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Dänemark verlängert Lockdown bis 7. Februar 2021

NEWS. Kopenhagen (cs). Dänemark verlängert seinen Lockdown bis 7. Februar. Das hat die dänische Regierung unter Ministerpräsidentin Mette Frederiksen heute bekannt gegeben, so das dänische Fernsehen DR. Hintergrund sind die weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen und vor allem die offenbar schnelle Ausbreitung der britschen Coronavirus-Mutation im Königreich. Schon in mehr als 200 Tests sei die aggressive britische Variante des Virus, B117, gefunden worden, so Gesundheitsminister Magnus Heunicke. Es gelte unter allen Umständen, ihre großflächige Verbreitung so weit wie möglich zu verhindern. Damit bleiben in Dänemark Restaurants, Geschäfte und Schulen bis auf Weiteres geschlossen. Mehr dazu hier. Dänische Experten rechnen damit, dass der Lockdown auch nach dem 7. Februar fortgesetzt werden muss. Eine Öffnung Anfang Februar "grenzte an ein Wunder", so ein dänischer Virologe. Verbunden mit dem strengen Shutdown sind auch massive Einschränkungen bei der Einreise, beispielsweise für deutsche Pendler und Touristen. //

Dänemark macht ersten Spatenstich zum neuen Fehmarnbelttunnel - virtuell

Los geht's: Virtueller erster Spatenstich des dänischen Verkehrsministers Engelbrecht zum Fehmarnbelttunnel. Screenshot: Christoph Schumann, 2021
Los geht's: Virtueller erster Spatenstich des dänischen Verkehrsministers Engelbrecht zum Fehmarnbelttunnel. Screenshot: Christoph Schumann, 2021

NEWS Kopenhagen (cs). Nun scheint der Bau unumkehrbar: Dänemarks Verkehrs- und Transportminister Benny Engelbrecht hat am 1. Januar den ersten Spatenstich für den neuen Fehmarnbelttunnel gemacht – aufgrund der Coronavirus-Krise allerdings nur virtuell. Die rund 18 Kilometer lange feste Querung für Fahrzeuge und Züge soll die dänische Insel Lolland mit Fehmarn in Deutschland ab 2029 verbinden. Die Planungen laufen bereits seit etwa 25 Jahren. Die geschätzten Kosten von 7,1 Milliarden Euro übernimmt Dänemark. Refinanziert werden sollen sie über Mautgebühren. //

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Dänemark will Grenzkontrollen zu Deutschland weiter beibehalten

NEWS Kopenhagen (cs). Die dänische Regierung wird die derzeitigen Grenzkontrollen an der deutsch-dänischen Grenze "so lange wie notwendig" beibehalten. Das beschloss die dänische Regierung unter Ministerpräsidentin Mette Frederiksen jetzt mit breiter Mehrheit im Parlament, dem Folketing in Kopenhagen. Fahrzeuge sollen auch auf dem Weg zur Grenze genauer kontrolliert werden. Das meldet unter anderem auch der Nordschleswiger. //

Dänemark vor neuem Lockdown: Heute ab 16 Uhr macht das nordische Königreich wieder "dicht"

NEWS Kopenhagen (cs). Im Kampf gegen die erneut hohen Coronavirus-Infektionszahlen steht Dänemarkvor einem weiteren Lockdown. Heute, Mittwoch, 12. Dezember 2020, ab 16 Uhr gelten in weiten Teilen des nordischen Königreichs starke Einschränkungen. Nachdem in den letzten Wochen vor allem Kopenhagen und Aarhus von einem starken Anstieg an Coronavirus-Kranken betroffen waren, melden in den letzten Tagen fast alle Gemeinden des Inselreichs stark steigende Zahlen. Deshalb gelten laut öffentlich -rechtlichem Rundfunk DR nun unter anderem folgende Regelungen des dänischen Gesundheitsministeriums: Restaurants, Cafés etc. schließen. SchülerInnen ab der 5. Klasse haben keinen Unterricht mehr, Theater, Kinos, Fitnesscenter etc. müssen schließen.

