Dänemark öffnet Grenze ab 25. Mai - ein Stück und zunächst nur für Durchreisende

NEWS Kopenhagen/Flensburg. Dänemark öffnet seine Grenzen heute das erste Mal nach der Corona-bedingten Schließung im März - zumindest ein bisschen. Wie u.a. das Dänische Generalkonsulat in Flensburg heute meldet, ist die Durchreise für Personen mit festem Wohnsitz in Deutschland oder einem der nordischen Länder Schweden, Norwegen, Finnland und Island ab sofort erlaubt. Demnach wird es für Reisende mit festem Wohnsitz in Deutschland oder anderen Nordischen Ländern als "anerkennungswürdig" gewertet, einen Transit durch Dänemark zu unternehmen, wenn dieses mit Hinblick auf einen Urlaubsaufenthalt außerhalb Dänemarks geschieht. So habe beispielsweise eine Person einen anerkennungswürdigen Grund durch Dänemark zu reisen, wenn sie Urlaub in Schweden machen möchte oder die Fähre nach Sylt nehmen will. Wer ein Sommer- bzw. Ferienhaus in Dänemark besitz, darf ebenfalls wieder einreisen. Besuchen darf man auch seine feste Freundin oder seinen festen Freund in Dänemark – vorausgesetzt,  das Verhältnis besteht seit mindestens sechs Monaten. / cs

Corona im Norden: Dänemark schiebt Grenzöffnung für Touristen mindestens bis 29. Mai auf

NEWS Kopenhagen. Dänemark öffnet seine Grenze nach Deutschland weiter nicht für Touristen. Nach Beratungen zu weiteren Öffnungen (dän. Genåbning) in der sogenannten Phase zwei nach dem Lockdown und den Einschränkungfen im Königreich, beschloss die dänische Regierung am Mittwoch, die Grenzen des Landes weiterhin geschlossen zu halten. Während Museen, Zoos, Attraktionen und andere Einrichtungen ab kommender Woche schrittweise öffnen dürfen, bleiben die Grenzen für den Tourismus aus den Nachbarländern bis Ende Mai geschlossen. Neuer Stichtag ist der 29. Mai, bis zu dem die Regierung um Mette Frederiksen ihren Plan zu Grenzöffnungen, Reisen und Urlaubsmöglichkeiten vorlegen wird. Das schreibt unter anderem die Zeitung Berlingske.

Hintergrund des Beschlusses ist ein Bericht der Gesundheitsbehörde Statens Serum Institut, die sich hinsichtlich einer Grenzöffnung und der damit verbundenen möglichen erhöhten Ausbreitungsgefahr des Coronavirus skeptisch zeigt. Der Dänische Ferienhausverband als Zusammenschluss der Vermieter der beliebten dänischen Ferienhäuser ist unzufrieden mit der Entscheidung: "Das ist wirklich merkwürdig, denn mit dieser Argumentation hätte man auch alle anderen Öffnungen verhindern können", so Carlos Villaro Lassen. / cs

Deutsche Bahn und DSB nehmen Zugverkehr zwischen Hamburg und dänischen Kopenhagen sowie Aarhus ab 18. Mai wieder auf - Reservierungspflicht

NEWS Hamburg/Kopenhagen. Deutsche Bahn und die dänische Bahn DSB nehmen die Direktverbindungen zwischen Deutschland und Dänemark nach der Corona-bedingten Schließung des Grenzverkehrs wieder auf. Eine Bahnsprecherin bestätigte mir heute auf Anfrage, dass ab kommender Woche sowohl zwischen Hamburg und Kopenhagen als auch zwischen Hamburg und Aarhus wieder Züge verkehren. Entsprechende Sicherheits- und Hygieneregelungen wie Abstandhalten und Mundschutz seien dabei einzuhalten. Als erstes verkehren Züge ab Dänemark ab 18. Mai, einen Tag später –also ab 19. Mai – fahren die Bahnen wieder in beide Richtungen. / cs

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Reederei Scandlines verlängert kostenlose Umbuchungsmöglichkeiten für Reisen bis 14. Juni

NEWS. Kopenhagen. Wegen der aktuellen Reisebeschränkungen verlängert Scandlines die kostenlosen Umbuchungsmöglichkeiten für alle Fährüberfahrten bis 14. Juni 2020. Damit passt die deutsch-dänische Fährreederei ihre Ticketbedingungen ein weiteres Mal zugunsten der Reisenden an, meldet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Für gebuchte Tickets bedeutet das:

