Dänemark: Premiere für „Dänemarks Austernfestival“ im Oktober

Austern im dänischen Wattenmeer. Foto: PR/Thomas Høyrup Christensen
Austern im dänischen Wattenmeer. Foto: PR/Thomas Høyrup Christensen

NEWS Rømø/Nordsee. Sie gilt als Dänemarks Austernküste und lockt aus aller Welt Gourmets und Liebhaber von Meeresfrüchten: Die Westküste Jütlands zwischen dem dänischen Wattenmeer und dem Limfjord. Alleine im Wattenmeer liegen rund 72.000 Tonnen der eingewanderten pazifischen Auster. Im Brackwasser des Limfjordes hingegen, der Nordjütland von Ost nach West durchschneidet, hat die europäische Auster schon seit langem ihr Zuhause.

„Danmarks Østersfestival“ (dt. Dänemarks Austernfestival) führt vom 12. bis 14. Oktober 2019 erstmals die regionalen Veranstaltungen rund um die Auster zu einem hochklassigen Natur- und Kulinarikevent für jedermann zusammen. Hauptveranstaltungsort ist die Insel Rømø mitten im Nationalpark Wattenmeer. Bei einer geführten Austernsafari lernen Festivalbesucher wie Austern aus dem Meer bis in die Küche kommen. Mitzubringen sind warme Kleidung, Gummistiefel und Tragebehälter, Vorwissen ist nicht notwendig.

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Nordjütland 2019: Wasser und Wind als Hauptdarsteller

Frische Muscheln auf dem Løgstør Muschelfestival. Foto: Copyright VisitNordjylland
Frische Muscheln auf dem Løgstør Muschelfestival. Foto: Copyright VisitNordjylland

Aalborg. Hier spielt Nordjütlands Natur die Hauptrolle: Dänemarks hoher Norden lädt in den kommenden Monaten zu Events rund um Meer und Fjord. Dazu gehören das Schalentierfestival in Nykøbing Mors (30.05. - 01.06.), das Windfestival in Blokhus und Løkken (08. - 09.06.) und die Internationale Segelregatta Tall Ships Races bei Aalborg (02. - 06.07.) / Muschelfestival in Løgstør (12. - 14.07.).

Wasser, Wind und Wellen – Dänemarks hoher Norden ist zu allen Seiten von Meer umgeben. Kein Wunder, dass sich in Nordjütland in den kommenden Monaten (fast) alles um die Natur der beliebten dänischen Urlaubsregion dreht. Von Mai bis Juli machen zahlreiche Events Nordsee, Ostsee und den Limfjord – den größten Fjord des Königreichs – zu Hauptdarstellern.

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Heringsfestival 2019 in Hvide Sande: Wenn der Hering zum Event wird

Hvide Sande. Her mit dem Hering: Vom 26. bis 28. April lädt Hvide Sande an der dänischen Nordsee wieder zum traditionellen Heringsfestival (dän. „Sildefestival“). Seit der Erstauflage 1995 gilt das Festival auch als inoffizielle Weltmeisterschaft im Heringsangeln. Das bei Teilnehmern wie Zuschauern gleichermaßen populäre Angelevent findet alljährlich am letzten April-Wochenende statt. Der Grund: Im Frühjahr ziehen zehntausende Heringe in Schwärmen von der Nordsee zu ihren Laichplätzen im Ringkøbing Fjord. Dabei passieren die Fische die Schleuse des Fischerei- und Urlaubsortes Hvide Sande – ein Fest für Angler wie Zuschauer.

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Weinherbst in Dänemark: Traubenlese mit Ostseeblick

Besucher im Wein auf dem dänischen Weingut Skaarupøre Vingaar auf Fünen. Foto: PR/Niclas Jessen
Besucher im Wein auf dem dänischen Weingut Skaarupøre Vingaar auf Fünen. Foto: PR/Niclas Jessen

Fyn/Fünen. Die besonders warmen Monate seit dem Frühjahr haben auch den Trauben auf den Weinhängen und -feldern Dänemarks viel Kraft und Süße geschenkt. Branchenkenner schätzen, dass die Ernte 2018 etwa ein Drittel größer ausfällt als im vergangenen Jahr. Beginn der Traubenlese ist schon ab Mitte September – und damit rund zwei Wochen früher als normal. Im bevorzugten, milden Klima der Ostseeinsel Fünen bilden neun Vollerwerbswinzer die „Fünische Weinroute“. Bei Führungen, Verkostungen und begleitenden kulinarischen Genüssen lernen Weinfans die Herausforderungen und Eigenarten des dänischen Weinbaus kennen und schätzen.

Vom Gut Magtenbølle Vingaard im Herzen Fünens, über Nyholmgaard Vin unweit von Odense bis hin zu Svendborg Vingaard im Inselsüden oder Strandager Vin im Südfünischen Inselmeer lassen sich alle Weinerzeuger auf der Fünischen Weinroute individuell entdecken.

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Mit ein paar dänischen Kronen auf kulinarischer Weltreise

Kopenhagen. Kopenhagen besitzt 13 Michelin-Restaurants und gilt als Wiege der Neuen Nordischen Küche – wirklich angesagt bei Millionen Gästen aber sind die hippen Street-Food-Märkte der dänischen Metropole.

 

Zwischen Sternenküche und kuliniarscher Weltreise liegen in Christianshavn nur drei Minuten. Denn wer über die neue, im letzten Jahr eröffnete Fußgänger- und Radfahrerbrücke Inderhavnsbroen von Kopenhagens Flaniermeile Nyhavn über den Hafen Richtung neuer Oper bummelt, hat die Wahl: Zur Rechten an der Strandgade liegt das „108“ – das Restaurant von Küchenchef Kristian Baumann eröffnete erst Anfang 2016 und erhielt dennoch vor wenigen Wochen bereits einen der begehrten Sterne im Guide-Michelin. Doch der nicht versiegende Strom an Touristen, Anwohnern und Studenten ignoriert die „kleine Schwester des berühmten Noma“, wie Gastromen das 108 nennen, und schlendert über einen Kanal zielsicher weiter hinüber nach Papirøen.

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Dänemarks Landgasthäuser dürfen wieder "Königlich Priveligierte Kros" mit Königskrone sein

Kopenhagen. Mehr als zwei Jahre wogte in Dänemark eine heftige Diskussion über den Gebraucht der sogenannten "geschlossenen Krone", die zahlreiche der altehrwürdigen Kros – also Landgasthäuser – teils seit mehr als 100 Jahren in ihrem Logo führen als Zeichen eines "Königlich priveligierten Kros". "Lang auf Reisen" berichtete bereits. Offiziell dürfen aber nur das dänische Königshaus und angegliederte Institutionen das begehrte Symbol nutzen. Offiziell ist die Nutzung den Kros sogar schon seit 1912 untersagt, die ingesamt 134 betroffenen Kros aber bestanden auf ihrem Traditionsrecht. Nun wird der dänische Kulturminister Bertel Haarder der hitzigen Debatte bald ein Ende setzen, schreibt u.a. die dänische Zeitung Børsen heute: Haarder bezeichnet die dänischen "Kgl. Priveligeret Kros" als ein Stück nationales Kulturgut. Er bereitet demnach ein neues Gesetz vor, dass den Kros, aber auch einigen Vereinen und Institutionen überall im Königreich auf Antrag hin eine Ausnahme von der strengen Nutzungsregelung gestattet.

Es scheint, als sei ein typisches Stück Dänemark gerettet!