Betroffen von den Regeln sind neben Kopenhagen und Aarhus auch die Kommunen Assens, Billund, Bornholm, Brønderslev, Esbjerg, Fanø, Frederikshavn, Faaborg-Midtfyn, Haderslev, Hjørring, Jammerbugt, Kerteminde, Kolding, Langeland, Læsø, Mariagerfjord, Morsø, Nordfyns, Nyborg, Rebild, Svendborg, Sønderborg, Thisted, Tønder, Varde, Vejen, Vesthimmerlands, Ærø und Aabenraa.

Laut Beschluss der dänischen Regierung gelten diese Regelungen zunächst bis 3. Januar 2021.

Eine Reise nach Dänemark ist derzeit im Grunde nur aus triftigem Grund möglich. Ein Coronatest muss vorher gemacht werden. Nach der Rückreise nach Deutschland gilt Quarantänepflicht. //

Dänemark: Erste Coronavirus-Infektion in der königlichen Familie – Prinz Christian infiziert

NEWS. Kopenhagen (cs). Erster Corona-Fall in der dänischen Königsfamilie: Wie das Königshaus in Kopenhagen heute meldet, hat sich Prinz Christian mit dem Coronavirus infiziert. Angesteckt hat sich der älteste Sohn von Kronprinz Frederik und seiner Frau Mary laut Pressemitteilung in seiner Schule, der Tranegårdskolen in Hellerup, nördlich der dänischen Hauptstadt. Dort wurde ein lokaler Covid-19-Ausbruch registriert. Die ganze Kronprinzenfamilie hat sich nun vorsorgliche Isolation in Schloss Amalienborg begeben. //

Seit 100 Jahren rot und weiß: Dänemark feiert Hotdog-Jubiläum im Januar 2021

Dänischer Klassiker: ein "Ristet Hotdog" mit Bratwurst, Brot, Zwiebeln, Remoulade & Co. Foto: DØP/PR
Dänischer Klassiker: ein "Ristet Hotdog" mit Bratwurst, Brot, Zwiebeln, Remoulade & Co. Foto: DØP/PR

NEWS Kopenhagen (cs). Dänemarks erstes Fastfood-Essen wird 100: Vor genau einem Jahrhundert begann der große Erfolg des Hotdogs – längst ein Klassiker, den viele Fans auch nach dem Siegeszug der Neuen Nordischen Küche immer noch für Dänemarks Nationalgericht Nummer eins halten. Los ging die Eroberung der dänischen Gaumen am 18. Januar 1921. Damals erhielten sechs kleine, weiße Stände erstmals die Erlaubnis, Würstchen mit Senf und Brot in Kopenhagen zu verkaufen. Ideengeber und erster Lizenznehmer war Charles Svendsen Stevns, eigentlich ein Musiker. Heute gehören der „Hotdog med det hele“, also allem – mit Brötchen, Rød Pølse (den nicht mehr ganz so roten Würstchen wie früher), Ketchup, Senf, Remoulade, gehackten Zwiebeln, Röstzwiebeln und Gurkenscheiben – oder ein „Fransk Hotdog“ mit französischem Dressing auf Mayounnaise-Basis zum Streetfood-Alltag. Und die rollenden Würstchenwagen, dän. Pølsevogn, sind nicht nur aus dem Straßenbild der dänischen Hauptstadt nicht mehr wegzudenken.

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Kopenhagener Freizeitpark Tivoli eröffnet mit "Jul i Tivoli" seine Weihnachtssaison 2020

Der Haupteingang zum Tivoli in Kopenhagen – "Jul i Tivoli". Foto: Christoph Schumann, 2019
Der Haupteingang zum Tivoli in Kopenhagen – "Jul i Tivoli". Foto: Christoph Schumann, 2019

NEWS Kopenhagen (cs). Dänemarks Hauptstadt feiert ein Stück Normalität in Corona-Zeiten. Heute eröffnet der traditionelle Weihnachtsmarkt im Kopenhagener Tivoli: Unter dem Motto "Jul i Tivoli" lädt der älteste Vergnügungspark der Welt, der im Herzen von Kopenhagen liegt, seine Tore zum Advents- und Weihnachtsmarkt 2020/21. Bis einschließlich 3. Januar 2021 sind Stände mit Geschenkideen und süßen Versuchungen sowie einige der beliebten Fahrgschäfte im Tivoli geöffnet. Dazu gibt es vorweihnachtliche Konzerte. Natürlich gelten auch im Tivoli strenge Corona-Schutzmaßnahmen. So gibt es Einlass nur nach Online-Voranmeldung, vor Ort ist Desinfektionsmittel etc. zu finden und das Aufsichtspersonal wurde ebenfalls verstärkt. //