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Dänemarks Regierungschefin Frederiksen schließt Grenzöffnung für Urlauber vorläufig aus

NEWS Kopenhagen. Auch Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen hält an der derzeitigen Grenzschließung aufgrund der Corona-Pandemie fest. Laut Zeitung Berlingske sagte die dänische Ministerpräsidentin am Mittwoch: "Wir werden morgen (i.e. Donnerstag, 7.7.2020, CS) noch kein Datum für eine Grenzöffnung festlegen, das ist zu früh." Weiter sagte die Politikern auf die Frage nach dem Warum: "Ich habe viel Kritik eingesteckt, aber im Lauf weniger Tage hat der Rest der Welt das Gleiche gemacht wie wir in Dänemark. Es war also nicht ganz verkehrt, dass die Regierung diese Entscheidung getroffen hat, auch wenn es zu diesem Zeitpunkt keinen gesundheitlichen Beleg dafür gab." Über eine Grenzöffnung werde sie nicht vor dem 1. Juni nachdenken, so Frederiksen später. Hintergrund von Frederiksens Äußerungen ist die zunehmende Diskussion in Dänemark rund um eine Öffnung der Grenze zu vor allem Deutschland, aus dem die meisten Urlauber der wirtschaftlich wichtigen Tourismusbranche kommen. / cs

Dänemark öffnet Grenzen bis auf Weiteres nicht für Touristen

NEWS Kopenhagen. Dänemark öffnet seine Grenzen bis auf Weiteres nicht für Touristen. Laut Nachrichtensender TV2 erklärte der dänische Justizminister NIck Hækkerup auf eine Anfrage, dass eine Grenzöffnung vorläufig nicht erwogen werden. "So wie die Situation derzeit ist, dürfen meiner Meinung nach keine Touristen ins Land einreisen, die das Virus potenziell mitbringen können", so Hækkerup. Dänemark müsse jetzt erst einmal beobachten, welche Auswirkungen die Lockerungen der letzten Tage auf die Corona-Statistik haben. Mit seiner Stellungnahme reagierte das Parlamentsmitglied auf die Forderung mehrerer Bürgermeister aus der dänisch-deutschen Grenzregion, die in den letzten Tagen eine Öffnung der Grenze für deutsche Urlauber gefordert hatten. Der Tourismus gehört zu den umsatzstärksten Branchen Dänemarks. / cs

Nun doch nicht: Dänemarks Zoos öffnen nicht wie geplant am 1. Mai

NEWS. Kopenhagen. Das Ganze zurück: Nach heftigen Debatten über das Für und Wider einer frühen Öffnung von Tierparks und Vergnügungsparks in Dänemark haben sich die Zoos in Kopenhagen, Odense und Givskud entgegen Plänen vom Anfang dieser Woche entschieden, ihre Tore doch nicht am 1. Mai für Besucher zu öffnen. Das meldet Danmarks Radio auf seiner Webseite. Hintergrund sind Warnungen von Fachleuten und Politikern, darunter der dänische Justizminister Nick Hækkerup und der Virologe Allan Randrup Thomsen von der Uni Kopenhagen, die diesen Schritt als viel zu früh kritisierten. "Wir sind darüber tief frustriert", wird der Direktor des Zoos von Odense, Bjarne Klausen, zitiert. / cs

Dänemark "öffnet" weiter nach Corona-Krise: Zoos in Kopenhagen, Aalborg, Odense und Givskud freuen sich ab 1. Mai wieder auf Besucher

NEWS. Kopenhagen. Dänemark geht die nächsten vorsichtigen Schritte bei seiner gesellschaftlichen Öffnung nach den Einschränkungen infolge der Coronavirus-Krise. Am 1. Mai wollen die Zoos in Kopenhagen,  Aalborg, Odense und Givskud erstmals seit ihrer Schließung am 18. März wieder für Besucher öffnen, meldet der dänische Rundfunk auf seiner Internetseite. Dabei gelten nach Maßgabe der verantwortlichen Polizeibehörden (dän. Rigspoliti) strenge Abstands- und Hygieneregeln. Ansammlungen von mehr als zehn Personen sind untersagt. Sollten diese nicht eingehalten werden, darf die Polizei einschreiten. Öffnen dürfen unter Einhaltung der Empfehlungen der dänischen Gesundheitsbehörden auch Safariparks und Vergnügungs- bzw. Familienparks unter freiem Himmel. Hier ist aber noch nichts näheres bekannt. / cs

