine Konstante in der an Neueröffnung (und Sterben) reichen Café- und Barszene der dänischen Hauptstadt liegt das "Café Norden", das 1992 erstmals Gäste empfing. Das Café im Stil eines typischen Berliner Caféhauses ist Treffpunkt von KopenhagerInnen, KünstlerInnen und Cityreisenden.

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Weihnachten in Kopenhagen: Dänemarks Hauptstadt feiert Jul 2019

Winter, Weihnacht, Wunderland: Auch das berühmte Hotel d'Angleterre am Kongens Nytorv zeigt sich weihnachtlich. Foto: C. Schumann, 2019
Winter, Weihnacht, Wunderland: Auch das berühmte Hotel d'Angleterre am Kongens Nytorv zeigt sich weihnachtlich. Foto: C. Schumann, 2019

NEWS Kopenhagen. Dänemarks Hauptstadt steht in den kommenden Wochen ganz im Zeichen von "Jul": Die Weihnachts- und Adventszeit gehört traditionell zu den schönsten, stimmungsvollsten Jahreszeiten in Dänemark. Nicht nur beliebte Geschäfte und Showrooms wie Royal Copenhagen oder das Design- und Möbelhaus Illums Bolighus erstrahlen bis zum Jahresende in festlichem Glanz. Die zahlreichen Weihnachtsmärkte in Kopenhagen laden ebenfalls zum Bummeln und Genießen ein – dazu gehören natürlich auch Gløgg, der dänische bzw. nordische Glühwein, die zimtreichen Plätzchen Brunkager oder Æbleskiver, die dänischen Förden. Finden kann man die Weihnachtsmärkte oder Julemarkeder beispielsweise im berühmten Vergnügungspark Tivoli, auf dem Platz Kongens Nytorv, auf dem Højbro Plads und nicht zuletzt an der Flaniermeile Nyhavn.

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Dänemark gewinnt Filmpreis und Literaturpreis des Nordischen Rats 2019

NEWS Kopenhagen/Stockholm. Dänemark hat gleich zwei der renommierten Preise des Nordischen Rats erhalten: Bei der offiziellen Verleihung gestern im Konzerthaus in Stockholm gingen sowohl der Filmpreis des Nordischen Rats 2019 für den Film "Dronning" (dt. Königin) wie auch das Literaturpreis des Nordischen Rats 2019 für die spektakuläre Novellen- bzw. Kurzgeschichtensammlung "Efter solen" (dt. Nach der Sonne) von Jonas Eika an dänische Künstler. Dänemarks Kulturminster Rasmus Prehn beglückwünschte die Gewinner: "Den Preis des Nordischen Rats zu erhalten, ist eine große Anerkennung." / cs

Wenn Asta Nielsen wieder tanzt – Dänemark digitalisiert sein Stummfilmerbe

Das legendäre dänische Duo Pat und Patachon. Pressefoto: Dänisches Filminstitut DFI, Kopenhagen
Das legendäre dänische Duo Pat und Patachon. Pressefoto: Dänisches Filminstitut DFI, Kopenhagen

REPORTAGE Kopenhagen. Dänemark hebt einen seiner größten kulturellen Schätze. In den kommenden Jahren digitalisiert das Dänische Filminstitut mehr als 400 Spielfilme aus den Anfängen der dänischen Kinozeit vor rund 100 Jahren. Damit hat das nordische Königreich eine Pionierrolle bei der Erhaltung seines kinematographisches Erbes für das 21. Jahrhundert übernommen – noch vor anderen großen großen Filmnationen wie Deutschland, Frankreich oder Italien. „Wir sind europaweit die ersten, die Meisterwerke dieser Zeit, aber auch vergessene Perlen der Filmgeschichte für die Zukunft sichern“, freut sich Lars-Martin Sørensen von Det Danske Filminstitut (DFI) im Gespräch mit unserer Zeitung. Sogar das Filmland USA sei diesen Schritt so noch nicht gegangen.