Dänemark: Kompletter Lockdown für sieben Kommunen in Nordjütland nach Nachweis von Coronavirus-Mutation bei Menschen bis 3. Dezember

NEWS Kopenhagen (cs). Dänemark verhängt einen nahezu kompletten Lockdown über Nordjütland. Erstmals in der Coronavirus-Krise hat die dänische Regierung gemeinsam mit dem zuständigen Gesundheitsministerium und den Epidemologen des Statens Serum Institut (dem dänischen RKI) weitreichende Einschränkungen für sieben Kommunen rund um den Limfjord beschlossen. Insgesamt 280.000 EinwohnerInnen der Gemeinden Hjørring, Frederikshavn, Vesthimmerland, Brønderslev, Jammerbugt, Thisted und Læsø sollen ihre Gemeindegrenzen ab sofort nur noch dringenden Fällen verlassen. Der Öffentliche Personennahverkehr mit Bus und Bahn wird eingestellt. Resturant und Cafés müssen schließen. SchülerInnen der Klassen 5 bis 8 sollen zum Homeschooling zuhause bleiben. Ausländer, also auch Touristen, dürfen nicht in die Region reisen. Hintergrund der harten Einschnitte ist die Mutation des gefährlichen Coronavirus, die in den vergangenen Tagen in mehreren Nerzfarmen in Nordjütland entdeckt wurden. Die Einschränkungen gelten vorläufig bis 3. Dezember.

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Norwegische Reederei Fjord Line: Überfahrten nach Norwegen bis Jahresende nur noch nach Kristiansand – Langesund und Bergen aus Fahrplan genommen

NEWS. Hirtshals/Kristiansand (cs). Die Probleme der norwegischen Reederei Fjord Line sind größer als bisher geahnt. Jetzt meldet Fjord Line, die Überfahrten von Nord-Dänemark nach Süd- und Fjordnorwegen anbietet, dass zumindest bis Jahresende alle Überfahrten nach West-Norwegen aus dem Fahrplan gestrichen werden. Anders gesagt: Fjord Line fährt vorläufig vom dänischen Hirtshals nicht mehr direkt nach Langesund und Bergen. Nur noch die direkte Linie Hirtshals–Kristiansand bleibt offen, meldet die Zeitung Nordjyske heute. Bereits vor wenigen Tagen gab die beliebte Reederei bekannt, dass sie aufgrund der Corona-bedingten wirtschaftlichen Probleme 140 MitarbeiterInnen entlassen muss – darunter den eigenen CEO Rikard Ternblom. //

Dänische Archäologen vermuten: Schon vor mehr als 100.000 Jahren lebten Menschen in Dänemark

Von Christoph Schumann

 

NEWS Kopenhagen/Seeland (cs). Möglicherweise lebten schon weit früher Menschen auf dem Gebiet des heutigen Dänemark als bisher angenommen. Das vermuten dänische Archäologen nach Ausgrabungen, die sie in den vergangenen sechs Wochen an der Küste Ejby Klint am Isefjord im Norden der Hauptstadtinsel Seeland vorgenommen haben. Forscher des Roskilde Museums und des dänischen Nationalmuseums fanden demnach Spuren menschlicher Artefakte, die rund 120.000 Jahre alt sein können. In tief liegenden Erdschichten entdeckte die Archäologen Feuersteine und Muschelschalen, die Spuren handwerklicher Bearbeitung aufweisen könnten. Wäre dies so, müsste womöglich ein früher Teil der dänischen Geschichte ganz oder teilweise neu geschrieben werden.