Die jungen Jahre einer Regentin: Dänemarks Königin Margrethe II. in historischen Filmaufnahmen

Screenshot der Startseite von "Danmark paa Film". Foto: C. Schumann, 2020
Screenshot der Startseite von "Danmark paa Film". Foto: C. Schumann, 2020

NEWS Kopenhagen. Morgen, am 16. April 2020, feiert Margrethe II. ihren 80. Geburtstag - wegen der Coronakrise ganz ohne öffentliche Auftritte im Kreis ihrer engsten Familie. Anlässlich des runden Geburtstags hat das Dänische Filminstitut in Kopenhagen jetzt frühe Filme mit der Regentin hier online gestellt: Auf "Danmark paa Film" (dt. Dänemark im Film) sind historische Aufnahmen aus den Kindertagen Margrethes in den 1950er Jahren kostenlos zu sehen, aber auch erste Reisen in den 1960ern bis hin zu ihren ersten Auftritten nach dem Tod des Vaters Frederik 1972 – das Jahr, in dem Margrethe Königin von Dänemark wurde. / cs

Dänemark und Corona: Königin Margrethe II. sagt Besuch in Sønderjylland zu Wiedervereinigungsfeiern im Juli ab

NEWS. Kopenhagen/Sønderborg. Wegen der Corona-Krise hat das dänische Königshaus jetzt alle geplanten Teilnahmen an Feierlichkeiten im Rahmes Deutsch-dänischen Kulturellen Freundschaftsjahres anlässlich des 100. Jubiläums der Wiedervereinigung (dän. Genforeningen) von Süd- und Nordschleswig mit Dänemark im Jahr 1920 abgesagt. Die Pressesprecherin des Königshauses, Lene Balleby, sagte dazu: "Königin Margrethe II. und ihre Familie sollte vom 9. bis 12. Juli in Südjütland zu einigen der Stätten reisen, die ihr Großvater Christian X. vor einhundert Jahren besucht hat – diese Termine wurden nun alle abgesagt." Nachgeholt werden sollen die Reisen der dänischen Monarchin und des Kronprinzen Frederik rund um den 15. Juni 2021, wenn sich der Tag der Wiedervereinigung erneut jährt. / cs

Dänemark präsentiert "Exit-Strategie": Öffnung für Kindergärten, aber kein Frühjahrsurlaub für deutsche Urlauber

NEWS. Kopenhagen. Osterurlaub und Frühjahrsurlaub in Dänemark bleiben für deutsche und andere internationale Reisende in diesem Jahr ein Traum: Laut der gestern Abend präsentierten dänischen "Exit-Strategie" bleiben die Grenzen die nordischen Königreichs zunächst für weitere vier Wochen bis einschließlich 10. Mai 2020 geschlossen. Das sagte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (S) auf einer Pressekonferenz zu den dänischen Plänen zur "Genåbning", der schrittweisen Wiederöffnung des Landes nach den Corona-Beschränkungen der letzten Wochen. Auch Restaurants bleiben vorläufig geschlossen. Lockerungen gibt es dagegen für Kitas, Kindergärten und Grundschulen der Klassen null bis fünf: diese sollen ab 15. April – also unmittelbar nach Ostern – wieder öffnen. Schüler der Klassen sechs bis zehn sollen weiterhin zuhause bleiben und Fernunterricht erhalten. Abschlussprüfungen der dänisch Folkeskole genannten zehnjährigen Grundschule wird es demnach nicht geben.