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Kopenhagen: Schlossplatz von Amalienborg wird gegen Terroranschläge gesichert

Wachwechsel an Schloss Amalienborg in Kopenhagen. Foto: C. Schumann, 2019
Wachwechsel an Schloss Amalienborg in Kopenhagen. Foto: C. Schumann, 2019

NEWS Kopenhagen. Der Platz von Schloss Amalienborg in Kopenhagen wird gegen mögliche Terroranschläge gesichert. Das meldet  die zuständige Behörde Slots- og Kulturstyrelsen heute. Zukünftig können damit keine Autos mehr über den Platz vor dem Amtssitz von Königin Margrethe II. fahren. Fußgänger und Radfahrer behalten freien Zugang. Die vier Zufahrten zum Schlossplatz werden durch je 13 bronzeverkleidete, 1,20 Meter hohe Poller für Durchgangsverkehr gesperrt. Diese werden im Boden versenkt, wenn beispielsweise die dänische Königin ein- oder ausfährt. In diesem Jahr ist schon Schloss Christiansborg in Kopenhagen mit insgesamt 85 Granitkugeln gegen Terrorangriffe gesichert worden. Der Umbau bei Schloss Amalienborg soll Anfang 2020 und damit rechtzeitig zum 80. Geburtstag der dänischen Regentin im April fertig sein. / cs

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Kopenhagen: Neue Badezone bei Kalvebod Brygge ist neunte Hafenbademöglichkeit

Kopenhagen. Die dänische Hauptstadt hat eine neue Badezone: Der jetzt offiziell freigegebene Schwimmbereich liegt am Hafen bei Kalvebod Brygge, nur wenige Gehminuten von der City. Insgesamt besitzt Kopenhagen damit jetzt bereits neun Badestellen am neu entdecken Hafen. Nicht alle sind aber sogenannte Hafenbäder wie beispielsweise jenes bei Islands Brygge. Währen die ausgewiesenen Hafenbäder Aufsichtspersonal haben, baden Wasserratten in den Badezonen auf eigene Verantwortung. Im historisch warmen Sommer 2018 zählten Kopenhagens Hafenbäder und Badezonen rund 300.000 BesucherInnen. Kopenhagens sämtliche Hafenbäder und Badezonen findest du hier. / cs

 

 

 

Deutsche Bahn: Züge zwischen Hamburg und Kopenhagen ab Dezember bis zur Eröffung des Fehmarnbelttunnels nur noch über Flensburg

Hamburg/Kopenhagen. Für Reisende von Deutschland nach Kopenhagen ändert sich die Reiseroute: Laut Deutscher Bahn fahren ab Ende 2019 mit Umstellung auf den Winterfahrplan 2019/2020 alle Fernzüge auf der internationalen Strecke nicht mehr auf der sogenannten Vogelfluglinie via Puttgarden auf Fehmarn und Rødby auf Lolland, sondern über Flensburg und Odense auf Fünen. Damit entfällt auch die bisherige Schiffspassage mit den Fähren von Scandlines. Ganzjährig werden dann  täglich drei umsteigefreie Zugpaare Hamburg–Kopenhagen mit einer Fahrzeit von rund 4 Stunden 40 Minuten verkehren.

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Ein Kreuz fällt vom Himmel – der dänische Dannbrog wird 800 Jahre alt

Dänemarks Nationalflagge weht gern in den Dünen – der Dannebrog auf Bornholm. Foto: VisitDenmark/Niclas Jessen
Dänemarks Nationalflagge weht gern in den Dünen – der Dannebrog auf Bornholm. Foto: VisitDenmark/Niclas Jessen

Vordingborg/Kopenhagen. Die älteste Flagge der Welt feiert in wenigen Wochen ihren 800. Geburtstag. Der dänische Danneborg fiel der Sage nach genau am 15. Juni des Jahres 1219 während der Schlacht von Lydnanisse vom Himmel und verhalf dem dänischen König Valdemar II. zum schon verloren geglaubten Sieg über die ungläubigen Esten. Der Monarch nämlich war der Überlieferung nach im Auftrag von Papst Innozent III. mit nicht weniger als 1.500 Langbooten und in Begleitung der Bischöfe Anders Sunesen und Theodorik von Estland sowie Witslaw I. von Rügen ins heutige Tallinn aufgebrochen – offiziell zur Unterstützung des fünften Kreuzzugs nach Palästina, inoffiziell zur Unterwerfung der heidnischen Balten.