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Ostsee-Insel Endelave ist Dänemarks „Insel des Jahres“

Luftbild der dänischen Ostseeinsel Endelave. Foto: PR/Destination Kystlandet/Melissa Villumsen
Luftbild der dänischen Ostseeinsel Endelave. Foto: PR/Destination Kystlandet/Melissa Villumsen

NEWS. Horsens. Die rund 13 Quadratkilometer (korrigierte Version) große Ostsee-Insel Endelave südlich des Horsens Fjord in Jütland ist Dänemarks „Insel des Jahres 2020/21“ (dän. Årets ø). Die Auszeichnung zur Anerkennung besonderen lokalen Zusammenhalts und kreativer Ideen zur Entwicklung der Inselgemeinschaft wurde dieses Jahr erstmalig von den Verbänden Landsdistrikternes Fællesråd (Verband der ländlichen Distrikte) und Sammenslutningen af Danske Småøer (Verband der kleinen dänischen Inseln) sowie dem Verein Forenet Kredit (Verein für Kreditkunden) vergeben. Berücksichtigt wurden dabei Inseln ohne Brückenverbindung zum Festland. Platz zwei und drei des Wettbewerbs gingen an die Ostsee-Inseln Aarø im Lillebelt und Strynø im südfünischen Inselmeer.

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Kopenhagener Streetfoodmarkt Reffen bleibt mit neuer "Werkstatt" jetzt auch im Winter geöffnet

NEWS Kopenhagen (cs). Kopenhagens beliebter Streetfoodmarkt Reffen geht neue Wege: Im Corona-Jahr schließt der vor allem bei jüngeren Szenegängern angesagte Gourmetmarkt auf Refshaleøen im Stadtteil Christiania mit seinem internationalen Angebot erstmals nicht nach der Sommersaison, sondern bleibt mit neuem Konzept auch in den Wintermonaten geöffnet. Unter dem Namen "Werkstatt" werden in den Wintermonaten verschiedene Anbieter Streetfood, Snacks und Getränke in einer 1000 Quadratmeter großen früheren Maschinenhalle einer Werft eröffnen. "Reffen war immer als Ganzjahreskonzept angedacht", sagte Geschäftsführer Ruben Passer zur dänischen Zeitung Berlingske. "Die Halle gehörte und schon vorher, wir haben sie allerdings für Events vermietet – jetzt bietet sie uns Platz für neue Ideen." //

Folge von Corona: Halb Dänemark arbeitet im Homeoffice

NEWS Kopenhagen (cs). Die Coronavirus-Krise und der Lockdown im Frühjahr haben die dänische Wirtschaft radikal verändert. Wie die dänische Statistikbehörde Danmarks Statistik jetzt meldet, hat zwischen April und Juni fast die Hälfte der DänInnen im Homeoffice gearbeitet: Rund 40 Prozent der Angestellten haben im zweiten Quartal ganz oder regelmäßig vom heimischen Küchentisch aus gearbeitet und Firma oder Behörde nicht oder nur selten aufgesucht. Das ist ein neuer Rekord, so Danmarks Statistik. Dabei liegen Kopenhagen und die Gemeinden rund um die dänische Haupstadt deutlich vor dem übrigen Königreich. Wenig überraschend: Kommunikations- und Informationsbranche waren die Wirtschaftszweige mit der höchsten Zahl an Homeoffice-Beschäftigten. Zum Vergleich: In den Jahren 2018 und 2019 lag die Zahl der DänInnen im Homeoffice im zweiten Quartal durchschnittlich nur bei 28 Prozent, heißt es in der neuen Veröffentlichung. //

 

 
 

Nach Corona-Schließung: Dänemark beendet Grenzkontrollen für alle und setzt ab sofort nur noch auf Stichproben

NEWS. Kopenhagen (cs). Dänemark beendet die strikten Grenzkontrollen, die das nordische Reiseland seit März als Folge der Coronavirus-Krise durchgeführt hat. Beim Ausbruch der Pandemie war Dänemark eines der ersten Länder in Europa, das seine Grenzen für Reisende aus dem Ausland streng geschlossen hatte. Jetzt werden die Grenzkontrollen wieder auf Stichproben beschränkt, meldet der dänische Sender Danmarks Radio heute. So soll der Verkehr an den Grenzen zu Deutschland, der vor allem in den Sommermonaten mit ihrem starken Reiseverkehr zu teils kilometerlangen Staus geführt hat, an den Grenzen ab sofort wieder schneller fließen.