Ein Aus gibt es jetzt schon für große Veranstaltungen, Festivals und andere Feiern: Große Versammlungen darf es laut Mette Frederiksen zunächst bis einschließlich August nicht geben. Das internationale Roskilde Festival, Nordeuropas größtes Musikevent mit zehntausenden Besuchern, meldete daraufhin bereits seine Absage. Stattfinden sollte das Roskilde Festival vom 27. Juni bis 4. Juli 2020. / cs

Dänische Ferienhausbranche kämpft mit Corona-Folgen – viele Stornierungen

NEWS Kopenhagen. Dänemarks wichtigster Erwerbszweig kämpft mit den Folgen der Corona-Krise. Der auch bei ausländischen Urlaubern so beliebte Ferienhausurlaub zeigt seit Wochen nur einen Trend: nach unten. „Allein bis einschließlich Ostern haben wir schon 1,4 Millionen Stornierungen bei den Übernachtungen erhalten – allen voran von deutschen Gästen“, sagte der Direktor des Branchenverbands Feriehusudlejernes Brancheforening, Carlos Villaro, gegenüber dem Wirtschaftsportal finans.dk. Hauptgrund für die zahlreichen Absagen sei die Grenzschließung, deren Öffnung noch völlig offen sei. Die dänischen Ferienhausvermieter hätten von einer Woche auf die andere teilweise mehr als 90 Prozent ihres Umsatzes eingebüßt, so Villaro. Die Abbestellungen betreffen auch den Juli, der als wichtigster Monat der Reisesaison überhaupt gilt. „Neue Anfragen oder gar Reservierungen für Juni und Juli erhalten wir dagegen nicht“, so Kim Holmsted vom Branchenriesen Novasol. Hoffnung mache, dass viele Reisende sich für eine Umbuchung entscheiden und damit voraussichtlich nicht ganz verloren sind. Mit bis zu vier Milliarden dänischen Kronen Umsatz im Jahr (ca. 536 Mio. Euro) bildet die Ferienhausvermietung das wichtigste Standbein im Tourismus. Mit fast 21 Millionen Ferienhausübernachtungen konnte Dänemark im vergangenen Jahr einen neuen Rekord vermelden. Nun haben die Ferienhausvermittler Wirtschaftsminister Simon Kollerup um Unterstützung gebeten, wie Hotels, Reiseunternehmen oder Museen sie bereits erhalten. Eine Antwort steht noch aus. / cs

Dänemark will Corona-Einschränkungen ab 13. April 2020 teilweise aufheben

NEWS Kopenhagen. Als eines der ersten Länder weltweit hat Dänemark jetzt einen konkreten Termin für die Aufhebung des "Lock downs" nach der Coronavirus-Krise genannt. Im Rahmen einer Pressekonferenz sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (S) am Montagabend in Kopenhagen, nach Ostern, also ab 13. April 2020, könnten die weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens möglicherweise teilweise wieder gelockert werden, wenn die positive Tendenz beim Abflachen der Infektionskurve anhalte: "Wenn alle DänInnen in den kommenden zwei Wochen – auch über Ostern – weiterhin zusammenhalten, indem sie Abstand voneinander halten und die Zahlen stabil und vernünftig bleiben, wird die Regierung gradweise, ruhig und kontrolliert mit der Öffnung unserer Gesellschaft beginnen", so Frederiksen. Wie genau die Lockerungen aussehen, sagte die Politikerin nicht. Sie deutete allerdings an, dass große Menschenansammlungen auch dann noch vermieden werden müssen. Schule und Universisäten, auch Firmen, müssten möglicherweise im Schichtsystem arbeiten. In Dänemarks Krankenhäusern liegen derzeit 533 Patienten mit Corona-Infektion, davon knapp 140 auf der Intensivstation. Bislang hat Dänemark 77 Tote zu beklagen. / cs

Corona-Krise und ihre Folgen: Nordeuropas Arbeitsmarkt vor schweren Zeiten

NEWS Kopenhagen. Auch der Arbeitsmarkt der nordeuropäischen Länder ist von den Auswirkungen des Coronavirus-Pandemie heftig erschüttert. So stieg in Dänemark in den vergangenen Wochen die Zahl der Arbeitslosen um rund 45.000. Am Mittwoch letzter Woche meldeten sich landesweit fast 2.800 DänInnen beim Jobcenter, gab das zuständige Beschäftigungsministerium in Kopenhagen bekannt. Zum Vergleich: An einem normalen März-Mittwoch liegt die Zahl derjenigen, die sich in Dänemark arbeitslos melden, bei durchschnittlich 1.157 Personen. Dennoch sei der Trend leicht positiv, so das Beskæftigelsesministerium, denn eine Woche zuvor hatten sich sogar rund 3.800 Menschen arbeitslos gemeldet. Insgesamt waren am Samstag, 28. März, genau 164.510 DänInnen arbeitslos gemeldet – ein Anstieg von fast 33.800 seit dem 9. März. Der 9. März ist gleichzeitig der Stichtag, ab dem der dänische Staat mit seinem groß angelegten Hilfspaket Unternehmen und Selbständigen rückwirkend mit der Zahlung von Kurzarbeitergeld und anderen Kompensationsleistungen im akuten Krisenfall unterstützt. / cs