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Dänemarks Königin Margrethe II. setzt „Die Schneekönigin“ in Szene

Kopenhagen. Sie gehört zu den bekanntesten Bühnenbildnerinnen Dänemarks – und arbeitet nun an einer neuen Herausforderung: Die dänische Königin Margrethe II. setzt als Bühnenbildnerin eigene Akzente bei der Neuinszenierung von „Die Schneekönigin“ im Kopenhagener Vergnügungspark Tivoli. Choreograf des Balletts ist Jurij Possochow, lange Tänzer am Moskauer Bolschoi-Theater. Die Musik zur Neuinszenierung komponiert die dänische Sängerin und Musikerin Oh Land, bekannt für ihre Elektropop-Erfolge. Premiere des Balletts nach dem berühmten Märchen des dänischen Nationaldichters Hans Christian Andersen ist am 01. Dezember kommenden Jahres.

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Lonely Planet: Kopenhagen ist Top-Städteziel 2019

Blick auf Kopenhagen. Foto: C. Schumann
Blick auf Kopenhagen. Foto: C. Schumann

Kopenhagen. Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen ist laut Reiseführer Lonely Planet das Top-Städteziel für das Jahr 2019. Für das Jahrbuch „Best in Travel“ wählt der Lonely Planet Verlag jährlich die besten Reiseziele, Trends, Reiserouten und Erlebnisse für das darauffolgende Jahr.

Als Begründung für die Wahl nennt der Lonely Planet unter anderem Kopenhagens Stellung als Design- und Architekturzentrum Skandinaviens, seine boomende Food-Szene der Stadt, den starken Fokus auf Nachhaltigkeit und die Vielzahl an Erlebnissen für Touristen auch abseits der Hauptsaison.

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Kopenhagen plant neuen Stadtteil auf künstlicher Insel im Öresund

Kopenhagen. Dänemark steht vor einem neuen Mega-Bauprojekt: Gemeinsam stellten Kopenhagens Bürgermeister Frank Jensen, Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen und Bauminister Ole Birk Olesen heute in der dänischen Hauptstadt Pläne für einen neuen, futuristischen Stadtteil in Kopenhagen vor. Das meldet u.a. Danmarks Radio auf seiner Webseite hier. Das historisch einmalige Bauvorhaben soll bis 2070 auf einer künstlichen Insel im Øresund nördlich der alten Werftinsel Refshaleøen entstehen. Vorläufiger Name des Projekts ist Lynetteholmen. Die ersten Bewohner sollen demnach 2035 einziehen. Insgesamt soll die Insel Platz für bis zu 50.000 Neu-KopenhagenerInnen bieten. Die Verantwortlichen lobten das Vorhaben als "visionär". (cs)

Fans können Dänemarks Königin Margrethe II. nun auch auf Facebook folgen

Dänemarks Königshaus ist jetzt auf Facebook. Foto: Screenshot/CS
Dänemarks Königshaus ist jetzt auf Facebook. Foto: Screenshot/CS

Kopenhagen. In ist, wer drin ist – unter diesem Motto wird jetzt auch das dänische Königshaus noch volksnäher als bisher: Seit vergangener Woche sind Königin Margrethe II. und ihre Familie auch auf Facebook präsent. Wer wissen will, was die dänische Regentin umtreibt und wo sie sich gerade beispielsweise zum Staatsbesuch aufhält, erfährt es nun als erstes via Social Media. Zumindest, wenn er oder sie Dänisch spricht – denn leider ist die Seite nur in Margrethes Muttersprache online. Dafür gibts auch aktuelle Fotos, dann aber auf Instagram.

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