Gleichzeitig breitet sich das Coronavirus in Dänemark aber wieder stärker aus: 17 dänische Kommunen melden aktuell eine Infiziertenzahl von 20 Coronavirus-Erkrankten pro 100.000 Einwohner. Dies ist die höchste Infektionszahl seit dem Höhepunkt der Pandemie im Frühjahr. //

Dänemark beschließt neue Lockerungen: 6-Tage-Regel für Urlaub fällt - Kurzreisen und Wochenendreisen für Urlauber wieder möglich

NEWS Kopenhagen (cs). Dänemark hat neue Lockerungen nach den monatelangen Einschränkungen infolge der Coronavirus-Krise beschlossen. Wie das dänische Justizministerium in Kopenhagen jetzt in einer Pressemitteilung auf seiner Webseite bekanntgibt, wird im Rahmen der sogenannten "Phase 4" unter anderem die sogenannte Sechs-Tages-Regel (6-Tage-Regel) aufgehoben. Danach mussten Urlauber für Aufenthalte in Dänemark bei der Einreise ins Königreich mindestens sechs gebuchte Übernachtungen in Ferienhaus, einem Hotel oder auf einem Campingplatz nachreisen. Wenn die Sechs-Tage-Regel nun fällt, werden auch Kurzreisen, Wochenendtrips oder andere Kurzaufenthalte nach Dänemark möglich. Vor allem die dänischen Großstädte wie Kopenhagen, Aarhus, Aalborg oder Odense hatten auf diese Entscheidung gehofft, da die meisten Citygäste dort in Hotels übernachten – und die Aufenthalte dort meist deutlich kürzer als sechs Nächte bzw. sieben Tage sind. Anderer Lockerungen betreffen beispielsweise Bars, die nun bis zwei Uhr nachts öffnen dürfen. Darüber hinaus heißt es in der Presseerklärung, die dänische Regierung "erwarte", dass zukünftig im öffentlichen Leben häufiger ein Mund-Nasen-Schutz getragen werde.Darüber hinaus gilt ab 22. August das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen öffentlichen Transportmitteln wie Bus, Bahn oder S-Bahn als obligatorisch. Heute um elf Uhr hielt Ministerpräsidentin Mette Frederiksen zu den genannten Punkten eine Presseerklärung ab. In den vergangenen Tagen lag die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Dänemark konstant über 100. Dennoch meldet Dänemark einen Erfolg: Erstmals seit fünf Monaten liegen an diesem Wochenende keine Corona-Patienten mehr auf einer Intensivstation in einem dänischen Krankenhaus. //

Dänemark: Wirtschaft schrumpft im 2. Quartal um 7,4 Prozent - größerer Fall als in der Finanzkrise

NEWS Kopenhagen (cs). Dänemarks Wirtschaft ist aufgrund der Coronavirus-Krise im zweiten Quartal 2020 um 7,4 Prozent geschrumpft. Das meldet die zuständige Statistikbehörde Danmarks Statistik heute. Dies ist der größte Rückgang des dänischen Bruttonationalprodukts seit der Einführung der quartalsweisen Messeung Anfang der 1990er Jahre. Bisheriges "Rekordquartal" war das vierte Quartal 2008, als der dänische BNP wegen der weltweiten Finanzkrise um 2,4 Prozent sank. Dennoch sehen dänische Ökonomen positiv in die Zukunft. So erwarten Experten der Danske Bank laut Tageszeitung JyllandsPosten, dass die Verluste bis spätestens 2022 ausgeglichen werden können.

Dänemark: 50 Prozent weniger touristische Übernachtungen wegen Corona im ersten Halbjahr – mehr als 60 Prozent weniger deutsche Ferienhausurlauber

Touristische Übernachtungen in Dänemark im ersten Halbjahr 2020 laut Danmarks Statistik im Vergleich. Screenshot: Chr. Schumann, 2020
Touristische Übernachtungen in Dänemark im ersten Halbjahr 2020 laut Danmarks Statistik im Vergleich. Screenshot: Chr. Schumann, 2020

NEWS Kopenhagen (cs). Dänemark hat aufgrund der Coronavirus-Krise im ersten Halbjahr 2020 rund die Hälfte seiner touristischen Übernachtungen eingebüßt. Das geht aus den neuesten Zahlen des statistischen Landesamts, Danmarks Statistik, hervor. Insgesamt fiel durch Lockdown und Grenzschließung die Zahl der Übernachtungen landesweit zwischen Januar und Juni um 7,64 Millionen – ein Verlust von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders Hotels und hier wiederum jene in Dänemarks großen Städten wie Kopenhagen und Aarhus sind mit einem Rückgang von 57 Prozent stark betroffen. Campingplätze haben 24 Prozent weniger Übernachtungen registriert.