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Dänemark zieht Ausschüttung für Autoren wegen Coronakrise vor

NEWS Kopenhagen. Die dänischen Kulturbehörden haben die Aussschüttung des sogenannten Bibliotheksgeldes (dän. Bibliotekspenge), die in etwa mit der Ausschüttung der VG Wort hierzulande vergleichbar ist, auf Bitte der dänischen Autorenvereinigung auf heute vorgezogen. Wie die zuständige Behörde Slots- og Kulturstyrelsen in einer Pressemitteilung mitteilt, werden insgesamt rund 183 Mio. dänische Kronen an etwa 10.000 AutorInnen von Belletristik bis Sachbuch ausgeschüttet. So sollen wirtschaftliche Schwierigkeiten durch ausfallende Lesungen, Literaturmessen etc. nach Möglichkeit abgemildert werden. Die Summe entspricht umgerechnet etwa 24,5 Mio. Euro. Durchschnittlich erhalte jede/r AutorIn etwa 2350 Euro. / cs

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Stena Line stellt Route zwischen Frederikshavn und Oslo ein

Die "Stena Saga" fuhr seit 1994 zwischen Frederikshavn und Oslo. Foto: Stena Line/PR
Die "Stena Saga" fuhr seit 1994 zwischen Frederikshavn und Oslo. Foto: Stena Line/PR

NEWS Frederikshavn/Oslo. Schlechte Nachrichten für alle Norwegenurlauber: Stena Line schließt seine Fährroute zwischen Frederikshavn in Dänemark und Oslo ganz. Das gab die schwedische Reederei heute bekannt. Bereits seit 14. März war die beliebte Route aufgrund der Grenzschließungen im Rahmen der Corona-Krise (Covid 19) geschlossen - zwischenzeitlich, wie alle dachten. Doch nicht nur auf der Verbindung zwischen Nordjütland und Norwegen verzeichnete Stena Line wie alle anderen Reedereien und Carrier in den letzten Wochen einen dramatischen Rückgang der Buchungszahlen. Aus wirtschaftlichen Gründen wird die Überfahrt Frederikshavn–Oslo nun aber nach mehr als 40 Jahren permanent eingestellt. „Es ist die gegenwärtige historisch außergewöhnlich harte Lage, die uns zu diesem Beschluss zwingt. Die Route Frederikshavn–Oslo ist ausschließlich abhängig vom Passagier- bzw. Urlaubsverkehr und die wichtige Hochsaison im Sommer. Wir sehen, dass wir in diesem Jahr die ganze Hochsaison verlieren. Leider können wir uns beim besten Willen nicht erlauben abzuwarten und auf den Sommer 2021 zu hoffen. Darum schließen wir die Verbindung zwischen Frederikshavn und Oslo jetzt für immer“, so Niclas Mårensson, Geschäftsführer von Stena Line, in der heutigen Stellungnahme.

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Dänische Königin Margrethe wendet sich in Corona-Krise an ihr Volk

Dänemarks Königin Margrethe II bei ihrer Fernsehansprache am 17. März 2020. Screenshot: C. Schumann
Dänemarks Königin Margrethe II bei ihrer Fernsehansprache am 17. März 2020. Screenshot: C. Schumann

NEWS. Kopenhagen. Dass auch Dänemark längst von der Corona-Krise betroffen ist, wissen wir nicht erst seit der Grenzschließung Anfang dieser Woche. Laut dänischen Medien wie der Zeitung Berlingske liegt die Zahl der an Corona Erkrankten in Dänemark aktuell bei 977. Ein Patient wurde geheilt. Vier Betroffene sind an den Folgen des Coronavirus im Königreich verstorben.

Wie ernst die Lage auch in Dänemark ist beweist ein Fernsehappell, den die dänische Königin Margrethe II. gestern Abend an ihre Landsleute richtete. Die fast 80-jährige Regentin forderte alle DänInnen auf, sich an die geltenden Regeln zu halten: Sie sollten Abstand voneinander halten und keine Feste oder runden Geburtstage mehr feier. "Das ist gedanken- und vor allem rücksichtslos", so Margrethe. "Wie wir uns jetzt verhalten, hat Auswirkungen auf die kommenden Tage. Das Coronavirus ist ein gefährlicher Gast. Er breitet sich aus wie Ringe im Wasser", so die Monarchin in ihrer TV-Rede.

 

Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen teilte gestern Abend ferner mit, dass Versammlungen ab heute zehn Uhr drinnen wie draußen verboten sind. Zahlreiche Läden, darunter auch Friseure, Fitnesscenter, Nachtclubs, aber auch Einkaufscenter werden geschlossen. Der öffentliche Transport wird landesweit aufrecht erhalten, zur Arbeit dürfen alle DänInnen ebenfalls gehen. / cs

„Naturkraft“ - neues Erlebniscenter in Ringkøbing eröffnet am 4. Juni 2020

So sieht das neue Erlebniscenter "Naturkraft" von oben aus. Foto/Animation: PR/Naturkraft
So sieht das neue Erlebniscenter "Naturkraft" von oben aus. Foto/Animation: PR/Naturkraft

NEWS Ringkøbing. Die dänische Westküste erhält eine neue Besucherattraktion für Familien: Am 4. Juni eröffnet "Naturkraft" – ein Natur- und Wissenschaftserlebniscenter, das in spielerischer Weise über die Kräfte in der beliebten Urlaubsregion an der dänischen Nordsee informiert. Wind, Meer, Dünen, Wasser, Binnengewässer, Flora und Fauna der von der Nordsee im Westen und dem Ringkøbing Fjord im Hinterland geprägten Region stehen im Mittelpunkt des neuen Highlights. Wie entsteht Wind? Wie beeinflussen die Gezeiten das Aussehen von Dänemarks Stränden und Dünen? Was sollten Hausbesitzer bei Hochwasser tun?

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Ferienhausurlaub in Dänemark 2020 – Trends, News und Tipps

Dänischer Urlaubstraum: ein Ferienhaus in den Dünen an der Nordsee bei Hvide Sande. Foto: Hvide Sande/PR
Dänischer Urlaubstraum: ein Ferienhaus in den Dünen an der Nordsee bei Hvide Sande. Foto: Hvide Sande/PR

NEWS Kopenhagen/Hamburg.Dänemarkurlaub ist Urlaub im Ferienhaus – die meisten Feriengäste jedenfalls entscheiden sich für ein individuelles Haus in Meernähe. Welche Trends und Tendenzen zeichnen sich für die Reisesaison 2020 ab? Ein Interview mit Markus Diefenbach, Marketingmanager beim Ferienhausvermittler Novasol. Der Experte gibt darüber hinaus persönliche Tipps zu Dänemarks schönsten Reiseregionen – und Spartipps zur besten Reisezeit. / cs

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Dänisches Start-up Sprout: Nach Gebrauch in neuer Blüte

Teebeutel und Löffel in einem: der Sprout Spoon. Foto: PR
Teebeutel und Löffel in einem: der Sprout Spoon. Foto: PR

WIRTSCHAFT Kopenhagen. Es kommt nicht immer darauf an, gute Einfälle selbst zu haben – manchmal ist es noch wichtiger, das Potenzial eines innovativen Ansatzes zu erkennen. Genau so erging es Michael Stausholm mit Sprout. Vor sieben Jahren stieß der dänische Unternehmer auf der Crowdfunding-Plattform www.kickstarter.com auf eine Idee einiger Studierender vom Massachusetts Institute of Technology (MIT): einen Bleistift, der nach Gebrauch zu einer Pflanze wird. Der Stift sollte dabei nicht nur nachhaltig hergestellt, sondern auch biologisch abbaubar sein. Eine Art Gegenentwurf zum Kugelschreiber aus Kunststoff also. „Jahr für Jahr werden etwa 50 Milliarden Kugelschreiber produziert und verkauft. Das sind 135 Millionen Plastikstifte pro Tag, denn meist bestehen sie ja aus Mineralöl. Eine riesige Menge Plastik, die früher oder später im Müll landet“, rechnet der 50-jährige Stausholm vor. „Wenn wir nur einen kleinen Teil dieser Kunststoffschreiber durch pflanzbare Stifte ersetzen können, gibt es genug Grund für ihre Herstellung“, so der Unternehmer im Gespräch mit mir weiter.

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