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Jetzt doch: Jütländisches Aarhus macht als erste Stadt in Dänemark Mund-Nasen-Schutz im ÖPNV zur Pflicht

NEWS Aarhus/Hamburg (cs). Jetzt doch: Dänemarks zweigrößte Stadt macht das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes jetzt für alle Nutzer im ÖPNV zur Pflicht. Das jütländische Aarhus will damit die in den letzten Tagen wieder stark gestiegene Zahl an Coronavirus-Fällen eindämmen. Obligatorisch wird der dänisch "Mundbind" (also Mundbinde) genannte Schutz in allen Bussen, Straßenbahnen (Letbane) und Zügen in Aarhus und dem Umland. Darüber hinaus werden alle Einwohner von Aarhus aufgefordert, in den nächsten zwei Wochen nach Möglichkeit vom Homeoffice aus zu arbeiten. Auch der Präsenzunterricht an Gymnasien und anderen Schulen soll in den kommenden vierzehn Tagen entfallen. Das meldet Danmarks Radio. // christoph schumann

Was ist dänisch? Kunstmuseum in Frederikshavn zeigt ungewöhnliche Werke des dänischen Künstlers Artpusher

Fast Popart: Dänemarks Monarchin Margrethe II. wie sie Artpusher sieht.  Ausstellungsfoto: C. Schumann, 2020
Fast Popart: Dänemarks Monarchin Margrethe II. wie sie Artpusher sieht. Ausstellungsfoto: C. Schumann, 2020

Von Christoph Schumann

 

 

NEWS Frederikshavn (cs). Was dänisch ist? Selbst die meisten DänInnen können diese Frage nur zögernd beantworten? Das Königsschloss Amalienborg in Kopenhagen? Königin Margrethe II.? Oder doch der typische Hotdog, rot und weiß wie die Landesflagge Dannebrog? Noch bis einschließlich 29. August 2020 ist im Frederikshavn Kunstmuseum in Nordjütland die ungewöhnliche Ausstellung "#DANSK - Artpusher" zu sehen. In unterschiedlichen Arbeiten, mal als Aquarell, mal als Glasobjekt, geht der bekannte dänische Künstler Artpusher der Frage nach seiner Heimat und Heimatgefühlen nach. Und seine Interpreationen sind ganz aktuelle, corona-aktuell möchte man sagen.

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Dänemark: "Königlicher Küchengarten" an Schloss Graasten in Südjütland jetzt geöffnet

Blick in den "Königlichen Küchengarten" von Schloss Graasten. Foto: PR/SLKS/Thomas Rahbek
Blick in den "Königlichen Küchengarten" von Schloss Graasten. Foto: PR/SLKS/Thomas Rahbek

Von Christoph Schumann

 

NEWS Graasten (cs). Dänemark hat eine neue Attraktion für garten- und naturbegeisterte Gäste: Der "Königliche Küchengarten" von Schloss Graasten in Südjütland bei Sønderborg ist seit Ende Juli geöffnet. Der Garten gehört zum Park des könglichen Schlosses, der über Jahrzehnte fester Sommersitz der dänischen Königsfamilie war und besonders von Königin Ingrid, der Mutter der amtierenden Regentin Margrethe II. geschätzt wurde. Der dänisch "Kongelig Køkkenhave" genannte Nutzgarten zeigt sich gerade jetzt im Sommer mit einem Überfluss an frischen Kräutern, Büschen und Bäumen mit Beeren und Obst sowie einer großen Zahl an Blumen. Zur feierlichen Eröffnung des "Küchengartens" kamen Königin Margrethe II. und ihre Schwester Benedikte nach Graasten.

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